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Festhalten der aktuellen Arbeitsweise der AG Liquid in § 10
Liquid
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Beitrag #88661 | 21.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Festhalten der aktuellen Arbeitsweise der AG Liquid in § 10
Bundesweite Themen: Satzung, Parteistruktur
Geschäftsordnungsänderung direkt: Thema 1823
Ereignis: Neues Thema
Phase: Neu (noch 14 Tage 23:59:14)
i4162: Festhalten der aktuellen Arbeitsweise der AG Liquid in § 10
Zitat:
Nichts neues hier, es geht nur um die Festschreibung des Status Quo in der LDO....
In § 10 der LDO soll hinzugefügt werden:
Text
(3) Die AG Liquid darf Updates welche Einfluss auf Themenbereiche, Quoren, Fristen, Regelwerke, Auszählungen und Delegationen, wie sie in diesem Dokument definiert wurden, nur nach einem Beschluss einer solchen Änderung einspielen.
Begründung
Zunächst möchte ich erklären wer hier mit wem interagiert.
  • Liquid Software
    • Software hinter dem mehrere Urheber stehen. Urheber bestimmen wie die Software aussieht.
    • Rechtlich ist es nicht möglich die Urheber von Liquid dazu zu verpflichten was sie in die Software einbauen sollen oder was sie nicht verändern dürfen.
  • Liquid Instanz
    • Die Piratenpartei betreibt eine Instanz der Software. Sie ist also Lizenznehmer.
  • Piratenpartei
    • Möchte die Liquid Instanz nutzen und möchte bestimmen wie die Liquid Instanz aussieht
    • Die Piratenpartei möchte natürlich nicht dass die Funktionsweise von Liquid Instanz der Willkür der Urheber der Liquid Software unterliegt.
    • Die Piratenpartei möchte aber auch keine 20 Abstimmungen pro Woche ob nun ein Icon ausgetauscht werden darf oder nicht
  • AG Liquid
    • Bietet die Lösung für das Problem, war von Anfang an Teil des Konzepts
    • Setzt gemäß Satzung/GO/LDO die Interessen der Piratenpartei um
    • Trennung von Liquid Software und Liquid Instanz
    • Liquid Instanz muss nicht zwangsläufig alle Updates der Liquid Software einspielen
    • Bisher war die Regel in der AG Liquid: wenn an der Art wie Themenbereiche, Quoren, Fristen, Regelwerke, Auszählungen funktionieren etwas geändert werden soll, dann nicht ohne vorherigen Beschluss
    • Diese Regel wird damit formal auch in der LDO festgehalten
Damit unterliegt die Liquid Instanz nicht der Willkür der Urheber der Liquid Software und es benötigt aber auch nicht für jede Kleinigkeit einen Beschluss.
Die AG Liquid muss sich an Beschlüsse halten, d.h. wenn ein Beschluss der AG Liquid verbietet ein Update einzuspielen oder vorschreibt ein Update wieder herauszunehmen muss sie das machen.
Diskussion
Ich kann aus irgendeinem Grund nicht mehr im Forum posten, daher bitte nicht wundern wenn ich da nicht antworte...
Ger77_gone
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Beitrag #88679 | 21.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Festhalten der aktuellen Arbeitsweise der AG Liquid in § 10
Antwort auf Anregung Einsatz von neuen Versionen nur nach vorherigem Beschluß in der Initiative:
Zitat:
*
** Der Titel der Initiative ist '''Festhalten der aktuellen Arbeitsweise''' und nicht '''Änderung der Arbeitsweise'''
* Dort wurde über eine interne Namensänderung, aber nicht über die Änderung der Software (=Werkzeug) entschieden.
** Doch es wurde über eine Änderung der Software entschieden. Genau das ist in dieser Abstimmung passiert. Hätte man nicht für eine andere Software gestimmt so hätten wir die reguläre Variante von LiquidFeedback behalten, ohne die vielen neuen Funktionen.
Falls dies die Folge der Umbenennung war, muß das korrigiert werden. Wir haben jetzt eine Software die keinen Releasekonzept mehr unterliegt. In der jederzeit Änderungen die sofort wirksam sind, eingebaut werden können, ohne dass diese neue Funktionen von uns begutachtet werden können. Und die auf unserer produktiven Instanz getestet und entwickelt wird.

Das ist mit einer sinnvollen Arbeit in einer Partein nicht vereinbar. Daher ist die von den Entwicklern freigegebene Version Liquid Feedback Ver. 2.2.5 wieder einzusetzen und die neuen Funktionen sollten bei den Entwicklern als Entwicklungsantrag eingebracht werden.
Da wir nicht mal die Möglichkeit haben, ein eigenes Testsystem für Liquid zu schaffen, sollten wir Abstand davon nehmen mit einer experimentellen Software unsere Parteiarbeit zu bestreiten.

Diese Anregung wurden übrigens von den beiden Initiatoren (mittels ihren Delegationen) mit 25 "darf nicht" bewertet.

EDIT: Ich verstehe jetzt. "in der verwendeten Software sowie der Konfiguration, soll LiquidFeedback durch Liquid ersetzt werden." Dieser Teil hat Lava ermächtigt sein experimentelles Werk ohne irgendwelcher Versionsführung oder Freigabeversionen bei uns zu installieren statt der gesicherten, getesteten und freigegebenen Version der Ursprungssoftware.
Ger77_gone
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Beitrag #88719 | 21.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Festhalten der aktuellen Arbeitsweise der AG Liquid in § 10
(21.11.2013 )Ger77 schrieb:  
Ich verstehe jetzt. "in der verwendeten Software sowie der Konfiguration, soll LiquidFeedback durch Liquid ersetzt werden." Dieser Teil hat Lava ermächtigt sein experimentelles Werk ohne irgendwelcher Versionsführung oder Freigabeversionen bei uns zu installieren statt der gesicherten, getesteten und freigegebenen Version der Ursprungssoftware.
Der Name sollte in der verwendeten Software ausgetauscht werden. Nicht die verwendete Software sollte durch diesen Beschluß ersetzt werden, nur die Bezeichnungen wo sie aufscheinen.
Ger77_gone
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Beitrag #88941 | 22.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Festhalten der aktuellen Arbeitsweise der AG Liquid in § 10
Zitat:
Andere Änderungen, die das User Interface, die Usability, das Design oder ähnliche oberflächlichere Aspekte betreffen, darf die AG Liquid auch ohne expliziten Beschluss vornehmen.
Dies ist auf einem laufenden System nicht akzeptabel. Der Einbau von größeren Zusätzen wie "Argumente" und viele andere Dinge fallen genau in diese Eigenentscheidungsbefugnis der Entwickler von Liquid. Daher kann das System massiv umgebaut werden, ohne dass die angeführten Bestandteile "welche Einfluss auf Themenbereiche, Quoren, Fristen, Regelwerke, Auszählungen und Delegationen haben" berührt werden, die abgestimmt werden müssen, bevor sie eingebaut werden. (jedenfalls solange das Lava und Co. akzeptieren)
Da diese Entwicklungen auf der Produktionsumgebung gemacht werden und Lava ganz klargemacht hat, dass er sich solche Änderungen am aktiven Sourccode nicht verbieten lässt, ist dies keine akzeptable Arbeitsweise.
Ger77_gone
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Beitrag #89807 | 25.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Festhalten der aktuellen Arbeitsweise der AG Liquid in § 10
Anregung: Wesentliche Erweiterungen wie "Argumente" sind ohne Beschluß möglich?
Zitat:
Es wurden in Liquid auch wesentliche Erweiterungen eingebaut, wie die Möglichkeit Argumente einzubringen. Diese Funktionalität wurde ebenfalls ohne Beschluß eingeführt. Soll es auch zukünftig weiter möglich sein, derartige Änderungen am Ablauf und Verhalten des Systems durch Eigenentscheidung der Entwickler durchfürhren zu lassen?
Ger77_gone
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Beitrag #89847 | 25.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Festhalten der aktuellen Arbeitsweise der AG Liquid in § 10
(25.11.2013 )Ger77 schrieb:  
Anregung: Wesentliche Erweiterungen wie "Argumente" sind ohne Beschluß möglich?
Zitat:
Es wurden in Liquid auch wesentliche Erweiterungen eingebaut, wie die Möglichkeit Argumente einzubringen. Diese Funktionalität wurde ebenfalls ohne Beschluß eingeführt. Soll es auch zukünftig weiter möglich sein, derartige Änderungen am Ablauf und Verhalten des Systems durch Eigenentscheidung der Entwickler durchfürhren zu lassen?
Also die Antwort ist jetzt da. Sie lautet schlicht "Ja". Es soll also in Zukunft möglich sein, jeden Einbau im Werkzeug "Liquid" die den beiden Entwickerls einfällt auch ohne Beschluß auf unserem laufenden System zu tätigen. Egal ob diese Modifikation von LQFB Auswirkungen auf den Ablauf, auf Sichtbarkeit von Inis nur unter bestimmenden Bedingungen usw. oder Erweiterungen zur Hinterlegung oder Abfragen von Informationen behinhaltet.
Quasi ein Freibrief. Nur Änderungen die "Einfluss auf Themenbereiche, Quoren, Fristen, Regelwerke, Auszählungen und Delegationen" haben, sind ausgenommen. Nirgendwo ist defniert, was als Einfluss gelten soll. Ist auch schwer, denn wer will diese bestimmen? Zuvor war es nur ein Regelwerk, dass die durch die von LQFB standardmäßigen vorgesehen Einstellungsmöglichkeiten legimiert hat. Jetzt sind dadurch auch Änderungen am Code von Liquid beschließbar. Und gleichzeitig sind aber andere Änderungen am Code von den Entwicklers selbst entscheidbar.

Machen wir jetzt einen gemeinsamen Code-Review vor jeder Änderung um herauszufinden ob Lava und Co. den jeweiligen Umbau selbst entscheiden dürfen, oder wie? Er hat dazu eine klare Meinung:
Zitat:
[11.21 01:24] <Ger77> Blödsinn, Liquid ist doch nicht dein privater Spielplatz oder doch?
[11.21 01:24] <@lava`> schau bei youtube wurde einfach die kommentarfunktion geändert
[11.21 01:25] <@lava`> und viele findens cool
[11.21 01:25] <@lava`> viele findens scheiße
[11.21 01:25] <@lava`> bei youtube hast du ne menge bezahlter entwickler dahinter
[11.21 01:25] <@lava`> bei uns nicht
[11.21 01:25] <Ger77> Toll Und dir gehört Liquid?
[11.21 01:25] <@lava`> wenn bei uns dann viele sagen "das ist scheiße" dann ist der entwickler weg
[11.21 01:25] <@lava`> Ger77: ja
[11.21 01:25] <Ger77> Ihr sollt das einfach nur ankündigen
[11.21 01:25] <Ger77> Moment
[11.21 01:26] <Ger77> DIR gehört Liquid?
[11.21 01:26] <@lava`> ich bin autor der software Liquid
[11.21 01:26] <@lava`> ich bin urheber
[11.21 01:26] <@lava`> ich bestimme was mein werk macht
[11.21 01:26] <@lava`> die ppat kann entscheiden ob sie das benutzt oder nicht
[11.21 01:26] <@lava`> ob sie ein anderes werk nutzen möchte
[11.21 01:26] <Ger77> Ok Das allerdings sollte die Basis wissen
[11.21 01:26] <@lava`> oder eine bestimmte version von dem werk nutzen möchte
Liquid
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Beitrag #98631 | 21.12.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Geschäftsordnungsänderung direkt
Bundesweite Themen: Satzung, Parteistruktur
Geschäftsordnungsänderung direkt: Thema 1823
Ereignis: Thema hat die nächste Phase erreicht
Phase: Eingefroren (noch 14 Tage 23:59:17)
Ger77_gone
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Beitrag #101282 | 05.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Geschäftsordnungsänderung direkt
https://liquid.piratenpartei.at/argument/show/1492.html
Zitat:
Ausdruck "Sonstige Änderungen" bedeutet einen Persilschein und stellt ein erhebliches Missbrauchsrisiko dar.
Liquid
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Beitrag #101321 | 05.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Geschäftsordnungsänderung direkt
Bundesweite Themen: Satzung, Parteistruktur
Geschäftsordnungsänderung direkt: Thema 1823
Ereignis: Thema hat die nächste Phase erreicht
Phase: Abstimmung (noch 14 Tage 23:59:07)
Ger77_gone
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Beitrag #88675 | 21.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Festhalten der aktuellen Arbeitsweise der AG Liquid in § 10
Warum Lava hier nicht mehr posten kann, weis ich nicht. Da muß er die Admins hier fragen. Vielleicht eine Verschwörung gegen ihn?

Viel wichtiger allerdings ist, dass Lava meint wir haben damit einem Einsatz seiner Software zugestimmt:
2610: Umbenennung von LiquidFeedback: Liquid
Wir haben also nur durch Unbenennung ein Werkzeug gegen ein anderes ausgetauscht, dass keine Releasestrategie kennt, keine Releasenotes herausgibt nachdem die Änderungen auf einem Entwicklungssystem sorgfältig getestet wurden.
Einem Werkzeug das in der produktiven Instanz ohne Genehmigung veränderbar ist, da die Entwicklung auf der Produktion durchgeführt wird und diese Veränderung nur durch den Urheber (Lava) des Werkes selbst entschieden werden. Auf der produktiven Umgebung die wir zur Parteiarbeit benützen, können also jederzeit weitere Änderungen gemacht werden, die vorher nirgendwo getestet wurden.

Ich glaube nicht das wir durch reine Umbenennung einem derart risikoreichen und unverantwortlichen Veränderung unserer Parteiarbeit zugestimmt haben.




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