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IWÖ: Waffenrecht möglichst liberal
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Beitrag #65230 | 07.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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IWÖ: Waffenrecht möglichst liberal
Bundesweite Themen: Innen, Recht, Demokratie, Sicherheit
Unverbindliches Meinungsbild (5–6 Tage): Thema 1527
Ereignis: Neues Thema
Phase: Neu (1 day 05:59:51 left)
i3380: IWÖ: Waffenrecht möglichst liberal
Zitat:
Frage aus dem Fragebogen der IWÖ
Das Waffengesetz sollte nur so streng wie nötig, aber so liberal wie möglich sein.
Links
Diskussionsthread im Forum: https://forum.piratenpartei.at/thread-7015.html konkrete Forderungen der IWÖ: http://www.iwoe.at/inc/nav.php?id=346
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Beitrag #65232 | 07.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
Bundesweite Themen: Innen, Recht, Demokratie, Sicherheit
Unverbindliches Meinungsbild (5–6 Tage): Thema 1527
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Neu (1 day 05:59:31 left)
i3381: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
Zitat:
Frage aus dem Fragebogen der IWÖ
Das Waffengesetz sollte nicht so liberal wie möglich sein.
Links
Diskussionsthread im Forum: https://forum.piratenpartei.at/thread-7015.html konkrete Forderungen der IWÖ: http://www.iwoe.at/inc/nav.php?id=346
Ger77_gone
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Beitrag #65764 | 09.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
Gegenargument Piratisch steht doch eigentlich für Freiheit?:
Zitat:
Wir sollten doch so wenig wie nötig Beschränkungen für Menschen fordern, nicht soviele wie möglich. Ist es daher wirklich notwendig Menschen den Besitz von Schusswaffen derartig zu verleiden? Lässt sich das nicht anderes regeln? Es gibt doch schon Registrierungspflichten und anderes mehr. Man könnte z.B: die Aufbewahrung der Schußwaffe zu Hause abschaffen, dann würden Sportschützen ohne Probleme weiter ihrem Hobby nachgehen können.
Landluft

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Beitrag #65969 | 11.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(09.08.2013 )Ger77 schrieb:  
Gegenargument Piratisch steht doch eigentlich für Freiheit?:
Zitat:
Wir sollten doch so wenig wie nötig Beschränkungen für Menschen fordern, nicht soviele wie möglich. Ist es daher wirklich notwendig Menschen den Besitz von Schusswaffen derartig zu verleiden? Lässt sich das nicht anderes regeln? Es gibt doch schon Registrierungspflichten und anderes mehr. Man könnte z.B: die Aufbewahrung der Schußwaffe zu Hause abschaffen, dann würden Sportschützen ohne Probleme weiter ihrem Hobby nachgehen können.

Hallo!
+1 volle Zustimmung!
Was würdet ihr davon halten paralell zur Liberalisierung der Waffengesetze die Bildung an diese neue Situation an zu passen? Konfliktmanagement (gewaltfrei!) und soziale Verantwortung könnten in die Pflichtschuldbildung einfließen. Wie diese Themen dann als Schulfächer direkt genannt werden ist denke ich nebensächlich, das sind nur Namen mit denen ich ausdrücken versuche welche Inhalte dort behandelt werden sollten.
Anstatt den Leuten einfach keine Waffen zu geben weil man davon ausgeht sie sind zu dumm um damit keinen Blödsinn zu machen und kein Leid zu verbreiten wäre es doch vl. eine Idee ihnen entsprechenden Umgang miteinander bei zu bringen so dass sie dann auch wenn sie Waffen besitzen dürfen nicht mordend und selbstmordend durchs Land ziehen. Wink
Liebe grüße!
Landratte

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Beitrag #66034 | 11.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
Anhand dieser Diskussion sieht man wieder, wie eine kleine Gruppe von Menschen, die aus welchen Gründen auch immer fanatisiert sind, eine große Gruppe von Menschen in Atem halten können.

Habe mir die Abstimmung angesehen und bin persönlich sehr froh, dass es wirklich nur eine kleine Minderheit ist (komischerweise nicht mal die, die hier so für liberale Waffengesetze eintreten) die eine Erleichterung für die Menschen wollen, die mit geladenen Waffen herum rennen möchten.

Also raus mit den Emotionen - die Piraten scheinen vernünftig genug zu sein, diesen Vorschlag abzulehnen.
Landratte

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Beitrag #66035 | 11.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht möglichst liberal
sorry- mein Posting sollte eine Antwort auf die Forderung für ein liberaleres Waffenrecht sein.......
hamstray

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Beitrag #66060 | 11.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(11.08.2013 )Landratte schrieb:  
Habe mir die Abstimmung angesehen und bin persönlich sehr froh, dass es wirklich nur eine kleine Minderheit ist (komischerweise nicht mal die, die hier so für liberale Waffengesetze eintreten) die eine Erleichterung für die Menschen wollen, die mit geladenen Waffen herum rennen möchten.

https://en.wikipedia.org/wiki/Association_fallacy
0utput

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Beitrag #66099 | 12.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(11.08.2013 )Landratte schrieb:  
Also raus mit den Emotionen - die Piraten scheinen vernünftig genug zu sein, diesen Vorschlag abzulehnen.


netter manipulationsversuch... Smile

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COINTELPRO Techniken zur Verwässerung, Irreführung und Kontrolle eines Internet-Forums
Enterhaken

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Beitrag #65655 | 08.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
Man möge meine Rechtschreibung verzeihen. Das Thema ist emotional, denn es geht um Menschenleben. Die USA verzeichnen jährlich dreißig Tausend Tote in Verbindung mit Schusswaffen. Ein vergleichbares Ziel für Österreich hätte ich lieber nicht im Piratenprogramm.

http://www.bloomberg.com/news/2012-12-19...-2015.html
Ohm

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Beitrag #65665 | 09.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(08.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Man möge meine Rechtschreibung verzeihen. Das Thema ist emotional, denn es geht um Menschenleben. Die USA verzeichnen jährlich dreißig Tausend Tote in Verbindung mit Schusswaffen. Ein vergleichbares Ziel für Österreich hätte ich lieber nicht im Piratenprogramm.

Auch emotionale Themen sollte man sachlich angehen. Niemand will "amerikanische Zustände" und die Forderungen hier sind weit entfernt davon!
Enterhaken

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Beitrag #65673 | 09.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(09.08.2013 )Ohm schrieb:  
(08.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Man möge meine Rechtschreibung verzeihen. Das Thema ist emotional, denn es geht um Menschenleben. Die USA verzeichnen jährlich dreißig Tausend Tote in Verbindung mit Schusswaffen. Ein vergleichbares Ziel für Österreich hätte ich lieber nicht im Piratenprogramm.

Auch emotionale Themen sollte man sachlich angehen. Niemand will "amerikanische Zustände" und die Forderungen hier sind weit entfernt davon!

Die Emotion war auf den Rechtschreibfehler in der Ausformulierung des Arguments bezogen, nicht auf den sachlichen Inhalt des Arguments. Amerikanische Zustände werden vom IWÖ sehr wohl gefordert.

Wenn im Abschnitt "§ 21 Waffenpässe" des IWÖ-Vorschlags gefordert wird, dass von der "Prüfung des Bedarfes" auf die "Prüfung der Sachkunde" übergegangen wird, dann wird eben im Gegensatz zum Status Quo defakto jeder Österreicher potentiell mit einer Schusswaffe ausgestattet, wenn er nur die Fertigkeit besitzt, damit umzugehen, sprich den Sicherheitshebel zu betätigen weiß, und ein paar Sicherheitsvorschriften zu rezitieren vermag und eine Schusswaffe besitzen will. Das wären defakto amerikanisch Rechts-Zustände.

Derzeit wird es nämlich z. B. Freizeitrambos verwehrt, eine Schusswaffe in der Öffentlichkeit herum zu tragen, weil sie keinen Bedarf dazu haben, den sie erst nachweisen müssten. Anders z. B. als der Polizei, der Waffengleichheitsnotwendigkeit mit den Kriminellen bescheinigt wird, welche des öfteren Schusswaffen besitzen und einsetzen. Oder auch Sportschützen wird eine Schusswaffe aus sportlichen Gründen zugestanden oder auch Jägern aus ihrer Ausübung des Berufes heraus. Dies soll mit dem IWÖ-Vorschlag irrelevant werden.

Dieses Prinzip der Beherrschung der Sachkunde, anstatt des Bedarfs ist in den USA Rechtsgrundlage zum Schusswaffenbesitz verwirklicht durch den zweiten Zusatzartikel zur US-Verfassung, wo jedem Bürger das Recht zugestanden wird, eine Schusswaffe zu besitzen. Somit ist diese Forderung "§ 21 Waffenpässe" des IWÖ-Vorschlags nichts anderes, als die Herstellung amerikanischer Zustände durch die Schaffung gleicher Rechtsgrundsätze. Die bleierne Realität folgt dann nicht allzu spät auf den Rechtsfuß.
hamstray

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Beitrag #65771 | 09.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(09.08.2013 )Ohm schrieb:  
(09.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
...
Niemand will "amerikanische Zustände" und die Forderungen hier sind weit entfernt davon!

...
Amerikanische Zustände werden vom IWÖ sehr wohl gefordert.
...

ich glaub das Thema zu dem du posten wolltest war dieses:
https://liquid.piratenpartei.at/issue/show/1529.html

hier zu diesem Thema hat tatsächlich niemand amerikanische Zustände gefordert.
Enterhaken

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Beitrag #65793 | 09.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(09.08.2013 )hamstray schrieb:  
hier zu diesem Thema hat tatsächlich niemand amerikanische Zustände gefordert.

Doch, der IWÖ, dessen Vorschlag auch hier zur Debatte steht.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.08.2013 16:18 von Enterhaken.)
Flanker

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Beitrag #65801 | 09.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(09.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
(09.08.2013 )hamstray schrieb:  
hier zu diesem Thema hat tatsächlich niemand amerikanische Zustände gefordert.

Doch, der IWÖ, dessen Vorschlag auch hier zur Debatte steht.

Der IWÖ macht in diesem Fall das was alle Faktionen in der Ö-Politk tun: Erst mal das Maximum fordern um dann dem Gegenüber entgegen kommen zu können. Und genau das sollten die Piraten auch tun: Flexibel sein.
Enterhaken

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Beitrag #65855 | 10.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(09.08.2013 )Flanker schrieb:  
Der IWÖ macht in diesem Fall das was alle Faktionen in der Ö-Politk tun: Erst mal das Maximum fordern um dann dem Gegenüber entgegen kommen zu können. Und genau das sollten die Piraten auch tun: Flexibel sein.

MMn verkennst du die Intention dieses IWÖ-Vorschlags.

Nein, die Piraten sollten außerdem nicht das tun, was alle anderen Fraktionen tun. Gerade die frischen Inhalte zum Bürger tragen und nicht sich im Kuhandel über traditionelle Pfründe zu verlieren, das macht den echten Piraten aus, der das Parlament mit Werten und Ideen zum neuen Jahrtausend entert.

Wir haben es nicht nötig, uns anzubiedern. Die Sachthemen definieren die Piratenpartei im Gegensatz zu all den dämlich grinsenden Köpfen der Etablierten.
hamstray

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Beitrag #65861 | 10.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
Erst dementierst du hier unsachliche Argumentation:
(09.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Die Emotion war auf den Rechtschreibfehler in der Ausformulierung des Arguments bezogen, nicht auf den sachlichen Inhalt des Arguments.
...
und dann das:
(09.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Ich finde nicht, dass Selbstmorde "sonst niemanden was angehen". Das ist eine sehr zynische Sicht auf die Welt.

wenn das Thema dich nicht emotional beschäfftigen sollte was wäre da ansonsten der Grund zu so einer Unterstellung?
Enterhaken

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Beitrag #65892 | 10.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(10.08.2013 )hamstray schrieb:  
und dann das:
(09.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Ich finde nicht, dass Selbstmorde "sonst niemanden was angehen". Das ist eine sehr zynische Sicht auf die Welt.

wenn das Thema dich nicht emotional beschäfftigen sollte was wäre da ansonsten der Grund zu so einer Unterstellung?

Dann muss ich dich also tatsächlich extra noch einmal auf dein eigenes Posting verweisen, auf das ich damit direkt geantwortet hatte:
(09.08.2013 )hamstray schrieb:  
Diese Leute benötigen also Schusswaffen um ihre eigenen Angelegenheiten, die sonst niemanden was angehen, "sicherer" (was auch immer damit gemeint sein soll) und leichter durchzuführen...
Flanker

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Beitrag #65727 | 09.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(09.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
(09.08.2013 )Ohm schrieb:  
(08.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Man möge meine Rechtschreibung verzeihen. Das Thema ist emotional, denn es geht um Menschenleben. Die USA verzeichnen jährlich dreißig Tausend Tote in Verbindung mit Schusswaffen. Ein vergleichbares Ziel für Österreich hätte ich lieber nicht im Piratenprogramm.

Auch emotionale Themen sollte man sachlich angehen. Niemand will "amerikanische Zustände" und die Forderungen hier sind weit entfernt davon!

Die Emotion war auf den Rechtschreibfehler in der Ausformulierung des Arguments bezogen, nicht auf den sachlichen Inhalt des Arguments. Amerikanische Zustände werden vom IWÖ sehr wohl gefordert.

Wenn im Abschnitt "§ 21 Waffenpässe" des IWÖ-Vorschlags gefordert wird, dass von der "Prüfung des Bedarfes" auf die "Prüfung der Sachkunde" übergegangen wird, dann wird eben im Gegensatz zum Status Quo defakto jeder Österreicher potentiell mit einer Schusswaffe ausgestattet, wenn er nur die Fertigkeit besitzt, damit umzugehen, sprich den Sicherheitshebel zu betätigen weiß, und ein paar Sicherheitsvorschriften zu rezitieren vermag und eine Schusswaffe besitzen will. Das wären defakto amerikanisch Rechts-Zustände.

Derzeit wird es nämlich z. B. Freizeitrambos verwehrt, eine Schusswaffe in der Öffentlichkeit herum zu tragen, weil sie keinen Bedarf dazu haben, den sie erst nachweisen müssten. Anders z. B. als der Polizei, der Waffengleichheitsnotwendigkeit mit den Kriminellen bescheinigt wird, welche des öfteren Schusswaffen besitzen und einsetzen. Oder auch Sportschützen wird eine Schusswaffe aus sportlichen Gründen zugestanden oder auch Jägern aus ihrer Ausübung des Berufes heraus. Dies soll mit dem IWÖ-Vorschlag irrelevant werden.

Dieses Prinzip der Beherrschung der Sachkunde, anstatt des Bedarfs ist in den USA Rechtsgrundlage zum Schusswaffenbesitz verwirklicht durch den zweiten Zusatzartikel zur US-Verfassung, wo jedem Bürger das Recht zugestanden wird, eine Schusswaffe zu besitzen. Somit ist diese Forderung "§ 21 Waffenpässe" des IWÖ-Vorschlags nichts anderes, als die Herstellung amerikanischer Zustände durch die Schaffung gleicher Rechtsgrundsätze. Die bleierne Realität folgt dann nicht allzu spät auf den Rechtsfuß.

Dieser Paragraph mag etwas zu radikal formuliert sein, ein gewisser Bedarf (zB. Sicherheitspersonal, Geldbote, Taxifahrer, Leasingfahrzeugrückholer) sollte weiterhin nachgewissen werden.

Wobei, diese Forderung der IWÖ ist zu großen Teilen eine Reaktion auf die oftmalige Verweigerung von durchaus zweckvollen Waffenpässen für oben genannte Personengruppen.
Keiner mag amerikanische Verhältnisse, aber wenn man hört das Personen die bei ihrer beruflichen Tätigkeit gefährdet sind und bedroht werden mit dem einem Verweis auf die Hilfe der Polizei abgespeist werden ist das eine Frechheit.

Ich fände es ja nicht schlecht, wenn das Gewaltmonopol wirklich beim Staat liegen würde, dann aber bitte erst mal eine große Aktion gegen alle bewaffnete Kriminellen. Wenn es von denen keine mehr gibt, ist es legitim, allen Bürgern die Waffenpässe abzunehmen, aber nicht vorher, und erst recht nicht mit dem Hinweis, man könnne ja nachher die Polizei informieren.
Vilinthril
Pirat
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Beitrag #65750 | 09.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(09.08.2013 )Flanker schrieb:  
Ich fände es ja nicht schlecht, wenn das Gewaltmonopol wirklich beim Staat liegen würde, dann aber bitte erst mal eine große Aktion gegen alle bewaffnete Kriminellen. Wenn es von denen keine mehr gibt, ist es legitim, allen Bürgern die Waffenpässe abzunehmen, aber nicht vorher, und erst recht nicht mit dem Hinweis, man könnne ja nachher die Polizei informieren.
Sorry, aber die Argumentation ist mir zu billig. Mit der Linie gäbe es z. B. auch nie eine nukleare Abrüstung. Abgesehen davon ist das eine per se unerfüllbare Forderung, die du da junktimierend stellst.
Enterhaken

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Beitrag #65767 | 09.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(09.08.2013 )Flanker schrieb:  
Dieser Paragraph mag etwas zu radikal formuliert sein, ein gewisser Bedarf (zB. Sicherheitspersonal, Geldbote, Taxifahrer, Leasingfahrzeugrückholer) sollte weiterhin nachgewissen werden.

Wobei, diese Forderung der IWÖ ist zu großen Teilen eine Reaktion auf die oftmalige Verweigerung von durchaus zweckvollen Waffenpässen für oben genannte Personengruppen.
Keiner mag amerikanische Verhältnisse, aber wenn man hört das Personen die bei ihrer beruflichen Tätigkeit gefährdet sind und bedroht werden mit dem einem Verweis auf die Hilfe der Polizei abgespeist werden ist das eine Frechheit.

Du versuchst hier ein geometrisches Argumentations-Bild vom IWÖ-Vorschlag zu zeichnen, das nicht legitim ist. Es werden durch den IWÖ-Punkt "§ 21 Waffenpässe" Rechts-Prinzipien ausgetauscht, nicht nur ein paar Rädchen von A nach B justiert.

Dieser IWÖ-Vorschlag wäre eine Umwälzung der Waffengesetzgebung in Österreich nach amerikanischem Vorbild. Würde er Gesetz werden, würde ich mich auch sofort bewaffnen, denn der Nachbar macht das ja auch und ich muss meine Tochter und mich selbst schützen. Wohin das führt, kann sich jeder selber ausmalen, bzw. in den USA ansehen.
Ohm

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Beitrag #65932 | 10.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(09.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Wenn im Abschnitt "§ 21 Waffenpässe" des IWÖ-Vorschlags gefordert wird, dass von der "Prüfung des Bedarfes" auf die "Prüfung der Sachkunde" übergegangen wird, dann wird eben im Gegensatz zum Status Quo defakto jeder Österreicher potentiell mit einer Schusswaffe ausgestattet, wenn er nur die Fertigkeit besitzt, damit umzugehen, sprich den Sicherheitshebel zu betätigen weiß, und ein paar Sicherheitsvorschriften zu rezitieren vermag und eine Schusswaffe besitzen will. Das wären defakto amerikanisch Rechts-Zustände.

Das ist gleich mehrmals falsch: Diese Forderung (die auch ich für überzogen halte) ändert nichts an den sonstigen Bedingungen für die Erlangung eines WPs. Nämlich Psychotest und Zuverlässigkeitsüberprüfung (die tw. auch Verwaltungsstrafen miteinbezieht). Auch die Möglichkeit, die Erlaubnis auf die Dauer der Gefährdung zu beschränken (z.B. Tätigkeit als Wachpersonal, Ausübung der Jagd) bleibt davon unberührt.
BTW: welchen der >50 amerikanischen Rechtszustände meinst du?
Enterhaken schrieb:
Freizeitrambos
Leute ... die unbedingt als Old Shatterhand in ihrem Gun-Club herum.
Könntest du bitte diese billige Bierzelt-Polemik unterlassen?
Zitat:
Man könnte z.B: die Aufbewahrung der Schußwaffe zu Hause abschaffen, dann würden Sportschützen ohne Probleme weiter ihrem Hobby nachgehen können.
Das ist schon auf Grund der Menge nicht praktikabel.
Zitat:
Der Punkt ist nämlich, dass Selbstmorde genau so wie Tötungsdelikte mit Schusswaffen ungleich leichter und sicherer durchgeführt werden
Jeder Mensch hat das Recht, Zeitpunkt und Art seines Ablebens selbst bestimmen zu können, so er will. Insofern gehen uns Suizide nix an, IMHO.
Zitat:
Wichtig wäre den Leuten einen vernünftigen Umgang mit Waffen zu lehren, wenn sie welche besitzen wollen.
Bei Faustfeuerwaffen ist das derzeit der Fall (Waffenführerschein) , das währe vielleicht sinnvoll auch auf sonstige Schußwaffen auszudehnen.
Zitat:
Dieser IWÖ-Vorschlag wäre eine Umwälzung der Waffengesetzgebung in Österreich nach amerikanischem Vorbild. Würde er Gesetz werden, würde ich mich auch sofort bewaffnen, denn der Nachbar macht das ja auch und ich muss meine Tochter und mich selbst schützen.
Wenn du solche Angst hast, wenn dein Nachbar lediglich Waffen *besitzt*, dann würdest du wegen Paranoia ohnehin durch den Psychotest fallen ...
Enterhaken

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Beitrag #65936 | 10.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(10.08.2013 )Ohm schrieb:  
(09.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Wenn im Abschnitt "§ 21 Waffenpässe" des IWÖ-Vorschlags gefordert wird, dass von der "Prüfung des Bedarfes" auf die "Prüfung der Sachkunde" übergegangen wird, dann wird eben im Gegensatz zum Status Quo defakto jeder Österreicher potentiell mit einer Schusswaffe ausgestattet, wenn er nur die Fertigkeit besitzt, damit umzugehen, sprich den Sicherheitshebel zu betätigen weiß, und ein paar Sicherheitsvorschriften zu rezitieren vermag und eine Schusswaffe besitzen will. Das wären defakto amerikanisch Rechts-Zustände.

Das ist gleich mehrmals falsch: Diese Forderung (die auch ich für überzogen halte) ändert nichts an den sonstigen Bedingungen für die Erlangung eines WPs. Nämlich Psychotest und Zuverlässigkeitsüberprüfung (die tw. auch Verwaltungsstrafen miteinbezieht). Auch die Möglichkeit, die Erlaubnis auf die Dauer der Gefährdung zu beschränken (z.B. Tätigkeit als Wachpersonal, Ausübung der Jagd) bleibt davon unberührt.
BTW: welchen der >50 amerikanischen Rechtszustände meinst du?

Dann hast du diesen Punkt nicht verstanden. Derzeit bekommt die Erlaubnis, eine Waffe zu besitzen und eventuell in der Öffentlichkeit zu tragen, NUR, wer einen Bedarf nachweisen kann. Dieser Vorschlag des IWÖ räumt erst einmal jedem Bürger ein, eine Waffe zu besitzen, wenn nicht triftige Gründe dagegen sprechen OHNE einen Bedarf haben zu müssen, also auch einfach, weil jemand bspw. Lust dazu hat, mit der Knarre seine Sprösslinge beeindrucken zu wollen - schlicht, weil er das gar nicht angeben muss. Damit wird der Zugang zur Erlaubnis eines Waffenpasses von einer White-List-Regelung zu einer Black-List-Regelung gewechselt. Sprich - vorher galt: "niemand darf außer", dann soll gelten: "jeder darf außer".

(10.08.2013 )Ohm schrieb:  
Enterhaken schrieb:
Freizeitrambos
Leute ... die unbedingt als Old Shatterhand in ihrem Gun-Club herum.
Könntest du bitte diese billige Bierzelt-Polemik unterlassen?

Nein, ich glaube eine plakative Ausdrucksweise vermittelt meinen Punkt besser. Außerdem bin ich der Meinung, dass so mancher Waffenträger gewisse soziale Defizite kompensieren will.

(10.08.2013 )Ohm schrieb:  
Zitat:
Der Punkt ist nämlich, dass Selbstmorde genau so wie Tötungsdelikte mit Schusswaffen ungleich leichter und sicherer durchgeführt werden
Jeder Mensch hat das Recht, Zeitpunkt und Art seines Ablebens selbst bestimmen zu können, so er will. Insofern gehen uns Suizide nix an, IMHO.

So eine Einstellung halte ich im Zusammenhang mit Schusswaffengesetzen für besonders zynisch. Jedes Jahr schneiden sich zig Jugendliche für Gründe wie Liebesschmerz, Weltschmerz, familiärer Probleme oder schlechter Noten die Pulsadern auf oder schlucken die stärksten Schlafmittel, die es rezeptfrei in der Apotheke zu kaufen gibt oder versuchen sonst wie zum Glück mehr oder weniger dilettantisch, sich das Leben zu nehmen. Die meisten Überlebenden sind etwas später entsetzt oder zumindest befremdet darüber, was sie da versucht haben. Im Jahr 2006 haben sich 59.000 Menschen in den 27 EU-Mitgliedstaaten das Leben genommen. Die Anzahl der Suizidversuche wurde als 10- bis 40-mal höher angenommen. Liberale Schusswaffengesetze würden die Erfolgsrate dieser Versuche dramatisch steigern, da ein Selbstmord mit einer Schusswaffe ungleich effizienter und leichter vollzogen wird, als mittels Messer oder rezeptfreier Schlafmittel oder dergleichen.

(10.08.2013 )Ohm schrieb:  
Zitat:
Dieser IWÖ-Vorschlag wäre eine Umwälzung der Waffengesetzgebung in Österreich nach amerikanischem Vorbild. Würde er Gesetz werden, würde ich mich auch sofort bewaffnen, denn der Nachbar macht das ja auch und ich muss meine Tochter und mich selbst schützen.
Wenn du solche Angst hast, wenn dein Nachbar lediglich Waffen *besitzt*, dann würdest du wegen Paranoia ohnehin durch den Psychotest fallen ...

Nein, eben mit Sicherheit nicht, denn beim Psychotest würde ich nichts davon angeben. Ohne Bedarf anmelden zu müssen, reicht es, dass ich eine Waffe besitzen möchte. Punkt. Außerdem habe ich vor nichts Angst, sondern gehe auf Nummer Sicher.
hamstray

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Beitrag #65937 | 10.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(10.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Dann hast du diesen Punkt nicht verstanden. Derzeit bekommt die Erlaubnis, eine Waffe zu besitzen und eventuell in der Öffentlichkeit zu tragen, NUR, wer einen Bedarf nachweisen kann. Dieser Vorschlag des IWÖ räumt erst einmal jedem Bürger ein, eine Waffe zu besitzen, wenn nicht triftige Gründe dagegen sprechen OHNE einen Bedarf haben zu müssen, also auch einfach, weil jemand bspw. Lust dazu hat, mit der Knarre seine Sprösslinge beeindrucken zu wollen - schlicht, weil er das gar nicht angeben muss. Damit wird der Zugang zur Erlaubnis eines Waffenpasses von einer White-List-Regelung zu einer Black-List-Regelung gewechselt. Sprich - vorher galt: "niemand darf außer", dann soll gelten: "jeder darf außer".

...

Jedes Jahr schneiden sich zig Jugendliche für Gründe wie Liebesschmerz, Weltschmerz, familiärer Probleme oder schlechter Noten die Pulsadern auf oder schlucken die stärksten Schlafmittel, die es rezeptfrei in der Apotheke zu kaufen gibt oder versuchen sonst wie zum Glück mehr oder weniger dilettantisch, sich das Leben zu nehmen
...
(10.08.2013 )Ohm schrieb:  
Zitat:
Dieser IWÖ-Vorschlag wäre eine Umwälzung der Waffengesetzgebung in Österreich nach amerikanischem Vorbild. Würde er Gesetz werden, würde ich mich auch sofort bewaffnen, denn der Nachbar macht das ja auch und ich muss meine Tochter und mich selbst schützen.
Wenn du solche Angst hast, wenn dein Nachbar lediglich Waffen *besitzt*, dann würdest du wegen Paranoia ohnehin durch den Psychotest fallen ...

Nein, eben mit Sicherheit nicht, denn beim Psychotest würde ich nichts davon angeben. Ohne Bedarf anmelden zu müssen, reicht es, dass ich eine Waffe besitzen möchte. Punkt. Außerdem habe ich vor nichts Angst, sondern gehe auf Nummer Sicher.
Das betrifft jetzt alles irgendwie Gefahren in Kombination mit Waffen in Haushalten in denen Minderjährige leben und eigentlich nicht das Führen von Waffen (in der Öffentlichkeit).
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.08.2013 00:02 von hamstray.)
Enterhaken

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Beitrag #65938 | 11.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(10.08.2013 )hamstray schrieb:  
Das betrifft jetzt alles irgendwie Gefahren in Kombination mit Waffen in Haushalten in denen Minderjährige leben und eigentlich nicht das Führen von Waffen (in der Öffentlichkeit).

Sowohl als auch.

Es gibt übrigens zu dieser Thematik Suizid und Waffenverfügbarkeit eine interessante Studie. Zitat daraus:
Zitat:
In den österreichischen Bundesländern zeigt sich ein Zusammenhang zwischen Waffenpässen und Waffensuizidraten. Demnach haben Bundesländer mit einer hohen Dichte von Personen mit Waffenpässen eine hohe Schusswaffensuizidrate. Dies legt eine weitere Reduktion der Waffenverfügbarkeit als suizidpräventive Maßnahme nahe.

Zu finden hier:

http://www.suizidforschung.at/statistik_...rreich.pdf

Auf Seite 13 Punkt: 7. Schusswaffensuizide

Am besten gleich weiterlesen, denn es geht dann auch um Morde und Waffenverfügbarkeit:
Zitat:
7.1. Rückgang von Schusswaffensuiziden und Schusswaffenmorden durch die Verschärfung des Waffengesetzes im Jahr 1997

Die von der Europäischen Union vorgenommene Harmonisierung der europäischen Waffengesetze wurde im Jahr 1997 in Österreich zum Anlass einer Neuregulierung des bisher liberalen Waffengesetzes genommen. Durch Einbindung von Suizidpräventionsexperten wurde es auch möglich, international gesammelte Erfahrungen der Suizidprävention in das Gesetz einfließen zu lassen. Die Effekte des Gesetzes werden im
Rückgang der Waffendokumente, Schusswaffensuizide und der Schusswaffenmorde sichtbar
. Ebenso fiel der Anteil an Schusswaffensuiziden an allen Suiziden signifikant ab. Ein Substitutionseffekt, also eine Zunahme anderer Suizidmethoden wurde nicht verzeichnet.
Ohm

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Beitrag #65939 | 11.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(11.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Es gibt übrigens zu dieser Thematik Suizid und Waffenverfügbarkeit eine interessante Studie.

Das ist keine Studie, sondern ein Bericht - und der weist einige haarsträubende Fehler auf, sodas sein Wert ziemlich fraglich ist.
Enterhaken

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Beitrag #65973 | 11.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(11.08.2013 )Ohm schrieb:  
Das ist keine Studie, sondern ein Bericht - und der weist einige haarsträubende Fehler auf, sodas sein Wert ziemlich fraglich ist.

Solltest du Argumente für deine Behauptung haben oder den Kern deiner Behauptung wenigstens benennen (welche Fehler und was daran wäre (vielleicht sogar noch warum?) haarsträubend?), dann hätten wir etwas zum weiter diskutieren. So wie sie hier steht, finde ich deine Aussage ziemlich fraglich.
Ohm

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Beitrag #65979 | 11.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(11.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
(11.08.2013 )Ohm schrieb:  
Das ist keine Studie, sondern ein Bericht - und der weist einige haarsträubende Fehler auf, sodas sein Wert ziemlich fraglich ist.

Solltest du Argumente für deine Behauptung haben oder den Kern deiner Behauptung wenigstens benennen (welche Fehler und was daran wäre (vielleicht sogar noch warum?) haarsträubend?), dann hätten wir etwas zum weiter diskutieren. So wie sie hier steht, finde ich deine Aussage ziemlich fraglich.

Es hakt schon an der Grundlage: Es wird in dem Bericht kein Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität gemacht. Zur Erklärung: http://beza1e1.tuxen.de/articles/korrela...itaet.html
Auch der Rückschluß von Waffenpässen auch die Verfügbarkeit von Schußwaffen ist sachlich falsch, da hier alle anderen Schußwaffen (registrierpflichtig, frei, illegal) vollkommen ausser acht gelassen wird.
Hamstray hat auch schon Fehler aufgezeigt.
Wenn dieses Werk etwas beweist, dann das alte Vorurteil, dass Mediziner keine Ahnung von Statistik haben. Nicht umsonst hat die Medizinische Universität Wien Statistik für Mediziner als Unterrichtsfach eingeführt, weil man draufgekommen ist, das Ärzte in dem Bereich haufenweise Schwachsinn produzieren.
Enterhaken

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Beitrag #65985 | 11.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(11.08.2013 )Ohm schrieb:  
(11.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
(11.08.2013 )Ohm schrieb:  
Das ist keine Studie, sondern ein Bericht - und der weist einige haarsträubende Fehler auf, sodas sein Wert ziemlich fraglich ist.

Solltest du Argumente für deine Behauptung haben oder den Kern deiner Behauptung wenigstens benennen (welche Fehler und was daran wäre (vielleicht sogar noch warum?) haarsträubend?), dann hätten wir etwas zum weiter diskutieren. So wie sie hier steht, finde ich deine Aussage ziemlich fraglich.

Es hakt schon an der Grundlage: Es wird in dem Bericht kein Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität gemacht. Zur Erklärung: http://beza1e1.tuxen.de/articles/korrela...itaet.html
Auch der Rückschluß von Waffenpässen auch die Verfügbarkeit von Schußwaffen ist sachlich falsch, da hier alle anderen Schußwaffen (registrierpflichtig, frei, illegal) vollkommen ausser acht gelassen wird.
Hamstray hat auch schon Fehler aufgezeigt.
Wenn dieses Werk etwas beweist, dann das alte Vorurteil, dass Mediziner keine Ahnung von Statistik haben. Nicht umsonst hat die Medizinische Universität Wien Statistik für Mediziner als Unterrichtsfach eingeführt, weil man draufgekommen ist, das Ärzte in dem Bereich haufenweise Schwachsinn produzieren.

Ich würde die Kausalität aber auch bejahen, immerhin ist die Korrelation in zwei Dimensionen zu erkennen. Einerseits im Statistikknick der Schusswaffensuizide des Jahres 1997, andererseits im Zusammenhang zwischen Waffenpassraten und Schusswaffensuizidraten der Bundesländer (Abbildung 12).

Außerdem sehe ich bei Abbildung 11 keinen so deutlichen Rückgang bei den anderen Methoden zum Suizid wie bei den Schusswaffensuiziden exakt ab 1997. Der Knick ist unverkennbar. Bei allen anderen Suizidraten ist der Knick ganz klar nicht vorhanden.

Somit wäre es für mich schon sehr deutlich, dass durch das Ausdünnen der Waffenpässe in der Bevölkerung auch die Todesfälle dadurch zurückgingen.

Dass der Knick durch etwas anderes hervorgerufen wurde, müsste erst einmal bewiesen oder zumindest benannt werden, damit es für mich in Abrede gestellt werden kann.
hamstray

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Beitrag #66056 | 11.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(11.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Außerdem sehe ich bei Abbildung 11 keinen so deutlichen Rückgang bei den anderen Methoden zum Suizid wie bei den Schusswaffensuiziden exakt ab 1997. Der Knick ist unverkennbar. Bei allen anderen Suizidraten ist der Knick ganz klar nicht vorhanden.

Da wär ich mir nicht so sicher. Das kann man so aus der Grafik nicht herauslesen, dazu braucht man genauere Daten. Das Problem ist dass sich der Knick auf die anderen Methoden aufteilt und deswegen weniger ausgeprägt ist.

[Bild: knick1997.jpg]

Wie erklärst du dir den fehlenden Knick bei Abbildung 8?

[Bild: Screen_Shot_2013_08_11_at_21_21_37.png]

Ausserdem haben wir hier in Östereich eine ziemlich kleine Datenmenge was eine Ungenauigkeit ergibt.
Dann wär noch die Problematik bezüglich Korrelation und Kausalität.

Würd empfehlen diesen Bericht durchzulesen:
http://books.nap.edu/openbook.php?record...1&page=152
hamstray

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Beitrag #65942 | 11.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(11.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Am besten gleich weiterlesen, denn es geht dann auch um Morde und Waffenverfügbarkeit:
Zitat:
7.1. Rückgang von Schusswaffensuiziden und Schusswaffenmorden durch die Verschärfung des Waffengesetzes im Jahr 1997

Die von der Europäischen Union vorgenommene Harmonisierung der europäischen Waffengesetze wurde im Jahr 1997 in Österreich zum Anlass einer Neuregulierung des bisher liberalen Waffengesetzes genommen. Durch Einbindung von Suizidpräventionsexperten wurde es auch möglich, international gesammelte Erfahrungen der Suizidprävention in das Gesetz einfließen zu lassen. Die Effekte des Gesetzes werden im
Rückgang der Waffendokumente, Schusswaffensuizide und der Schusswaffenmorde sichtbar
. Ebenso fiel der Anteil an Schusswaffensuiziden an allen Suiziden signifikant ab. Ein Substitutionseffekt, also eine Zunahme anderer Suizidmethoden wurde nicht verzeichnet.
Das was du hervorgehoben hast ist das Irrelevante. Das Interessante wäre der teil "Ein Substitutionseffekt, also eine Zunahme anderer Suizidmethoden wurde nicht verzeichnet.".
Eine detailierte Grafik zu genau diesem Teil fehlt hier und ist aus den Grafiken 8, (10b) und 11 nicht herauszulesen.
Hier ist nur der generelle Abwärtstrend seit 1986 im Zusammenhang mit der Medienberichterstattung erkennbar.
Stattdessen wird auf weitere Literatur verwiesen.
Enterhaken

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Beitrag #65975 | 11.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(11.08.2013 )hamstray schrieb:  
(11.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Am besten gleich weiterlesen, denn es geht dann auch um Morde und Waffenverfügbarkeit:
Zitat:
7.1. Rückgang von Schusswaffensuiziden und Schusswaffenmorden durch die Verschärfung des Waffengesetzes im Jahr 1997

Die von der Europäischen Union vorgenommene Harmonisierung der europäischen Waffengesetze wurde im Jahr 1997 in Österreich zum Anlass einer Neuregulierung des bisher liberalen Waffengesetzes genommen. Durch Einbindung von Suizidpräventionsexperten wurde es auch möglich, international gesammelte Erfahrungen der Suizidprävention in das Gesetz einfließen zu lassen. Die Effekte des Gesetzes werden im
Rückgang der Waffendokumente, Schusswaffensuizide und der Schusswaffenmorde sichtbar
. Ebenso fiel der Anteil an Schusswaffensuiziden an allen Suiziden signifikant ab. Ein Substitutionseffekt, also eine Zunahme anderer Suizidmethoden wurde nicht verzeichnet.
Das was du hervorgehoben hast ist das Irrelevante. Das Interessante wäre der teil "Ein Substitutionseffekt, also eine Zunahme anderer Suizidmethoden wurde nicht verzeichnet.".
Eine detailierte Grafik zu genau diesem Teil fehlt hier und ist aus den Grafiken 8, (10b) und 11 nicht herauszulesen.
Hier ist nur der generelle Abwärtstrend seit 1986 im Zusammenhang mit der Medienberichterstattung erkennbar.
Stattdessen wird auf weitere Literatur verwiesen.

Beides ist wichtig. Das Hervorgehobene betont, dass schon einmal und seither in der Geschichte Österreichs mit der Verschärfung der Waffengesetze massiv Menschenleben gerettet wurden und werden.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.08.2013 12:45 von Enterhaken.)
Ohm

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Beitrag #65940 | 11.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(10.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Dann hast du diesen Punkt nicht verstanden. Derzeit bekommt die Erlaubnis, eine Waffe zu besitzen und eventuell in der Öffentlichkeit zu tragen, NUR, wer einen Bedarf nachweisen kann. Dieser Vorschlag des IWÖ räumt erst einmal jedem Bürger ein, eine Waffe zu besitzen, wenn nicht triftige Gründe dagegen sprechen OHNE einen Bedarf haben zu müssen, also auch einfach, weil jemand bspw. Lust dazu hat, mit der Knarre seine Sprösslinge beeindrucken zu wollen - schlicht, weil er das gar nicht angeben muss. Damit wird der Zugang zur Erlaubnis eines Waffenpasses von einer White-List-Regelung zu einer Black-List-Regelung gewechselt. Sprich - vorher galt: "niemand darf außer", dann soll gelten: "jeder darf außer".
Nein, *du* hast anscheinend nicht richtig verstanden: In einer modernen Gesellschaft stellt sich nicht die Frage, ob man etwas braucht, sondern ob etwas dagegenspricht.
Ansonsten haben wir genau *die* Bevormundung bzw. *den* Verbootsstaat, gegen den die Piraten gerne auftreten.
(10.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
(10.08.2013 )Ohm schrieb:  
Enterhaken schrieb:
Freizeitrambos
Leute ... die unbedingt als Old Shatterhand in ihrem Gun-Club herum.
Könntest du bitte diese billige Bierzelt-Polemik unterlassen?

Nein, ich glaube eine plakative Ausdrucksweise vermittelt meinen Punkt besser. Außerdem bin ich der Meinung, dass so mancher Waffenträger gewisse soziale Defizite kompensieren will.
Als mehrfach von deinen Beleidigungen Betroffener erlaube ich mir zu sagen, daß ich deine Ausdrucksweise für unter aller Sau halte und deine Meinung für engstirnig, wenn nicht gar dämlich.
(10.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Nein, eben mit Sicherheit nicht, denn beim Psychotest würde ich nichts davon angeben. Ohne Bedarf anmelden zu müssen, reicht es, dass ich eine Waffe besitzen möchte.
Du hast offensichtlich von diesem Psychotest keine Ahnung.
Enterhaken

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Beitrag #65980 | 11.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(11.08.2013 )Ohm schrieb:  
Als mehrfach von deinen Beleidigungen Betroffener erlaube ich mir zu sagen, daß ich deine Ausdrucksweise für unter aller Sau halte und deine Meinung für engstirnig, wenn nicht gar dämlich.

Tja, man sieht, dir gehen die Argumente aus. Sehr schade daran finde ich allerdings dein dabei Abdriften in persönliche Beleidigungen und Beschimpfungen. Das zeigt nicht gerade eine reife Diskussionskultur. Ich hatte dich eigentlich anders eingeschätzt, Ohm.

Sollte dich übrigens irgend eines meiner Argumente oder eine meiner Meinungen persönlich getroffen haben, dann tut mir das leid. Nichts davon ist meine Absicht.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.08.2013 13:26 von Enterhaken.)
Ohm

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Beitrag #66006 | 11.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(11.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Tja, man sieht, dir gehen die Argumente aus. Sehr schade daran finde ich allerdings dein dabei Abdriften in persönliche Beleidigungen und Beschimpfungen. Das zeigt nicht gerade eine reife Diskussionskultur.
Das schreibt jemand, der sich gerade erst einer Diktion bedient hat, die eines HCs würdig ist.
(11.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Ich hatte dich eigentlich anders eingeschätzt, Ohm.
Ich bin nicht Jesus, ich halte *nicht* die andere Backe hin, wenn man mich schlägt.
(11.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Sollte dich übrigens irgend eines meiner Argumente oder eine meiner Meinungen persönlich getroffen haben, dann tut mir das leid. Nichts davon ist meine Absicht.
Sowas solltest du dir besser *vor* dem Posten überlegen.
Enterhaken

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Beitrag #66019 | 11.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(11.08.2013 )Ohm schrieb:  
(11.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Tja, man sieht, dir gehen die Argumente aus. Sehr schade daran finde ich allerdings dein dabei Abdriften in persönliche Beleidigungen und Beschimpfungen. Das zeigt nicht gerade eine reife Diskussionskultur.
Das schreibt jemand, der sich gerade erst einer Diktion bedient hat, die eines HCs würdig ist.
(11.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Ich hatte dich eigentlich anders eingeschätzt, Ohm.
Ich bin nicht Jesus, ich halte *nicht* die andere Backe hin, wenn man mich schlägt.
(11.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Sollte dich übrigens irgend eines meiner Argumente oder eine meiner Meinungen persönlich getroffen haben, dann tut mir das leid. Nichts davon ist meine Absicht.
Sowas solltest du dir besser *vor* dem Posten überlegen.

Sorry, aber das Posting von dir hier ist mittlerweile astreiner Kindergartenstil. Willst du so Inhalte erarbeiten und einen Wahlkampf gewinnen?
0utput

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Beitrag #65724 | 09.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(08.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Man möge meine Rechtschreibung verzeihen. Das Thema ist emotional, denn es geht um Menschenleben. Die USA verzeichnen jährlich dreißig Tausend Tote in Verbindung mit Schusswaffen. Ein vergleichbares Ziel für Österreich hätte ich lieber nicht im Piratenprogramm.


laut dieser mord-statistik hatte die USA 4,2 Morde / 100.000 einwohner im jahr 2011, das macht auf die gesamte bevölkerung gerechnet 13.230 aus... wie kommst du hier eigentlich auf die 30.000/jahr?

die meisten Morde hat honduras, da sinds 91,6 / 100.000 einwohner, österreich kommt auf 0,6 / 100.000 einwohner... die USA liegt nicht mal in der oberen hälfte in der statistik... der nachbar der USA, mexiko, hat mehr als 5x soviel morde als die USA selbst... also 22,7 / 100.000 einwohner; macht insgesamt 22.424... das ist sogar in absoluten zahlen mehr als in den USA... und mexiko hätte jetzt kein liberales waffenrecht, soweit ich wüsste...

den amis hier nachzuheulen, sie würden so viele leute mit ihren schusswaffen abknallen, ist einfach nur heuchlerisch...

folgende grafik lässt ebenfalls einen gewissen trend vermuten... Pirate_whistle

[Bild: brgye1ld39n.jpg]

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Gamoder

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Beitrag #65725 | 09.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
Output schrieb:
folgende grafik lässt ebenfalls einen gewissen trend vermuten... Pirate_whistle
Die Grafik lässt den Trend vermuten, dass andere Faktoren, nämlich sozio-ökonomische, auch relevant sind - man beachte, dass vor allem in den "reichen" Ländern die Mordrate gering ist.

Bei den ärmeren Ländern haben die Länder, in denen es wenige Morde gibt auch weniger Waffen/Leute.

Trotzdem: Ein wesentliches Argument für privaten Waffenbesitz ist, die Hürde für einen Putsch zumindest ein bisschen in die Höhe zu schrauben - ich glaube, das ist ja auch die Intention hinter dem amerikanischen Recht auf Waffen und man sollte sie mMn nicht außer Acht lassen.

Pro Beiträge bearbeiten für alle: Bessere Beiträge - Fehler gehören korrigiert, Missverstandenes reduziert und Unverständliches erklärt.
Differenzbeiträge für Mailinglisten, Beiträge zurückziehen für Newsgroups, direktes Bearbeiten für Foren.
Für alle, nicht nur für eine kleine Elite.
0utput

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Beitrag #65726 | 09.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(09.08.2013 )Gamoder schrieb:  
Trotzdem: Ein wesentliches Argument für privaten Waffenbesitz ist, die Hürde für einen Putsch zumindest ein bisschen in die Höhe zu schrauben - ich glaube, das ist ja auch die Intention hinter dem amerikanischen Recht auf Waffen und man sollte sie mMn nicht außer Acht lassen.

genau richtig:
Zitat:
A well regulated Militia, being necessary to the security of a free State, the right of the people to keep and bear Arms, shall not be infringed.

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Enterhaken

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Beitrag #65760 | 09.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(09.08.2013 )0utput schrieb:  
laut dieser hatte die USA 4,2 Morde / 100.000 einwohner im jahr 2011, das macht auf die gesamte bevölkerung gerechnet 13.230 aus... wie kommst du hier eigentlich auf die 30.000/jahr?

Lies einfach mein Posting noch mal:
(08.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Die USA verzeichnen jährlich dreißig Tausend TOTE IN VERBINDUNG mit Schusswaffen.

Es geht also nicht nur um Morde. Das zeigt übrigens auch diese Statistik-Kurve, die ich dafür vorlegte:
(08.08.2013 )Enterhaken schrieb:  

(09.08.2013 )0utput schrieb:  
die meisten Morde hat honduras, da sinds 91,6 / 100.000 einwohner, österreich kommt auf 0,6 / 100.000 einwohner... die USA liegt nicht mal in der oberen hälfte in der statistik... der nachbar der USA, mexiko, hat mehr als 5x soviel morde als die USA selbst... also 22,7 / 100.000 einwohner; macht insgesamt 22.424... das ist sogar in absoluten zahlen mehr als in den USA... und mexiko hätte jetzt kein liberales waffenrecht, soweit ich wüsste...

Du bringst hier Beispiele für Länder mit hohen Mordzahlen, wo die Kriminalitätsrate in Verbindung mit Armut, Polit-Korruption, schwelenden Bürgerkriegen und enorm korrupter Polizei den Effekt von liberalen Waffengesetzen um zigfaches übersteigt bzw. übersteigen würde. Schusswaffen dafür werden traditionell nicht legal erworben. Die USA haben bspw. ein solches Problem Bürgerkrieg überhaupt nicht, zumindest was Tote in diesem Zusammenhang betrifft. Auch die Polizei ist in den USA, was zumindest Morde betrifft, bei weitem nicht so korrupt, wie in den angesprochenen Ländern, da die extrem reiche und regierende Oberschicht der USA der Polizei ein zumindest korrektes Auskommen zubilligt. Außerdem halte ich die Beschränkung auf Morde in Verbindung mit liberalen Schusswaffengesetzen für nicht aussagekräftig.

Übrigens wird der Drogenkrieg in Mexiko ausgerechnet durch den organisierten, illegalen Waffenschmuggel von den USA nach Mexiko gespeist. Die Waffen, darunter auch Kriegsschusswaffen, sind nach dem Waffenrecht in den USA in angrenzenden US-Bundesstaaten, wie in Texas und New Mexico, bei lizenzierten Händlern frei verkäuflich. Somit geht ein Gutteil der Morde in Mexiko auf das Konto der liberalen Waffengesetze der USA.

(09.08.2013 )0utput schrieb:  
den amis hier nachzuheulen, sie würden so viele leute mit ihren schusswaffen abknallen, ist einfach nur heuchlerisch...

In keinster Weise. Durch die mittlerweile Manifestation des Polizeistaats in Verbindung mit traditionell alles durchdringender Patrioten-Propaganda ist die Regierungsstabilität in den USA unvergleichbar fest zu irgend einem anderen Land. So gut wie alle Schusswaffentote gehen auf das Konto mIlieuspezifischer Kriminalität und der Wild-West-Kultur von leicht und zahlreich verfügbaren Schusswaffen.
0utput

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Beitrag #65775 | 09.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(09.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Lies einfach mein Posting noch mal:
(08.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Die USA verzeichnen jährlich dreißig Tausend TOTE IN VERBINDUNG mit Schusswaffen.

aha...
Zitat:
Dabei sterben in den USA jedes Jahr etwa 30.000 Menschen durch Schusswaffen. Knapp 60 Prozent davon sind Selbstmorde, 40 Prozent sind Tötungsdelikte.
http://derstandard.at/1293370442701/Hint...husswaffen

sinds also plötzlich nur noch 12.000, die von jemand anderem die kugel verpasst bekommen, die anderen 18.000 können ja noch immer von einer brücke springen, mit dem auto gegen die mauer fahren, etc...

(09.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Es geht also nicht nur um Morde. Das zeigt übrigens auch diese Statistik-Kurve, die ich dafür vorlegte:
(08.08.2013 )Enterhaken schrieb:  

aha, die toten in verbindung mit schusswaffen sind also ca. so viele wie die toten in verbindung mit fahrzeugen... ist das nicht heuchlerisch, wenn du jetzt ein waffenverbot forderst, aber kein autoverbot?

die selbstmorde rausgerechnet sterben sogar doppelt soviele leute an fahrzeugen wie an schusswaffen... bist du für ein fahrzeugverbot?

(09.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
(09.08.2013 )0utput schrieb:  
die meisten Morde hat honduras, da sinds 91,6 / 100.000 einwohner, österreich kommt auf 0,6 / 100.000 einwohner... die USA liegt nicht mal in der oberen hälfte in der statistik... der nachbar der USA, mexiko, hat mehr als 5x soviel morde als die USA selbst... also 22,7 / 100.000 einwohner; macht insgesamt 22.424... das ist sogar in absoluten zahlen mehr als in den USA... und mexiko hätte jetzt kein liberales waffenrecht, soweit ich wüsste...

Du bringst hier Beispiele für Länder mit hohen Mordzahlen, wo die Kriminalitätsrate in Verbindung mit Armut, Polit-Korruption, schwelenden Bürgerkriegen und enorm korrupter Polizei den Effekt von liberalen Waffengesetzen um zigfaches übersteigt bzw. übersteigen würde. Schusswaffen dafür werden traditionell nicht legal erworben. Die USA haben bspw. ein solches Problem Bürgerkrieg überhaupt nicht, zumindest was Tote in diesem Zusammenhang betrifft. Auch die Polizei ist in den USA, was zumindest Morde betrifft, bei weitem nicht so korrupt, wie in den angesprochenen Ländern, da die extrem reiche und regierende Oberschicht der USA der Polizei ein zumindest korrektes Auskommen zubilligt. Außerdem halte ich die Beschränkung auf Morde in Verbindung mit liberalen Schusswaffengesetzen für nicht aussagekräftig.

Die USA haben sich durch einen Bürgerkrieg konstituiert, ich denke also, die wissen schon ziemlich gut wie das mit Toten in bürgerkriegen ist. woher kommt wohl der zweite verfassungszusatz?

(09.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Übrigens wird der Drogenkrieg in Mexiko ausgerechnet durch den organisierten, illegalen Waffenschmuggel von den USA nach Mexiko gespeist. Die Waffen, darunter auch Kriegsschusswaffen, sind nach dem Waffenrecht in den USA in angrenzenden US-Bundesstaaten, wie in Texas und New Mexico, bei lizenzierten Händlern frei verkäuflich. Somit geht ein Gutteil der Morde in Mexiko auf das Konto der liberalen Waffengesetze der USA.

sorry, aber das klingt mehr als gewagt... hast du zufällig eine quelle dafür?

(09.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
(09.08.2013 )0utput schrieb:  
den amis hier nachzuheulen, sie würden so viele leute mit ihren schusswaffen abknallen, ist einfach nur heuchlerisch...

In keinster Weise. Durch die mittlerweile Manifestation des Polizeistaats in Verbindung mit traditionell alles durchdringender Patrioten-Propaganda ist die Regierungsstabilität in den USA unvergleichbar fest zu irgend einem anderen Land. So gut wie alle Schusswaffentote gehen auf das Konto mIlieuspezifischer Kriminalität und der Wild-West-Kultur von leicht und zahlreich verfügbaren Schusswaffen.

das ist deine meinung, gut und schön, stimmen muss die aber nicht...

in den 1970er jahren hat zB scientology mit operation snow white versucht, die US-regierung zu unterwandern... hat zwar nicht geklappt, aber das ist mit ein grund dafür, dass die amis eben ein waffenrecht haben, das sie eben haben...

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Enterhaken

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Beitrag #65791 | 09.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(09.08.2013 )0utput schrieb:  
Zitat:
Dabei sterben in den USA jedes Jahr etwa 30.000 Menschen durch Schusswaffen. Knapp 60 Prozent davon sind Selbstmorde, 40 Prozent sind Tötungsdelikte.
http://derstandard.at/1293370442701/Hint...husswaffen

sinds also plötzlich nur noch 12.000, die von jemand anderem die kugel verpasst bekommen, die anderen 18.000 können ja noch immer von einer brücke springen, mit dem auto gegen die mauer fahren, etc...

Ja, können sie. Genau so können sich die restlichen 12.000 mit Messern abstechen oder mit Baseballschlägern totprügeln. Der Punkt ist nämlich, dass Selbstmorde genau so wie Tötungsdelikte mit Schusswaffen ungleich leichter und sicherer durchgeführt werden können, als ohne. Selbstmorde werden sogar über alle Nationen hinweg überwiegend mit legalen Waffen vollzogen, weswegen die Bedeutung der Selbstmorde, aber auch der Unfälle mit Schusswaffen, bei dem Problem liberaler Schusswaffengesetze nicht außer Acht gelassen werden darf. Die Mordrate alleine ist ein unzureichender Indikator für die Auswirkung von Waffengesetzen.

(09.08.2013 )0utput schrieb:  
(09.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Es geht also nicht nur um Morde. Das zeigt übrigens auch diese Statistik-Kurve, die ich dafür vorlegte:
(08.08.2013 )Enterhaken schrieb:  

aha, die toten in verbindung mit schusswaffen sind also ca. so viele wie die toten in verbindung mit fahrzeugen... ist das nicht heuchlerisch, wenn du jetzt ein waffenverbot forderst, aber kein autoverbot?

die selbstmorde rausgerechnet sterben sogar doppelt soviele leute an fahrzeugen wie an schusswaffen... bist du für ein fahrzeugverbot?

Hätten wir erst mit der Ausrottung der Pocken warten sollen bis der Krebs besiegt wird? Fahrzeuge sind außerdem ein integraler Bestandteil unseres Lebensstandards. Schusswaffen dienen maximal der Sicherheit oder des Zeitvertreibs, vielleicht noch der Fauna-Pflege, wenn man den Argumentationen der Jäger folgen mag.

(09.08.2013 )0utput schrieb:  
(09.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
(09.08.2013 )0utput schrieb:  
die meisten Morde hat honduras, da sinds 91,6 / 100.000 einwohner, österreich kommt auf 0,6 / 100.000 einwohner... die USA liegt nicht mal in der oberen hälfte in der statistik... der nachbar der USA, mexiko, hat mehr als 5x soviel morde als die USA selbst... also 22,7 / 100.000 einwohner; macht insgesamt 22.424... das ist sogar in absoluten zahlen mehr als in den USA... und mexiko hätte jetzt kein liberales waffenrecht, soweit ich wüsste...

Du bringst hier Beispiele für Länder mit hohen Mordzahlen, wo die Kriminalitätsrate in Verbindung mit Armut, Polit-Korruption, schwelenden Bürgerkriegen und enorm korrupter Polizei den Effekt von liberalen Waffengesetzen um zigfaches übersteigt bzw. übersteigen würde. Schusswaffen dafür werden traditionell nicht legal erworben. Die USA haben bspw. ein solches Problem Bürgerkrieg überhaupt nicht, zumindest was Tote in diesem Zusammenhang betrifft. Auch die Polizei ist in den USA, was zumindest Morde betrifft, bei weitem nicht so korrupt, wie in den angesprochenen Ländern, da die extrem reiche und regierende Oberschicht der USA der Polizei ein zumindest korrektes Auskommen zubilligt. Außerdem halte ich die Beschränkung auf Morde in Verbindung mit liberalen Schusswaffengesetzen für nicht aussagekräftig.

Die USA haben sich durch einen Bürgerkrieg konstituiert, ich denke also, die wissen schon ziemlich gut wie das mit Toten in bürgerkriegen ist. woher kommt wohl der zweite verfassungszusatz?

Der Bürgerkrieg ist lange vorbei und dieser Verfassungszusatz ist damit obsolet. Die Entfernung wird in gebildeten Kreisen der USA seit geraumer Zeit diskutiert.

(09.08.2013 )0utput schrieb:  
(09.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Übrigens wird der Drogenkrieg in Mexiko ausgerechnet durch den organisierten, illegalen Waffenschmuggel von den USA nach Mexiko gespeist. Die Waffen, darunter auch Kriegsschusswaffen, sind nach dem Waffenrecht in den USA in angrenzenden US-Bundesstaaten, wie in Texas und New Mexico, bei lizenzierten Händlern frei verkäuflich. Somit geht ein Gutteil der Morde in Mexiko auf das Konto der liberalen Waffengesetze der USA.

sorry, aber das klingt mehr als gewagt... hast du zufällig eine quelle dafür?

Nicht nur zufällig:
http://articles.latimes.com/2009/jun/18/...muggling18

(09.08.2013 )0utput schrieb:  
in den 1970er jahren hat zB scientology mit operation snow white versucht, die US-regierung zu unterwandern... hat zwar nicht geklappt, aber das ist mit ein grund dafür, dass die amis eben ein waffenrecht haben, das sie eben haben...

Da sind wir wieder bei der Paranoia, mit der man natürlich alles an die Wand malen und recht zu fertigen versuchen kann. Solche irrationalen Ängste sollte man aber besser beim Arzt behandeln lassen, anstatt mit einer Waffe zu kompensieren.
hamstray

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Beitrag #65832 | 09.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(09.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Der Punkt ist nämlich, dass Selbstmorde genau so wie Tötungsdelikte mit Schusswaffen ungleich leichter und sicherer durchgeführt werden können, als ohne. Selbstmorde werden sogar über alle Nationen hinweg überwiegend mit legalen Waffen vollzogen, weswegen die Bedeutung der Selbstmorde, aber auch der Unfälle mit Schusswaffen, bei dem Problem liberaler Schusswaffengesetze nicht außer Acht gelassen werden darf.
Diese Leute benötigen also Schusswaffen um ihre eigenen Angelegenheiten, die sonst niemanden was angehen, "sicherer" (was auch immer damit gemeint sein soll) und leichter durchzuführen...
Inwiefern ist das ein Argument gegen Schusswaffen?
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.08.2013 19:32 von hamstray.)
Enterhaken

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Beitrag #65853 | 09.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(09.08.2013 )hamstray schrieb:  
Diese Leute benötigen also Schusswaffen um ihre eigenen Angelegenheiten, die sonst niemanden was angehen, "sicherer" (was auch immer damit gemeint sein soll) und leichter durchzuführen...
Inwiefern ist das ein Argument gegen Schusswaffen?

Ich finde nicht, dass Selbstmorde "sonst niemanden was angehen". Das ist eine sehr zynische Sicht auf die Welt.
Ger77_gone
Gast
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Beitrag #65919 | 10.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(09.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Ich finde nicht, dass Selbstmorde "sonst niemanden was angehen". Das ist eine sehr zynische Sicht auf die Welt.
Echt? Und wie ist es mit Sterbehilfe? Wird von vielen hier sehr propagiert. Da soll auch der Mensch frei entscheiden, wann er abtritt. Warum nicht bei Suizid allgemein? Wo ist denn da die Grenze?
Enterhaken

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Beitrag #65901 | 10.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(09.08.2013 )hamstray schrieb:  
..., "sicherer" (was auch immer damit gemeint sein soll) und leichter durchzuführen...
Inwiefern ist das ein Argument gegen Schusswaffen?

Leicht und schnell verfügbare Schusswaffen inmitten der Bevölkerung erleichtern und vereinfachen massiv das effiziente Töten. Das ist nur dann ein Argument gegen Schusswaffen, wenn man lieber hat, dass wenig getötet wird, egal, ob jetzt sich selbst oder andere.
hamstray

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Beitrag #65905 | 10.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(10.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
(09.08.2013 )hamstray schrieb:  
..., "sicherer" (was auch immer damit gemeint sein soll) und leichter durchzuführen...
Inwiefern ist das ein Argument gegen Schusswaffen?

Leicht und schnell verfügbare Schusswaffen inmitten der Bevölkerung erleichtern und vereinfachen massiv das effiziente Töten. Das ist nur dann ein Argument gegen Schusswaffen, wenn man lieber hat, dass wenig getötet wird, egal, ob jetzt sich selbst oder andere.
gibts da einen besonderen Grund warum du jetzt irgendwelche Teilaussagen aus ihrem Kontext pflückst?
Enterhaken

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Beitrag #65918 | 10.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
Es wurde keine Teilaussage aus einem Kontext gepflückt, sondern eine Frage beantwortet.
Flanker

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Beitrag #65844 | 09.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(09.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Ja, können sie. Genau so können sich die restlichen 12.000 mit Messern abstechen oder mit Baseballschlägern totprügeln. Der Punkt ist nämlich, dass Selbstmorde genau so wie Tötungsdelikte mit Schusswaffen ungleich leichter und sicherer durchgeführt werden können, als ohne. Selbstmorde werden sogar über alle Nationen hinweg überwiegend mit legalen Waffen vollzogen, weswegen die Bedeutung der Selbstmorde, aber auch der Unfälle mit Schusswaffen, bei dem Problem liberaler Schusswaffengesetze nicht außer Acht gelassen werden darf. Die Mordrate alleine ist ein unzureichender Indikator für die Auswirkung von Waffengesetzen.

Nun, die Eindämmung von Suiziden ist wichtig, aber deiner Aussage entnehme ich eine fragwürdige Einstellung, nämlich diese: "Du bekommst keine Schusswaffe, nein, du wirst sonst damit Selbstmord begehen."

Dann bitte auch Autos, Messer, Seile, Gürtel, Tabletten, Brücken, etc... verbieten. Klar, wurde schon gesagt, sind alles für die Mehrheit normale Gegenstände.
Die Argumentation dass das Waffengesetz nicht liberal sein darf, weil sonst mehr Leute Suizid begehen könnten ist schon sehr billig.

Wichtig wäre den Leuten einen vernünftigen Umgang mit Waffen zu lehren, wenn sie welche besitzen wollen.
Enterhaken

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Beitrag #65854 | 09.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(09.08.2013 )Flanker schrieb:  
Nun, die Eindämmung von Suiziden ist wichtig, aber deiner Aussage entnehme ich eine fragwürdige Einstellung, nämlich diese: "Du bekommst keine Schusswaffe, nein, du wirst sonst damit Selbstmord begehen."

Dann bitte auch Autos, Messer, Seile, Gürtel, Tabletten, Brücken, etc... verbieten. Klar, wurde schon gesagt, sind alles für die Mehrheit normale Gegenstände.
Die Argumentation dass das Waffengesetz nicht liberal sein darf, weil sonst mehr Leute Suizid begehen könnten ist schon sehr billig.

Wichtig wäre den Leuten einen vernünftigen Umgang mit Waffen zu lehren, wenn sie welche besitzen wollen.

Deine Entnehmung ist falsch. Danke für deine Einsicht ("normale" Gegenstände). Warum sollte das billig sein? Die derzeitigen Daten zeigen den Sachverhalt.

Den vernünftigen Umgang soll man den Leuten beibringen müssen, die unbedingt als Old Shatterhand in ihrem Gun-Club herum laufen wollen und das bitte nur dort dürfen. Bitte nicht zur Pflicht für Hinz und Kunz in meiner Gegenwart auf der Straße machen, sodass mein Leben davon abhängt!
hamstray

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Beitrag #65858 | 10.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(09.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Den vernünftigen Umgang soll man den Leuten beibringen müssen, die unbedingt als Old Shatterhand in ihrem Gun-Club herum laufen wollen und das bitte nur dort dürfen. Bitte nicht zur Pflicht für Hinz und Kunz in meiner Gegenwart auf der Straße machen, sodass mein Leben davon abhängt!
Kannst du dich mal entscheiden? Erst weichst du darauf aus dass die hier geposteten Statistiken nur die Morde zählen aber nicht sonstige Schusswaffenunfälle, aber dann ist dir wieder nicht recht wenn vernünftiger Umgang mit Waffen vorgeschrieben wird.
Enterhaken

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Beitrag #65885 | 10.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(10.08.2013 )hamstray schrieb:  
Kannst du dich mal entscheiden? Erst weichst du darauf aus dass die hier geposteten Statistiken nur die Morde zählen aber nicht sonstige Schusswaffenunfälle, aber dann ist dir wieder nicht recht wenn vernünftiger Umgang mit Waffen vorgeschrieben wird.

Ist beides nicht geschehen. Ich bin nicht ausgewichen, sondern habe erklärt, warum nur die Mordzahlen nicht ausreichend sind im Zusammenhang mit der Evaluierung liberaler Schusswaffengesetze. Ferner ist für Hinz und Kunz keine Schusswaffenausbildung für die Straße nötig, wenn sie die Schusswaffen dort gar nicht benützen oder tragen dürfen. Im Schießklub ist vernünftiger Umgang mit Waffen natürlich schon sinnvoll und sollte vorgeschrieben sein. Ebenso für von Gesetz wegen autorisierte Waffenträger.
hamstray

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Beitrag #65908 | 10.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(10.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Ich bin nicht ausgewichen, sondern habe erklärt, warum nur die Mordzahlen nicht ausreichend sind im Zusammenhang mit der Evaluierung liberaler Schusswaffengesetze.
Hab mir deine Erklärung nochmal durchgelesen, und da wird tatsächlich nicht auf andere Faktoren als Suizide verwiesen.
Dann sehen wir uns das mal an:
http://www.who.int/mental_health/prevent...index.html
fällt allerdings nicht sehr zu Gunsten deiner Argumentationslinie aus, deshalb dachte ich du meinst noch andere Faktoren wie zum Beispiel Unfälle (die ja durch sorgfältigen Umgang verhindert werden könnten).
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.08.2013 13:59 von hamstray.)
0utput

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Beitrag #65965 | 11.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(09.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Der Bürgerkrieg ist lange vorbei und dieser Verfassungszusatz ist damit obsolet. Die Entfernung wird in gebildeten Kreisen der USA seit geraumer Zeit diskutiert.

was du wohl so alles für gebildete kreise hältst?

(09.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
(09.08.2013 )0utput schrieb:  
(09.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Übrigens wird der Drogenkrieg in Mexiko ausgerechnet durch den organisierten, illegalen Waffenschmuggel von den USA nach Mexiko gespeist. Die Waffen, darunter auch Kriegsschusswaffen, sind nach dem Waffenrecht in den USA in angrenzenden US-Bundesstaaten, wie in Texas und New Mexico, bei lizenzierten Händlern frei verkäuflich. Somit geht ein Gutteil der Morde in Mexiko auf das Konto der liberalen Waffengesetze der USA.

sorry, aber das klingt mehr als gewagt... hast du zufällig eine quelle dafür?

Nicht nur zufällig:
http://articles.latimes.com/2009/jun/18/...muggling18

hey, ich hab auch eine quelle gefunden...
Zitat:
U.S. Gun Laws: Mexico’s Favorite Scapegoat for Drug Violence

The body count in Mexico’s drug wars keeps rising, now approaching 40,000 since President Felipe Calderón took office in late 2006. Growing public anger about that horrific situation leads Mexican officials to look for scapegoats, and a favorite candidate has clearly emerged: supposedly lax U.S. gun laws. Again and again, the Mexican government contends that 90 percent of the weapons seized from the drug cartels “originate” in the United States.

...

Although some of the more destructive weapons the drug cartels use do originate in the United States, that does not mean that they come from purchases at unethical sporting goods stores or gun shows. Many of those weapons, including an increasing cartel favorite — grenades–typically come from military depots that the United States government helped fill for friendly Central American regimes during the Cold War.

...

Even if gun laws in the United States were dramatically tightened, Mexican drug gangs would have little trouble obtaining all the guns — and far more powerful armaments — they desire from black market sources in Mexico and elsewhere. After all, drug traffickers are individuals who make their fortunes operating in a black market involving another product, and they have vast financial resources to purchase whatever they need to conduct their business.

...

Attempts to lay the primary blame for Mexico’s chaos at the door of U.S. gun laws are either naive or a cynical effort to find a scapegoat. One has to wonder whether Mexican authorities take their own arguments seriously. According to U.S. agents working in the country, Mexican prosecutors had not achieved a single conviction in a major arms trafficking case.

(09.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
(09.08.2013 )0utput schrieb:  
in den 1970er jahren hat zB scientology mit operation snow white versucht, die US-regierung zu unterwandern... hat zwar nicht geklappt, aber das ist mit ein grund dafür, dass die amis eben ein waffenrecht haben, das sie eben haben...

Da sind wir wieder bei der Paranoia, mit der man natürlich alles an die Wand malen und recht zu fertigen versuchen kann. Solche irrationalen Ängste sollte man aber besser beim Arzt behandeln lassen, anstatt mit einer Waffe zu kompensieren.

welche paranoia? deine? was ich geschrieben habe, sind fakten... zuerst willst du den zweiten verfassungszusatz abschaffen, weil er seit 1776 nicht mehr "zeitgemäß" ist... und bei einem 40 jahre alten vorfall, wo genau dieser zweite verfassungszusatz mehr als brauchbar gewesen wäre, wenn scientology erfolgreich gewesen wäre, dann sind das für dich "irrationale ängste"... ich kann deine argumentation irgendwie nicht nachvollziehen, sorry...

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Enterhaken

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Beitrag #65990 | 11.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(11.08.2013 )0utput schrieb:  
hey, ich hab auch eine quelle gefunden...

Naja, das ist der Kommentar eines Funktionärs aus einer Organisation der vormals so benannten Charles Koch Foundation, wiederum gegründet unter anderem von Charles Koch, Vorsitzender der Koch Industries, also jenes Unternehmens, das die Tea Party zum Großteil unterhält und zum Hauptteil finanziert.

Für seine Behauptungen und Gedankenschlösser führt er überhaupt keine Quellen an (wenn man von der schwammigen Benennung "analysts in the United States" absieht), diese kann er sich daher aus den Fingern gesogen haben, was ich jetzt auch einmal einfach so behaupte.

(11.08.2013 )0utput schrieb:  
(09.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
(09.08.2013 )0utput schrieb:  
in den 1970er jahren hat zB scientology mit operation snow white versucht, die US-regierung zu unterwandern... hat zwar nicht geklappt, aber das ist mit ein grund dafür, dass die amis eben ein waffenrecht haben, das sie eben haben...

Da sind wir wieder bei der Paranoia, mit der man natürlich alles an die Wand malen und recht zu fertigen versuchen kann. Solche irrationalen Ängste sollte man aber besser beim Arzt behandeln lassen, anstatt mit einer Waffe zu kompensieren.

welche paranoia? deine? was ich geschrieben habe, sind fakten... zuerst willst du den zweiten verfassungszusatz abschaffen, weil er seit 1776 nicht mehr "zeitgemäß" ist... und bei einem 40 jahre alten vorfall, wo genau dieser zweite verfassungszusatz mehr als brauchbar gewesen wäre, wenn scientology erfolgreich gewesen wäre, dann sind das für dich "irrationale ängste"... ich kann deine argumentation irgendwie nicht nachvollziehen, sorry...

Nein, die Paranoia, dass so ein Versuch die Regierung umzustürzen jederzeit Erfolg haben könnte, wofür die Waffengesetze ja liberal sein sollen.

Der Verfassungszusatz war dazu überhaupt nicht brauchbar, weil der Versuch durch die ganz normalen rechtsstaatlichen Vorkehrungen und Mittel gestoppt und geahndet wurde.
0utput

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Beitrag #65994 | 11.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(11.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
(11.08.2013 )0utput schrieb:  
hey, ich hab auch eine quelle gefunden...

Naja, das ist der Kommentar eines Funktionärs aus einer Organisation der vormals so benannten Charles Koch Foundation, wiederum gegründet unter anderem von Charles Koch, Vorsitzender der Koch Industries, also jenes Unternehmens, das die Tea Party zum Großteil unterhält und zum Hauptteil finanziert.

Für seine Behauptungen und Gedankenschlösser führt er überhaupt keine Quellen an (wenn man von der schwammigen Benennung "analysts in the United States" absieht), diese kann er sich daher aus den Fingern gesogen haben, was ich jetzt auch einmal einfach so behaupte.

dann behaupte ruhig einmal einfach so... dieser wissenschaftliche bericht stützt übrigens die "gedankenschlösser" des cato-instituts:

Zitat:
Mexican Drug Violence: Why the Merida Initiative, Gun Bans and Border Controls Will Fail and Drug Reform is the Solution

Many Mexican and American officials see lax U.S. gun laws as the problem. On
March 25, 2009 in Mexico City, Secretary of State Hillary Clinton said, “our inability to
prevent weapons from being illegally smuggled across the border to arm these criminals
causes the death of police officers, soldiers and civilians.” 1 Senator Charles Grassley of
Iowa stated that “we owe it to our neighbors to help cut down the outbound smuggling
[of firearms].” 2 Mexican Attorney general Eduardo Medina-Mora has gone on record
claiming “American [gun] laws are absurd” because “they make it very easy for citizens
to acquire guns.” 3 Several American sources have quoted that 90% of the weapons used
by drug cartels come from the United States. 4 However this statistic, which has been
used to blame the United States for arming the drug war, is not entirely accurate.


The Bureau of Alcohol, Tobacco and Firearms (ATF) endeavors to track illegal
weapons seized in both the United States and Mexico. ATF attempts to identify the first
retail purchaser for any seized weapon in a process known as tracing. According to the
Mexican Attorney General, 29,000 guns were confiscated in Mexico between 2006 and
2008. 5 However, in testimony before the U.S. House of Representatives, ATF Special
Agent William Newell states that there were only 3,312 firearms submitted for tracing by
Mexican authorities in 2007, and 7,743 collected in 2008. Taken together, these 11,055
comprise only 38% of the U.S. guns purportedly confiscated in Mexico. 6 According to a
Congressional statement made by ATF Assistant Director of Field Operations, William
Hoover, only 6,000 of these were actually traceable. Of this even smaller number, 5,114
were traced back to the United States., resulting in the 90% of traced guns to the U.S.
statistic.

With these new figures in mind, the guns actually traceable to the United States
total 17% of the purportedly 29,000 guns recovered. 7 However, even these numbers havebeen contested. According to statements made by William Hoover in 2007, 1,547 guns were traced back to the United States. 8 That is 46% of the 3,312 guns submitted from Mexico according to William Newell. It appears that both the 90% and 17% estimates are inaccurate. Put simply: determining the exact number of U.S. weapons being used by Mexican cartels is dubious. The presence of U.S. weapons in Mexico has been overstated, which means tightening legal gun sales in the U.S. will not solve the problem.

In some cases, the weapons come from Mexico’s own military. Over the past six years, 150,000 military soldiers defected for better paying positions within drug cartels. 11 It is likely that many of the defecting soldiers kept their military grade M-16 rifles.

Restrictive gun reforms that have been enacted in the United States and other
countries show no correlation with reductions in homicides. The root cause of border
violence is not the illegal weapons trade but the drug profits that are used to buy these
weapons
. Stricter U.S. gun laws would only make it more inconvenient for drug cartels to acquire firearms in the black market, which is not expressly prohibitive.

Calderon’s military tactics, along with U.S. aid through the Merida initiative, may
succeed at suppressing the current outbreak of violence. However, these policies do not
address the root causes of drug cartel violence. As long as prohibitionist drug policies are
in place, drug profits will remain high. To maintain these profits, cartels must acquire
weapons, whether through legal channels or black markets. No gun legislation will
prevent this: the financial incentive is too great.
Violence will become cyclical as cartels
compete for market share. Combative efforts to suppress violence only disperse and
postpone the externalities associated with the drug war, never eliminating them.
Meanwhile, strict border enforcement remains logistically impossible and fiscally
unsustainable, especially given the integration of the U.S. and Mexican economies
through NAFTA.

http://journals.gmu.edu/newvoices/articl...load/17/17


(11.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
(11.08.2013 )0utput schrieb:  
welche paranoia? deine? was ich geschrieben habe, sind fakten... zuerst willst du den zweiten verfassungszusatz abschaffen, weil er seit 1776 nicht mehr "zeitgemäß" ist... und bei einem 40 jahre alten vorfall, wo genau dieser zweite verfassungszusatz mehr als brauchbar gewesen wäre, wenn scientology erfolgreich gewesen wäre, dann sind das für dich "irrationale ängste"... ich kann deine argumentation irgendwie nicht nachvollziehen, sorry...

Nein, die Paranoia, dass so ein Versuch die Regierung umzustürzen jederzeit Erfolg haben könnte, wofür die Waffengesetze ja liberal sein sollen.

Der Verfassungszusatz war dazu überhaupt nicht brauchbar, weil der Versuch durch die ganz normalen rechtsstaatlichen Vorkehrungen und Mittel gestoppt und geahndet wurde.

was ist das für eine logik? er war nicht brauchbar, weil der versuch schon vorher gestoppt wurde? und wenn nicht? was wäre dann brauchbar? ich denke nicht, dass sich ein mönchsstaat von scientology so einfach abwählen lassen würde...

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Enterhaken

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Beitrag #66011 | 11.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(11.08.2013 )0utput schrieb:  
... dieser wissenschaftliche bericht stützt übrigens die "gedankenschlösser" des cato-instituts:

http://journals.gmu.edu/newvoices/articl...load/17/17

Oh ja. Danke für diese Quelle! Diese ist exzellent.

Ich mag auch die vorgeschlagene Lösung des Problems Drogenkrieg:
Zitat:
This paper proposes that in order to effectively eliminate drug violence, reform has to come through legalization.

Zitat:
Several American sources have quoted that 90% of the weapons used by drug cartels come from the United States. 4 However this statistic, which has been used to blame the United States for arming the drug war, is not entirely accurate.

Ich glaube auch nicht, dass 90 Prozent aller Waffen im Drogenkrieg aus den USA stammen. Das war bestimmt eine populistische Übertreibung. Die angesprochenen 17 Prozent sind aber mMn viel zu klein geschätzt.

Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgend wo dazwischen:
Zitat:
According to statements made by William Hoover in 2007, 1,547 guns were traced back to the United States. 8 That is 46% of the 3,312 guns submitted from Mexico according to William Newell.

Allerdings ging es ursprünglich darum, dass Mexiko eigentlich eine strengere Waffengesetzgebung hätte als die USA und trotzdem so viele Morde. Ich glaube, dieses Argument ist angesichts dieses Drogenkrieges, der auch von deiner Quelle deutlich beschrieben wird, irrelevant.

(11.08.2013 )0utput schrieb:  
(11.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
(11.08.2013 )0utput schrieb:  
welche paranoia? deine? was ich geschrieben habe, sind fakten... zuerst willst du den zweiten verfassungszusatz abschaffen, weil er seit 1776 nicht mehr "zeitgemäß" ist... und bei einem 40 jahre alten vorfall, wo genau dieser zweite verfassungszusatz mehr als brauchbar gewesen wäre, wenn scientology erfolgreich gewesen wäre, dann sind das für dich "irrationale ängste"... ich kann deine argumentation irgendwie nicht nachvollziehen, sorry...

Nein, die Paranoia, dass so ein Versuch die Regierung umzustürzen jederzeit Erfolg haben könnte, wofür die Waffengesetze ja liberal sein sollen.

Der Verfassungszusatz war dazu überhaupt nicht brauchbar, weil der Versuch durch die ganz normalen rechtsstaatlichen Vorkehrungen und Mittel gestoppt und geahndet wurde.

was ist das für eine logik? er war nicht brauchbar, weil der versuch schon vorher gestoppt wurde? und wenn nicht? was wäre dann brauchbar? ich denke nicht, dass sich ein mönchsstaat von scientology so einfach abwählen lassen würde...

Ich glaube nicht, dass wir liberale Waffengesetze brauchen, oder die auch nur hilfreich wären, um einen solchen Mönchsstaat zu bezwingen. Der Mönchsstaat würde als erstes die legalen Waffen ohnehin konfiszieren. Waffen, die man sich illegal beschafft, würden dazu völlig ausreichen und auch besser geeignet sein, da das religiöse Regime davon keine Aufzeichnungen hat.
0utput

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Beitrag #66041 | 11.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(11.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Oh ja. Danke für diese Quelle! Diese ist exzellent.

Ich mag auch die vorgeschlagene Lösung des Problems Drogenkrieg:

Zitat:
This paper proposes that in order to effectively eliminate drug violence, reform has to come through legalization.

Zitat:
Several American sources have quoted that 90% of the weapons used by drug cartels come from the United States. 4 However this statistic, which has been used to blame the United States for arming the drug war, is not entirely accurate.

Ich glaube auch nicht, dass 90 Prozent aller Waffen im Drogenkrieg aus den USA stammen. Das war bestimmt eine populistische Übertreibung. Die angesprochenen 17 Prozent sind aber mMn viel zu klein geschätzt.


Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgend wo dazwischen:
Zitat:
According to statements made by William Hoover in 2007, 1,547 guns were traced back to the United States. 8 That is 46% of the 3,312 guns submitted from Mexico according to William Newell.

die aussage aus dem paper ist:
Zitat:
It appears that both the 90% and 17% estimates are inaccurate. Put simply: determining the exact number of U.S. weapons being used by Mexican cartels is dubious. The presence of U.S. weapons in Mexico has been overstated, which means tightening legal gun sales in the U.S. will not solve the problem.

es ist also egal, wie restriktiv die waffengesetze in den USA sind, der mexikanische drogenkrieg und seine opfer sind davon wenig bis gar nicht betroffen... damit wäre jetzt nur geklärt, dass deine ursprüngliche aussage:

Enterhaken schrieb:
Übrigens wird der Drogenkrieg in Mexiko ausgerechnet durch den organisierten, illegalen Waffenschmuggel von den USA nach Mexiko gespeist. Die Waffen, darunter auch Kriegsschusswaffen, sind nach dem Waffenrecht in den USA in angrenzenden US-Bundesstaaten, wie in Texas und New Mexico, bei lizenzierten Händlern frei verkäuflich. Somit geht ein Gutteil der Morde in Mexiko auf das Konto der liberalen Waffengesetze der USA.

unwahr, populistisch und heuchlerisch war...

(11.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Allerdings ging es ursprünglich darum, dass Mexiko eigentlich eine strengere Waffengesetzgebung hätte als die USA und trotzdem so viele Morde. Ich glaube, dieses Argument ist angesichts dieses Drogenkrieges, der auch von deiner Quelle deutlich beschrieben wird, irrelevant.

kannst du gerne glauben...

(11.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Ich glaube nicht, dass wir liberale Waffengesetze brauchen, oder die auch nur hilfreich wären, um einen solchen Mönchsstaat zu bezwingen. Der Mönchsstaat würde als erstes die legalen Waffen ohnehin konfiszieren. Waffen, die man sich illegal beschafft, würden dazu völlig ausreichen und auch besser geeignet sein, da das religiöse Regime davon keine Aufzeichnungen hat.

kannst du auch gerne glauben...

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Beitrag #66063 | 11.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(11.08.2013 )0utput schrieb:  
die aussage aus dem paper ist:
Zitat:
It appears that both the 90% and 17% estimates are inaccurate. Put simply: determining the exact number of U.S. weapons being used by Mexican cartels is dubious. The presence of U.S. weapons in Mexico has been overstated, which means tightening legal gun sales in the U.S. will not solve the problem.

es ist also egal, wie restriktiv die waffengesetze in den USA sind, der mexikanische drogenkrieg und seine opfer sind davon wenig bis gar nicht betroffen... damit wäre jetzt nur geklärt, dass deine ursprüngliche aussage:

Nein, dass die Opfer davon wenig bis gar nicht betroffen wären, sagt die Stelle überhaupt nicht aus. Ich würde die Stelle im Papier so übersetzen:
Zitat:
Die genaue Anzahl der konfiszierten Waffen ist fraglich. Die Anwesenheit der US-Waffen in Mexiko wurde überschätzt (90 Prozent, anm.), was bedeutet, dass man mit der Restriktion der legalen Waffenverkäufe in den USA das Problem (des Drogenkrieges, anm.) nicht lösen wird."

(11.08.2013 )0utput schrieb:  
Enterhaken schrieb:
Übrigens wird der Drogenkrieg in Mexiko ausgerechnet durch den organisierten, illegalen Waffenschmuggel von den USA nach Mexiko gespeist. Die Waffen, darunter auch Kriegsschusswaffen, sind nach dem Waffenrecht in den USA in angrenzenden US-Bundesstaaten, wie in Texas und New Mexico, bei lizenzierten Händlern frei verkäuflich. Somit geht ein Gutteil der Morde in Mexiko auf das Konto der liberalen Waffengesetze der USA.

unwahr, populistisch und heuchlerisch war...

Nichts von alledem. Die Aussage stimmt doch trotzdem, auch wenn man die Schlussfolgerung des Papiers voll und ganz unterschreibt. Nur weil wir das Drogenkriegsproblem mit der Aufhebung der liberalen Waffengesetze in den USA nicht lösen können, was ich übrigens nie behauptet habe, heißt das nicht, dass die legalen Waffen in den angrenzenden US-Staaten den Drogenkrieg nicht gehörig anheizen und einen Gutteil der Waffen dafür liefern.
0utput

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Beitrag #66072 | 11.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(11.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Nichts von alledem. Die Aussage stimmt doch trotzdem, auch wenn man die Schlussfolgerung des Papiers voll und ganz unterschreibt. Nur weil wir das Drogenkriegsproblem mit der Aufhebung der liberalen Waffengesetze in den USA nicht lösen können, was ich übrigens nie behauptet habe, heißt das nicht, dass die legalen Waffen in den angrenzenden US-Staaten den Drogenkrieg nicht gehörig anheizen und einen Gutteil der Waffen dafür liefern.

und bei den fettengedruckten wörtern gleitest du in irgendwelche mutmaßungen ab, die deine ursprüngliche meinung untermauern sollen...

das paper sagt aus, dass es eben dadurch nicht so "gehörig" angeheizt wird oder es eben nicht einen "gutteil" der waffen ausmacht, so wie du das hier darzustellen versuchst...

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Beitrag #66080 | 11.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(11.08.2013 )0utput schrieb:  
(11.08.2013 )Enterhaken schrieb:  
Nichts von alledem. Die Aussage stimmt doch trotzdem, auch wenn man die Schlussfolgerung des Papiers voll und ganz unterschreibt. Nur weil wir das Drogenkriegsproblem mit der Aufhebung der liberalen Waffengesetze in den USA nicht lösen können, was ich übrigens nie behauptet habe, heißt das nicht, dass die legalen Waffen in den angrenzenden US-Staaten den Drogenkrieg nicht gehörig anheizen und einen Gutteil der Waffen dafür liefern.

und bei den fettengedruckten wörtern gleitest du in irgendwelche mutmaßungen ab, die deine ursprüngliche meinung untermauern sollen...

das paper sagt aus, dass es eben dadurch nicht so "gehörig" angeheizt wird oder es eben nicht einen "gutteil" der waffen ausmacht, so wie du das hier darzustellen versuchst...

Ja, das ist meine Einschätzung und Meinung. Wo genau sagt das Paper aus, dass nicht angeheizt wird und ein Gutteil (sprich: eine ganze Menge) der Waffen aus den USA kommt? Ich kann davon nichts finden.
hamstray

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Beitrag #65763 | 09.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(08.08.2013 )Enterhaken schrieb:  

sollten wir bis dahin nicht lieber über ein Autoverbot diskutieren? ( https://liquid.piratenpartei.at/initiati.../2965.html ist ja leider im Sand verlaufen...)
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.08.2013 12:07 von hamstray.)
Flanker

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Beitrag #65768 | 09.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht nicht möglichst liberal
(09.08.2013 )hamstray schrieb:  
(08.08.2013 )Enterhaken schrieb:  

sollten wir bis dahin nicht lieber über ein Autoverbot diskutieren? ( https://liquid.piratenpartei.at/initiati.../2965.html ist ja leider im Sand verlaufen...)

Wobei die USA ein Land der Extreme sind. Teilweise ist schon der Besitz streng verboten, anderswo zahlt man Strafe wenn man unbewaffnet ist.

In Österreich haben wir zwar Bundesweit eine einheitliche Gesetzeslage (mit sehr viel Ermessensspielraum des Beamten) aber dafür eine Polarisierung in der Bevölkerung: Entweder ist man für stark liberale oder für sehr strenge Gesetze und Regelungen.

Vor allem Sportschützen und Jäger sind da meist für eine Liberalisierung, aber in der Minderheit.
Auf der anderen Seite: Nicht nur die Ablehnung von Waffen, manchmal sogar Angst vor diesen bei der Mehrheit.

Es wäre sicher besser für Österreich, wenn wir da alle in der Mitte liegen würden, nur leider scheinen da die einzelnen Positionen in letzter Zeit immer weniger beweglich zu sein.

Würde eigentlich einer von euch auf die Idee kommen Skifahren zu verbieten, weil auch bei dieser Freizeittätigkeit (auch fremdverschuldete) Unfälle auf der Tagesordnung stehen? Dabei kann auf einem Schießstand fast nichts passieren, weil unvorsichtige oder gar grob fahrlässig Handelnde gleich des Standes verwiesen werden.

Mir fällt gerade auf, dass ich hier eigentlich extremer schreibe als ich eigentlich bin, aber im Hintergrund geistert da ein Gedanke durch den Kopf, dass es scheinbar auch in der PP mittelfristig auf eine Verschärfung der Gesetzeslage hinauslaufen zu scheint.
cz-b

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Beitrag #66186 | 12.08.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: IWÖ: Waffenrecht möglichst liberal
(07.08.2013 )Liquid schrieb:  
Bunde...........


Liberales Waffenrecht --> keine PPÖ Wähler mehr???




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