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Bildungsoffensive: Grundschul Förderung, Hochschul Ausbau, Zuasammenarbeit mit de
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Beitrag #70511 | 04.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Bildungsoffensive: Grundschul Förderung, Hochschul Ausbau, Zuasammenarbeit mit de
Bundesweite Themen: Bildung, Wissenschaft, Forschung
Unverbindliches Meinungsbild (5–6 Tage): Thema 1587
Ereignis: Neues Thema
Phase: Neu (1 day 05:59:11 left)
i3496: Bildungsoffensive: Grundschul Förderung, Hochschul Ausbau, Zuasammenarbeit mit der Wirtschaft
Zitat:
Einleitung Meinungsbild, um mich zu vergewissern, dass ich mich bei meinen Äußerungen gegenüber der Presse nicht zu weit von der Basis entferne.
Initiative
Soll mehr Budget in die Bildung investiert werden:
  • Förderung der Grundschulen, um den Anteil der Jugentlichen, die sinnerfassend lesen können zu erhöhen
  • Ausbau des sekundären und tertiären Bildungsangebotes, sepziell im ländlichen Bereich
  • Mehr Versuchsanstalten bzw. universitäre Forschung in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft. Um zielgerichtete Forschung sicherzustellen und die Ausbildung am wirtschaflichen Bedarf zu orientieren
Begründung
Grundschule
Wieviel Bildung braucht ein Land? Basisdemokratisch gesehen: Ein Land braucht so viel Bildung, dass die Dummen nicht in der Mehrheit sind. Politische Bildung findet in der Grundschule viel zu spät und zu wenig statt. Es gibt eine erschreckend hohe Zahl an Jugentlichen die nicht sinnerfassend lesen können. Diese werden auch schwer zu begreifen, worum es im politischen Tagesgeschäft geht. Wenn man keine Zweiklassen Basisdemokratie will, bleibt nur der Versuch, das Niveau der bildungsscwächeren zu heben.
Höhere Schulen
Österreich ist zu einem guten Teil von Ländern mit niedrigerem Lohnniveau umgeben. Wir sind daher auf dem Niedriglohnsektor nicht konkurrenzfähig. Die beste Lösung ist das Bildungsniveau anzuheben. Damit können wir im Niedriglohnsektor auf die Resourcen der Nachbarn zurückgreifen und können den Bereich ab Facharbeiter aufwärts mit lokal abdecken. Nachdem das Bildungsangebot auch in den Nachbarländern steigt, haben wir gar keine andere Wahl, wenn wir im Wettbewerb nicht zurückfallen wollen.
Versuchsanstalten
Die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft sollte ausgebaut werden. Dadurch wird die Wirtschaft auf das Bildungsangebot aufmerksam und das Umfeld der Blidungseinrichtungen gewinnt an Atracktivität für die Wirtschaft. Es wird sichergestellt, dass die Versuche / Forschung dem Bedarf der Wirtschaft entsprechen. Die Schulen sehen dadurch auch den Bedarf der Wirtschaft und können ihr Lehrangebot optimieren. Durch das sponsoring von Forschung durch die Wirtschaft, können die öffentlichen Mittel besser für Forschung ohne Auftrag durch die Wirtschaft verwendet werden.
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Beitrag #70512 | 04.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Bildungsoffensive: Grundschul Förderung, Hochschul Ausbau, Zuasammenarbeit mit de
Bundesweite Themen: Bildung, Wissenschaft, Forschung
Unverbindliches Meinungsbild (5–6 Tage): Thema 1587
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Neu (1 day 05:55:51 left)
i3497: Bildungsoffensive: Grundschul Förderung, Hochschul Ausbau, Zuasammenarbeit mit der Wirtschaft
Zitat:
Einleitung Wie Initiative i3496, jedoch ohne Bezug zur Wirtschaft
Initiative
Soll mehr Budget in die Bildung investiert werden:
  • Förderung der Grundschulen, um den Anteil der Jugentlichen, die sinnerfassend lesen können zu erhöhen
  • Ausbau des sekundären und tertiären Bildungsangebotes, sepziell im ländlichen Bereich
Begründung
Grundschule
Wieviel Bildung braucht ein Land? Basisdemokratisch gesehen: Ein Land braucht so viel Bildung, dass die Dummen nicht in der Mehrheit sind. Politische Bildung findet in der Grundschule viel zu spät und zu wenig statt. Es gibt eine erschreckend hohe Zahl an Jugentlichen die nicht sinnerfassend lesen können. Diese werden auch schwer zu begreifen, worum es im politischen Tagesgeschäft geht. Wenn man keine Zweiklassen Basisdemokratie will, bleibt nur der Versuch, das Niveau der bildungsscwächeren zu heben.
Höhere Schulen
Österreich ist zu einem guten Teil von Ländern mit niedrigerem Lohnniveau umgeben. Wir sind daher auf dem Niedriglohnsektor nicht konkurrenzfähig. Die beste Lösung ist das Bildungsniveau anzuheben. Damit können wir im Niedriglohnsektor auf die Resourcen der Nachbarn zurückgreifen und können den Bereich ab Facharbeiter aufwärts mit lokal abdecken. Nachdem das Bildungsangebot auch in den Nachbarländern steigt, haben wir gar keine andere Wahl, wenn wir im Wettbewerb nicht zurückfallen wollen.
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Beitrag #70515 | 04.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Bildungsoffensive: Grundschul Förderung, Hochschul Ausbau, Zuasammenarbeit mit de
Habe bei dieser Alternative vergessen die Wirtschaft aus dem Initativentitel zu löschen. Ich hatte danach zwar die Option den Text zu überarbeiten, fand aber keine Möglichkeit den Titel zu ändern. Daher habe ich die Initative zurückgezogen und neu erstellt.

Chilli
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Beitrag #70513 | 04.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: i3496: Bildungsoffensive: Grundschul Förderung, Hochschul Ausbau
Bundesweite Themen: Bildung, Wissenschaft, Forschung
Unverbindliches Meinungsbild (5–6 Tage): Thema 1587
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Diskussion (1 day 05:57:14 left)
i3498: i3496: Bildungsoffensive: Grundschul Förderung, Hochschul Ausbau
Zitat:
Einleitung Wie Initiative i3496, jedoch ohne Bezug zur Wirtschaft
Initiative
Soll mehr Budget in die Bildung investiert werden:
  • Förderung der Grundschulen, um den Anteil der Jugentlichen, die sinnerfassend lesen können zu erhöhen
  • Ausbau des sekundären und tertiären Bildungsangebotes, sepziell im ländlichen Bereich
Begründung
Grundschule
Wieviel Bildung braucht ein Land? Basisdemokratisch gesehen: Ein Land braucht so viel Bildung, dass die Dummen nicht in der Mehrheit sind. Politische Bildung findet in der Grundschule viel zu spät und zu wenig statt. Es gibt eine erschreckend hohe Zahl an Jugentlichen die nicht sinnerfassend lesen können. Diese werden auch schwer zu begreifen, worum es im politischen Tagesgeschäft geht. Wenn man keine Zweiklassen Basisdemokratie will, bleibt nur der Versuch, das Niveau der bildungsscwächeren zu heben.
Höhere Schulen
Österreich ist zu einem guten Teil von Ländern mit niedrigerem Lohnniveau umgeben. Wir sind daher auf dem Niedriglohnsektor nicht konkurrenzfähig. Die beste Lösung ist das Bildungsniveau anzuheben. Damit können wir im Niedriglohnsektor auf die Resourcen der Nachbarn zurückgreifen und können den Bereich ab Facharbeiter aufwärts mit lokal abdecken. Nachdem das Bildungsangebot auch in den Nachbarländern steigt, haben wir gar keine andere Wahl, wenn wir im Wettbewerb nicht zurückfallen wollen.
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Beitrag #70514 | 04.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Grundschul Förderung
Bundesweite Themen: Bildung, Wissenschaft, Forschung
Unverbindliches Meinungsbild (5–6 Tage): Thema 1587
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Diskussion (1 day 05:54:56 left)
i3499: Grundschul Förderung
Zitat:
Einleitung Alternativ zu Initiative i3496 nur Gundschulförderung
Initiative
Soll mehr Budget in die Förderung der Grundschulen, um den Anteil der Jugentlichen, die sinnerfassend lesen können zu erhöhen?
Begründung
Grundschule
Wieviel Bildung braucht ein Land? Basisdemokratisch gesehen: Ein Land braucht so viel Bildung, dass die Dummen nicht in der Mehrheit sind. Politische Bildung findet in der Grundschule viel zu spät und zu wenig statt. Es gibt eine erschreckend hohe Zahl an Jugentlichen die nicht sinnerfassend lesen können. Diese werden auch schwer zu begreifen, worum es im politischen Tagesgeschäft geht. Wenn man keine Zweiklassen Basisdemokratie will, bleibt nur der Versuch, das Niveau der bildungsscwächeren zu heben.
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Beitrag #70522 | 04.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Bildungsoffensive: Kostenffizientere Nutzung bestehender Budgets, Gemeinsame Verw
Bundesweite Themen: Bildung, Wissenschaft, Forschung
Unverbindliches Meinungsbild (5–6 Tage): Thema 1587
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Diskussion (1 day 05:18:38 left)
i3500: Bildungsoffensive: Kostenffizientere Nutzung bestehender Budgets, Gemeinsame Verwertung der Erfolge
Zitat:
Einleitung
Das Meinungsbild soll klären, wie die Piraten Bildung nach außen hin vertreten. 
Initiative
Es soll das bestehende und bereits im Europavergleich sehr hohe Budget besser verwendet werden. Es gilt, die zersprlitterte Schulverwaltung zu straffen und so mehr Mittel für die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern freizumachen. Mit diesen Mitteln sollen folgende wichtige Probleme angegangen werden:
  • Förderung der Grundschulen, um den Anteil der Jugentlichen, die sinnerfassend lesen können zu erhöhen
  • Ausbau des sekundären und tertiären Bildungsangebotes, speziell im ländlichen Bereich
  • Schaffung spezieller Anstalten zur Kooperation zwischen universitärer Forschung mit der Wirtschaft
  • Ausbau der Unabhängigkeit der Forschung, die direkt an den Universitäten stattfindet
 
Begründung
Pflichtschule
Die zentrale Frage ist: Können wir es uns leisten, auch nur ein einziges Kind zurückzulassen? Nein, können wir nicht. Wir haben knapp 8 Millionen Einwohner, es zählt jeder Kopf - auch der von Migranten. Wir sind nicht China, Indien oder die USA, die aufgrund ihrer hohen Anzahl an Einwohner einfach die Besten aussieben und den Rest ignorieren können. Damit lässt sich unser Wohlstandsniveau langfristig nicht halten. Ziel muss es sein, dass alle Kinder mit dem Abschluss der Pflichtschule so gut lesen schreiben und rechnen können, dass keine weiteren Maßnahmen notwendig sind, um eine Lehre absolvieren zu können oder für eine höheren Schule qualifiziert zu sein. Wenn wir das erreichen, dann brauchen wir kein zusätzliches Fach politische Bildung. Die Jugendlichen sind damit in der Lage, sich ausreichend selbst helfen zu können und sich alle notwendigen Informationen zu beschaffen, die für die Beurteilung eines (politischen) Sachverhaltes notwendig sind. 
Höhere Schulen
Österreich ist ein kleines Land. Wir sind finanziell nicht in der Lage, in größerem Umfang Spitzenforschung zu betreiben. Was wir aber sehr gut abdecken können, sind Nischen, die andere nicht besetzen. Fast alle österreichischen Erfolge der letzten Jahre decken Nischen ab. Beispiel: Red Bull. Neben Riesen wie Coca Cola konnte ein österreichisches Unternehmen zu einem relevanten Player am Getränkemarkt heranwachsen und eine globale Marke aufbauen. Um Red Bull zu gründen und zu produzieren braucht es keine Spitzenforschung. Es braucht Kreativität, Mut und Offenheit. Das müssen wir an unseren mittleren und höheren Schulen lehren, um uns gegen andere behaupten zu können.
Anstatt die Nachbarn als Bedrohung zu sehen, müssen wir sie als Chance und als regionale Partner sehen, mit denen wir im globalen Wettbewerb bestehen können. Wir sitzen mit unseren Nachbarn in einem Boot. Daher sollten wir gemeinsam rudern und uns nicht gegenseitig vorwerfen, dass der andere zu wenig rudern würde. 
Kooperation zwischen Forschung und Wirtschaft
Die Schnittstelle zwischen Forschung und Wirtschaft ist in Österreich eher schlecht ausgebaut. Die bisherigen Maßnahmen zielten eher darauf ab, dass man reinen Forschungsinstituten an den Unis eine Drittmittelquote vorgeschrieben hat. Ich halte das für den falschen Weg. Es sollte mehr außeruniversitäre Institute geben, die im gemeinsamen Eigentum von Universität und Privatwirtschaft stehen und wo sichergestellt ist, dass die Universität bei Erfolg (Verwertung von Forschungsergebnissen, ...) mitpartizipieren kann. Aus diesen Instituten können durchaus Firmen entstehen, sie sollten spin-offs ermöglichen und fördern. Eine direkte Verbindung jedoch zwischen dem universitären Forschungsbereich und den Interessen der Wirtschaft behindert neue Ideen und die Entwicklung alternativer Konzepte. Speziell größere Unternehmen denken in ihren Forschungsentscheidungen nicht strategisch innovativ, sondern lediglich kurzfristig angewandt.
Chilli

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Beitrag #70706 | 05.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Bildungsoffensive: Kostenffizientere Nutzung bestehender Budgets, Gemeinsame Verw
Hallo,
Zitat:
Wir sind nicht China, Indien oder die USA, die aufgrund ihrer hohen Anzahl an Einwohner einfach die Besten aussieben und den Rest ignorieren können.
?? was will Du damit sagen?
Warum kann sich USA mehr Dumme leisten als Österreich??
Die Argumantation ist schräg.
Zitat:
Können wir es uns leisten, auch nur ein einziges Kind zurückzulassen?
Ja. Es gibt Kinder die geistig nicht in der Lage sind, den Grundschulstoff zu bewältigen.
Das Ziel ist es die Anzahl der Kinder die nicht sinnerfassend lesen können drastisch zu reduzieren. Es kann aber gar nicht möglich sein alle auf der Reise mitzunehmen.
Zitat:
dann brauchen wir kein zusätzliches Fach politische Bildung
Du solltest einmal mit Jugentlichen sprechen.
Das Problem ist nicht, dass ein gebildeter Jugentlicher nicht in der Lage wäre sich alles zu erarbeiten. Das Problem ist, dass kein Interesse an der Politik geweckt wird, und gar nicht das Bedürfnis entsteht es sich zu erarbeiten.
Wozu braucht man Mathematik Unterricht? Wenn jeman lesen kann, kann er sich das alles erarbeiten...
Sorry, aber ich bin etwas verstört, wenn ein Pirat sagt politische Bildung brauchts nicht!
Zitat:
Red Bull
Der Zusammenhang zwischen österreichischer Forschung und red bull will sich mir nicht erschließen.
Die Forderung Kreativität, Mut und Offenheit zu unterrichten wird sich nur in eingrschränkten Maße realisieren lassen und hat nichts mit "Ausbau des sekundären und tertiären Bildungsangebotes, speziell im ländlichen Bereich" zu tun.
Zitat:
Kooperation zwischen Forschung und Wirtschaft
Du gehst nur noch auf die Uni ein! Mein Ansatz schließt aber die Oberstufe mit ein (Versuchsanstalten). Da es wenig Unis im ländlichen Gebiet gibt, wäre der ländliche Bereich wieder ausgeschlossen.
Ich sehe keinerlei Bedarf neue Organisationen zu gründen. Die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Uni funktioniert. Sie gehört nur ausgebaut. Wie erwähnt sollte man aber darauf achten, dass es eine Ergänzung der öffentlichen Forschugnsauftrages ist und zu keiner Verdrängung kommt.

lg
Chilli
Betriebsdirektor
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Beitrag #70747 | 05.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Bildungsoffensive: Kostenffizientere Nutzung bestehender Budgets, Gemeinsame Verw
(05.09.2013 )Chilli schrieb:  
Zitat:
Wir sind nicht China, Indien oder die USA, die aufgrund ihrer hohen Anzahl an Einwohner einfach die Besten aussieben und den Rest ignorieren können.
?? was will Du damit sagen?
Warum kann sich USA mehr Dumme leisten als Österreich??
Die Argumantation ist schräg.

Weil es als homogener Wirtschaftsraum größer ist. Schräg, aber wahr. Es braucht nur einen bestimmten Anteil an Spitzenforschung, es braucht nur eine bestimmte Menge an Fachpersonal. Es braucht auch nur eine bestimmte Menge an Beamte um ein ganzes Land zu verwalten. Europa ist eine Ausnahme, weil neben der fachlichen Eignung noch die Sprache wichtig ist. Die Sprache teilt Europa nun mal. Das Problem haben die Amerikaner nicht und die Chinesen nur bedingt.


(05.09.2013 )Chilli schrieb:  
Zitat:
Können wir es uns leisten, auch nur ein einziges Kind zurückzulassen?
Ja. Es gibt Kinder die geistig nicht in der Lage sind, den Grundschulstoff zu bewältigen.
Das Ziel ist es die Anzahl der Kinder die nicht sinnerfassend lesen können drastisch zu reduzieren. Es kann aber gar nicht möglich sein alle auf der Reise mitzunehmen.

Auch wenn es wie eine Vision klingt: Natürlich müssen wir alle auf die Reise mitnehmen. Hier gibt es keine Alternative. Aber dabei muss nicht jeder das gleiche Niveau erreichen. Jeder sollte sein individuelles, bestmögliches Niveau erreichen. Darum geht es hier.

Das ist auch der zentrale Unterschied zu den Politiken der Großparteien. Die Roten wollen, dass alle gleich wenig können und die Schwarze wollen, dass ihre Kinder die beste Ausbildung haben und der Rest ist ihnen egal. Es sollte halt nicht zu teuer sein (die Lehrer sind ihnen jedenfalls wichtiger als die Schüler).


(05.09.2013 )Chilli schrieb:  
Zitat:
dann brauchen wir kein zusätzliches Fach politische Bildung
Du solltest einmal mit Jugentlichen sprechen. Das Problem ist nicht, dass ein gebildeter Jugentlicher nicht in der Lage wäre sich alles zu erarbeiten. Das Problem ist, dass kein Interesse an der Politik geweckt wird, und gar nicht das Bedürfnis entsteht es sich zu erarbeiten.

Du denkst, dass Schule in der Lage ist, einem Schüler Interesse an Politik beizubringen. Ich glaube das nicht. Interesse an Politik ist eine Kulturfrage, keine Ausbildungsfrage. So wie Interesse an Kochen, Sport oder Musik. Das bedeutet: Die Gesellschaft, insbesondere die Politik selbst, muss Interesse an Politik herstellen. Und Politik - das sind wir! Es ist unsere Aufgabe, Interesse zu wecken!

Eine Forderung nach mehr politischer Bildung aufstellen und die Sache dann den Schulen umhängen klingt nach abschieben einer lästigen Sache. Sowas ist man von den Großparteien gewohnt und deine Forderung zeigt, wie stark dein Denken sich im Rahmen dessen bewegt, was diese zwei Parteien als Denkrahmen vorgeben.


(05.09.2013 )Chilli schrieb:  
Wozu braucht man Mathematik Unterricht? Wenn jeman lesen kann, kann er sich das alles erarbeiten...

Das ist nicht korrekt. Mathematik hat eine eigene Logik, die trainiert werden muss, um zu einem Grundverständnis zu kommen. Diese Logik leitet sich aus Wissenschaft ab und ist politisch neutral. Im Gegensatz zu dem hier:

(05.09.2013 )Chilli schrieb:  
Sorry, aber ich bin etwas verstört, wenn ein Pirat sagt politische Bildung brauchts nicht!

"Politische Bildung" als Schulfach ist ein hochgradig problematisches Fach. Denn: Was wird dort unterrichtet? Naturgemäß wird man nicht bei Adam und Eva anfangen können und naturgemäß wird ein Lehrer eine persönliche politische Einstellung haben. Wer trifft also die Stoffauswahl? Wie kannst du sicherstellen, dass nicht nur die persönliche politische Einstellung des Lehrers an die Schüler weitergegeben wird?

"Auseinandersetzung mit Politik" als gesellschaftliche Tätigkeit braucht es hingegen sehr wohl. Das ist in Österreich sehr unterentwickelt bzw. keine individuelle Sache, sondern sehr formalisiert und damit bewegt sich das sehr stark in eingefahrenen Mustern. Wir nehmen Politik nicht als Politik wahr. Eher als Verwaltung. Was wir hier tun, was die Piraten machen und ausmacht ist, dass sie sich mit Politik auseinandersetzen. Und zwar -potentiell- außerhalb der eingefahrenen Pfade und Denkrichtungen der Großparteien. Das unterscheidet uns massiv von anderen Parteien und vor allem von deren Vorfeldorganisationen. Dazu muss ich anmerken, dass lediglich das Potential dazu da ist. Ob man auch außerhalb der vorgegebenen Muster denken will, ist eine andere Frage.


(05.09.2013 )Chilli schrieb:  
Zitat:
Red Bull
Der Zusammenhang zwischen österreichischer Forschung und red bull will sich mir nicht erschließen.

Der Zusammenhang ist: Es ist nicht die Forschung, die Arbeitsplätze schafft. Es ist die Anwendung von Forschung zum Nutzen aller. Das bedeutet in Folge, dass Forschung nicht zwingend bei uns stattfinden muss (weil sie u.a. sehr teuer ist) - aber sehr wohl die Anwendung bei uns stattfinden sollte. Red Bull ist das Beispiel dafür, dass ein Konzern praktisch alle modernen Konzepte von Marketing und Produktionsplanung und -steuerung konsequent umgesetzt hat (RB produziert keine einzige Dose selbst). Der Konzern ist ein Musterbeispiel für die praktische Anwendung der Erkenntnisse aus Marktforschung und Produktionsplanung in den letzten 20 Jahren.


(05.09.2013 )Chilli schrieb:  
Die Forderung Kreativität, Mut und Offenheit zu unterrichten wird sich nur in eingrschränkten Maße realisieren lassen und hat nichts mit "Ausbau des sekundären und tertiären Bildungsangebotes, speziell im ländlichen Bereich" zu tun.

Es ist schwierig, jemandem zu erklären, wie man Kreativität, Mut und Offenheit unterrichtet der so technokratische Antworten gibt. Frage: Was sollen denn die "sekundären und tertiären Bildungsangebote, speziell im ländlichen Raum" leisten? Was lernt man dort? Und wie lernt man dort?


(05.09.2013 )Chilli schrieb:  
Zitat:
Kooperation zwischen Forschung und Wirtschaft
Du gehst nur noch auf die Uni ein! Mein Ansatz schließt aber die Oberstufe mit ein (Versuchsanstalten). Da es wenig Unis im ländlichen Gebiet gibt, wäre der ländliche Bereich wieder ausgeschlossen.

Ich wollte bewusst diesen Bereich nicht in den Unis haben (so wie das eben heute ist), um genau das zu ermöglichen, was auch du möchtest. Es geht eben darum, dass diese "Versuchsanstalten" gerade nicht zwingend mit einer Uni verbandelt sind. Vielleicht reden wir auch nicht vom gleichen. Ich rede eher von Inkubatoren, von Firmen die Firmen schaffen. Da kann im Idealfall jeder hin und sich mit anderen Firmen kurzschließen. Wir brauchen Zentren, wo Ressourcen gebündelt und Probleme gelöst werden. Selbst als kleiner Unternehmer soll ich mich dort einmieten und meine Leistung anbieten können. Mehr Techno-Z, mehr Hagenbergs, bitte sehr.


(05.09.2013 )Chilli schrieb:  
Ich sehe keinerlei Bedarf neue Organisationen zu gründen. Die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Uni funktioniert. Sie gehört nur ausgebaut.

Du selbst schreibst ein bisschen weiter oben, dass du Oberstufen einschließen willst und hier schreibst du von den Unis. Was willst du jetzt?


(05.09.2013 )Chilli schrieb:  
Wie erwähnt sollte man aber darauf achten, dass es eine Ergänzung der öffentlichen Forschugnsauftrages ist und zu keiner Verdrängung kommt.

Von welcher Verdrängung sprichst du?
Rousseau

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Beitrag #71035 | 07.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Bildungsoffensive: Kostenffizientere Nutzung bestehender Budgets, Gemeinsame Verw
(05.09.2013 )Chilli schrieb:  
so vieles, dass ich es jetzt nciht alles lesen kann und mag

du verwechselst dumm sein mit ungebildet sein

und das ist nciht die einzige Schwäche in diesen Anträgen

da sind Kraut und Rüben (Bildung, Niedriglohn) usw einfach durcheinander geworfen.

aus diesen (und vielen anderen, hab keine Zeit dafür, fahre jetzt zur Demo) Grund kann ich alle diese Anträge nur zurück an den Start verweisen.

ich bin nur sehr sporadisch in diesem Forum.
wer mir was mitteilen will schicke mir bitte eine Email und keine PN
Weini

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Beitrag #71043 | 07.09.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Bildungsoffensive: Grundschul Förderung, Hochschul Ausbau, Zuasammenarbeit mit de
(04.09.2013 )Liquid schrieb:  
Ausbau des sekundären und tertiären Bildungsangebotes, sepziell im ländlichen Bereich

Wie ist das zu verstehen, soll alle 50km eine FH oder Uni stehen und soll jede Uni oder FH alle Studienrichtungen anbieten? Also ich bin der Meinung für ein Studium kann man schon etwas Mobilität voraussetzen und wir haben genug Standorte. Ziel muss es sein die Qualität der vorhanden Standorte zu heben....

Für den sekundären bereich, muss eine Flächendeckendes Angebot vorhanden sein, da in dem Alter die Mobilität noch nicht so gegeben ist aber für den tertiären ist der Standort echt nebensächlich!




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