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Erbschaftssteuer einführen
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Beitrag #72369 | 16.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Erbschaftssteuer einführen
Bundesweite Themen: Wirtschaft, Soziales, Konsumentenschutz
Unverbindliches Meinungsbild (12–15 Tage): Thema 1615
Ereignis: Neues Thema
Phase: Neu (2 days 23:59:59 left)
i3579: Erbschaftssteuer einführen
Zitat:
Die Piratenpartei setzt sich für die Einführung der Erbschaftssteuer ein. (%-Satz soll hier noch nicht definiert werden)
p1p

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Beitrag #72380 | 16.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Erbschaftssteuer einführen
Ohne sich gleichzeitig Gedanken über eine Schenkungssteuer zu machen ist es sinnlos eine Erbschaftssteuer einzuführen.
faithless
Pirat
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Beitrag #72383 | 16.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Erbschaftssteuer einführen
(16.09.2013 )p1p schrieb:  
Ohne sich gleichzeitig Gedanken über eine Schenkungssteuer zu machen ist es sinnlos eine Erbschaftssteuer einzuführen.

ich finds überhaupt sinnlos 2 wochen vor der wahl mit sowas zu beginnen.

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Beitrag #72395 | 16.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Erbschaftssteuer einführen
(16.09.2013 )faithless schrieb:  
ich finds überhaupt sinnlos 2 wochen vor der wahl mit sowas zu beginnen.

Sind wir denn nicht liquid ? Big Grin
Ohm

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Beitrag #72446 | 16.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Erbschaftssteuer einführen
(16.09.2013 )p1p schrieb:  
Ohne sich gleichzeitig Gedanken über eine Schenkungssteuer zu machen ist es sinnlos eine Erbschaftssteuer einzuführen.
Und dann sollte noch unser überaus großzügiges Stiftungsrecht hinterfragt werden, mit dem man beides Unterlaufen kann. (Natürlich nur, wenn man *wirklich* Knete hat - dem kleinen Maxl bleiben solche Konstrukte verwehrt)
Liquid
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Beitrag #72370 | 16.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Gegen Erbschaftssteuer
Bundesweite Themen: Wirtschaft, Soziales, Konsumentenschutz
Unverbindliches Meinungsbild (12–15 Tage): Thema 1615
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Neu (2 days 23:58:36 left)
i3580: Gegen Erbschaftssteuer
Zitat:
Die Piratenpartei Österreichs setzt sich gegen die Einführung einer Erbschaftssteuer aus.
Liquid
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Beitrag #72375 | 16.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Erbschaft als Einkommen versteuern
Bundesweite Themen: Wirtschaft, Soziales, Konsumentenschutz
Unverbindliches Meinungsbild (12–15 Tage): Thema 1615
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Diskussion (5 days 21:37:55 left)
i3583: Erbschaft als Einkommen versteuern
Zitat:
Erbschaften sollen bei der Einkommenssteuer wie jedes andere Einkommen behandelt werden.
p1p

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Beitrag #72381 | 16.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Erbschaft als Einkommen versteuern
(16.09.2013 )Liquid schrieb:  
Erbschaft als Einkommen versteuern

also ca. 50%?

Soll das auf mehrere Jahre aufgeteilt werden?

Wie steht es mit Hofübergaben?

Wie sieht es mit dem elterlichen Wohnhaus aus?
Betriebsdirektor
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Beitrag #72438 | 16.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Erbschaft als Einkommen versteuern
(16.09.2013 )p1p schrieb:  
(16.09.2013 )Liquid schrieb:  
Erbschaft als Einkommen versteuern

also ca. 50%?

Soll das auf mehrere Jahre aufgeteilt werden?

Wie steht es mit Hofübergaben?

Wie sieht es mit dem elterlichen Wohnhaus aus?

Ach, du machst dir da viel zu viele Sorgen. Wenn erst mal alles kollektiviert ist, sind diese Fragen nicht mehr wichtig. Da werden dann andere Fragen wichtig. Beispielsweise die, ob man jemanden vom engeren Führungskader der Einheitspartei kennt, wenn man eine dringende Operation in weniger als drei Jahren braucht oder wenn man ein Auto haben will, dass nicht in der Lieblingsfarbe der Frau des großen Vorsitzenden lackiert ist. Das sind dann die wichtigen Fragen. Nicht Eigentumsfragen. Denn das ist pfui pfui. Privateigentum erlaubt viel zu viel Eigenständigkeit und Unabhängigkeit. Und das wollen wir hier bei den Piraten schließlich nicht, denn der Staat weiß viel besser als das Indivuduum, was für für es ist.
Danton

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Beitrag #72447 | 16.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Erbschaft als Einkommen versteuern
(16.09.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
Ach, du machst dir da viel zu viele Sorgen. Wenn erst mal alles kollektiviert ist, sind diese Fragen nicht mehr wichtig. Da werden dann andere Fragen wichtig. Beispielsweise die, ob man jemanden vom engeren Führungskader der Einheitspartei kennt, wenn man eine dringende Operation in weniger als drei Jahren braucht oder wenn man ein Auto haben will, dass nicht in der Lieblingsfarbe der Frau des großen Vorsitzenden lackiert ist. Das sind dann die wichtigen Fragen. Nicht Eigentumsfragen. Denn das ist pfui pfui. Privateigentum erlaubt viel zu viel Eigenständigkeit und Unabhängigkeit. Und das wollen wir hier bei den Piraten schließlich nicht, denn der Staat weiß viel besser als das Indivuduum, was für für es ist.

Der Gedanke ist aber doch nicht so abwegig. Eine Erbschaft ist ein (noch dazu leistungsloses) Einkommen. Insofern wäre es nur fair dieses Einkommen zu versteuern – so wie ich mein Arbeitseinkommen, für das ich ja sogar was gehackelt hab. In der Praxis wird man schon Freibeträge und Abschreibungen (bei Familienbetrieben etc.) brauchen. Aber schon aus Gründen der Gerechtigkeit ist meines Erachtens eine relevante Erbschaftssteuer notwendig.
Erbschaft sind in den letzten Jahrzehnten zum relevanten Faktor bei Vermögensverschiebungen geworden. Da muss man irgendwie gegensteuern weil das sonst zu zu großer Akkumulation von Vermögen (und in weiterer Folge zur Spaltung der Gesellschaft) führt.

Um das zu erkennen muss man kein Super-Linker sein. Auch Hans-Peter Haselsteiner ist ja für eine Erbschaftssteuer.
Oder im ÖVP-Sprech: Damit sich Leistung wirklich Lohnt muss leistungsloses Einkommen (Erbschaft, Kapitalerträge) höher besteuert werden als Leistungseinkommen (also Arbeitseinkommen)

Ich bin ganz klar für eine Erbschafts- und Schenkungssteuer.

Bei der Vermögenssteuer bin ich mir da nicht ganz so sicher. Die Vermögenssubstanz zu besteuern ist was anderes als den Transfer.

Aber es stimmt. Das ganze sollte man nach der Wahl in ruhe ausarbeiten.

Die Piratenbewegung wird die Welt besser machen - irgendwann einmal
Betriebsdirektor
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Beitrag #72476 | 16.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Erbschaft als Einkommen versteuern
(16.09.2013 )Danton schrieb:  
Der Gedanke ist aber doch nicht so abwegig.

Natürlich liegt der Gedanke nahe und ist nicht abwegig. Wenn man das Vermögen all jener, die sich im Laufe ihres Lebens ein klein wenig Vermögen erarbeitet haben (und damit für eine besseren Verteilung der Vermögensverteilungskurve gesorgt haben) einer Erbschaftssteuer von 50% ohne weitere Maßnahmen aussetzt, dann werden wir auf kurz oder lang eine richtig schlechte Vermögensverteilungskurve zusammenkriegen.

Denn der Punkt ist: Die wirklich großen Vermögen werden nicht vererbt. Die stecken in Stiftungen. Und die sterben nicht. Ab über einer Million Euro zahlen sich Stiftungen aus. Also etwa dort, wo -angeblich- die SPÖ ihre Vermögenssteuergrenze einziehen will. Und ziemlich sicher kaum was von den wirklich Vermögenden einsacken wird. Zahlen wird -wie immer- Trottel Sparmeister, der Vermögen aufbaut und den Kindern vererbt, anstatt die Kohle rauszuwerfen.

Am Ende gehört das dann halt dem Staat. Zu 50%, wie intendiert (andere wollen hier noch höhere Sätze, aber nehmen wir jetzt den mal her). Also, wie schon erwähnt - wie das auf die lange Sicht zu einer günstigeren Vermögensverteilungskurve führen soll, soll mir hier mal jemand erklären. ES wird wohl nur zu einer noch steileren Kurve und einer noch deutlicheren Ballung von Vermögen auf eine noch kleinere Elite führen. Und das wollen wir ja alle, oder?
Danton

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Beitrag #72567 | 17.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Erbschaft als Einkommen versteuern
(16.09.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
Denn der Punkt ist: Die wirklich großen Vermögen werden nicht vererbt. Die stecken in Stiftungen. Und die sterben nicht. Ab über einer Million Euro zahlen sich Stiftungen aus. Also etwa dort, wo -angeblich- die SPÖ ihre Vermögenssteuergrenze einziehen will. Und ziemlich sicher kaum was von den wirklich Vermögenden einsacken wird.

Das ist ein Argument wie „Verbrecher kommen sowieso an Waffen, also sind wir gegen jede Reglementierung des Waffenbesitzes.

Ich sehe den Punkt: Ok es gibt Umgehungsmöglichkeiten für eine Erbschaftssteuer. Aber das kann doch nicht das Argument gegen eine Erbschaftssteuer sein.

Eingänge und Entnahmen in und aus Stiftungen sind ja auch jetzt schon steuerpflichtig. Das diese Steuersätze vielleicht zu gering sind kann sein. Da müsste man drüber diskutieren! Insgesamt ist das ganze Stiftungswesen natürlich eine Sauerrei und eigentlich ein Vehikel im Dienste des Neofeudalismus.
(16.09.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
Zahlen wird -wie immer- Trottel Sparmeister, der Vermögen aufbaut und den Kindern vererbt, anstatt die Kohle rauszuwerfen.

Diese Argumentation kann ich nicht nachvollziehen. Ich verstehe nicht warum die Erbschaftssteuer immer aus der Perspektive des Erblasser-Generation betrachtet wird und nicht aus der Perspektive der (Nicht-)Erben-Generation. Die Erbschaftssteuer zahlt niemals der Erblasser!

Die Erbschaftssteuer zahlt der Erbe, also jemand, der das Glück hat ohne was dafür zu tun, an Geld zu kommen. Und das ist nur Gerecht gegenüber jenen die nicht dieses Glück haben und sich ihr Geld zusammensparen oder erarbeiten müssen. Ich bin dafür, dass jeder Mensch von Geburt an gleich an Rechten, Pflichten und Chancen ist. Das bedeutet für mich halt auch, dass nicht manche (extreme) Startvorteile haben sollen!

Die Piratenbewegung wird die Welt besser machen - irgendwann einmal
Betriebsdirektor
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Beitrag #72585 | 17.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Erbschaft als Einkommen versteuern
(17.09.2013 )Danton schrieb:  
Die Erbschaftssteuer zahlt der Erbe, also jemand, der das Glück hat ohne was dafür zu tun, an Geld zu kommen. Und das ist nur Gerecht gegenüber jenen die nicht dieses Glück haben und sich ihr Geld zusammensparen oder erarbeiten müssen. Ich bin dafür, dass jeder Mensch von Geburt an gleich an Rechten, Pflichten und Chancen ist. Das bedeutet für mich halt auch, dass nicht manche (extreme) Startvorteile haben sollen!

Du lässt die zentrale Frage außen vor. Es wird hier und anderswo immer mit der ungleich verteilten Vermögensverteilungsstatistik argumentiert, dass wir eine Vermögenssteuer brauchen. Und die Vorschläge die kommen Kratzen nicht einmal am rechten Rand der Verteilung, sondern nehmen lediglich denen ihr Vermögen weg, die ein bisschen was haben und das zumeist nicht über Generationen ererbt wurde, sondern von einer Generation vorher erarbeitet wurde.

In dieser Hinsicht werden keine brauchbaren Antworten geliefert. Außer die Intention ist die, dass mittelfristig niemand mehr über Privateigentum verfügt und einige wenige Eliten mächtige Stiftungen kontrollieren. Wenn man das will, also eine Situation wie in den früheren Warschauer Pakt Staaten, dann sind die Vorschläge gut.
faithless
Pirat
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Beitrag #72629 | 17.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Erbschaft als Einkommen versteuern
(17.09.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
.....

du übertreibst wieder einmal masslos!
hauptsach, es is a bisserl provokant Tongue

in die diskussion an sich, werd ich mich dzt nicht einmischen.
ich bin und bleib bei der meinung, dass wir uns nach der wahl in aller ruhe zusammensetzen und alle für und wider abwägen und dann dementsprechende anträge im lqfb abstimmen lassen.

Ain't looking for a fight
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Denderan Marajain

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Beitrag #72647 | 17.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Erbschaft als Einkommen versteuern
Zitat:
as ist ein Argument wie „Verbrecher kommen sowieso an Waffen, also sind wir gegen jede Reglementierung des Waffenbesitzes.

Der Punkt ist in Wahrheit, dass dort wo eingegriffen wurde sich keine Besserung eingestellt hat

Zitat:
Die Erbschaftssteuer zahlt der Erbe, also jemand, der das Glück hat ohne was dafür zu tun, an Geld zu kommen. Und das ist nur Gerecht gegenüber jenen die nicht dieses Glück haben und sich ihr Geld zusammensparen oder erarbeiten müssen. Ich bin dafür, dass jeder Mensch von Geburt an gleich an Rechten, Pflichten und Chancen ist. Das bedeutet für mich halt auch, dass nicht manche (extreme) Startvorteile haben sollen!


Ok und wenn einer fleissiger ist als der andere und deswegen seinen Kindern mehr hinterlassen kann ist das natürlich unfair und muß sofort durch den Staat korrigiert werden. Wo kämen wir da nur hin....
Ohm

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Beitrag #72449 | 16.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Erbschaft als Einkommen versteuern
(16.09.2013 )Danton schrieb:  
Eine Erbschaft ist ein (noch dazu leistungsloses) Einkommen. Insofern wäre es nur fair dieses Einkommen zu versteuern – so wie ich mein Arbeitseinkommen, für das ich ja sogar was gehackelt hab.
Eine Erbschaft ist keineswegs leistungslos: Der Erblasser hat ja dafür gearbeitet und es auch versteuert!
Danton

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Beitrag #72455 | 16.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Erbschaft als Einkommen versteuern
(16.09.2013 )Ohm schrieb:  
(16.09.2013 )Danton schrieb:  
Eine Erbschaft ist ein (noch dazu leistungsloses) Einkommen. Insofern wäre es nur fair dieses Einkommen zu versteuern – so wie ich mein Arbeitseinkommen, für das ich ja sogar was gehackelt hab.
Eine Erbschaft ist keineswegs leistungslos: Der Erblasser hat ja dafür gearbeitet und es auch versteuert!

Dieses Argument kommt immer wieder, es stimmt aber nicht!
Natürlich ist ein Erbe ein leistungsloses unversteuertes Einkommen FÜR DEN ERBEN. Daran ändert auch nichts, dass der Erblasseer, das schon irgendwann einmal versteuert hat.

Wenn ich meinem Frisör für seine Dienstleistung 20 Euro zahle, dann kann der ja auch nicht sagen: "Versteuer ich nicht, weil es hat ja schon mein Kunde vorher schon mal versteuert."

Die Piratenbewegung wird die Welt besser machen - irgendwann einmal
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.09.2013 17:40 von Danton.)
derEinbeinige

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Beitrag #74372 | 27.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Erbschaft als Einkommen versteuern
(16.09.2013 )Ohm schrieb:  
Eine Erbschaft ist keineswegs leistungslos: Der Erblasser hat ja dafür gearbeitet und es auch versteuert!

was haben wir denn hier ein
etwa ein testament?
dann werden wir gleich mal die erbschaftssteuer eintreiben
aber ich hab doch mein einkommen schon versteuert und außerdem bin doch noch gar nicht tot
keine angst dass vererben hat noch niemand überlebt...

erinnert mich irgendwie ans organspenden
http://www.youtube.com/watch?v=gQnejLliS9g
NonSens

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Beitrag #72452 | 16.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Erbschaft als Einkommen versteuern
(16.09.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
(16.09.2013 )p1p schrieb:  
(16.09.2013 )Liquid schrieb:  
Erbschaft als Einkommen versteuern

also ca. 50%?

Soll das auf mehrere Jahre aufgeteilt werden?

Wie steht es mit Hofübergaben?

Wie sieht es mit dem elterlichen Wohnhaus aus?

Ach, du machst dir da viel zu viele Sorgen. Wenn erst mal alles kollektiviert ist, sind diese Fragen nicht mehr wichtig. Da werden dann andere Fragen wichtig. Beispielsweise die, ob man jemanden vom engeren Führungskader der Einheitspartei kennt, wenn man eine dringende Operation in weniger als drei Jahren braucht oder wenn man ein Auto haben will, dass nicht in der Lieblingsfarbe der Frau des großen Vorsitzenden lackiert ist. Das sind dann die wichtigen Fragen. Nicht Eigentumsfragen. Denn das ist pfui pfui. Privateigentum erlaubt viel zu viel Eigenständigkeit und Unabhängigkeit. Und das wollen wir hier bei den Piraten schließlich nicht, denn der Staat weiß viel besser als das Indivuduum, was für für es ist.
Wenn man die Guthaben nicht begrenzt kann man die Schulden auch nicht eindämmen - also - wie möchte man es gerne...

mfg
hamstray

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Beitrag #72474 | 16.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Erbschaft als Einkommen versteuern
(16.09.2013 )p1p schrieb:  
Soll das auf mehrere Jahre aufgeteilt werden?

Wie steht es mit Hofübergaben?

Wie sieht es mit dem elterlichen Wohnhaus aus?

Sollte erst beim Verkauf dieser Dinge anfallen, also wenn man den Hof gar nicht verkauft kein Thema.

Das Thema ist glaub auch ohne Erbschaften schon irgendwie immernoch Kompliziert genug: Grunderwerbssteuer, Spekulationssteuer, Umwidmungen, Umbauten, ... hinzu kommt dass der Wertzuwachs jährlich variiert.
vereinfachtes Bsp (unabhängig von geltenden Bestimmungen):
schafft jemand eine Immobilie um den Betrag x an und verkauft diese dann um den Betrag x+y nach t Jahren, so kann man nicht einfach y/t pro Jahr zur Berechnung hernehmen (der Wertzuwachs war vermutlich nicht linear). Rückwirkende Steuerberechnungen wären da unnötig kompliziert.
Rousseau

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Beitrag #73266 | 22.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Erbschaftssteuer einführen
(16.09.2013 )Liquid schrieb:  
Bundesweite Themen: Wirtschaft, Soziales, Konsumentenschutz
Unverbindliches Meinungsbild (12–15 Tage): Thema 1615
Ereignis: Neues Thema
Phase: Neu (2 days 23:59:59 left)
i3579: Erbschaftssteuer einführen
Zitat:
Die Piratenpartei setzt sich für die Einführung der Erbschaftssteuer ein. (%-Satz soll hier noch nicht definiert werden)

XIMEX! du soltest deine Zeit besser nutzen!

ich bin nur sehr sporadisch in diesem Forum.
wer mir was mitteilen will schicke mir bitte eine Email und keine PN
Liquid
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Beitrag #73584 | 23.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Erbschaft und Schenkung nicht versteuern aber wie jedes Vermögen normal besteuern
Bundesweite Themen: Wirtschaft, Soziales, Konsumentenschutz
Unverbindliches Meinungsbild (12–15 Tage): Thema 1615
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Eingefroren (1 day 07:42:07 left)
i3633: Erbschaft und Schenkung nicht versteuern aber wie jedes Vermögen normal besteuern (%Satz minus Freibetrag, KEIN Polygon oder Festsatz)
Zitat:
(%Satz muss hier noch nicht festgelegt werden, Konzept jedenfalls %satz minus Freibetrag)
Es geht auch ohne Schätzungen, Neidkomplexe und Bilderschnüffler: Immobilien-, Gold- und Geld- Vermögen -- alles was in Banken und Grundbuch registriert wird -- sollen mit %satz (minus Freibetrag) besteuert werden und dieser Freibetrag soll aufs BIP bezogen werden. Das ist einfachst administrierbar, fair und gerecht, und wer sich um die Registrierung drückt und statt Aktienregistrierung Gold oder Geld daheim hortet, trägt eben das Risiko eines Verlustes durch Einbruch. ("Ottonormalverdiener" kann vielleicht 30x BIP/Person/Jahr Vermögen anhäufen aber ziemlich sicher nicht mehr als das, und Haus & Auto verschlingen entweder Geld oder verlieren Wert; 30x BIP/Person/Jahr sind 2013 ca. 1 Million Euro und ein absolut fairer Freibetrag, der sich mit variierendem BIP automatisch anpasst)
(Anm.: wer 31x BIP/Person/Jahr Vermögen hat, zahlt %satz Steuer nur für 1 BIP/Person/Jahr, denn 30x BPJ sind ja Freibetrag; bei 1,1 mio Vermögen sind also nur für 100.000,- VSt zu zahlen, beim SPÖ Modell 0,5% sind das 500,-/Jahr = 42,-/Monat; bei 50% VSt und 50x BPJ Freibetrag und 1,6 mio Vermögen sind das 4200,-/mon weil 2013 ca. 1,5 mio den 50x BPJ entsprechen und steuerfrei sind; Stronach, Vranitzky und Mensdorff-Pouilly werden sich weniger freuen)
Neidkomplexe rund um Sammler von Bildern oder anderen Wertgegenständen sind nicht notwendig: je mehr Leute auf sowas ausweichen, umso mehr verfallen die Preise (speziell dann, wenn die Besitzer das Geld brauchen und die Dinger veräussern wollen) Damit ist sowas gar kein wirkliches Vermögen, hat aber beim Ankauf (hoffentlich) Umsatzsteuern gebracht.
Der (Vermögens)Steuersatz kann zwischen 20% und 50% variieren, weil beim vorgeschlagenen Freibetrag nur wirklich grosse Vermögen von Krisengewinnlern betroffen sind. Der %satz selbst ist aber hier nicht Gegenstand des Antrags.
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Beitrag #74413 | 28.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Erbschaftssteuer einführen
Schön dass sich wieder alle über irgendein Thema streiten wo die Piraten eh nichts vorgeben können statt Ideen zu diversen Kernthemen zu liefern.




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