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Bebauungspläne - keine "JA" bei Dichteüberschreitungen
Liquid
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Beitrag #79774 | 14.10.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Bebauungspläne - keine "JA" bei Dichteüberschreitungen
Graz: Hauptbereich
Meinungsbild Gemeinderat: Thema 1694
Ereignis: Neues Thema
Phase: Eingefroren (00:59:22 left)
i3817: Bebauungspläne - keine "JA" bei Dichteüberschreitungen
Zitat:
Hintergrund:
Im Rahmen des Gemeinderats kommen immer wieder Bebauungspläne zur Abstimmung.
bei Bebauungsplänen kommt es immer wieder zu Dichteüberschreitungen. Lt. der Bebauungsdichteverordnung (§3 Abs1) sind solche Überschreitungen möglich wenn:"...bei Vorliegen von städtebaulichen Gründen oder aus Gründen des Ortsbildes überschritten werden. Als derartige Gründe kommen insbesondere jene der Verkehrserschließung einschließlich der Vorsorge für den ruhenden Verkehr, weiters der Versorgung durch öffentliche Einrichtungen, der Einfügung in die umgebende Bebauung, Ensemblekomplettierung, städtebauliche Schwerpunktsetzungen, Dachraumausbauten und Zubauten in Betracht."
Seitens der Politik werden solche Überschreitungen gerechtfertigt mit dem "politischen Spielraum" - das bedeutet man kann als Politik einer Überschreitung zustimmen wenn andere Wünsche/Bedürfnisse berücksichtigt werden (Beispiele dafür: Spielplatz, Kommunales Wohnen, Kindergarten usw.)
Viele Initiativen in Graz wie z.B. unverwechselbaresgraz oder mehrzeitfürgraz fordern die strikte Einhaltung der Bebauungsdichte die im Flächenwidmungsplan vorgesehen ist.
Grundsatzbeschluss
Die Piraten werden keine Bebauungspläne mehr genehmigen bei denen es zu einer Dichteüberschreitung kommt 
Vorteile/Nachteile
Vorteil: Klare Positionierung der Piraten Nachteil: kein Spielraum, damit könnten auch positive Projekte abgelehnt werden
Liquid
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Beitrag #79775 | 14.10.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Bebauungspläne - "JA" bei Dichteüberschreitungen nur bei großem öffentl. Interess
Graz: Hauptbereich
Meinungsbild Gemeinderat: Thema 1694
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Eingefroren (00:58:18 left)
i3818: Bebauungspläne - "JA" bei Dichteüberschreitungen nur bei großem öffentl. Interesse
Zitat:
Hintergrund:
Im Rahmen des Gemeinderats kommen immer wieder Bebauungspläne zur Abstimmung.
bei Bebauungsplänen kommt es immer wieder zu Dichteüberschreitungen. Lt. der Bebauungsdichteverordnung (§3 Abs1) sind solche Überschreitungen möglich wenn:"...bei Vorliegen von städtebaulichen Gründen oder aus Gründen des Ortsbildes überschritten werden. Als derartige Gründe kommen insbesondere jene der Verkehrserschließung einschließlich der Vorsorge für den ruhenden Verkehr, weiters der Versorgung durch öffentliche Einrichtungen, der Einfügung in die umgebende Bebauung, Ensemblekomplettierung, städtebauliche Schwerpunktsetzungen, Dachraumausbauten und Zubauten in Betracht."
Seitens der Politik werden solche Überschreitungen gerechtfertigt mit dem "politischen Spielraum" - das bedeutet man kann als Politik einer Überschreitung zustimmen wenn andere Wünsche/Bedürfnisse berücksichtigt werden (Beispiele dafür: Spielplatz, Kommunales Wohnen, Kindergarten usw.)
Viele Initiativen in Graz wie z.B. unverwechselbaresgraz oder mehrzeitfürgraz fordern die strikte Einhaltung der Bebauungsdichte die im Flächenwidmungsplan vorgesehen ist.
Grundsatzbeschluss
Die Piraten werden Dichteüberschreitung bei Bebauungspläne nur mehr genehmigen wenn offensichtlich großes/überwiegend öffentliches Interesse hinter dem Bauprojekt steckt. Z.B. Schulen, Universitäten, Krankenhäuser oder ähnliches und nicht primär Investoren Interessen befriedigt werden 
Vorteile/Nachteile
Vorteil: Relativ klare Positionierung der Piraten, Spielraum, damit könnten auch positive Projekte genehmigt werden
Liquid
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Beitrag #79776 | 14.10.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Bebauungspläne - kritische Betrachtung von Dichteüberschreitungen - Kein Grundsat
Graz: Hauptbereich
Meinungsbild Gemeinderat: Thema 1694
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Eingefroren (00:54:14 left)
i3819: Bebauungspläne - kritische Betrachtung von Dichteüberschreitungen - Kein Grundsatzbeschluss
Zitat:
Hintergrund:
Im Rahmen des Gemeinderats kommen immer wieder Bebauungspläne zur Abstimmung.
bei Bebauungsplänen kommt es immer wieder zu Dichteüberschreitungen. Lt. der Bebauungsdichteverordnung (§3 Abs1) sind solche Überschreitungen möglich wenn:"...bei Vorliegen von städtebaulichen Gründen oder aus Gründen des Ortsbildes überschritten werden. Als derartige Gründe kommen insbesondere jene der Verkehrserschließung einschließlich der Vorsorge für den ruhenden Verkehr, weiters der Versorgung durch öffentliche Einrichtungen, der Einfügung in die umgebende Bebauung, Ensemblekomplettierung, städtebauliche Schwerpunktsetzungen, Dachraumausbauten und Zubauten in Betracht."
Seitens der Politik werden solche Überschreitungen gerechtfertigt mit dem "politischen Spielraum" - das bedeutet man kann als Politik einer Überschreitung zustimmen wenn andere Wünsche/Bedürfnisse berücksichtigt werden (Beispiele dafür: Spielplatz, Kommunales Wohnen, Kindergarten usw.)
Viele Initiativen in Graz wie z.B. unverwechselbaresgraz oder mehrzeitfürgraz fordern die strikte Einhaltung der Bebauungsdichte die im Flächenwidmungsplan vorgesehen ist.
Grundsatzbeschluss
Die Piraten werden Dichteüberschreitung bei Bebauungspläne weiterhin kritisch betrachten und individuell je nach Anlassfall entscheiden  
Vorteile/Nachteile
Vorteil: Spielraum und Flexibilität Nachteil: Keine klare Positionierung
Danton

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Beitrag #79872 | 14.10.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Bebauungspläne - kritische Betrachtung von Dichteüberschreitungen - Kein Grundsat
(14.10.2013 )Liquid schrieb:  
Graz: Hauptbereich
Meinungsbild Gemeinderat: Thema 1694
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Eingefroren (00:54:14 left)
i3819: Bebauungspläne - kritische Betrachtung von Dichteüberschreitungen - Kein Grundsatzbeschluss
Zitat:
Hintergrund:
Im Rahmen des Gemeinderats kommen immer wieder Bebauungspläne zur Abstimmung.
bei Bebauungsplänen kommt es immer wieder zu Dichteüberschreitungen. Lt. der Bebauungsdichteverordnung (§3 Abs1) sind solche Überschreitungen möglich wenn:"...bei Vorliegen von städtebaulichen Gründen oder aus Gründen des Ortsbildes überschritten werden. Als derartige Gründe kommen insbesondere jene der Verkehrserschließung einschließlich der Vorsorge für den ruhenden Verkehr, weiters der Versorgung durch öffentliche Einrichtungen, der Einfügung in die umgebende Bebauung, Ensemblekomplettierung, städtebauliche Schwerpunktsetzungen, Dachraumausbauten und Zubauten in Betracht."
Seitens der Politik werden solche Überschreitungen gerechtfertigt mit dem "politischen Spielraum" - das bedeutet man kann als Politik einer Überschreitung zustimmen wenn andere Wünsche/Bedürfnisse berücksichtigt werden (Beispiele dafür: Spielplatz, Kommunales Wohnen, Kindergarten usw.)
Viele Initiativen in Graz wie z.B. unverwechselbaresgraz oder mehrzeitfürgraz fordern die strikte Einhaltung der Bebauungsdichte die im Flächenwidmungsplan vorgesehen ist.
Grundsatzbeschluss
Die Piraten werden Dichteüberschreitung bei Bebauungspläne weiterhin kritisch betrachten und individuell je nach Anlassfall entscheiden  
Vorteile/Nachteile
Vorteil: Spielraum und Flexibilität Nachteil: Keine klare Positionierung

Ich bin zwar Wiener und kenne die Situation in Graz nicht genau. In Wien stellt sich aber oft die gleiche Problematik.
Und ich bin eigentlich immer FÜR eine Überschreitung der Bebauungsdichte. In wachsenden Städten (das ist in Graz sicher nicht anders als in Wien) muss man schauen wie man die wachsende Bevölkerung möglichts ressourcen-schonend unterbringt. Da ist eine Verdichtung eine der guten Möglichkeiten um der Suburbanisierung entgegen zu wirken.

Die Bebauungspläne hinken, da einfach hinterher. In Wien wäre es in vielen Stadteilen wichtig die Bauklassen anzuheben um eine höhere (Bevölkerungs) Dichte zu ermöglichen.
Die neue Wiener Bauordnung, die hoffentlich mit 2014 in Kraft tritt ist ein schritt in diese Richtung, wenn auch nicht weit genug.

Überlegt euch gut ob ihr da wirklich einen „Grundsatzbeschluss“ fassen wollt.
In Wien jedenfalls ist die Überschreitung der Bauhöhe bzw. Bebauungsdichte in vielen fällen nicht böse sondern eine Folge davon, dass die Bebauungspläne und die Flächenwidmung „veraltet“ sind.

Die Piratenbewegung wird die Welt besser machen - irgendwann einmal
Fisima
Pirat
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Beitrag #79919 | 14.10.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Bebauungspläne - kritische Betrachtung von Dichteüberschreitungen - Kein Grundsat
Flächenwidmungsplan in Graz - letzte Version vom 2.7.2013 - die 20.Änderung - also sehr aktuell

http://www.graz.at/cms/dokumente/1002391...chluss.pdf

Ich bin der Meinung - man sollte sich daran halten - oder generell im FläWi andere Größen vorschlagen - andauernde Überschreitungen sind nicht sinnvoll - für was habe ich sonst einen FläWi oder ein STEK (StadtentwicklungsKonzept) http://www.stadtentwicklung.graz.at/cms/...858139/DE/

Dodgy

wirsindgemeinderat.at
Danton

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Beitrag #79930 | 14.10.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Bebauungspläne - kritische Betrachtung von Dichteüberschreitungen - Kein Grundsat
(14.10.2013 )Fisima schrieb:  
Ich bin der Meinung - man sollte sich daran halten - oder generell im FläWi andere Größen vorschlagen - andauernde Überschreitungen sind nicht sinnvoll - für was habe ich sonst einen FläWi oder ein STEK (StadtentwicklungsKonzept)

Das sehe ich ja prinzipiell auch so. Es ist halt immer die Frage wie "streng" man eine Norm auslegt. Es ist ja andersherum nicht zufällig so, dass die Bauordnung "Sondergenehmigungen" zulässt.
Ich halte das auch für sinnvoll und wäre nicht dafür, per "Grundsatzbeschluss" festzulegen, dass wir immer dafür sind die Bauordnung auf Punkt und Beistrich eingehalten wird und wir immer gegen "Sondergenehmigungen" sind.

Auf einem anderen Blatt steht allerdings wieder, wer die Sondergenehmigung dann bekommt und wer nicht. Zumindest bei uns im roten Wien ist das sehr undurchsichtig.
Bauträger die gute Verbindungen haben, bekommen die wildesten Dachausbauten genehmigt, andere ersticken in den (zu vielen) Vorschriften.

Die Piratenbewegung wird die Welt besser machen - irgendwann einmal
Danton

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Beitrag #79949 | 14.10.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Bebauungspläne - kritische Betrachtung von Dichteüberschreitungen - Kein Grundsat
(14.10.2013 )Fisima schrieb:  
Flächenwidmungsplan in Graz - letzte Version vom 2.7.2013 - die 20.Änderung - also sehr aktuell

http://www.graz.at/cms/dokumente/1002391...chluss.pdf

Ich bin der Meinung - man sollte sich daran halten - oder generell im FläWi andere Größen vorschlagen - andauernde Überschreitungen sind nicht sinnvoll - für was habe ich sonst einen FläWi oder ein STEK (StadtentwicklungsKonzept) http://www.stadtentwicklung.graz.at/cms/...858139/DE/

Dodgy

Ich habe mir jetzt nochmals die zwei oben verlinkten Initiativen angeschaut.
Mich erinnert das an diese Geschichte in Wien: http://derstandard.at/1358305787857/Danu...Meter-Turm

Oder diese Geschichte: http://www.meinbezirk.at/wien-23-liesing...84711.html

Diese Initiativen sind immer gleich. Leute 40+, die in einer netten Wohnung mit unbefristeten Altmietvertrag leben, legen sich quer gegen Neubauten. Die Politik – finde ich – muss aber das Allgemeininteresse (leistbares Wohnen für alle) im Blick haben und nicht die Einzelinteressen (Not in my Backyard!).

Ist schon klar, dass es da manchmal schwierig ist: Aber ich glaube man muss diesen Leuten ganz klar sagen: Wir brauchen Wohnraum für junge Menschen und deswegen muss verdichtet werden. Die Alternativen sind, dass Wohnen sehr teuer wird und die Suburbanisierung und Zersiedlung zunimmt. Beides macht mehr Probleme als es löst.

Oder kurz gesagt: es wird einfach fast immer nur gegen Bauprojekte und nie FÜR Bauprojekte demonstriert.

Ist jetzt ein bisschen off-topic aber wohl der Hintergrund all dieser Probleme.

Die Piratenbewegung wird die Welt besser machen - irgendwann einmal
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Beitrag #80082 | 14.10.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Bebauungspläne - kritische Betrachtung von Dichteüberschreitungen - Kein Grund
Danton <Danton@forum.piratenpartei.at>' schrieb:
Mich erinnert das an diese Geschichte in Wien:
http://derstandard.at/1358305787857/Danu...Meter-Turm
Dichte Verbauung kann man auch anders erreichen als mit Türmen die ein starker Eingriff in das Stadtbild sind - und wie wir mit dem höchsten Gebäude in Graz wissen nicht unbedingt ein gelungener.

Wien hat ja sowieso das Problem dass viele dieser Türme bei weitem nicht ausgelastet sind und trotzdem lieber hohe Mieten verlangt werden bevor man die Preise anpasst. Für günstigen Wohnraum der Leute sind diese Sachen allesamt nicht gemacht...
Zitat:
Diese Initiativen sind immer gleich. Leute 40+, die in einer netten
Wohnung mit unbefristeten Altmietvertrag leben, legen sich quer gegen
Neubauten.
Halte ich für ein Klischee. So viele Altmietverträge gibt es nicht und wenn Du die Ziele von der Initiative für ein unverwechselbares Graz anschaust (wo übrigens ein ehemaliger Stadtplaner dabei ist), dann sind die durchaus nicht gegen Neubauten. Allerdings ist es in Graz wirklich so, dass viele der derzeitigen Neubauten - Möglichkeiten haben die Bürger wenige. Die Baudichtenüberschreitung prüft die Behörde - und wenn die da nicht tätig wird gibt es nicht viel zu machen. Weiters gibt es zwar die Stadtmorphologie (bzw. das räumliche Leitbild) an das man sich halten sollte - aber auch das wird bei den Baugutachten immer ignoriert.
Zitat:
Die Politik – finde ich – muss aber das Allgemeininteresse
(leistbares Wohnen für alle) im Blick haben und nicht die
Einzelinteressen (Not in my Backyard!).
Ich weiß nicht ob Du die Leute kennst die sich in Graz dafür eintreten, aber die sind nicht nur bei Fällen dabei die in ihrer Umgebung passieren.
Zitat:
Ist schon klar, dass es da manchmal schwierig ist: Aber ich glaube man
muss diesen Leuten ganz klar sagen: Wir brauchen Wohnraum für junge
Menschen und deswegen muss verdichtet werden.
Die jungen Menschen wollen hoffentlich wenn sie alt werden auch in einer lebenswerten Gegend wohnen und nicht in einem Wohnsilo, wie in der Nähe des Liebenauer Stadions, oder an stellen die bis zum letzten Quadratmeter "verwertet" wurden.
Zitat:
Ist jetzt ein bisschen off-topic aber wohl der Hintergrund all dieser
Probleme.
Der Hintergrund dieser Probleme liegt eindeutig an der ungezügelten und rücksichtslosen Bebauungspolitik die momentan in Graz herrscht.
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Beitrag #80090 | 15.10.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Bebauungspläne - kritische Betrachtung von Dichteüberschreitungen - Kein Grund
Danton <Danton@forum.piratenpartei.at>' schrieb:
Mich erinnert das an diese Geschichte in Wien
Zu Wien habe ich übrigens ein interessantes Interview mit Raumplaner Seiß gefunden:
http://immobilien.diepresse.com/home/geb...e/index.do

Zitat: "... Am Monte Laa wurde etwa ein urbaner Stadtteil versprochen, realisiert wurde ein Wohnquartier ohne nennenswerten öffentlichen Verkehr. In Town Town entstand ein reines Büroviertel, das zu allem Überfluss vom Markt gar nicht nachgefragt und erst durch Magistratsabteilungen gefüllt wurde. Das ist ein Verstoß nicht nur gegen planerische, sondern auch gegen ökonomische Prinzipien. Die Politik rettet so die Immobilienbranche vor Spekulationsverlusten auf Kosten der Steuerzahler."

Und zu letzterem fällt mir die Sache in Linz ein:
Wie wir ja wissen haben Grasser & Co bei einem gewissen Turm in Linz gewaltig mitgeschnitten. So ein Zufall aber auch, dass sich das Finanzministerium (damals unter Grasser) dort einmietet obwohl es eigentlich schon wo untergebracht war...
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Beitrag #80079 | 14.10.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Bebauungspläne - kritische Betrachtung von Dichteüberschreitungen - Kein Grund
Danton <Danton@forum.piratenpartei.at>' schrieb:
Ich bin zwar Wiener und kenne die Situation in Graz nicht genau. In Wien
stellt sich aber oft die gleiche Problematik.
Und ich bin eigentlich immer FÜR eine Überschreitung der
Bebauungsdichte. In wachsenden Städten (das ist in Graz sicher nicht
anders als in Wien) muss man schauen wie man die wachsende Bevölkerung
möglichts ressourcen-schonend unterbringt. Da ist eine Verdichtung eine
der guten Möglichkeiten um der Suburbanisierung entgegen zu wirken.
Das Argument mit der Verdichtung wird zwar immer wieder hergeholt - wichtig ist aber auch dass man die Lebensqualität in der Stadt nicht dort weiter verschlechtert wo es gut funktioniert.

Die neuen Bauten in Graz nehmen oft überhaupt keine Rücksicht auf ihre Umgebung - zum Schluß hat man dann verdichtet, aber Bausünden wie in den 60er-Jahren geschaffen. Dass man die Wohnblöcke die uns davon geblieben sind damals schön und modern gefunden hat will sich so recht keiner mehr vorstellen, und die Gegenden wo die stehen sind auch nicht mehr die Besten.
Zitat:
Die Bebauungspläne hinken, da einfach hinterher.
Wie kommst Du darauf?

Die Flächenwidmungspläne werden weit regelmäßiger beschlossen als diverse Schutzinstrument. So war die letzte Anpassung einer Alstadtschutzzone vor über 25 Jahren - zu einer Zeit als die Randbezirke (die ja teils eigenständige Dörfer mit eigenen Zentren waren) noch relativ frei von Bautätigkeiten in aktuellem Ausmaß waren. Wohl auch deswegen gibt es in Graz auch kaum so etwas wie Grinzing oder Neustift.

Zum einen werden also die großen Änderungen der Flächenwidmungspläne weit öfter im Gemeinderat beschlossen, zum anderen werden sie auch laufend abgeändert und die Abänderungen werden im Bauamt ausgehängt.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.10.2013 23:42 von removed_234124.)




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