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Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
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Beitrag #83375 | 27.10.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
Bundesweite Themen: Europa, Außen, Internationales, Frieden
Programmantrag direkt: Thema 1745
Ereignis: Neues Thema
Phase: Neu (noch 14 Tage 23:59:58)
i3970: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontinent
Zitat:
Im Parteiprogramm möge an passender Stelle folgendes eingefügt werden:
ANTRAG
Die Piratenpartei Österreichs spricht sich dafür aus, dass sich die österreichische Entwicklungspolitik verstärkt auf den afrikanischen Kontinent zu konzentriern hat.
Ebenso hat Österreich im Rahmen der EU-Zusammenarbeit darauf hinzuwirken, dass die Entwicklungspolitik der EU-Staaten insgesamt verstärkt auf die Entwicklung des afrikanischen Kontinents ausgerichtet und intensiviert wird.
Neben der, schon allein aus humanitären Gründen nicht hinnehmbaren Situation der Perspektivlosigkeit und der Verelendung der Bevölkerung des afrikanischen Kontinents, ist es ein Faktum, dass sich die Situation in Afrika früher oder später negativ und unmittelbar auf Europa auswirkt, wenn der Migrationsdruck weiterhin ansteigt.
Somit liegt es im ureigenen Interesse Österreichs und Gesamt-Europas, dafür zu sorgen, dass sich die Bedingungen für die Bevölkerung des afrikanischen Kontinents nachhaltig verbessern.
Insbesondere hat sich die Entwicklungszusammenarbeit auf folgende Bereiche zu erstrecken:
Ausbildung; Einhaltung der Menschenrechte; Demokratisierung; Informationsfreiheit; Verbesserung der Gesundheitsaysteme; Stärkung der Infrastruktur; Wirtschaftsförderung (wobei hier besonders Augenmerk daruf zu richten ist, dass die regionalen Märkte gefördert werden, also die heimische Bevölkerung dort wirklich profitiert).
c3o

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Beitrag #84600 | 31.10.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
Zum Status Quo habe ich gefunden:
Zitat:
"Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) konzentriert sich auf sechs Schwerpunktregionen in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie Südost- und Osteuropa. Damit folgt sie dem internationalen Trend verstärkt auf Regionalstrategien zu setzen und punktuelle Engagements zu reduzieren. Mehrere Auslandsbüros gewährleisten partnerschaftliches Arbeiten. Die Entwicklungszusammenarbeit ist so an die Gegebenheiten vor Ort angepasst und effektiv gestaltet. Die Schwerpunktregionen und Schwerpunktländer der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit sind:

Karibik und Zentralamerika: Nicaragua
Westafrika: Burkina Faso
Ostafrika: Äthiopien, Uganda
Südliches Afrika: Mosambik
Himalaya/Hindukusch: Bhutan
Donauraum/Westbalkan: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Serbien
Schwarzmeerraum/Südkaukasus: Moldau, Armenien, Georgien
Palästinensische Gebiete"
http://www.entwicklung.at/laender-und-regionen/

(Nach Summen aufgeschlüsselt find ich's nicht)

Es muss anders werden, damit es gut wird.
VinPei
Pirat
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Beitrag #84939 | 31.10.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
mir geht es jetzt nicht darum, aus andern regionen mittel abzuziehen.
ich meine aber, dass sowohl österreich als auch die eu schon aus ureigenem interesse die anstrengungen deutlich erhöhen müssen, um in afrika menschenwürdige lebensbedingungen herzustellen.

der exodus hat doch schon begonnen und ich bin mir vollkommen sicher, dass die entwicklung noch fahrt aufnehmen und absolut gewaltig werden wird.

vielleicht erinnert ihr euch noch, wie das damals mit den botschäftsflüchtlingen aus der ddr anfing. das waren am anfang nur ein paar - und dann wurde im einzelfall eine lösung gefunden und nicht viel darüber gesprochen - und mit der zeit wurden es immer mehr - und die leute haben am ende die bundesdeutschen botschaften gestürmt, die zum bersten voll waren. der vergleich hinkt zwar was die umstände angeht gewaltig und die situation in der damaligen ddr ist auch sicher nicht mit dem hunger und elend afrikas vergleichbar. aber trotzdem zeigt es - und genau das ist es, was ich sagen will, dass eine migrationsbewegung nicht einfach wieder abebbt, wenn sich nicht die umstände im herkunftsland ändern.

wenn wir afrika weiterhin so gut es geht ignorieren und meinen wir könnten mit drakonischen massnahmen die grenzen dicht machen, dann ist das ein trugschluss. denn entweder wird das elend afrikas sehr bald die küsten europas stürmen oder aber das ganze endet in einer humanitären katastrophe von weltgeschichtlichem ausmass.

die entwicklung afrikas ist somit eine existenzielle notwendigkeit für die zukunft europas.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 31.10.2013 22:05 von VinPei.)
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Beitrag #87480 | 14.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
(31.10.2013 )VinPei schrieb:  
ich meine aber, dass sowohl österreich als auch die eu schon aus ureigenem interesse die anstrengungen deutlich erhöhen müssen
Besonders in die Verantwortung genommen werden sollte dabei auch die Länder, die dort ganz maßgeblich beteiligt waren. Das wären in erster Linie Großbritannien und Frankreich, die hierzu auch die Geschichte noch nicht wesentlich aufgearbeitet haben. Die Briten haben zwar nach einem verlorenen Prozess erstmals eine halberzigen Entschuldigung rausgerückt - das wars aber auch schon. Was jetzt nicht heißen soll, dass sich andere deswegen aus der Verantwortung stehlen, die das mit ihrem Wirtschaftssystem/Konsumverhalten mittragen.
VinPei
Pirat
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Beitrag #87573 | 14.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
(14.11.2013 )Jemand schrieb:  
(31.10.2013 )VinPei schrieb:  
ich meine aber, dass sowohl österreich als auch die eu schon aus ureigenem interesse die anstrengungen deutlich erhöhen müssen
Besonders in die Verantwortung genommen werden sollte dabei auch die Länder, die dort ganz maßgeblich beteiligt waren. Das wären in erster Linie Großbritannien und Frankreich, die hierzu auch die Geschichte noch nicht wesentlich aufgearbeitet haben. Die Briten haben zwar nach einem verlorenen Prozess erstmals eine halberzigen Entschuldigung rausgerückt - das wars aber auch schon. Was jetzt nicht heißen soll, dass sich andere deswegen aus der Verantwortung stehlen, die das mit ihrem Wirtschaftssystem/Konsumverhalten mittragen.

selbstverständlich sehe ich die ehemaligen kollonialmächte in einer besonderen moralischen verantwortung - und auch diejenigen die heute ihren nutzen ziehen.

insgesamt schlägt eine gelungene entwicklung afrikas aber auf ganz europa durch - genauso wie es europa böse trifft, wenn wir die dinge weiterhin treiben lassen - und genau das muss die politik endlich kapieren.
VinPei
Pirat
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Beitrag #84540 | 30.10.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
http://www.focus.de/finanzen/news/wirtsc...42754.html

das hört nicht einfach wieder auf - das wird auch nicht weniger - das wird immer mehr, wenn europa nicht handelt - bis wir es eines tages nicht mehr bewältigen können.
VinPei
Pirat
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Beitrag #84575 | 31.10.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
wohin wollten die wohL?
heute 21.52 - newsticker der nzz:

"21:52
Migration
92 Verdurstete in der Wüste

awy./(afp) Soldaten und Helfer in Niger haben nahe der Grenze zu Algerien die Leichen von 87 verdursteten Menschen gefunden. Die meisten waren Frauen und Kinder. Bei den Toten handelt es sich offenbar um Migranten, die Ende September oder Anfangs Oktober von Niger aus durch die Sahara nach Algerien gelangen wollten, wie die Agentur AFP unter Berufung auf Militärkreise in Niger meldet. Sie wurden vor der algerischen Grenze in der Wüste gefunden. Offenbar hatte ihr Bus eine Panne. Sieben Männer, 32 Frauen und 48 Kinder verdursteten. Schon zuvor waren die Leichen von fünf Verdursteten aus dem gleichen Transport entdeckt worden.

Ein Mitarbeiter eines lokalen Hilfswerks berichtete der Nachrichtenagentur, die Leichen seien in stark verwestem Zustand in kleinen Gruppen in der Wüste gelegen, unter Bäumen oder an der prallen Sonne, verteilt über eine Strecke von zwanzig Kilometern."

http://www.nzz.ch/aktuell/newsticker/92-...1.18176581
0utput

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Beitrag #84644 | 31.10.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
kennt jemand den film darwins nightmare von hubert sauper?

da wird gezeigt, wie schattenmänner der EU den viktoria-see-barsch erst dort ausgesetzt haben, der hat dann alle anderen fische gefressen und ein paar afrikaner dürfen jetzt in diesen fabriken arbeiten, die den fisch wieder nach europa exportieren... die anderen haben halt nichts...

danke EU!

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VinPei
Pirat
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Beitrag #85222 | 03.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
Handel möglich machen!
Also Wettbewerbsschranken aufheben, Infrastruktur schaffen, Kontakte herstellen.

http://www.tagesschau.de/ausland/entwick...ka100.html
luxperpetua

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Beitrag #85224 | 03.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
nicht zu vergessen, die russen schneiden noch beim waffenschmuggel mit...

"Die Wahrheit ist die Tochter der Zeit, begonnen in einer durch Zufall zufälligen und kurzlebigen Romanze." by Szarlej (Lux perpetua)
Umgezogen nach: <please stand by>
VinPei
Pirat
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Beitrag #85230 | 03.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
(03.11.2013 )luxperpetua schrieb:  
nicht zu vergessen, die russen schneiden noch beim waffenschmuggel mit...

waffen sind ein gutes stichwort - die weltweiten militärausgaben lagen 2012 bei 1,33 billionen euro. deutschland allein lag z.b. schon bei 45,8 milliarden.

http://www.tagesschau.de/ausland/siprineu100.html

wenn man nur einen teil von dem geld für bildung und infrastruktur in entwicklungsländern einsetzen würde, könnte man einiges nach vorne bringen.

im übrigen frage ich mich ernsthaft, was europäische truppen eigentlich in afghanistan zu schaffen haben. das ist nicht unsere interessenssphäre. und wenn es dann heisst, es geht dort um freiheit, demokratie und menschenrechte, dann finde ich das relativ lächerlich - darum geht es in afghanistan genauso wenig, wie im irak. wäre es anders, hätte man im irak nicht einen dermassenen menschenrechtlichen scherbenhaufen hinterlassen. es geht um hegemonie und um bodenschätze - sonst um nichts.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/ri...06592.html
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.11.2013 03:07 von VinPei.)
luxperpetua

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Beitrag #85275 | 03.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
die widerherstellung der welt ginge mit einem mix aus hanfwirtschaft und open-source-economy

"Die Wahrheit ist die Tochter der Zeit, begonnen in einer durch Zufall zufälligen und kurzlebigen Romanze." by Szarlej (Lux perpetua)
Umgezogen nach: <please stand by>
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.11.2013 12:35 von luxperpetua.)
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Beitrag #87595 | 14.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
(31.10.2013 )0utput schrieb:  
kennt jemand den film darwins nightmare von hubert sauper?

da wird gezeigt, wie schattenmänner der EU den viktoria-see-barsch erst dort ausgesetzt haben, der hat dann alle anderen fische gefressen und ein paar afrikaner dürfen jetzt in diesen fabriken arbeiten, die den fisch wieder nach europa exportieren... die anderen haben halt nichts...

danke EU!

Darüber hab ich kürzlich einen Radiobeitrag gehört. Darin wird der Film als Meisterwerk der einseitigen Darstellung des Sachverhaltes beschrieben.

Dass es heute längst wieder ein Gleichgewicht im See gibt - kein Thema. Dass die Fische, die vorher drin waren, kaum zu essen waren und dass das eigentliche Problem des Sees der ständige Rückgang des Wasserspiegels ist und die Verschmutzung mit Düngern aus den angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen ist, das massives Algenwachstum ausgelöst hat - auch kein Thema. Oder dass die einheimischen Fischer dort mit Pestiziden (!!1!) gefischt haben - null Thema. Oder dass die Fischer von der neuen Art massiv profitieren und sie daher gar nicht bis zur optimalen Größe heranwachsen lassen, sondern mit zu geringem Gewicht fischen - kein Thema. Dass mehr Solidarität unter den Fischern zu mehr Ertrag für alle führen würde, weil man dann größere Fische zur Verfügung hätte und so die Nahrungskapazität des Sees optimal ausnutzen könnte - kein Thema.

Weil böse sind nur die Europäer, die bösen bösen neoliberalen Europäer. Niemals die Leute vor Ort, niemals der regionale Fischer. Weil das sind noch alles durch und durch brave, ehrliche Leute, die es mit allen gut meinen. Es zeigt sich halt wieder einmal, dass Film ein höchst effizientes Desinformationswerkzeug ist.
0utput

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Beitrag #87751 | 15.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
(14.11.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
Darüber hab ich kürzlich einen Radiobeitrag gehört. Darin wird der Film als Meisterwerk der einseitigen Darstellung des Sachverhaltes beschrieben.

Dass es heute längst wieder ein Gleichgewicht im See gibt - kein Thema. Dass die Fische, die vorher drin waren, kaum zu essen waren und dass das eigentliche Problem des Sees der ständige Rückgang des Wasserspiegels ist und die Verschmutzung mit Düngern aus den angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen ist, das massives Algenwachstum ausgelöst hat - auch kein Thema. Oder dass die einheimischen Fischer dort mit Pestiziden (!!1!) gefischt haben - null Thema. Oder dass die Fischer von der neuen Art massiv profitieren und sie daher gar nicht bis zur optimalen Größe heranwachsen lassen, sondern mit zu geringem Gewicht fischen - kein Thema. Dass mehr Solidarität unter den Fischern zu mehr Ertrag für alle führen würde, weil man dann größere Fische zur Verfügung hätte und so die Nahrungskapazität des Sees optimal ausnutzen könnte - kein Thema.


lol, das liest sich ja, als hätte sich der afrikanische kontinent schon längst selbst ins jenseits geschossen, wenn "der weiße mann" bzw. die EU dort nicht eingegriffen hätte, weil die hiesigen menschen dort alle so dumm sind... die kolonialzeit war sicher auch ein segen für die afrikaner... aber das ist man ja von dir gewohnt, dass die EU per definition nichts falsch machen kann... alles ist positiv und die sonne scheint uns aus dem arsch... halleluja...

und wenn europäer das ökosystem vom viktoriasee aus dem gleichgewicht bringen, dann ist natürlich der einheimische fischer schuld, weil er mit PESTIZIDEN (!!!1!EINS!ELF!) gefischt hat... (warum eigentlich nicht mit handgranaten? wieviele fischer haben mit pestiziden gefischt?)

(14.11.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
Weil böse sind nur die Europäer, die bösen bösen neoliberalen Europäer.

du mussts ja wissen...

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Beitrag #87624 | 14.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
(14.11.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
Darüber hab ich kürzlich einen Radiobeitrag gehört. Darin wird der Film als Meisterwerk der einseitigen Darstellung des Sachverhaltes beschrieben.

Dass es heute längst wieder ein Gleichgewicht im See gibt - kein Thema. Dass die Fische, die vorher drin waren, kaum zu essen waren und dass das eigentliche Problem des Sees der ständige Rückgang des Wasserspiegels ist und die Verschmutzung mit Düngern aus den angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen ist, das massives Algenwachstum ausgelöst hat - auch kein Thema. Oder dass die einheimischen Fischer dort mit Pestiziden (!!1!) gefischt haben - null Thema. Oder dass die Fischer von der neuen Art massiv profitieren und sie daher gar nicht bis zur optimalen Größe heranwachsen lassen, sondern mit zu geringem Gewicht fischen - kein Thema. Dass mehr Solidarität unter den Fischern zu mehr Ertrag für alle führen würde, weil man dann größere Fische zur Verfügung hätte und so die Nahrungskapazität des Sees optimal ausnutzen könnte - kein Thema.

Weil böse sind nur die Europäer, die bösen bösen neoliberalen Europäer. Niemals die Leute vor Ort, niemals der regionale Fischer. Weil das sind noch alles durch und durch brave, ehrliche Leute, die es mit allen gut meinen. Es zeigt sich halt wieder einmal, dass Film ein höchst effizientes Desinformationswerkzeug ist.

welcher radiosender war denn das und wann lief die sendung? haben sie dort auch über die massiven rechtsfolgen berichtet, die der film nach sich zog? oder wie einseitig es war, als tansania hubert sauper zum staatsfeind erklärt hat?

oder haben sie angesprochen, dass einseitig dargestellt wurde, dass die selben russischen flugzeuge, die den nilbarsch von tansania in die EU fliegen, beim rückweg randvoll sind mit illegalen waffen für kindersoldaten in afrika?

kann ich mir nicht vorstellen...

hier noch ein interessantes interview mit einem bericht über die folgen, die der film nach sich gezogen hat, nachdem er ein paar preise gewonnen hatte...

http://www.ray-magazin.at/magazin/2009/0...r-albtraum

hast du irgendeine quelle für deine behauptungen?

/EDIT: hast du den film gesehen?

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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.11.2013 20:37 von 0utput.)
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Beitrag #87626 | 14.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
(14.11.2013 )0utput schrieb:  
welcher radiosender war denn das und wann lief die sendung?

Es lief auf Ö1 im Abendjournal und das muss letzte Woche, Mittwoch oder Donnerstag, gewesen sein.

(14.11.2013 )0utput schrieb:  
haben sie dort auch über die massiven rechtsfolgen berichtet, die der film nach sich zog? oder wie einseitig es war, als tansania hubert sauper zum staatsfeind erklärt hat?

Nein.

(14.11.2013 )0utput schrieb:  
oder haben sie angesprochen, dass einseitig dargestellt wurde, dass die selben russischen flugzeuge, die den nilbarsch von tansania in die EU fliegen, beim rückweg randvoll sind mit illegalen waffen für kindersoldaten in afrika?

Nein, haben sie nicht angesprochen. Aber wäre das auch fair trade Produkten aller Art anzulasten, wenn russische Flugzeuge diese Produkte nach Europa fliegen und mit illegalen Waffen für die Kindersoldaten wieder runterfliegen? Was alles umfasst die Verantwortung eines afrikanischen Produzenten von fair trade Produkten? Ist der Flugplan einer russischen Airline und deren Kundenstamm inbegriffen? Oder die Redlichkeit der politischen Führung des eigenen Landes und gleich die der Nachbarländer dazu?


(14.11.2013 )0utput schrieb:  
kann ich mir nicht vorstellen...

Kann schon sein, hat auch mit dem Thema nichts zu tun.


(14.11.2013 )0utput schrieb:  
hier noch ein interessantes interview mit einem bericht über die folgen, die der film nach sich gezogen hat, nachdem er ein paar preise gewonnen hatte...

http://www.ray-magazin.at/magazin/2009/0...r-albtraum

Und? Was ist der Punkt hier?


(14.11.2013 )0utput schrieb:  
hast du irgendeine quelle für deine behauptungen?

Nur den Radiobeitrag auf Ö1.


(14.11.2013 )0utput schrieb:  
/EDIT: hast du den film gesehen?

Nein.
luxperpetua

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Beitrag #87687 | 15.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Darwin's Nightmare



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Beitrag #87677 | 15.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
(14.11.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
(14.11.2013 )0utput schrieb:  
welcher radiosender war denn das und wann lief die sendung?

Es lief auf Ö1 im Abendjournal und das muss letzte Woche, Mittwoch oder Donnerstag, gewesen sein.

aha...


(14.11.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
(14.11.2013 )0utput schrieb:  
haben sie dort auch über die massiven rechtsfolgen berichtet, die der film nach sich zog? oder wie einseitig es war, als tansania hubert sauper zum staatsfeind erklärt hat?

Nein.

dacht ich mir...


(14.11.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
(14.11.2013 )0utput schrieb:  
oder haben sie angesprochen, dass einseitig dargestellt wurde, dass die selben russischen flugzeuge, die den nilbarsch von tansania in die EU fliegen, beim rückweg randvoll sind mit illegalen waffen für kindersoldaten in afrika?

Nein, haben sie nicht angesprochen. Aber wäre das auch fair trade Produkten aller Art anzulasten, wenn russische Flugzeuge diese Produkte nach Europa fliegen und mit illegalen Waffen für die Kindersoldaten wieder runterfliegen? Was alles umfasst die Verantwortung eines afrikanischen Produzenten von fair trade Produkten? Ist der Flugplan einer russischen Airline und deren Kundenstamm inbegriffen? Oder die Redlichkeit der politischen Führung des eigenen Landes und gleich die der Nachbarländer dazu?

das kommt natürlich darauf an, inwieweit diese russischen waffenschmuggel-flugzeuge mit den produzenten des viktoriasee-barsch verbandelt sind...


(14.11.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
(14.11.2013 )0utput schrieb:  
kann ich mir nicht vorstellen...

Kann schon sein, hat auch mit dem Thema nichts zu tun.

das kommt auf das thema an...


(14.11.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
(14.11.2013 )0utput schrieb:  
hier noch ein interessantes interview mit einem bericht über die folgen, die der film nach sich gezogen hat, nachdem er ein paar preise gewonnen hatte...

http://www.ray-magazin.at/magazin/2009/0...r-albtraum

Und? Was ist der Punkt hier?

der punkt hier ist, dass gezeigt wird, wie hubert sauper wegen dem film angegriffen wurde, weil er dinge angesprochen hat, die normalerweise als tabu gelten... so wie du auch hier im piratenforum vorwürfe gegen ihn erhebst, obwohl du den film nichtmal gesehen hast...

einige schmankerln aus dem artikel:
Zitat:
François Garçon, Filmhistoriker und vor allem langjähriger Finanzberater im französischen Film- und Fernsehbusiness, veröffentlicht in der renommierten Zeitschrift Les Temps Modernes einen Artikel, in dem er Sauper unredliche Recherche vorwirft und der Lüge und Irreführung bezichtigt.
...
Hubert Sauper wird von der tansanischen Regierung zum Staatsfeind erklärt, Mitwirkende im Film geraten so sehr unter Druck, dass sie ihre Aussagen widerrufen und gegen den Regisseur Stellung beziehen. Zur selben Zeit arbeitet François Garçon an einem Buch Enquête sur le cauchemar de Darwin (Untersuchungen zu Darwin’s Nightmare), das im November 2006 erscheint, mit dem Ziel, Aussagen des Films zu widerlegen und nachzuweisen, dass der Regisseur die Kinder im Film gegen Bezahlung vor der Kamera habe agieren lassen. Nach Rundfunkauftritten Garçons, wo er den Film u.a. als „Betrug“ und „Unsinn für leichtgläubige Idioten“ abtut, entschließt sich Hubert Sauper zu juristischen Schritten. Ehe er aber seinen Prozess wegen öffentlicher Verleumdung gegen François Garçon führt, muss er zunächst eine Sammelklage von vierzig Personen abwehren, die sich nach der Lektüre von Garçons Buch als um die Wahrheit betrogene Kinobesucher von Darwin’s Nightmare erklären und eine öffentliche Entschuldigung des Regisseurs einfordern. Der Klage wird nicht stattgegeben. Eine Recherche stellte in der Folge klar, dass die 40 Kläger auf Garçons Initiative angetreten sind, sieben von ihnen zu seinen Studenten gehören.
...
Wogegen haben sich die Vorwürfe konkret gerichtet?
Es gab drei Punkte: Erstens den Waffenhandel mit Einsatz russischer Flugzeuge, den es laut tansanischer Regierung nicht gibt. Dazu genügte es, einen Blick in die Berichte von Human Rights Watch zu werfen. Die faktische Beweiserbringung existiert ja längst außerhalb des Filmes. Ein Film ist ja kein Versuch, einen Beweis aufzustellen, sondern eigentlich nur der, das bekannte Wissen in Bewusstsein zu verwandeln. Der zweite Punkt betraf die Verwertung der Fischreste: François Garçon hatte behauptet, sie seien nicht für Menschen bestimmt, sondern für die Hühnerzucht. Es werden Tonnen von Fischresten für die dortige Bevölkerung frittiert, das ist eine traurige Tatsache. Nach dem Film wurden diese Freiluftfabriken umgemodelt, saniert und westliche Journalisten eingeladen, um zu demonstrieren, wie Darwin‘s Nightmare die Unwahrheit behauptet. Der Film hatte hier quasi einen Einfluss auf die Realität: Durch ihn ist die Realität modifiziert worden und die modifizierte Realität ist dem Film dann zur Last gelegt worden. Der dritte Vorwurf war der gravierendste – nämlich, dass die Kinder im Film keine Straßenkinder sind und gegen Bezahlung bestimmte Szenen spielen. Daran war die Klage gegen Garçon aufgehängt, einfach auch deshalb, weil es der Gipfel ist zu behaupten, dass Menschen, die in einem Dokumentarfilm vorkommen, fiktive Figuren seien – nicht nur dem Film, auch den Menschen gegenüber. Das heißt Realitäten nicht nur bewusst negieren, sondern ein „Dokument der Realität“ zu sabotieren. Mir liegt sehr viel an der Definition meiner Arbeit als documentaire de création, das heißt, dass die faktische Realität in einer kreativen Form, in der des Kinofilms, dargestellt wird.

(14.11.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
(14.11.2013 )0utput schrieb:  
hast du irgendeine quelle für deine behauptungen?

Nur den Radiobeitrag auf Ö1.

ich hab mal beim ö1-kundenservice angefragt, wann die sendung genau lief und wer darin zu wort kam, usw...


(14.11.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
(14.11.2013 )0utput schrieb:  
/EDIT: hast du den film gesehen?

Nein.

schade, sonst würdest du vielleicht wissen, worüber du schreibst...

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Beitrag #87684 | 15.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
(15.11.2013 )0utput schrieb:  
schade, sonst würdest du vielleicht wissen, worüber du schreibst...

Wie man es sieht. Jedenfalls bin ich nicht von geschickt zusammengestellten Filmsequenzen beeinflusst. Ich bezweifle ja nicht die Qualität der Dokumentation. Keineswegs. Im Radiobeitrag wurde halt angemerkt, dass durch geschicktes arrangieren der Bilder falsche Eindrücke erzeugt wurden. Und das halte ich für die übliche Vorgangsweise bei Filmen, wenn man unterschwellig Botschaften transportieren will, für die man sich nicht rechtfertigen muss. Denn man hat ja nichts gesagt. Das ist für mich das problematische an Filmbeiträgen und deshalb halte ich auch nichts von Youtube Filmchen, die als "Beweis" für irgendwas herhalten sollen.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.11.2013 11:13 von Betriebsdirektor.)
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Beitrag #87690 | 15.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
(15.11.2013 )0utput schrieb:  
(14.11.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
Nein, haben sie nicht angesprochen. Aber wäre das auch fair trade Produkten aller Art anzulasten, wenn russische Flugzeuge diese Produkte nach Europa fliegen und mit illegalen Waffen für die Kindersoldaten wieder runterfliegen? Was alles umfasst die Verantwortung eines afrikanischen Produzenten von fair trade Produkten? Ist der Flugplan einer russischen Airline und deren Kundenstamm inbegriffen? Oder die Redlichkeit der politischen Führung des eigenen Landes und gleich die der Nachbarländer dazu?

das kommt natürlich darauf an, inwieweit diese russischen waffenschmuggel-flugzeuge mit den produzenten des viktoriasee-barsch verbandelt sind...

Gut. Da du den Film ja gesehen hast: Welcher Beweis wurde im Film angeführt? Konntest du den Beweis durch eine weitere unabhängige Quelle verifizieren? Oder einer Quellenangabe nachgehen? Oder wurden im Film lediglich Umstände in eine zeitliche Nähe gerückt und so ein Zusammenhang konstruiert? Das ist eine rhetorische Frage, bitte unten weiterlesen...


(15.11.2013 )0utput schrieb:  
(14.11.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
(14.11.2013 )0utput schrieb:  
hier noch ein interessantes interview mit einem bericht über die folgen, die der film nach sich gezogen hat, nachdem er ein paar preise gewonnen hatte...

http://www.ray-magazin.at/magazin/2009/0...r-albtraum

Und? Was ist der Punkt hier?

der punkt hier ist, dass gezeigt wird, wie hubert sauper wegen dem film angegriffen wurde, weil er dinge angesprochen hat, die normalerweise als tabu gelten... so wie du auch hier im piratenforum vorwürfe gegen ihn erhebst, obwohl du den film nichtmal gesehen hast...

Wir habe beide unsere Informationen aus einem anderen Beitrag (ich nehme an, auch dein Beitrag wurde im öffentlich rechtlichen Fernsehen ausgestrahlt) und somit stehen wir, was die Argumente betrifft, auf gleicher Ebene. Das bedeutet, dass mein Pro genauso angebracht ist (weil sie aus dem von mir konsumierten Beitrag stammt) wie dein Contra.

Dieser Fall zeigt exemplarisch, wieso man auf Basis von Filmen keine Diskussion führen kann. Ich hab den Film X im Fernsehen gesehen und bin deshalb gegen irgendwas. Ich hab Film Y gesehen und bin deshalb für irgendwas. Für Radio gilt ähnliches, weil auch dort keine Quellen angegeben werden.

Wir kommen in der Sache nur weiter, wenn wir weitere Quellen finden, die wir bewerten und analysieren können. Oder es bleibt bei den Positionen, ohne dass irgendein Mehr an Wissen entsteht. Dieses Quellen suchen und prüfen bedeutet noch lange nicht, dass wir uns wissenschaftlich mit einer Sache beschäftigen müssen. Wir müssen lediglich die Quellen checken. Auch ein Journalist ist kein Wissenschaftler und kann sich dennoch seriös mit einer Sache beschäftigen. Dazu prüft er Quellen, checkt Fakten quer, und so weiter.

Das passiert hier bei den Piraten so gut wie gar nicht. Nichts anderes kritisiere ich hier, wenn ich Youtube Videos als Beweis für irgendwas ablehne.
luxperpetua

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Beitrag #87698 | 15.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
http://www.stern.de/panorama/globalisier...76081.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Nilbarsch (nicht die beste quelle)
http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2006/09/02/a0013
http://www.utopia.de/magazin/naturland-s...oriabarsch

wenns im kampf um die wahrheit geht, dann wird im internet besonders darauf geschaut, dass suchergebnisse vorwiegend sehr schwer auffindbar sind. im cache kann man sicher einiges noch finden. hauptsächlich findet man kochrezepte dazu.
ist ein interessantes thema. und ja in dokumentarfilmen werden meistens die kontrstae herausgehoben, damit das bewusstsein des zuschauers aktiviert wird. aus ganz einfachem grund: er soll nach dem film, noch über den film nachdenken und einen unangenehmen nachgeschmack hinterlässt. es werden natürlich elemente des brainwashings verwendet, aber im positiven sinne, so auf die art: ich öffne dir das fenster, und du kannst rausschauen, was so los ist, die tür musst dir aber selber suchen. dasselbe wird mit mr. freeman auf eine groteske und morbide art und weise in russland gemacht.

"Die Wahrheit ist die Tochter der Zeit, begonnen in einer durch Zufall zufälligen und kurzlebigen Romanze." by Szarlej (Lux perpetua)
Umgezogen nach: <please stand by>
0utput

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Beitrag #87745 | 15.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
(15.11.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
Wir kommen in der Sache nur weiter, wenn wir weitere Quellen finden, die wir bewerten und analysieren können.

hier wäre eine wissenschaftliche quelle:
Zitat:
A Scientist’s Letter on the Veracity of the Film, “Darwin’s Nightmare”
February 22, 2006

Dear Journalists, Film Lovers, and Concerned Citizens,

Hubert Sauper’s documentary, “Darwin’s Nightmare”, has come under fire from some who feel that the situation and events depicted in the film could not possibly be true. My purpose here is to comment upon the situation as portrayed in the film, based on personal observation and experience, and on the scientific literature. I am a scientist who has been working on the biology and fisheries of Lake Victoria since 1989, including more than twenty visits to the region ranging in length from two weeks to nearly three months. During this time I led a communal research effort that spawned ecological and fisheries restoration projects totaling over 100 million dollars, published many scientific papers, and gave input to regional policy makers. We launched programs to safeguard the endangered aquatic wildlife of the lake, and heard from innumerable people in all walks of life related to the lake and its fisheries. I also worked as a World Bank consultant to help create the Lake Victoria Environmental Management Project, and the Lake Victoria Fisheries Organization. I know Lake Victoria.

I have seen the film three times. It is a very powerful film and to achieve this, Sauper employed narrative devices that some people do not approve of. You can argue with Sauper’s aesthetics, choice of talking heads, and attention to the dark side of peoples’ lives. But you are not going to have much luck arguing with the facts as presented in the film. The essential points that this film portrays are true.

It really is true that during the filming the number of people outside Africa that fed daily upon pricey exported Nile perch fillets was of the same order as the number of people widely reported by the press (who were quoting UN statistics) as starving to death in Tanzania alone. You can actually go right now on the web to the following URL to see what CNN has to say about food security in East Africa as of a couple of weeks ago: http://www.cnn.com/2006/WORLD/africa/02/...ndex.html. French film historian Francois Garcon contests the place of Lake Victoria Nile perch in the story as told in the film, claiming that 74% of the Nile perch caught from Lake Victoria are not exported, and that 40% are consumed locally. I do not know where he got his numbers from, but they do not match anything that I have seen reported elsewhere, and are utterly inconsistent with my own observations and experiences at lakeside. Somewhere around 200,000 metric tons of fish (annual catches and estimates of them vary) are caught from the lake each year. They dress out, as a crude estimate, to a bit less than half that weight. The transport planes depicted in the film left Mwanza at least twice daily, each with 50 metric tons of fillets. That is just Mwanza; planes also fly out of Kenya and Uganda. At two flights a day, that would be roughly 200,000 pounds of fish protein (taking into account the weight of packaging), enough to feed quarter-pound portions to 800,000 people. Two loads per day out of Mwanza are on the low side, and that is just one point of export. Even if we figure on European portions, that is a lot of full tummies someplace…but not in Africa. Huge numbers of people are starving right near the lake that supplies so much food to the rest of the world. That is a simple fact.
Whose fault is it that Africans starve while hundreds of thousands of tons of high quality fish protein go overseas? And is it not true that the fish transport planes are primary agents of the arms trade to central Africa? Perhaps the film does convey a simplistic view of a complex problem, as claimed by Garcon. That does not change the nature or the existence of the problem. Maybe good journalism and a free press can turn up some more definitive answers, but shooting the messenger is not going to help anybody.

As the film also depicts, thousands of jobs were created by the packing plants, of which there are currently ten in Tanzania alone. But does this represent an increase in the number of jobs per capita? We have to consider the hordes of people attracted to the lake basin in the hopes of getting a job. Most of these do not succeed, so they just hang out and hang on when their dreams elude them. You must also take into account the jobs and social fabric that were destroyed in the transformation from the old fisheries to the new. All through Africa and indeed much of the world, women traditionally are the fishmongers, bringing income to the family. But they need fish to sell, and the industrialized Nile perch fishery has created a hermetically sealed fish meat pipeline that nearly cuts out that traditional economic sector. Diabolically, the product now available to the women is the frame and head left over when the fillets are taken for export. And those frames and heads, only with connections. The life-giving connections are enhanced by another kind of connection that aggravates the region’s struggle with HIV/AIDS. Not only that, the frames that can be had have often been poorly handled and are rotten and maggoty by the time they get to the smoker. Not always, but often, just as depicted in the film.

It is also true that only a tiny proportion of Lake Victoria commercial fish product (other than frames) is consumed locally. The stuff is too damned expensive. Not only Nile perch, but even other species, such as tilapia, are out of range of the average citizen. By 2000 it was actually blowing my own budget to purchase fish at market or roadside, except as an occasional treat. I like smoked tilapia very much, so I’d haggle for it along the Jinja-Kampala road in my field fatigues, accompanied by well-dressed businessmen and women from the big city. As a fish biologist I am lucky because my colleagues and I can just go fishing for data and then eat our study specimens when we are done taking measurements and samples. Others are not so lucky. Since at least the late 1990’s, quality fresh fish of any kind has been a luxury item for the urban elite, foreign diplomats, and wealthy tourists. A close friend from Kenya told me the other day that local hotel managers are starting to find it beyond their means to serve fish in the hotel restaurants. It is also important to know that among the hundreds of endemic (occurring nowhere else in the world) species of fishes driven extinct or nearly so by the massive ecological transformations in Lake Victoria, there are about a dozen delicious and locally prized food fishes that are now extremely scarce. The last refuge of the poor was a tiny minnow, known in Tanzania as “dagaa,” that can be dried and eaten as whitebait. But dagaa are sometimes worth more as an additive for chicken feed than as food for the poor, so these, too are funneled into food for the rich.

Right there in the film my good colleague Professor Phillip Bwathondi, head of fisheries research in Tanzania, makes a reasonable plea that the world should see a balanced view of Lake Victoria, the good along with the bad. Many times the film alludes to the good- the money flowing into the region, the new jobs, the new rich- but the good of the Nile perch fishery is clearly not the film’s primary focus. Net regional wealth and the number of wealthy people very obviously increased during my time in East Africa. I saw this in a surge of pretty houses and gardens and gated communities going up around the lake. You won’t see many of these in the film, nor was much of the magnificent scenery, lovely happy people, and beautiful wildlife of the region in evidence. In the balance, though, only a very small proportion of the people in the lake basin have enjoyed a much improved life by virtue of the Nile perch export fishery.

So in sum, there has, after all, been some positive impact from the globalization of the exotic Nile perch fishery in the Lake Victoria Basin. “Darwin’s Nightmare” simply suggests that the benefit happens to pale against the mountain of misery that came along with it. This is consistent with my own observations. Of course, that shouldn’t be the case: the hundreds of millions of dollars generated by the Nile perch fishery should be improving lies, advancing education, alleviating poverty across the board. So is it true that this is not happening? Who is responsible for critically testing this assertion?

The burden of proof here is not on the film or the filmmaker, but on the leaders in the region, and on the international agencies with whom they have labored to subsidize the creation and rules of engagement for the Nile perch fishery. It is up to them to engage an unbiased party to weigh the evidence, consider the facts, and erase doubts about the stark picture presented by this film. So far, we have seen only protest letters, not careful analysis or critical review. What I can tell you is that the original plans for the EU and World Bank projects on Lake Victoria- the downside of globalization aside- were quite good. They included things like a cess on Nile perch to go to fishery sustainability and environmental restoration. There was an education outreach program for the lake basin. There was a large biodiversity research and conservation program to preserve both the environmental machinery that maintains the lake (including the hundreds of endangered fish species), and the economically valuable wildlife and wildlife habitats around the lake. There was active stakeholder involvement, and the lakeside residents were asked to list the material benefits that they and their communities would most like to see from the fishery. It’s just that these projects have not gone altogether according to plan. In fact, the four components just mentioned (financial sustainability, education outreach, biodiversity conservation, stakeholder consideration), have failed to come to pass in a meaningful way. There has been some good. The fishery infrastructure has been built up along with better roads and such. And, a vibrant crop of young Africans have obtained advanced degrees with support from these two big fisheries aid projects. Hopefully this next generation of scientists and leaders can make a difference to the people and the environment of Lake Victoria, and not just by relocating piles of paper in offices.

The situation about Lake Victoria is actually worse than the film showed, for there are new developments. First off, the Nile perch fishery is being managed into the ground, and not for lack of knowing better. It is just short of a miracle that there are any Nile perch left to export, and these are looking rather shy lately. (The packers actually like the smaller fish- portion control- but only down to so small). Second, the effects of a regional drought have been compounded by stunningly irrational water management decisions, causing an electric power crisis and political friction with the Egypt, downstream along the River Nile. That’s been getting most of the press the last few weeks. They call it “pulling the plug on Lake Victoria.”

Both situations could have been avoided, and can still be repaired. Scientists of the fishery research institutes in Tanzania, Uganda, and Kenya have worked closely together with that funding from the World Bank and the European Union- working as a regional team for the first time since Idi Amin- and have repeatedly come up with sound advice on how to make the Nile perch fishery sustainable. They continue to gather new data and, as part of the international community of science, regularly reexamine and update their advice to decision makers. Yes, indeed, if Sauper had actually interviewed a Tanzanian fishery scientist in addition to the Tanzanian Fishery Research Institute’s askari (nightwatchman), perhaps this would have made it into the film. However, had this happened and had the scientists been as outspoken as the nightwatchman, they would have stood an excellent chance of being sacked by the government. Anyway, most of their scientific advice has not been put into force. The fishery has declined, and will most likely continue to do so unless political leaders decide that children and grandchildren are as important as money in the hand today. Of course, this problem is not unique to Lake Victoria. It is the story of industrial fisheries all over the world, which is what makes this story so transportable overseas, just like the perch fillets themselves. In New England, where I come from, when people trash the fisheries (which we have) fishermen’s families do suffer but they generally do not die. We do not have millions of folk hovering here between life and death from starvation or AIDS. That is the difference, and the high tragedy of the story told in the film.

My colleagues and I have learned a few things in our years of work in Lake Victoria. We learned that the Nile perch fishery could be sustained. We learned that at the same time, many of the hundreds of species of native fishes that are not yet extinct could be brought back to abundance, including traditional food fishes. We learned that enduring ecological health, though a different health than before, could be restored to Lake Victoria; and that the secret to doing so lies in a balance between the new and the old lake biology and socioeconomics. “Darwin’s Nightmare” simply shows the fact that what could happen, hasn’t happened. The knowledge to do it is there, quite some resources to do it are available, but the will is someplace else.

Two weeks from today will mark the end of the seventeenth year that I have been working on the science of Lake Victoria. Compared to some amongst my circle of colleagues, I am still a newcomer. Needless to say, “Darwin’s Nightmare” has been much the topic of the day in our community, both those African-born and African-adopted, like me. All of us were shocked and depressed by this film. We reacted that way because to us, East Africa pulls on our heartstrings with a power and poignancy equal to, perhaps greater than, our own birth homes. To us, Lake Victoria is a place of beauty, majesty, fascination, wonder and love. We have experienced all of this, alongside the everyday tragedy that you can see accurately portrayed in the film. I have seen it with my own eyes, and studied the material basis of this tragedy for many, many years. The film shows mostly the tragedy. But this tragedy is no lie.

Sincerely,

Les Kaufman
Professor of Biology
Boston University Marine Program
Center for Ecology and Conservation Biology
Pew Fellow in Marine Conservation
And
Senior Principal Investigator,
Marine Management Area Science
Conservation International


was hast du denn noch auf lager?

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Beitrag #87796 | 15.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
(15.11.2013 )0utput schrieb:  
was hast du denn noch auf lager?

Hier eine Quelle, die das schon deutlich entspannter sieht als dein Forscher (der dazu offenbar nicht geforscht hat. Es ist halt seine Meinung):

Der Viktoriasee - ein Ökosystem außer Balance

Ein Fisch zerstört das Ökosystem eines Sees - dieses Bild zeichnete eine Oskar-nominierte Dokumentation 2004 vom Viktoriasee. Im Interview erzählt ein afrikanischer Forscher, wie sich der See entwickelt hat.

Darin kommt im wesentlichen alles vor, was auch im Radiobeitrag enthalten war:

- Massive Wasserverschmutzung im See
- Ein großes Problem mit der Wasserhyazinthe
- Massive Überdüngung durch Abwässer
- Daraus folgend ein Algenproblem
- Aus dem Algen/Hyazinthen/Nilbarschbesatz folgend das Problem, dass bestimmte Fische aussterben
- Dass der Nilbarsch auch eine Einkommensquelle für viele dastellt
- Dass der Nilbarsch mittlerweile stark überfischt wird
- Und sich daher die Frage stellt, wie der dann noch für die Probleme verantwortlich sein kann.

In diesem (kritischen) Artikel wird darauf hingewiesen, dass sich sehr wohl ausgestorben geglaubte Fischbestände wieder gebildet haben. Aber eben in angepasster Form.

Wikipedia hat ein Bild, das das Bevölkerungswachstum in der Region darstellt:

[Bild: 320px-Human_density_Lake_Victoria.png]

Also die Bevölkerung um den See hat heftig stark zugenommen. Ist das jetzt trotz oder wegen dem Nilbarsch passiert? Oder wäre das sowieso passiert? Wo kommen die Leute her, warum sind jetzt so viele dort - das sind alles relevante Fragen. Und hier muss der Nilbarsch nicht die zwangsläufige Antwort sein.

Am Ende kommt noch das latente HIV Problem in Afrika im allgemeinen dazu und der besondere Fall, dass der See politisch auf drei Länder (Tansania (ca. 50 %), Uganda (ca. 45 %), und Kenia (ca. 5 %)) aufgeteilt ist. Das macht Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität, etc. sicher nicht einfacher.

Ich möchte den Eingriff, dass da dieser Nilbarsch ausgesetzt wurde, nicht verteidigen. Aber jedes lokale Problem diesem Eingriff zuzuschieben, was nichts andere bedeutet als für regionale Probleme wieder mal die bösen Europäer anzuklagen, ist schon ein bisserl zu einfach. Es dann auch noch mit Waffenlieferungen zu junktimieren, ist fast schon lächerlich.
0utput

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Beitrag #87802 | 15.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
du musst den fisch nicht unbedingt wörtlich nehmen... sauper hat das gut formuliert:

"Ich habe versucht, den kurzlebigen Boom, den die bizarre Erfolgsgeschichte eines Fisches ausgelöst hat, in eine ironische, erschreckende Allegorie über die sogenannte Neue Weltordnung zu verwandeln", sagt Hubert Sauper. "Ich könnte den gleichen Film in Sierra Leone machen, nur wären die Fische dann Diamanten, in Honduras Bananen, in Libyen, Nigeria oder Angola Roh-Öl. Nach hunderten Jahren der Sklaverei und Kolonialisierung in Afrika ist die Globalisierung der afrikanischen Märkte die dritte und tödlichste Demütigung für die Menschen dieses Kontinents. Die Arroganz, mit der die reichen Länder der Dritten Welt gegenübertreten, stellt eine uneinschätzbar gefährliche Bedrohung für die Zukunft aller Völker dar."

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Beitrag #87845 | 16.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
(15.11.2013 )0utput schrieb:  
du musst den fisch nicht unbedingt wörtlich nehmen... sauper hat das gut formuliert:

"Ich habe versucht, den kurzlebigen Boom, den die bizarre Erfolgsgeschichte eines Fisches ausgelöst hat, in eine ironische, erschreckende Allegorie über die sogenannte Neue Weltordnung zu verwandeln", sagt Hubert Sauper. "Ich könnte den gleichen Film in Sierra Leone machen, nur wären die Fische dann Diamanten, in Honduras Bananen, in Libyen, Nigeria oder Angola Roh-Öl. Nach hunderten Jahren der Sklaverei und Kolonialisierung in Afrika ist die Globalisierung der afrikanischen Märkte die dritte und tödlichste Demütigung für die Menschen dieses Kontinents. Die Arroganz, mit der die reichen Länder der Dritten Welt gegenübertreten, stellt eine uneinschätzbar gefährliche Bedrohung für die Zukunft aller Völker dar."

Ok, so gesehen hast du natürlich recht - ich hätte wohl den Film ansehen müssen, um zu erkennen worum es ihm geht. Also nicht um den Fisch, sondern ganz allgemein um Kapitalismuskritik, Antiglobalisierung, ein bisserl Verschwörungstheorie ("Neue Weltordnung"), etc...

Sorry, ich konnte nicht wissen dass er den Fisch nur als Metapher sieht. Ich dachte, er will hier objektiv auf ein konkretes Problem hinweisen. Was offensichtlich nicht passiert ist. Er will offenbar nur mit möglichst eindrucksvollen Bildern, passend zur heutigen Betroffenheitsökonomie, die Leute von seiner persönlichen politischen Einstellung überzeugen. Jetzt ist auch klar, wieso es hier keinen sachlichen Dialog geben kann. Es geht um Ideologie.
0utput

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Beitrag #87859 | 16.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
(16.11.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
Ok, so gesehen hast du natürlich recht - ich hätte wohl den Film ansehen müssen, um zu erkennen worum es ihm geht. Also nicht um den Fisch, sondern ganz allgemein um Kapitalismuskritik, Antiglobalisierung, ein bisserl Verschwörungstheorie ("Neue Weltordnung"), etc...

du kannst hier statt dem begriff "Neue Weltordnung" auch "Globalisierung" einsetzen, wenn er dich so stört, an der aussage ändert das trotzdem nichts... und dass gerade du, der stets auf seriöse quellen pocht, jetzt den anonymen internetpranger psiram verlinkt, find ich auch ein bissl schizo...

(16.11.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
Sorry, ich konnte nicht wissen dass er den Fisch nur als Metapher sieht. Ich dachte, er will hier objektiv auf ein konkretes Problem hinweisen.

wieso würde nicht beides möglich sein? dass er objektiv auf konkrete probleme hingewiesen hat, kann man aus dem obigen artikel vom Professor für Meeresbiologie Les Kaufmann von der Boston University rauslesen...

(16.11.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
Was offensichtlich nicht passiert ist. Er will offenbar nur mit möglichst eindrucksvollen Bildern, passend zur heutigen Betroffenheitsökonomie, die Leute von seiner persönlichen politischen Einstellung überzeugen. Jetzt ist auch klar, wieso es hier keinen sachlichen Dialog geben kann. Es geht um Ideologie.

erstaunlich, was du alles weißt, ohne den film je gesehen zu haben...

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Beitrag #88651 | 21.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
(16.11.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
Ok, so gesehen hast du natürlich recht - ich hätte wohl den Film ansehen müssen, um zu erkennen worum es ihm geht. Also nicht um den Fisch, sondern ganz allgemein um Kapitalismuskritik, Antiglobalisierung, ein bisserl Verschwörungstheorie ("Neue Weltordnung"), etc...

im hoppenberger-thread hast du über psiram geschrieben:
Zitat:
Der "Pranger" mag anonym sein, aber sie nennt bei den Artikeln ausführlich ihre Quellen. Und nur das macht die Seite relevant. Ob nun der Autor bekannt ist oder nicht, ist daher irrelevant.

du bist der meinung, dass psiram bei den artikeln ausführlich ihre quellen nennt? wirklich?

dein verlinkter NWO-artikel behauptet ziemlich viel und führt als quelle gerade mal 2 seiten aus folgendem buch an, bei dem das 8. kapitel "Nazi UFOs, Antarctica and Aldebaran" lautet:

Goodrick-Clarke, Nicholas: Black Sun. Aryan Cults, Esoteric Nazism and the Politics of Identity, New York and London 2002, 279

das meinst du also mit "ausführlich die quellen nennen"?

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Beitrag #88652 | 21.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
(21.11.2013 )0utput schrieb:  
Goodrick-Clarke, Nicholas: Black Sun. Aryan Cults, Esoteric Nazism and the Politics of Identity, New York and London 2002, 279

das meinst du also mit "ausführlich die quellen nennen"?

Es ist eine Quelle genannt. Jetzt müsste man sich das Buch holen und dort nachsehen, wie der darauf kommt.
0utput

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Beitrag #88656 | 21.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
(21.11.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
Es ist eine Quelle genannt. Jetzt müsste man sich das Buch holen und dort nachsehen, wie der darauf kommt.

er hat für genau 2 statements in dem ganzen NWO-artikel "quellen" genannt, die beide seiten dieses buchs sind...

die erste aussage ist: "Eine Neuauflage erlebte die Furcht vor einer übermächtigen Weltregierung in den 1990er Jahren. Die Ursachen dafür sind vor allem im Ende des kalten Krieges zu suchen" --> als quelle die buchseite 279.

die zweite aussage ist: "Timothy McVeigh, der am 19. April 1995 einen Sprengstoffanschlag auf ein Regierungsgebäude in Oklahoma durchführte, bei dem 168 Menschen starben, war Mitglied einer solchen Miliz. Er begründete die Tat später mit seinem Kampf gegen die Neue Weltordnung" --> als quelle siehe buchseite 282. (praktischerweise genau 3 buchseiten weiter)

das buch muss man auch nicht lange suchen, ist der zweite link wenn man nach "black-sun.pdf" googelt.

der ganze rest in deinem verlinkten NWO-artikel ist jedoch komplett ohne quellen und belege, einfach nur behauptungen, die du ja eigentlich immer so kritisierst...

warum misst du hier mit zweierlei maß?

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Beitrag #88659 | 21.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
(21.11.2013 )0utput schrieb:  
warum misst du hier mit zweierlei maß?

Der Punkt geht an dich. Was hältst du von der Quelle:

Neue Weltordnung (Verschwörungstheorie)

Ist die ausreichend belegt?
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.11.2013 13:20 von Betriebsdirektor.)
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Beitrag #88674 | 21.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
(21.11.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
(21.11.2013 )0utput schrieb:  
warum misst du hier mit zweierlei maß?

Der Punkt geht an dich. Was hältst du von der Quelle:

Neue Weltordnung (Verschwörungstheorie)

Ist die ausreichend belegt?

natürlich ist der "besser" belegt, der artikel von psiram ist ja so gut wie gar nicht belegt... aber ist eben wieder nur wikipedia, dafür kann man in den diskussionsarchiven zu einzelnen artikeln recherchieren, was einem bei der meinungsbildung helfen kann...

was aber noch immer nicht deine aussage erklärt:
Zitat:
Der "Pranger" mag anonym sein, aber sie nennt bei den Artikeln ausführlich ihre Quellen. Und nur das macht die Seite relevant. Ob nun der Autor bekannt ist oder nicht, ist daher irrelevant.

das ist ja vollkommen schizo! du schimpft über leute, die youtube-filmchen verlinken, egal ob sie jetzt reden von nobelpreisgewinnern oder AmDamDes-sendungen aus den 80ern reinstellen (hier differenzierst du grundsätzlich nie) und selbst verlinkst du so einen schrott?

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Beitrag #88681 | 21.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
(21.11.2013 )0utput schrieb:  
das ist ja vollkommen schizo! du schimpft über leute, die youtube-filmchen verlinken, egal ob sie jetzt reden von nobelpreisgewinnern oder AmDamDes-sendungen aus den 80ern reinstellen (hier differenzierst du grundsätzlich nie) und selbst verlinkst du so einen schrott?

Das ist nicht "schizo", ich hab einfach nicht genau geschaut. Bei Youtube Filmchen ist by design kein Quellenverzeichnis dabei. Im Psiram Artikel ist sowas allerdings immer dabei, in diesem Fall war es jedoch schlecht. Das fällt dir gar nicht auf, bei deinem Feldzug zur Verteidigung der Youtube Filmchen als seriöse Quelle.
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Beitrag #88686 | 21.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
(21.11.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
Das fällt dir gar nicht auf, bei deinem Feldzug zur Verteidigung der Youtube Filmchen als seriöse Quelle.

ich führe keinen feldzug zur verteidigung von youtube als seriöse quelle, aber danke für das klassische ad hominem... Smile

mir geht es um die aussage:
Zitat:
Bei Youtube Filmchen ist by design kein Quellenverzeichnis dabei.

bsp A: ein buch-autor schreibt ein buch zum thema X --> kann als quelle benutzt werden, um sich auf die getätigten aussagen zu beziehen: Buch XYZ von Autor ABC, Seite XXX

bsp B: ein buch-autor hält zum thema X einen vortrag, welcher gefilmt und auf youtube hochgeladen wird --> kann genausogut als quelle benutzt werden, um sich auf die getätigten aussagen zu beziehen: Vortrag XYZ von Autor ABC, Minute XXX, Youtube-Link

youtube ist in diesem fall medium, genau wie ein buch oder eine zeitung medium ist... die im medium getätigten aussagen können jetzt gut untermauert, lückenhafte quellen aufweisen oder kompletter schwachsinn sein, egal ob in einem buch oder auf youtube, das ist nämlich nicht vom medium abhängig, im gegensatz dazu, wie du das stets behauptest... (ebenfalls ohne quellenangaben ^^)

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Beitrag #88691 | 21.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
(21.11.2013 )0utput schrieb:  
bsp B: ein buch-autor hält zum thema X einen vortrag, welcher gefilmt und auf youtube hochgeladen wird --> kann genausogut als quelle benutzt werden, um sich auf die getätigten aussagen zu beziehen: Vortrag XYZ von Autor ABC, Minute XXX, Youtube-Link

Dem stimme ich zu.

(21.11.2013 )0utput schrieb:  
youtube ist in diesem fall medium, genau wie ein buch oder eine zeitung medium ist... die im medium getätigten aussagen können jetzt gut untermauert, lückenhafte quellen aufweisen oder kompletter schwachsinn sein, egal ob in einem buch oder auf youtube, das ist nämlich nicht vom medium abhängig, im gegensatz dazu, wie du das stets behauptest... (ebenfalls ohne quellenangaben ^^)

Es ist prinzipiell nicht vom Medium abhängig, dem stimme ich auch zu. Es ist von der Sorgfalt des Autors bzw. des Verlages abhängig. Zeitungen werden von Verlagen herausgegeben, die Journalisten sind bekannt. Es werden keine Quellen angegeben, die Zeitung hat jedoch ein Ruf. Einem "Heute" Blatt bringt man ein anderes Level an Vertrauen entgegen als einem "Standard" oder dem "Guardian".

Das Internet hat uns nun folgendes beschert: Jeder kann für wenige Cent oder sogar gratis weltweit Inhalte aller Art publizieren und den abenteuerlichsten Sermon absondern. Durch welche Methoden kann man nun prüfen ob das, was dort abgesondert wird, auch stimmt?
0utput

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Beitrag #88694 | 21.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
(21.11.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
Es ist prinzipiell nicht vom Medium abhängig, dem stimme ich auch zu. Es ist von der Sorgfalt des Autors bzw. des Verlages abhängig. Zeitungen werden von Verlagen herausgegeben, die Journalisten sind bekannt. Es werden keine Quellen angegeben, die Zeitung hat jedoch ein Ruf. Einem "Heute" Blatt bringt man ein anderes Level an Vertrauen entgegen als einem "Standard" oder dem "Guardian".

dann verstehe ich deine youtube-aversion noch viel weniger... demnach müsstest du dich bei einem youtube-link, den du scheisse findest, über den user beschweren, der dieses video hochgeladen hat, das machst du aber nicht, du schimpfst über das medium selbst (= youtube)...

(21.11.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
Das Internet hat uns nun folgendes beschert: Jeder kann für wenige Cent oder sogar gratis weltweit Inhalte aller Art publizieren und den abenteuerlichsten Sermon absondern. Durch welche Methoden kann man nun prüfen ob das, was dort abgesondert wird, auch stimmt?

die methode nennt sich Recherche...

ÖDV - Exodus [blog - forum - chan - wiki - pad]

COINTELPRO Techniken zur Verwässerung, Irreführung und Kontrolle eines Internet-Forums
Betriebsdirektor
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Beitrag #88714 | 21.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
(21.11.2013 )0utput schrieb:  
dann verstehe ich deine youtube-aversion noch viel weniger... demnach müsstest du dich bei einem youtube-link, den du scheisse findest, über den user beschweren, der dieses video hochgeladen hat, das machst du aber nicht, du schimpfst über das medium selbst (= youtube)...

Die Schimpferei über "Youtube" ist natürlich keine Schimpferei auf Youtube als Firma, sondern auf die User, die meinen dass ein dort hochgeladenes Filmchen unbekannter Herkunft irgendwas belegen würde. Ich beschimpfe also nicht den User, der es dort hochgeladen hat sondern den User, der den Link dorthin setzt und meint: "Schaut mal, das ist aber so und so, weil das im Film so gesagt wird".

(21.11.2013 )0utput schrieb:  
(21.11.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
Das Internet hat uns nun folgendes beschert: Jeder kann für wenige Cent oder sogar gratis weltweit Inhalte aller Art publizieren und den abenteuerlichsten Sermon absondern. Durch welche Methoden kann man nun prüfen ob das, was dort abgesondert wird, auch stimmt?

die methode nennt sich Recherche...

Jetzt erkläre mir doch eines: Wie kann man denn ordentlich Recherchieren, wenn keine Quellen angegeben werden? Es hat schon seinen Grund, weshalb ernst zu nehmende Publikationen ein Quellenverzeichnis haben. Autoren, die auf Quellenverweise verzichten, rauben Lesern Zeit. Ich halte das für ziemlich frech, dem interessierten Leser gegenüber. Immerhin ist das Verhältnis ja optimalerweise 1:n, es gibt als 1 Autor und n Leser und jeder Leser müsste nun selbst alles nachrecherchieren, wenn er etwas genauer wissen oder einer bestimmten Aussage nachgehen will.
luxperpetua

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Beitrag #88720 | 21.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
(21.11.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
Das Internet hat uns nun folgendes beschert: Jeder kann für wenige Cent oder sogar gratis weltweit Inhalte aller Art publizieren und den abenteuerlichsten Sermon absondern. Durch welche Methoden kann man nun prüfen ob das, was dort abgesondert wird, auch stimmt?

jo leider. hier haben wir eben die grenze des wissen. die leute werden i nzukunft kaum zwischen fiktion und realität unterscheiden können. typisches bsp. dafür ist wikipedia mit seinen geschichtlichen ereignissen. um im allerschlimmsten zweifel geschichtliche ereignisse verifizieren zu können, kann man dann nur auf zeitzeugen zugreifen, und das auch nur, wenn man welceh aus dieer zeit kennt. ansonsten bleiben bücher. dann kommen noch die verscheidenen sprachen dazu. dasselbe thema, verschieden sprachen. ich hab folgendes letztes mal festgestellt, zum thema "regenbogen-fahne":
http://de.wikipedia.org/wiki/Regenbogenfahne
http://pl.wikipedia.org/wiki/T%C4%99czow...ch_LGBT%29
http://en.wikipedia.org/wiki/Rainbow_fla...ovement%29

wenn ich ein thema verifizieren will, tu ich mir da echt schwer mittlerweile dann zu beurteilen, was jetzt am nächsten bei den fakten liegt und im heutigen informationszeitalter, ist es unmöglich noch bücher und dokus hinzuzunehmen, außer wir schaffen eine megadatenbank mit eingescannten büchern und allen dokus und medien, die es dazu gibt....ist eine ordentliche hacken, aber daran sollten wir ebenfalls in den piratenparteien arbeiten und zwar international....es gibt bereits ansätze: http://www.panarchy.org/indexes/info.html (stellt euch vor, das multipliziert man jetzt und fügt alle infos zusammen...arrr)

btw: vl könnten wir auch solche standards anlegen, die dann als seriöse quellen in papers betrachtet werden: http://www.uni-klu.ac.at/germ/downloads/...regeln.pdf oder so Zitierreggeln der IE (am aktuellsten)

"Die Wahrheit ist die Tochter der Zeit, begonnen in einer durch Zufall zufälligen und kurzlebigen Romanze." by Szarlej (Lux perpetua)
Umgezogen nach: <please stand by>
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.11.2013 17:31 von luxperpetua.)
VinPei
Pirat
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Beitrag #91596 | 29.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
für alle, die immer noch glauben, die entwicklung einer partnerschaftlichen zusammenarbeit mit afrika sei nicht so wichtig für europa und es ginge nur um humanitätsduselei oder sozialromantik:

http://www.wiwo.de/politik/ausland/freyt...49312.html[/i]
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.11.2013 23:16 von VinPei.)
Liquid
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Beitrag #85245 | 03.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Abschaffung der Entwicklungszusammenarbeit
Bundesweite Themen: Europa, Außen, Internationales, Frieden
Programmantrag direkt: Thema 1745
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Neu (noch 8 Tage 05:21:55)
i4051: Abschaffung der Entwicklungszusammenarbeit
Zitat:
Die Piratenpartei möge folgenden Antrag an geeigneter Stelle in ihr Programm aufnehmen und den bestehenden Absatz "Entwicklungszusammenarbeit" ersetzen:
Antrag
Europa, Außen, Internationales, Frieden
Entwicklungszusammenarbeit
Die Piratenpartei Österreichs sieht in der Entwicklungszusammenarbeit eine direkte politische Einflussnahme des Außenamtes der Republik Österreich in die Souveränität anderer Länder. Daher lehnen die Piraten jede Form der Entwicklungszusammenarbeit ab. Die Piraten stehen für eine freie Welt, wo sich die Länder frei entwickeln können. Das bedingt die Absenz direkter politischer Einflussnahme. Um andere Länder, insbesondere solche am afrikanischen Subkontinent, in ihrer Entwicklung zu unterstützen sehen die Piraten folgende Maßnahmen als geeignet an:
  • Abschaffung der Exportsubventionen von landwirtschaftlichen Produkten der EU
  • Förderung der Bildung von Demokratien am afrikanischen Subkontinent durch Unterstützung auf internationaler Ebene
  • Förderung von Direktinvestitionen zum Aufbau nachhaltiger Infrastrukturen vor Ort
  • Laufender Schuldenerlass von Altschulden
Begründung
Ein großer Teil der Probleme der Länder Afrikas besteht darin, dass dort europäische und amerikanische Interessen durch verschiedene Maßnahmen durchgesetzt werden: 
Exportsubventionen von landwirtschaftlichen Produkten der EU
Die Europäische Union fördert die Überproduktion der eigenen Landwirtschaft mit Gewinnen aus ihrer sehr starken Industrie. Die Subventionen sind so hoch, dass es für Bauern in Afrika unrentabel wird, bestimmte landwirtschaftliche Produkte herzustellen. Die niedrigen Preise verhindern die Bildung einer regional funktionierenden und nachhaltig lebensfähigen Landwirtschaft und fördert so die weitere Abhängigkeit dieser Länder von Importen und volatilen Weltmarktpreisen für Agrargüter. 
Förderung der Bildung von Demokratien am afrikanischen Subkontinent durch Unterstützung auf internationaler Ebene
Die Unterstützung diverser Diktaturen in Afrika fördert lediglich den Diktator und seinen Wantok, aber nie die Bevölkerung als gesamtes. Eine funktionierende Demokratie ist wichtig, damit die Erträge aus der wirtschaftlichen Tätigkeit des Landes fair und gerecht verteilt werden und nicht einigen wenigen zugute kommen. Es gilt daher, sämtliche Bestrebungen zur Schaffung von Demokratien auf internationaler Ebene zu unterstützen (z.B. durch Abbau von Zöllen, Handelshemmnissen, etc.). 
Förderung von Direktinvestitionen zum Aufbau nachhaltiger Infrastrukturen vor Ort
Eine Förderung der Direktinvestitionen ist eine win-win Situation. Europäische Unternehmen können mit ihrem Know How wesentlich zur Verbesserung der Infrastruktur in afrikanischen Ländern beitragen. Durch Investitionsfinanzierungsprogramme kann hier die Republik wesentliches zur Verbesserung der Lage vor Ort beitragen. Die Kontrollbank soll Programme zur Förderung von Direktinvestitionen auflegen. 
Laufender Schuldenerlass von Altschulden
Altschulden rühren oft aus kolonialen Zeiten oder aus Zeiten der Geldverschwendung durch Diktaturen. Es ist Zeit, diese alten Zöpfe abzuschneiden und aufstrebenden, sich an demokratischen Modellen orientierenden Volkswirtschaften Afrikas nicht die Luft durch die Zinslasten von Altschulden abzuschneiden. Es ist völlig sinnlos, diesen Ländern per Entwicklungszusammenarbeit Geld zu überweisen, während auf der anderen Seite Zinsen für Schulden kassiert werden.
Liquid
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Beitrag #86658 | 09.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: EZA stärken, ohne "unser"System" aufzuoktroyieren. Und: Asyl als EZA und Entwickl
Bundesweite Themen: Europa, Außen, Internationales, Frieden
Programmantrag direkt: Thema 1745
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Diskussion (noch 23 Tage 22:49:14)
i4112: EZA stärken, ohne "unser"System" aufzuoktroyieren. Und: Asyl als EZA und Entwicklungshilfe anerkennen, bis 1,6% BIP überschritten sind
Zitat:
Begründung: Österreich hat sich vor Jahrzehnten zu 0,8% BIP Entwicklungshilfe verpflichtet aber das nie eingehalten sondern trudelt zwischen 0,3% und 0,5% BIP herum und während der vergangenen 20 Jahre ist das sogar noch gesunken, und zwar stark.
Verantwortungsvolle EZA und Entwicklungshilfe hält die beiden Punkte der Überschrift ein und überschreitet die Verpflichtung freiwillig bis zum doppelten Betrag.
Dass dabei auch Umwegrentabilität über (zb) Arbeitserlaubnis für MigrantInnen zustande kommt, darf weder angerechnet noch gegengerechnet werden, das ergibt sich einfach zusätzlich.
VinPei
Pirat
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Beitrag #87075 | 11.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
Interessanter Beitrag im "Handelsblatt":

http://www.handelsblatt.com/politik/inte...25760.html
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Beitrag #92621 | 03.12.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Programmantrag direkt
Bundesweite Themen: Europa, Außen, Internationales, Frieden
Programmantrag direkt: Thema 1745
Ereignis: Thema hat die nächste Phase erreicht
Phase: Eingefroren (noch 14 Tage 23:59:41)
Liquid
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Beitrag #97786 | 18.12.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Programmantrag direkt
Bundesweite Themen: Europa, Außen, Internationales, Frieden
Programmantrag direkt: Thema 1745
Ereignis: Thema hat die nächste Phase erreicht
Phase: Abstimmung (noch 14 Tage 23:59:46)
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Beitrag #85307 | 03.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: kein Programmpunkt zu diesem Thema
Bundesweite Themen: Europa, Außen, Internationales, Frieden
Programmantrag direkt: Thema 1745
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Neu (noch 8 Tage 00:27:06)
i4054: kein Programmpunkt zu diesem Thema
Zitat:
wir haben weder die Fachleute noch die Zeit uns um alle diese Dinge zu kümmern
wir sollten Kernkompetenzen entwickeln (leider haben wir sie nicht!) und zu diesem Themen fundierte ordentlich ausgearbeitete Punkte in unser Programm nehmen
Gamoder

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Beitrag #84962 | 01.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
Die einzige Möglichkeit, wie man wirklich Einfluss nehmen könnte, aber auch nur begrenzt, wäre eine erneuerte Kolonisierung.

Ansonsten machen wir bei weitem nicht alles, um Flüchtlingsströme aufzuhalten - ich denke, Leute, die übers Meer kommen aufzuhalten kann nicht so schwierig sein, denn die müssen ja auf Schiffen sein und die kann man zur Umkehr zwingen.

Pro Beiträge bearbeiten für alle: Bessere Beiträge - Fehler gehören korrigiert, Missverstandenes reduziert und Unverständliches erklärt.
Differenzbeiträge für Mailinglisten, Beiträge zurückziehen für Newsgroups, direktes Bearbeiten für Foren.
Für alle, nicht nur für eine kleine Elite.
VinPei
Pirat
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Beitrag #84974 | 01.11.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
(01.11.2013 )Gamoder schrieb:  
Die einzige Möglichkeit, wie man wirklich Einfluss nehmen könnte, aber auch nur begrenzt, wäre eine erneuerte Kolonisierung.
kolonialisierung ist die ursache des problems und nicht die lösung - und sie geht einher mit ausbeutung. ich denke es wäre viel wichtiger, gemeinsam mit den menschen vor ort oder mit organisationen die dort arbeiten und sich dort auskennen nach wegen für nachhaltige entwicklungspolitik zu suchen, die sich auch so auswirkt, wie es gewünscht ist - also bei den menschen ankommt.
(01.11.2013 )Gamoder schrieb:  
Ansonsten machen wir bei weitem nicht alles, um Flüchtlingsströme aufzuhalten - ich denke, Leute, die übers Meer kommen aufzuhalten kann nicht so schwierig sein, denn die müssen ja auf Schiffen sein und die kann man zur Umkehr zwingen.
genau da sind wir an dem punkt, wo ich vorhin geschrieben habe, "entweder wird das elend afrikas sehr bald die küsten europas stürmen oder aber das ganze endet in einer humanitären katastrophe von weltgeschichtlichem ausmass". was, wenn nicht mehr ein paar hunderte kommen, sondern millionen menschen. wir müssen unter allen umständen vermeiden, dass wir irgendwann in eine situation kommen, wo wir vor der wahl stehen, entweder den ansturm gewähren zu lassen oder auf flüchtlingsboote zu schiessen. das wird sich aber nur vermeiden lassen, wenn wir an die ursachen der migrationsbewegung herangehen. das muss sehr schnell passieren - und ich hoffe, dass es nicht schon zu spät dafür ist. da helfen auch keine peanuts - da muss durchdacht und nachhaltig geld in die hand genommen werden. das ist auch eine investition in die zukunft - nicht nur weil es uns vor der katastrophe bewahrt. wenn wir in weltgeschichtlichen dimensionen denken, wäre ein entwickeltes afrika langfristig auch wirtschaftlich und kulturell eine bereicherung für europa.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.11.2013 11:35 von VinPei.)
VinPei
Pirat
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Beitrag #91937 | 01.12.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Fokusierung der österreichischen Entwicklungspolitik auf den afrikanischen Kontin
die ersten gedankenspiele in richtung militäreinsatz kommen schon hoch ...

http://www.tt.com/politik/7489029-91/eu-...elmeer.csp




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