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Gerechtere Politikerbezüge
Liquid
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Beitrag #49522 | 28.05.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Gerechtere Politikerbezüge
Bundesweite Themen: Innen, Recht, Demokratie, Sicherheit
Programmantrag direkt: Thema 1420
Ereignis: Neues Thema
Phase: Neu (14 days 23:59:09 left)
i3110: Gerechtere Politikerbezüge
Zitat:
Ins Parteiprogramm möge aufgenommen werden:
Text
Bürgerbeteiligung und Demokratie
Politikerbezüge
Die Piratenpartei fordert die Kopplung des Gehalts von Politikern an das Durchschnittseinkommen der Bürger. Außerdem sind die jetzigen Bezüge um 10 % zu kürzen, denn Politik sollte nicht des Geldes wegen gemacht werden.  
Begründung
Seit Jahrzehnten erleben die Österreicher, dass sich immer wieder Politiker schamlos an Allgemeingut vergreifen du ihr Tun hauptsächlich auf Selbstbereicherung ausrichten. Gleichzeitig werden die Politiker in immer stärkerem Maße als inkompetent angesehen und der politische Auswahlprozess negativ kritisiert. In zahllosen Gesprächen über Politik und auch über die Piratenpartei wird man immer wieder mit dem Vorurteil konfrontiert, Politiker würden ihre Arbeit zum reinen Selbstzweck verrichten. Die Parlamente werden als Karriereleitern für willfährige Emporkömmlinge angesehen. "Als Politiker muss man lügen können". 
Die Piratenpartei tritt unter anderem gegen Korruption und von Lobbys gesteuerte Politik auf. Die einzelnen Piraten treffen mit ihren diesbezüglichen Anliegen aber auf eine seit Jahrzehnten durch diverse Skandale desillusionierte Bevölkerung, die kaum einer Berufsgruppe weniger vertraut als Politikern. Die Piraten wollen Politik mitgestalten und dabei gleichzeitig ein Gegenpol zu heutigen Parteiendemokratie sein -- sie wollen eine Alternative bieten. In der politischen Konfrontation -- sei es in Medien mit rhetorisch geschulten Berufspolitikern oder auf der Straße mit Bürgern: Es ist schwer den Vorurteilen, die sich über so viele Jahre gebildet haben, entgegen zu treten. In den Augen vieler sind wir nur wieder eine von unzähligen neuen Parteien, die es im Laufe der Zeit schon gegeben hat und nur neue Leute die sich selbst auf Kosten der Allgemeinheit bereichern wollen. Das Parlament als Futtertrog der Politiker -- es ist bezeichnend dass wir alle diese Metapher kennen.
Aber selbst wenn man mit einigen (meist politisch zumindest halbwegs Interessierten) so weit kommt, ihnen die neue Art der Politik, wie wir sie versuchen, zu erklären und sie das auch noch verstehen und gutheißen -- selbst dann kommt immer wieder: "Ihr meint es ja gut und es ist schön, dass es euch gibt, aber wenn ihr erst mal an den Trögen steht werdet ihr genauso mitfressen und so werden wie alle anderen Parteien".
Und nicht zu Unrecht schwingt manchmal ein gewisser Neid auf das Einkommen von Politikern durch: Wenn man sich ansieht, wie wenig Qualifikation die meisten Politiker aufweisen, wie wenig Begabung und Befähigung, so sind diverse Bezüge überdimensioniert. Bei jenen Politikern die Interessen von Einzelnen vertreten schiene es oft sogar eher angebracht diese Politiker müssten selbst bezahlen um ihre Ämter einzunehmen, anstatt dass sie vom Steuerzahler für ihre zweifelhaften Dienste auch noch entlohnen werden.
30 % Nichtwähler kann man sicher zum großen Teil als "gebrannte Kinder" einer verfehlten Politik bezeichnen. Um bei Ihnen Vertrauen zu schaffen sollte man den eigenen Vorteil hinanstellen.
Nur 2 Beispiele aus einem einzigen Artikel über burnoutbernie:
"Heute der Burnoutbernie
Morgen der Cashinbernie"
-----
"nur eines bitte: falls jemals am futtertrog angekommen, bitte nicht so schamlos zulangen, wie die herkömmlichen politiker!"
wilcox

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Beitrag #58150 | 01.07.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Gerechtere Politikerbezüge
(28.05.2013 )Liquid schrieb:  
Politikerbezüge
Die Piratenpartei fordert die Kopplung des Gehalts von Politikern an das Durchschnittseinkommen der Bürger. Außerdem sind die jetzigen Bezüge um 10 % zu kürzen, denn Politik sollte nicht des Geldes wegen gemacht werden.  

LOL, Wenn du Geld machen willst, geh in die Privatwirtschaft.
8K fuer einen Parlamentarier mag ja fuer manchen hier viel sein, sind es aber nicht, wenn
a) man die Bezuege in der PrivWirt. kennt &
b) das ganze dann in Relation zur Arbeitszeit rechnet
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Beitrag #58227 | 01.07.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Gerechtere Politikerbezüge
(01.07.2013 )wilcox schrieb:  
LOL, Wenn du Geld machen willst, geh in die Privatwirtschaft.
8K fuer einen Parlamentarier mag ja fuer manchen hier viel sein, sind es aber nicht, wenn
a) man die Bezuege in der PrivWirt. kennt &
b) das ganze dann in Relation zur Arbeitszeit rechnet

Die Frage ist immer, wofür man bezahlt. Qualität oder Quantität. Quantität wird sicher geliefert. Die Qualität lässt leider zu wünschen übrig.

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Betriebsdirektor
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Beitrag #50545 | 01.06.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Gerechtere Politikerbezüge
(28.05.2013 )Liquid schrieb:  
...
Und nicht zu Unrecht schwingt manchmal ein gewisser Neid auf das Einkommen von Politikern durch: Wenn man sich ansieht, wie wenig Qualifikation die meisten Politiker aufweisen, wie wenig Begabung und Befähigung, so sind diverse Bezüge überdimensioniert. Bei jenen Politikern die Interessen von Einzelnen vertreten schiene es oft sogar eher angebracht diese Politiker müssten selbst bezahlen um ihre Ämter einzunehmen, anstatt dass sie vom Steuerzahler für ihre zweifelhaften Dienste auch noch entlohnen werden.
...

Dieser Antrag ist ein Musterbeispiel für

- Faktenfreiheit,
- Unverständnis über demokratische Entscheidungsprozesse und
- die Unkenntnis über die notwendigen Qualifikationen eines guten Politikers.

Hier wird auf Basis des in Zeitungen und im Fernsehen (in 30 Sekunden Shots) veröffentlichten Bildes einiger weniger Spitzenpolitiker auf eine größere Basis geschlossen. Es ist keineswegs sachlich gerechtfertigt zu behaupten, dass alle Politiker ihr Geld nicht wert wären.

Dazu kommt, dass in den politischen Gremien auf Grund der demokratischen Strukturierung viele Menschen sitzen, die unterschiedliche ideologische Ansichten über Wirtschaft, Soziales, etc. haben. Besonders in Koalitionen ist es schwierig, die besten Entscheidungen herbeizuführen. Noch schwieriger wird es, wenn Oppositionsparteien notwendig werden, um 2/3 Mehrheiten zu erreichen. Es können im Optimalfall daher nie die besten, sondern immer nur die unter den gegebenen Umständen bestmöglichen Entscheidungen gefunden werden, mit denen alle beteiligten Gruppen leben können.

Von diesem vom politischen System auferlegten Zwang zum Kompromiss auf die generelle Unfähigkeit von Politikern zu schließen, ist schlicht unsachlich. Es wurde nirgends analysiert, welche Bildungswege die gemeinten Politiker durchlaufen haben, ja es wurde nicht einmal geklärt, was "fachliche Qualifikation" bei Politikern denn überhaupt bedeuten kann.

Die Bestellung des politischen Personals ist ein demokratischer Prozess, wo sich Kandidaten in internen und externen politischen Gremien durchsetzen müssen. Dieses Auswahlverfahren ist kein fachorientiertes Assessmentcenter, wo der fachlich-sachlich geeignetste Kandidat für eine spezifische Position ermittelt wird. Um das geht es in der Politik auch nicht. In diesen Spitzenpositionen braucht man keinen Fachmann, man braucht Manager, die in der Lage sind ihr Ministerium zu führen und zu Entscheidungen zu kommen. Man braucht verhandlungsfeste Leute, die Interessen in Verhandlungen durchsetzen können. Wenn der größte Fachtrottel an der Spitze steht, dann wird es nie zu Entscheidungen kommen, weil er alles selbst machen will (aber aus zeitlichen Gründen niemals kann) und in politischen Verhandlungen oft nicht die sachlich beste Lösung allen weiterhilft, sondern die für alle tragbare Lösung.

Der Programmantrag ist demnach faktenfrei und strotzt vor Unkenntnis und Unverständnis über die Tätigkeit, die ein Politiker auszuüben hat. Er ist populistisch, redet dem Volk nach dem Maul und fördert den Eindruck, dass die Piraten nicht Politik 2.0 sondern Populismus 2.0 betreiben.

Ich bitte um die Unterstützung meines Alternativantrages, den ich auch mit Fakten unterlegt habe.

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Anatol

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Beitrag #50592 | 01.06.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Gerechtere Politikerbezüge
(01.06.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
(28.05.2013 )Liquid schrieb:  
...
Und nicht zu Unrecht schwingt manchmal ein gewisser Neid auf das Einkommen von Politikern durch: Wenn man sich ansieht, wie wenig Qualifikation die meisten Politiker aufweisen, wie wenig Begabung und Befähigung, so sind diverse Bezüge überdimensioniert. Bei jenen Politikern die Interessen von Einzelnen vertreten schiene es oft sogar eher angebracht diese Politiker müssten selbst bezahlen um ihre Ämter einzunehmen, anstatt dass sie vom Steuerzahler für ihre zweifelhaften Dienste auch noch entlohnen werden.
...

Dieser Antrag ist ein Musterbeispiel für

- Faktenfreiheit,
- Unverständnis über demokratische Entscheidungsprozesse und
- die Unkenntnis über die notwendigen Qualifikationen eines guten Politikers.

Hier wird auf Basis des in Zeitungen und im Fernsehen (in 30 Sekunden Shots) veröffentlichten Bildes einiger weniger Spitzenpolitiker auf eine größere Basis geschlossen. Es ist keineswegs sachlich gerechtfertigt zu behaupten, dass alle Politiker ihr Geld nicht wert wären.

Dazu kommt, dass in den politischen Gremien auf Grund der demokratischen Strukturierung viele Menschen sitzen, die unterschiedliche ideologische Ansichten über Wirtschaft, Soziales, etc. haben. Besonders in Koalitionen ist es schwierig, die besten Entscheidungen herbeizuführen. Noch schwieriger wird es, wenn Oppositionsparteien notwendig werden, um 2/3 Mehrheiten zu erreichen. Es können im Optimalfall daher nie die besten, sondern immer nur die unter den gegebenen Umständen bestmöglichen Entscheidungen gefunden werden, mit denen alle beteiligten Gruppen leben können.

Von diesem vom politischen System auferlegten Zwang zum Kompromiss auf die generelle Unfähigkeit von Politikern zu schließen, ist schlicht unsachlich. Es wurde nirgends analysiert, welche Bildungswege die gemeinten Politiker durchlaufen haben, ja es wurde nicht einmal geklärt, was "fachliche Qualifikation" bei Politikern denn überhaupt bedeuten kann.

Die Bestellung des politischen Personals ist ein demokratischer Prozess, wo sich Kandidaten in internen und externen politischen Gremien durchsetzen müssen. Dieses Auswahlverfahren ist kein fachorientiertes Assessmentcenter, wo der fachlich-sachlich geeignetste Kandidat für eine spezifische Position ermittelt wird. Um das geht es in der Politik auch nicht. In diesen Spitzenpositionen braucht man keinen Fachmann, man braucht Manager, die in der Lage sind ihr Ministerium zu führen und zu Entscheidungen zu kommen. Man braucht verhandlungsfeste Leute, die Interessen in Verhandlungen durchsetzen können. Wenn der größte Fachtrottel an der Spitze steht, dann wird es nie zu Entscheidungen kommen, weil er alles selbst machen will (aber aus zeitlichen Gründen niemals kann) und in politischen Verhandlungen oft nicht die sachlich beste Lösung allen weiterhilft, sondern die für alle tragbare Lösung.

Der Programmantrag ist demnach faktenfrei und strotzt vor Unkenntnis und Unverständnis über die Tätigkeit, die ein Politiker auszuüben hat. Er ist populistisch, redet dem Volk nach dem Maul und fördert den Eindruck, dass die Piraten nicht Politik 2.0 sondern Populismus 2.0 betreiben.

Ich bitte um die Unterstützung meines Alternativantrages, den ich auch mit Fakten unterlegt habe.

.

Diese " Fakten ( Schema-F ) unterstützen nur das jetziges System .
Entweder wir machen eine andere Politik , auch was Einkommen der Politiker betrifft ,
oder werden von den meisten Bürgern nicht ernst genommen.
Es gibt Themen , wie Bildung , wo ich keine Kompromisse eingehen werde!
Und wenn " andere " das nicht akzeptieren wollen, und keine andere Regierungsmoglichkeit besteht, dann wird wieder gewählt . Und sage bitte nicht das die
Bürger das nicht wollen. Das sagt nur unser System/Medien. Sonst bleibt alles bei alten.
Entweder wir machen eine gesamt glaubwürdige Politik, oder lassen lieber.
Daher ersuche ich mein Antrag (i 3110 ) zu unterstützen.
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Beitrag #50624 | 01.06.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Gerechtere Politikerbezüge
(01.06.2013 )Anatol schrieb:  
Diese " Fakten ( Schema-F ) unterstützen nur das jetziges System .

Deine Nicht-Fakten unterstützen ärgsten Populismus.

(01.06.2013 )Anatol schrieb:  
Entweder wir machen eine andere Politik , auch was Einkommen der Politiker betrifft , oder werden von den meisten Bürgern nicht ernst genommen.

Die andere Politik kann aber auch so aussehen, dass wir Qualität und Leistung von den -gut bezahlten- Politikern einfordern. Wir können auch hergehen und sagen: Liebe Leute, bei uns gibts was fürs Geld. Das wäre der qualitätsorientierte Ansatz.

Dein Ansatz ist ein billiger-ist-besser Ansatz, der darin endet, dass in den politischen Gremien am Ende nur noch Leute sitzen, die anderswo nicht zu gebraucht sind. Denn es kann immer wieder jemand kommen und behaupten, dass "die Politiker" ja "viel zu viel" verdienen. Diese Diskussion ist erst bei 0 Euro zu Ende.

Es ist sicher sehr zeitgeistig, anderen Leuten ihr Einkommen nicht zu gönnen. Aber diese Leute bestimmen über unsere Zukunft, die treffen die Entscheidungen über unser Land. Diese Leute würden sich von gut bezahlten Lobbyisten und PR Leuten noch mehr einwickeln lassen als das heute schon der Fall ist. Auch die Politiker müssen von etwas leben und so werden ihnen die Lobbyisten und ihre Fachleute schon "Modelle" zurechtzimmern, mit denen sie die Gehaltsdifferenz wieder auffüllen können.

(01.06.2013 )Anatol schrieb:  
Es gibt Themen , wie Bildung , wo ich keine Kompromisse eingehen werde! Und wenn " andere " das nicht akzeptieren wollen, und keine andere Regierungsmoglichkeit besteht, dann wird wieder gewählt .

So wie das derzeit aussieht, besteht überhaupt keine Gefahr, dass wir jemals in die Verlegenheit kommen werden, auch nur irgendwo Kompromisse eingehen zu müssen. Derzeit haben wir das Problem, dass uns keiner wahrnimmt, weil wir halt einfach keinen vernünftigen Input in die politische Landschaft liefern.

Die geiz-ist-geil (aber nur bei den Politikern) Strategie hat schon der Stronach für sich okkupiert und die anderen haben im Bereich Populismus bereits kräftig aufgeholt. Viel reden und nichts sagen ist mittlerweile bei allen common sense. Sogar bei den Grünen. Mangeln tut es hingegen an vernunftorientierten Ansätzen und Ideen und da scheint auch die Piratenpartei keine Bereicherung für die politische Landschaft zu sein. Nicht mit solchen Anträgen.

(01.06.2013 )Anatol schrieb:  
Und sage bitte nicht das die Bürger das nicht wollen.

Oh, das wollen sicher viele Bürger. Das trifft aber keine Aussage darüber, ob das eine langfristig gute Idee ist. Denn viele Bürger unterscheiden nicht einmal zwischen Regierung und Parlament oder kennen auch nur einen Nationalratsabgeordneten beim Namen. Persönlich sowieso nicht.

(01.06.2013 )Anatol schrieb:  
Das sagt nur unser System/Medien. Sonst bleibt alles bei alten. Entweder wir machen eine gesamt glaubwürdige Politik, oder lassen lieber. Daher ersuche ich mein Antrag (i 3110 ) zu unterstützen.

Dein Antrag ist sicher kein Grundpfeiler für "glaubwürdige Politik". Eher für "glaubwürdigen Populismus".

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MoD
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Beitrag #50626 | 01.06.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Gerechtere Politikerbezüge
(01.06.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
Dein Ansatz ist ein billiger-ist-besser Ansatz, der darin endet, dass in den politischen Gremien am Ende nur noch Leute sitzen, die anderswo nicht zu gebraucht sind.
Diese Leute würden sich von gut bezahlten Lobbyisten und PR Leuten noch mehr einwickeln lassen als das heute schon der Fall ist. Auch die Politiker müssen von etwas leben und so werden ihnen die Lobbyisten und ihre Fachleute schon "Modelle" zurechtzimmern, mit denen sie die Gehaltsdifferenz wieder auffüllen können.

du unterstellst hier einfach, dass bei einem geringfügig niedrigeren Gehalt kein kompetenter Mensch mehr Politik machen würde. dass man Politik auch aus Idealismus machen kann ist dir wohl fremd. gerade hier erleben wir, dass wir alle ohne Vergütung tätig sind und das persönliche finanzielle fortkommen wohl durch andere tätigkeiten weit mehr befördert würde. die Realität wiederlegt also dein Argument, dem noch dazu ein komisches Menschenbild zugrundeliegt - man kann auch engagiert sein ohne den persönlichen Vorteil vor augen zu haben.
(wenn man natürlich die Beförderung des gemeinwohles als sinnstiftend erachtet, ist das Engagement doch wieder eigennützig - nicht aber im finanziellen sinn)

(01.06.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
Denn es kann immer wieder jemand kommen und behaupten, dass "die Politiker" ja "viel zu viel" verdienen. Diese Diskussion ist erst bei 0 Euro zu Ende.

das Argument kannst du bringen, wenn sich die Diskussion tatsächlich in diese Richtung entwickelt. bis dahin ist es ein, hier nicht passendes argumentum ad absurdum das nur dazu dient, die Argumentation des anderen ins lächerliche zu ziehen.
MoD
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Beitrag #50664 | 01.06.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Gerechtere Politikerbezüge
(01.06.2013 )MoD schrieb:  
wiederlegt

--> widerlegt.
edit nicht mehr möglich Blush
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Beitrag #50636 | 01.06.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Gerechtere Politikerbezüge
(01.06.2013 )MoD schrieb:  
du unterstellst hier einfach, dass bei einem geringfügig niedrigeren Gehalt kein kompetenter Mensch mehr Politik machen würde. dass man Politik auch aus Idealismus machen kann ist dir wohl fremd.

Nein, das ist mir nicht fremd, sonst wäre ich ja kein Pirat.

(01.06.2013 )MoD schrieb:  
gerade hier erleben wir, dass wir alle ohne Vergütung tätig sind und das persönliche finanzielle fortkommen wohl durch andere tätigkeiten weit mehr befördert würde.

Nein, wir erleben hier dass Politik mit Einkommen aus anderen Bereichen quersubventioniert wird. Denn die Leute müssen von etwas leben. Luft und Liebe alleine reichen nun mal nicht aus.

(01.06.2013 )MoD schrieb:  
die Realität wiederlegt also dein Argument, dem noch dazu ein komisches Menschenbild zugrundeliegt - man kann auch engagiert sein ohne den persönlichen Vorteil vor augen zu haben.

Ja, das kann man. Aber wieso sollten ausgerechnet die, die ihre gesamte Abreist- und viel Lebenszeit für die Vertretung der Interessen der Bevölkerung aufwenden, das gratis machen müssen? Gibt es dazu einen Grund? Sollen nur Leute im Parlament sitzen, die sich das leisten können, weil sie eben fesch geerbt haben oder anderweitig versorgt werden?

(01.06.2013 )MoD schrieb:  
(wenn man natürlich die Beförderung des gemeinwohles als sinnstiftend erachtet, ist das Engagement doch wieder eigennützig - nicht aber im finanziellen sinn)

Man kann das Gemeinwohl auch befördern, ohne dabei selbst zugrunde zu gehen oder von anderen versorgt werden zu müssen. Ich halte es für eine Selbstverständlichkeit, dass der Staat seine Parlamentarier gut zu bezahlen hat. Denn nur dann kann man auch gute Leistung erwarten.

(01.06.2013 )MoD schrieb:  
(01.06.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
Denn es kann immer wieder jemand kommen und behaupten, dass "die Politiker" ja "viel zu viel" verdienen. Diese Diskussion ist erst bei 0 Euro zu Ende.

das Argument kannst du bringen, wenn sich die Diskussion tatsächlich in diese Richtung entwickelt. bis dahin ist es ein, hier nicht passendes argumentum ad absurdum das nur dazu dient, die Argumentation des anderen ins lächerliche zu ziehen.

Ich ziehe nichts ins Lächerliche, ich merke nur an, dass jegliche Sachlichkeit fehlt. So wie ich heute -10% wegen "schlechter Leistung" -ohne weitere Begründung was denn nun konkret schlecht war- fordere, kann ich das ein Jahr später wieder machen. Ohne sachliche Begründung kann man das immer wieder machen. Exakt das ist für mich Populismus. Er schreibt weder, welche Politiker schlechte Leistung abliefern, noch schreibt er was denn schlecht gemacht wurde. Er bedient einfach den Neidreflex der Leute mit einer Behauptung. Damit werden wir aber nicht weit kommen, denn Strache, Stronach & Co können das deutlich besser als die Piraten.

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Beitrag #50659 | 01.06.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Gerechtere Politikerbezüge
(01.06.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
(01.06.2013 )MoD schrieb:  
gerade hier erleben wir, dass wir alle ohne Vergütung tätig sind und das persönliche finanzielle fortkommen wohl durch andere tätigkeiten weit mehr befördert würde.

Nein, wir erleben hier dass Politik mit Einkommen aus anderen Bereichen quersubventioniert wird. Denn die Leute müssen von etwas leben. Luft und Liebe alleine reichen nun mal nicht aus.

"Faire Entlohnung" wie wir alle sie fordern (um Nuancen unterschiedlich) schaut aber ein bissl anders aus. Und eine Subventionierung ist Geld für ein Tun/Dulden/Unterlassen. Hier wird nicht "subventioniert, weil das Geld das man privat verdient nichts mit der politischen Tätigkeit zu tun hat.

(01.06.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
(01.06.2013 )MoD schrieb:  
die Realität wiederlegt also dein Argument, dem noch dazu ein komisches Menschenbild zugrundeliegt - man kann auch engagiert sein ohne den persönlichen Vorteil vor augen zu haben.

Ja, das kann man. Aber wieso sollten ausgerechnet die, die ihre gesamte Abreist- und viel Lebenszeit für die Vertretung der Interessen der Bevölkerung aufwenden, das gratis machen müssen? Gibt es dazu einen Grund? Sollen nur Leute im Parlament sitzen, die sich das leisten können, weil sie eben fesch geerbt haben oder anderweitig versorgt werden?
Ich sags dir nochmal: deine Argumente ad absurdum wie "alles gratis machen müssen" (was KEINER fordert!) sind äußerst entbehrlich.
(01.06.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
(01.06.2013 )MoD schrieb:  
(wenn man natürlich die Beförderung des gemeinwohles als sinnstiftend erachtet, ist das Engagement doch wieder eigennützig - nicht aber im finanziellen sinn)

Man kann das Gemeinwohl auch befördern, ohne dabei selbst zugrunde zu gehen oder von anderen versorgt werden zu müssen. Ich halte es für eine Selbstverständlichkeit, dass der Staat seine Parlamentarier gut zu bezahlen hat. Denn nur dann kann man auch gute Leistung erwarten.
Ja, das ist eine Selbstverständlichkeit und die wurde von NIEMANDEM angezweifelt.
Worüber man jedoch unterschiedlicher Meinung sein kann ist, was eine faire Entlohnung ist. Gerade diese Frage sollte möglichst demokratisch entschieden werden.
Man kann auch bei geringfügig geringerer Bezahlung gute Leistung fordern. Und nochmal NEIN: niemand fordert, Abgeordnete nicht gut zu bezahlen.
(01.06.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
(01.06.2013 )MoD schrieb:  
(01.06.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
Denn es kann immer wieder jemand kommen und behaupten, dass "die Politiker" ja "viel zu viel" verdienen. Diese Diskussion ist erst bei 0 Euro zu Ende.

das Argument kannst du bringen, wenn sich die Diskussion tatsächlich in diese Richtung entwickelt. bis dahin ist es ein, hier nicht passendes argumentum ad absurdum das nur dazu dient, die Argumentation des anderen ins lächerliche zu ziehen.

Ich ziehe nichts ins Lächerliche, ich merke nur an, dass jegliche Sachlichkeit fehlt. So wie ich heute -10% wegen "schlechter Leistung" -ohne weitere Begründung was denn nun konkret schlecht war- fordere, kann ich das ein Jahr später wieder machen. Ohne sachliche Begründung kann man das immer wieder machen. Exakt das ist für mich Populismus. Er schreibt weder, welche Politiker schlechte Leistung abliefern, noch schreibt er was denn schlecht gemacht wurde. Er bedient einfach den Neidreflex der Leute mit einer Behauptung.

.

Und du argumentierst nicht populistisch, indem du behauptest, die Forderung sei eine Neiddebatte?
Nochmal: WENN es soweit kommt dass immer wieder eine Minderung gefordert wird, DANN kannst du so argumentieren. vorher ist es eine ebenso durch nicht zu begründende Vermutung oder eben ein argumentum ad absurdum.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.06.2013 16:39 von MoD.)
Anatol

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Beitrag #50674 | 01.06.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Gerechtere Politikerbezüge
(01.06.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
(01.06.2013 )MoD schrieb:  
du unterstellst hier einfach, dass bei einem geringfügig niedrigeren Gehalt kein kompetenter Mensch mehr Politik machen würde. dass man Politik auch aus Idealismus machen kann ist dir wohl fremd.

Nein, das ist mir nicht fremd, sonst wäre ich ja kein Pirat.

(01.06.2013 )MoD schrieb:  
gerade hier erleben wir, dass wir alle ohne Vergütung tätig sind und das persönliche finanzielle fortkommen wohl durch andere tätigkeiten weit mehr befördert würde.

Nein, wir erleben hier dass Politik mit Einkommen aus anderen Bereichen quersubventioniert wird. Denn die Leute müssen von etwas leben. Luft und Liebe alleine reichen nun mal nicht aus.

(01.06.2013 )MoD schrieb:  
die Realität wiederlegt also dein Argument, dem noch dazu ein komisches Menschenbild zugrundeliegt - man kann auch engagiert sein ohne den persönlichen Vorteil vor augen zu haben.

Ja, das kann man. Aber wieso sollten ausgerechnet die, die ihre gesamte Abreist- und viel Lebenszeit für die Vertretung der Interessen der Bevölkerung aufwenden, das gratis machen müssen? Gibt es dazu einen Grund? Sollen nur Leute im Parlament sitzen, die sich das leisten können, weil sie eben fesch geerbt haben oder anderweitig versorgt werden?

(01.06.2013 )MoD schrieb:  
(wenn man natürlich die Beförderung des gemeinwohles als sinnstiftend erachtet, ist das Engagement doch wieder eigennützig - nicht aber im finanziellen sinn)

Man kann das Gemeinwohl auch befördern, ohne dabei selbst zugrunde zu gehen oder von anderen versorgt werden zu müssen. Ich halte es für eine Selbstverständlichkeit, dass der Staat seine Parlamentarier gut zu bezahlen hat. Denn nur dann kann man auch gute Leistung erwarten.

(01.06.2013 )MoD schrieb:  
(01.06.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
Denn es kann immer wieder jemand kommen und behaupten, dass "die Politiker" ja "viel zu viel" verdienen. Diese Diskussion ist erst bei 0 Euro zu Ende.

das Argument kannst du bringen, wenn sich die Diskussion tatsächlich in diese Richtung entwickelt. bis dahin ist es ein, hier nicht passendes argumentum ad absurdum das nur dazu dient, die Argumentation des anderen ins lächerliche zu ziehen.

Ich ziehe nichts ins Lächerliche, ich merke nur an, dass jegliche Sachlichkeit fehlt. So wie ich heute -10% wegen "schlechter Leistung" -ohne weitere Begründung was denn nun konkret schlecht war- fordere, kann ich das ein Jahr später wieder machen. Ohne sachliche Begründung kann man das immer wieder machen. Exakt das ist für mich Populismus. Er schreibt weder, welche Politiker schlechte Leistung abliefern, noch schreibt er was denn schlecht gemacht wurde. Er bedient einfach den Neidreflex der Leute mit einer Behauptung. Damit werden wir aber nicht weit kommen, denn Strache, Stronach & Co können das deutlich besser als die Piraten.

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Die Politiker ( es gibt auch gute ) können heute keine gute Leistungen bringen,
( außer meistens Symptombehandlumgen/ Kompromisse ), weil sie in einem schlechtem
( für die Bürger ) System " arbeiten "
Umd deine Behauptung das Strache , STRONACH & Co das besser machen ( Neidreflex der Leute ) als die Piraten , muss ich energisch zurückweisen !
Weil sie auch genau " an Politischen Geld - Topf " hängen ! Wie alle anderen auch.
Und STRONACH Spruch wird doch dir bekannt sein:" wer das Gold hat,bestimmt die Regel ! "
Das eine " Neiddebatte " von vielen Parteien ganz wo anders geführt wird, wo um wenige hundert euros Differenz geht ( geringfügig gegen halbtags - ganztags , Studien Gebühren, Nachhilfe , Rezeptgebuhre , zwei klassen medizin,und viele andere ) um die Menschen absichtlich
einerseits gegen einander auszuspielen,und anderseits auch von sich selber so gut als möglich
"abzulenken" Nicht nur das " nicht weiter" in vielen wichtigen Problembereichen geht,
wie z.b Bildung, sondern auch was " ihr" Einkommen betrifft.
Wir reden doch sehr viel von Gerechtigkeit ! Aber über " gerechtes Einkommen " dürfen
wir nach deinen Ausführungen nicht reden, weil es ums Geld geht ?(Populismus )
Ich bin überzeugt das meine einschätzung korrekt ist und ersuche um die Unterstützung
für meinen Antrag i3110
Danke.
Betriebsdirektor
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Beitrag #50680 | 01.06.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Gerechtere Politikerbezüge
(01.06.2013 )Anatol schrieb:  
Die Politiker ( es gibt auch gute ) können heute keine gute Leistungen bringen, ( außer meistens Symptombehandlumgen/ Kompromisse ), weil sie in einem schlechtem ( für die Bürger ) System " arbeiten "

Welches System meinst du konkret?

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Anatol

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Beitrag #50658 | 01.06.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Gerechtere Politikerbezüge
(01.06.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
(01.06.2013 )Anatol schrieb:  
Diese " Fakten ( Schema-F ) unterstützen nur das jetziges System .

Deine Nicht-Fakten unterstützen ärgsten Populismus.

(01.06.2013 )Anatol schrieb:  
Entweder wir machen eine andere Politik , auch was Einkommen der Politiker betrifft , oder werden von den meisten Bürgern nicht ernst genommen.

Die andere Politik kann aber auch so aussehen, dass wir Qualität und Leistung von den -gut bezahlten- Politikern einfordern. Wir können auch hergehen und sagen: Liebe Leute, bei uns gibts was fürs Geld. Das wäre der qualitätsorientierte Ansatz.

Dein Ansatz ist ein billiger-ist-besser Ansatz, der darin endet, dass in den politischen Gremien am Ende nur noch Leute sitzen, die anderswo nicht zu gebraucht sind. Denn es kann immer wieder jemand kommen und behaupten, dass "die Politiker" ja "viel zu viel" verdienen. Diese Diskussion ist erst bei 0 Euro zu Ende.

Es ist sicher sehr zeitgeistig, anderen Leuten ihr Einkommen nicht zu gönnen. Aber diese Leute bestimmen über unsere Zukunft, die treffen die Entscheidungen über unser Land. Diese Leute würden sich von gut bezahlten Lobbyisten und PR Leuten noch mehr einwickeln lassen als das heute schon der Fall ist. Auch die Politiker müssen von etwas leben und so werden ihnen die Lobbyisten und ihre Fachleute schon "Modelle" zurechtzimmern, mit denen sie die Gehaltsdifferenz wieder auffüllen können.

(01.06.2013 )Anatol schrieb:  
Es gibt Themen , wie Bildung , wo ich keine Kompromisse eingehen werde! Und wenn " andere " das nicht akzeptieren wollen, und keine andere Regierungsmoglichkeit besteht, dann wird wieder gewählt .

So wie das derzeit aussieht, besteht überhaupt keine Gefahr, dass wir jemals in die Verlegenheit kommen werden, auch nur irgendwo Kompromisse eingehen zu müssen. Derzeit haben wir das Problem, dass uns keiner wahrnimmt, weil wir halt einfach keinen vernünftigen Input in die politische Landschaft liefern.

Die geiz-ist-geil (aber nur bei den Politikern) Strategie hat schon der Stronach für sich okkupiert und die anderen haben im Bereich Populismus bereits kräftig aufgeholt. Viel reden und nichts sagen ist mittlerweile bei allen common sense. Sogar bei den Grünen. Mangeln tut es hingegen an vernunftorientierten Ansätzen und Ideen und da scheint auch die Piratenpartei keine Bereicherung für die politische Landschaft zu sein. Nicht mit solchen Anträgen.

(01.06.2013 )Anatol schrieb:  
Und sage bitte nicht das die Bürger das nicht wollen.

Oh, das wollen sicher viele Bürger. Das trifft aber keine Aussage darüber, ob das eine langfristig gute Idee ist. Denn viele Bürger unterscheiden nicht einmal zwischen Regierung und Parlament oder kennen auch nur einen Nationalratsabgeordneten beim Namen. Persönlich sowieso nicht.

(01.06.2013 )Anatol schrieb:  
Das sagt nur unser System/Medien. Sonst bleibt alles bei alten. Entweder wir machen eine gesamt glaubwürdige Politik, oder lassen lieber. Daher ersuche ich mein Antrag (i 3110 ) zu unterstützen.

Dein Antrag ist sicher kein Grundpfeiler für "glaubwürdige Politik". Eher für "glaubwürdigen Populismus".

.

Ich denke du verstehst die reale Situation nicht ganz.
Jeder in seinen Beruf, oder auch Pensionisten , Arbeitslose sollen mit ihren Einkommen
" normal leben " dürfen. Es ist aber bei weiten nicht so.
Das wir eine andere politik machen wollen ( direkte Demokratie ) steht hier nicht zu Debatte. Aber um viele Themen mit vielen Menschen auch umsetzen zu dürfen , brauchen wir auch viele Menschen ( 4 % = ca. 200 000 Menschen bei NR-Wahlen)
die auch uns/Piratenpartei wählen müssen. Und du schreibst selber , in Zusammenhang
auf " mögliche Koalitionsverhandlungen", das wir sowieso kaum in diese Lage kommen
werden. Also glaubst selber kaum das wir im September diese 4% Hürde schafen werden.
Wenn es ums Geld geht wird es aber fast immer " populistisch ! "
Aber ich muss die Gesamtsituation auch als " ganzes sehen und bewerten "
Nur wenn ich Menschen überzeuge ein guter/ glaubwürdiger Politiker zu sein, der auch
bereit ist auch " seine eigene polibezuge " an reale Situation anzupassen , nur dann
werden wir , wie ich hoffe, auch viele überzeugen uns die Stimme zu geben.
Und wir müssen unbedingt auch gerechtes Zeichen setzen auch was polibezuge von
Parlamentsabgeordneten betrifft !
Und wenn wir schaffen das vielen Menschen besser geht, wie z.b Bildung , dann ist es
auch nachvollziehbar wenn die " verantwortliche Politiker " auch besser bezahlt werden.
Deine Gedanken sind theoretisch korrekt, aber praktisch ( unsere Realität ) nicht.
Und wenn du bereit bist zu warten ( und dein Einkommen/Geld ) erlaubt das, dann Wünsche dir viel Erfolg , aber wenn andere das nicht können , wie ich schon vorher auch beschrieben habe, und auch ein Fakt ist, dann müssen wir schnell handeln .
Schöne Grüße ,
Anatol
Betriebsdirektor
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Beitrag #50677 | 01.06.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Gerechtere Politikerbezüge
(01.06.2013 )Anatol schrieb:  
Ich denke du verstehst die reale Situation nicht ganz. Jeder in seinen Beruf, oder auch Pensionisten , Arbeitslose sollen mit ihren Einkommen
" normal leben " dürfen. Es ist aber bei weiten nicht so.

Ich hingegen fürchte, dass du die Situation verkennst. Wenn ein paar Politiker weniger verdienen, dann verdient die große Mehrheit nicht mehr. Pensionisten und Arbeitslosen wird es dadurch nicht besser gehen. Höchstens mental, davon können die sich aber nichts abbeißen.

.
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Beitrag #55201 | 18.06.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Gerechtere Politikerbezüge (Medianeinkommen aller mit Hauptwohnsitz in Ö)
Bundesweite Themen: Innen, Recht, Demokratie, Sicherheit
Programmantrag direkt: Thema 1420
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Diskussion (12 days 20:44:27 left)
i3188: Gerechtere Politikerbezüge (Medianeinkommen aller mit Hauptwohnsitz in Ö)
Zitat:
Ins Parteiprogramm möge aufgenommen werden:
Text
Bürgerbeteiligung und Demokratie
Politikerbezüge
Die Piratenpartei fordert die Kopplung des Gehalts von Politikern an das Medianeinkommen aller natürlicher Personen mit Hauptwohnsitz in Österreich. Außerdem sind die jetzigen Bezüge einmalig um 10 % zu kürzen, denn Politiker sollten fair entlohnt werden.  
Begründung
Seit Jahrzehnten erleben die Österreicher, dass sich immer wieder Politiker schamlos an Allgemeingut vergreifen und ihr Tun hauptsächlich auf Selbstbereicherung ausrichten. Gleichzeitig werden die Politiker in immer stärkerem Maße als inkompetent angesehen und der politische Auswahlprozess negativ kritisiert. In zahllosen Gesprächen über Politik und auch über die Piratenpartei wird man immer wieder mit dem Vorurteil konfrontiert, Politiker würden ihre Arbeit zum reinen Selbstzweck verrichten. Die Parlamente werden als Karriereleitern für willfährige Emporkömmlinge angesehen. "Als Politiker muss man lügen können".
Die Piratenpartei tritt unter anderem gegen Korruption und von Lobbys gesteuerte Politik auf. Die einzelnen Piraten treffen mit ihren diesbezüglichen Anliegen aber auf eine seit Jahrzehnten durch diverse Skandale desillusionierte Bevölkerung, die kaum einer Berufsgruppe weniger vertraut als Politikern. Die Piraten wollen Politik mitgestalten und dabei gleichzeitig ein Gegenpol zu heutigen Parteiendemokratie sein - sie wollen eine Alternative bieten.
In der politischen Konfrontation - sei es in Medien mit rhetorisch geschulten Berufspolitikern oder auf der Straße mit Bürgern: Es ist schwer den Vorurteilen, die sich über so viele Jahrzehnte gebildet haben, entgegen zu treten. In den Augen vieler sind wir nur wieder eine von unzähligen neuen Parteien, die es im Laufe der Zeit schon gegeben hat und nur neue Leute, die sich wieder selbst auf Kosten der Allgemeinheit bereichern wollen. Das Parlament als Futtertrog der Politiker - es ist bezeichnend, dass wir alle diese Metapher kennen.
Aber selbst wenn man mit einigen (meist politisch zumindest halbwegs Interessierten) so weit kommt, ihnen die neue Art der Politik, wie wir sie versuchen, zu erklären und sie das auch noch verstehen und gutheißen -- selbst dann kommt immer wieder: "Ihr meint es ja gut und es ist schön, dass es euch gibt, aber wenn ihr erst mal an den Trögen steht werdet ihr genauso mitfressen und so werden wie alle anderen Parteien".
Und nicht zu Unrecht schwingt manchmal ein gewisser Neid auf das Einkommen von Politikern durch: Wenn man sich ansieht, wie wenig Qualifikation die meisten Politiker aufweisen, wie wenig Begabung und Befähigung, so sind diverse Bezüge überdimensioniert. Bei jenen Politikern die Interessen von Einzelnen vertreten schiene es oft sogar eher angebracht diese Politiker müssten selbst bezahlen um ihre Ämter einzunehmen, anstatt sie vom Steuerzahler für ihre zweifelhaften Dienste auch noch zu entlohnen.
Nur 2 Beispiele aus einem einzigen Artikel über burnoutbernie:
"Heute der Burnoutbernie Morgen der Cashinbernie" ----- "nur eines bitte: falls jemals am futtertrog angekommen, bitte nicht so schamlos zulangen, wie die herkömmlichen politiker!"
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Beitrag #58127 | 01.07.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Programmantrag direkt
Bundesweite Themen: Innen, Recht, Demokratie, Sicherheit
Programmantrag direkt: Thema 1420
Ereignis: Thema hat die nächste Phase erreicht
Phase: Eingefroren (14 days 23:59:29 left)
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Beitrag #61681 | 16.07.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Programmantrag direkt
Bundesweite Themen: Innen, Recht, Demokratie, Sicherheit
Programmantrag direkt: Thema 1420
Ereignis: Thema hat die nächste Phase erreicht
Phase: Abstimmung (14 days 23:59:28 left)
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Beitrag #49837 | 29.05.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Faire Politikerbezüge
Bundesweite Themen: Innen, Recht, Demokratie, Sicherheit
Programmantrag direkt: Thema 1420
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Neu (14 days 02:02:07 left)
i3120: Faire Politikerbezüge
Zitat:
Die Piratenpartei Österreichs möge an geeigneter Stelle folgenden Antrag in ihr Programm aufnehmen:
Antrag
Innen, Recht, Demokratie, Sicherheit
Politikerbezüge
Die Piratenpartei Österreichs fordert eine angemessene Vergütung der Politikerinnen und Politiker, die die Entscheidungen über die Zukunft dieses Landes fällen. Politik sollte nicht des Geldes wegen gemacht werden, aber auch Politiker müssen von etwas leben. Eine angemessene Vergütung erlaubt es Politikern, unabhängig von anderen Finanzierungsquellen zu agieren. 
Begründung
Die im 1997 eingeführten Bezügebegrenzungsgesetz (1) festgelegten Bezüge für politische Ämter in Österreich werden laufend vom Rechnungshof evaluiert. Der Rechnungshof erstellt alle zwei Jahre einen detaillierten Bericht zur Einkommensentwicklung in Österreich (2). Dieser Bericht ist die Grundlage für die Entscheidung, ob die Bezüge der Politiker angehoben werden oder nicht.
Die Bezüge der Politiker wurden zwischen 2. Juli 2008 und 31. Dezember 2012 nicht angepasst (3). Gemäß BGBl. Nr. 8/2013 beträgt der Anpassungsfaktor für das Kalenderjahr 2013 1,018 (1,8%). Der Rechnungshof hat festgestellt, dass die Einkommen in Österreich zwischen 1998 und 2011 jährlich um ca. 1,7% gestiegen sind. Diese jährliche Steigerung wurde den Politikern für die Jahre 2008-2012 (5 Jahre) vorenthalten. Kummuliert beträgt der Verlust dabei bereits etwa 10% (so wie im alternativen Antrag gefordert). Die genaue Bezügestruktur wurde vom Parlament veröffentlicht (siehe 4).
Wir können nicht weniger Korruption und mehr Unabhängigkeit der Politik von Lobbyisten fordern, wenn wir gleichzeitig den Politikern die Finanzmittel abdrehen. Zudem kriegt man nur dann qualifiziertes Personal, wenn man auch gut zahlt. Tut man das nicht, dann wandert das gute Personal automatisch in die Privatwirtschaft ab. 
Quellen
(1) Gesamte Rechtsvorschrift für Bundesbezügegesetz , Fassung vom 29.05.2013
(2) Bericht des Rechnungshofes über die durchschnittlichen Einkommen der gesamten Bevölkerung 2012
(3) parlament.gv.at: Aktuelle Bezüge und Bezugsobergrenzen
(4) parlament.gv.at: Bezüge 2013
.
Anatol

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Beitrag #50602 | 01.06.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Faire Politikerbezüge
(29.05.2013 )Liquid schrieb:  
Bundesweite Themen: Innen, Recht, Demokratie, Sicherheit
Programmantrag direkt: Thema 1420
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Neu (14 days 02:02:07 left)
i3120: Faire Politikerbezüge
Zitat:
Die Piratenpartei Österreichs möge an geeigneter Stelle folgenden Antrag in ihr Programm aufnehmen:
Antrag
Innen, Recht, Demokratie, Sicherheit
Politikerbezüge
Die Piratenpartei Österreichs fordert eine angemessene Vergütung der Politikerinnen und Politiker, die die Entscheidungen über die Zukunft dieses Landes fällen. Politik sollte nicht des Geldes wegen gemacht werden, aber auch Politiker müssen von etwas leben. Eine angemessene Vergütung erlaubt es Politikern, unabhängig von anderen Finanzierungsquellen zu agieren. 
Begründung
Die im 1997 eingeführten Bezügebegrenzungsgesetz (1) festgelegten Bezüge für politische Ämter in Österreich werden laufend vom Rechnungshof evaluiert. Der Rechnungshof erstellt alle zwei Jahre einen detaillierten Bericht zur Einkommensentwicklung in Österreich (2). Dieser Bericht ist die Grundlage für die Entscheidung, ob die Bezüge der Politiker angehoben werden oder nicht.
Die Bezüge der Politiker wurden zwischen 2. Juli 2008 und 31. Dezember 2012 nicht angepasst (3). Gemäß BGBl. Nr. 8/2013 beträgt der Anpassungsfaktor für das Kalenderjahr 2013 1,018 (1,8%). Der Rechnungshof hat festgestellt, dass die Einkommen in Österreich zwischen 1998 und 2011 jährlich um ca. 1,7% gestiegen sind. Diese jährliche Steigerung wurde den Politikern für die Jahre 2008-2012 (5 Jahre) vorenthalten. Kummuliert beträgt der Verlust dabei bereits etwa 10% (so wie im alternativen Antrag gefordert). Die genaue Bezügestruktur wurde vom Parlament veröffentlicht (siehe 4).
Wir können nicht weniger Korruption und mehr Unabhängigkeit der Politik von Lobbyisten fordern, wenn wir gleichzeitig den Politikern die Finanzmittel abdrehen. Zudem kriegt man nur dann qualifiziertes Personal, wenn man auch gut zahlt. Tut man das nicht, dann wandert das gute Personal automatisch in die Privatwirtschaft ab. 
Quellen
(1) Gesamte Rechtsvorschrift für Bundesbezügegesetz , Fassung vom 29.05.2013
(2) Bericht des Rechnungshofes über die durchschnittlichen Einkommen der gesamten Bevölkerung 2012
(3) parlament.gv.at: Aktuelle Bezüge und Bezugsobergrenzen
(4) parlament.gv.at: Bezüge 2013
.

Gutes Personal ? Es geht immer ums Geld ? Parlamentsabgeordnete die nur nach
Klubzwang abstimmen ( mit wenigen Ausnahmen ?)Das sind deine Fakten !!
Jeder Parlamentsabgeordnete hat auch zumindestens EINEN hauptberuflichen Mitarbeiter , der "seinen Abgeordneten "viel Arbeit abnimmt !
Und solange auch gut gwalifizierte Menschen in vielen Berufen, wie z.b Kindergärtnerin,
für ihre Arbeit schlecht bezahlt werden,und mehr als eine Million Menschen an/unter
der Armutsgrenze leben, brauchen wir HEUTE Politeker die bereit sind,angemessen an
die reale Verhältnisse, ( ca.80 % der Menschen haben ein Monatseinkommen bis .ca
1700,- Euro ) auch angemessen zu gestalten. Und ein Monatseinkommen ( ca.8500,- brutto) sind in diesen Zeiten sicher " nicht angemessen"
Und wenn du,oder Villinthril, der aber bei der letzten LGV in Wien ca. 20- 30% (freiwillig
abgeben wollte ?!)das nich verstehst , dann bleibts in " alten Denkmustern gefangen"
Und werd's weiter anhören müssen :" ihr/Piraten wollt's auch nur an " geld- Topf !"
Und du kannst es HEUTE niemanden überzeugen das es nicht so ist.
Auch wenn auch bei uns sicher Menschen gibt die primär nicht zu erst ans Geld denken.
MoD
Chef aller Piraten weltweit
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Beitrag #50604 | 01.06.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Faire Politikerbezüge
Auch ich hab nicht nur einmal gehört: "Ihr seit eine Partei und als solche wollt ihr an die Tröge".
Ob eine einmalige Bezugskürzung von 10% gerechtfertigt ist . darüber lässt sich streiten. was man aber gegen eine Kopplung der Einkommensentwicklung an die Entwicklung der Durchschnittseinkommen haben kann, ist mir schleierhaft.
Betriebsdirektor
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Beitrag #50627 | 01.06.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Faire Politikerbezüge
(01.06.2013 )MoD schrieb:  
Auch ich hab nicht nur einmal gehört: "Ihr seit eine Partei und als solche wollt ihr an die Tröge".

Den Vorwurf wird man sich immer gefallen lassen müssen, denn natürlich wollen wir "an die Tröge". Ohne Geld koa Musi oder: Budget ist in Zahlen gegossene Politik. Klar geht es ums Geld, was denn sonst? Es kann sich übrigens jeder selbst diesen politischen Mist antun und sich sofort zum Infostand dazustellen wenn er meint, dass das so leicht verdientes Geld wäre.

Die Piraten müssen sich halt die Frage stellen, ob sie mit populistischen Ansagen wie Strache & Co. Meter machen wollen, oder ob sie inhaltlich beitragen wollen. Das sollten wir vielleicht mal abstimmen aber ich glaube, dass man zur BGV keine Anträge mehr einbringen kann, oder?

(01.06.2013 )MoD schrieb:  
Ob eine einmalige Bezugskürzung von 10% gerechtfertigt ist . darüber lässt sich streiten. was man aber gegen eine Kopplung der Einkommensentwicklung an die Entwicklung der Durchschnittseinkommen haben kann, ist mir schleierhaft.

Das ist bereits gekoppelt. Siehe Sonderaufgaben des Rechnungshofes: Kundmachung des Anpassungsfaktors. Der Vorschlag des Rechnungshofes orientiert sich an der Inflation bzw. an der Erhöhung der ASVG Pensionen. Die Politik entscheidet dann. In den letzten vier Jahren hat sich die Politik gegen (!) die Steigerung entschieden. Die Leute kriegen das halt einfach nicht mit.

Im Antrag wurde nicht einmal darauf hingewiesen. Ich behaupte sogar, dass der Antragsteller das gar nicht weiß und dass es ihn auch gar nicht interessiert. In diesem Artikel in der Presse kann man nachlesen, dass so eine Nullohnrunde 3 Mio. € bringt. Das ist ja eine richtig heftige Ersparnis bei einem Budget von 70.000.000.000€ und erspart jedem der rund 8 Mio. Österreicher ca. 30 Cent. Na wenn das mal keine wirklich gute Idee ist wo man einsparen kann, dann weiß ich auch nicht.

Und beim Personal sparen, das ist ja opportun - das machen die Firmen ja auch. Beim Gehalt der Politiker (das ja auch versteuert wird, und nicht zu knapp) werden auch die Piraten plötzlich ziemlich neoliberal und schreien "runter mit den Löhnen, ihr verdient viel zu viel!". Solche Sprüche ist man sonst nur von der Industriellenvereinigung gewohnt. Wer hätte das gedacht.

.
MoD
Chef aller Piraten weltweit
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Beitrag #50654 | 01.06.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Faire Politikerbezüge
(01.06.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
(01.06.2013 )MoD schrieb:  
Ob eine einmalige Bezugskürzung von 10% gerechtfertigt ist . darüber lässt sich streiten. was man aber gegen eine Kopplung der Einkommensentwicklung an die Entwicklung der Durchschnittseinkommen haben kann, ist mir schleierhaft.

Das ist bereits gekoppelt. Siehe Sonderaufgaben des Rechnungshofes: Kundmachung des Anpassungsfaktors. Der Vorschlag des Rechnungshofes orientiert sich an der Inflation bzw. an der Erhöhung der ASVG Pensionen. Die Politik entscheidet dann. In den letzten vier Jahren hat sich die Politik gegen (!) die Steigerung entschieden. Die Leute kriegen das halt einfach nicht mit.
Doch, ich schon. Das ist aber kein Argument gegen die verbindliche (im Idealfall verfassungsgesetzlich verankerte) Anpassung. Ein Vorschlag des Rechnungshofes ist kein Gesetz.

Und eine Nulllohnrunde ist keine Kopplung - da wäre dann nämlich auch ein Minus möglich.
Betriebsdirektor
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Beitrag #50687 | 01.06.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Faire Politikerbezüge
(01.06.2013 )MoD schrieb:  
Doch, ich schon. Das ist aber kein Argument gegen die verbindliche (im Idealfall verfassungsgesetzlich verankerte) Anpassung. Ein Vorschlag des Rechnungshofes ist kein Gesetz.

Die Lohnerhöhung ist ein Gesetz:

Mit BGBl. I Nr. 8/2013, kundgemacht am 11. Jänner 2013, wurde das Bezügebegrenzungsgesetz insofern geändert, als der Anpassungsfaktor gem. § 3 Abs. 1 für das Kalenderjahr 2013 1,018 beträgt.

Das bedeutet: Der Gesetzgeber beschließt das, so wie er jedes andere Gesetz beschließt. Er nimmt den Vorschlag des Rechnungshofes und macht ein Gesetz daraus. Das kann er, wie du eh geschrieben hast, nur dann nicht (so einfach) ändern, wenn es ein Verfassungsgesetz ist. Davon war aber bislang nicht die Rede. Im Antrag war nur die Rede davon, die Politikerbezüge zu koppeln und kürzen.

(01.06.2013 )MoD schrieb:  
Und eine Nulllohnrunde ist keine Kopplung - da wäre dann nämlich auch ein Minus möglich.

Das ist natürlich richtig. Ja, es stimmt: Man kann die Bezüge natürlich auch an das Durchschnittseinkommen koppelt. Fordern wir mal ganz populistisch, dass ein NR Abgeordneter maximal das 5fache eines Durchschnittsverdieners kriegen darf.

Die Durchschnittseinkommen der Arbeitnehmer sind von 1998 bis 2009 um 24,0% gestiegen. Die Forderung im Antrag hätte erst einmal dafür gesorgt, dass es bei den Politikern keine Nullohnrunde gegeben hätte. Als Verfassungsgesetzt wäre das zudem sogar schwer änderbar gewesen. Ein Abgeordneter zum NR erhält ab 2013 8.306,90 brutto, das sind derzeit ca. 116.296,60 € im Jahr. Das durchschnittliche Jahreseinkommen eines Arbeitnehmer betrug 2011 24.843 € (und wird 2013 höher sein). Das ist das 4,6-fache (alle Zahlen sind den Anhängen zu meinem Antrag zu entnehmen). Ist das zu viel für einen Abgeordneten zum Nationalrat? Was wäre angemessen?

Ich höre jetzt wieder auf mit diesen Rechnereien, weil ich euch da nicht mit zu viel Fakten euren Populismus versauen möchte.

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MoD
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Beitrag #50696 | 01.06.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Faire Politikerbezüge
(01.06.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
(01.06.2013 )MoD schrieb:  
Doch, ich schon. Das ist aber kein Argument gegen die verbindliche (im Idealfall verfassungsgesetzlich verankerte) Anpassung. Ein Vorschlag des Rechnungshofes ist kein Gesetz.

Die Lohnerhöhung ist ein Gesetz:

Mit BGBl. I Nr. 8/2013, kundgemacht am 11. Jänner 2013, wurde das Bezügebegrenzungsgesetz insofern geändert, als der Anpassungsfaktor gem. § 3 Abs. 1 für das Kalenderjahr 2013 1,018 beträgt.

Das bedeutet: Der Gesetzgeber beschließt das, so wie er jedes andere Gesetz beschließt. Er nimmt den Vorschlag des Rechnungshofes und macht ein Gesetz daraus. Das kann er, wie du eh geschrieben hast, nur dann nicht (so einfach) ändern, wenn es ein Verfassungsgesetz ist. Davon war aber bislang nicht die Rede. Im Antrag war nur die Rede davon, die Politikerbezüge zu koppeln und kürzen.

ja hoppla - hätt ich googlen sollen. aber wie du richtig schreibst gehts hier ja um ne kopplung
(01.06.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
(01.06.2013 )MoD schrieb:  
Und eine Nulllohnrunde ist keine Kopplung - da wäre dann nämlich auch ein Minus möglich.

Das ist natürlich richtig. Ja, es stimmt: Man kann die Bezüge natürlich auch an das Durchschnittseinkommen koppelt.

Die Durchschnittseinkommen der Arbeitnehmer sind von 1998 bis 2009 um 24,0% gestiegen. Die Forderung im Antrag hätte erst einmal dafür gesorgt, dass es bei den Politikern keine Nullohnrunde gegeben hätte.

.

ja so ist es - und das ist ein guter vorschlag wie ich finde.
MoD
Chef aller Piraten weltweit
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Beitrag #50697 | 01.06.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Faire Politikerbezüge
(01.06.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
(01.06.2013 )MoD schrieb:  
Und eine Nulllohnrunde ist keine Kopplung - da wäre dann nämlich auch ein Minus möglich.

Das ist natürlich richtig. Ja, es stimmt: Man kann die Bezüge natürlich auch an das Durchschnittseinkommen koppelt.

Die Durchschnittseinkommen der Arbeitnehmer sind von 1998 bis 2009 um 24,0% gestiegen. Die Forderung im Antrag hätte erst einmal dafür gesorgt, dass es bei den Politikern keine Nullohnrunde gegeben hätte.

.

ja so ist es - und das ist ein guter vorschlag wie ich finde.
[/quote]

und gerade weil auch eine kräftige erhöhung möglich ist sollte es bei einführung einer solchen regelung ne einmalige geringfügige kürzung geben.

zum Populismusvorwurf: Wie reflexartig ist eigentlich deine reaktion:

Gehaltsdiskussion --> Neiddebatte --> pfui: Populismus
Betriebsdirektor
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Beitrag #50714 | 01.06.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Faire Politikerbezüge
(01.06.2013 )MoD schrieb:  
und gerade weil auch eine kräftige erhöhung möglich ist sollte es bei einführung einer solchen regelung ne einmalige geringfügige kürzung geben.

Aus welchem Grund? Nur weil es auch mal nach oben gehen kann?

(01.06.2013 )MoD schrieb:  
zum Populismusvorwurf: Wie reflexartig ist eigentlich deine reaktion:

Gehaltsdiskussion --> Neiddebatte --> pfui: Populismus

Sie wäre nicht "reflexartig", wenn zur Forderung nach einer 10% Kürzung auch dazugeschrieben würde, welcher sachlicher Grund dahintersteht. Es steht aber kein sachlicher Grund dahinter. Es wird nur von Solidarität, Fairness, etc. geschrieben (etwas, das wohl auch durch die Nicht-Erhöhungen gezeigt wurde).

Ich habe an sich kein Problem mit einer 10% Senkung. Man muss sie nur gut begründen. Es wird aber nicht begründet, es wird behauptet, dass Qualifikation, Begabung und Befähigung fehlen würden und unterstellt, dass einige Politiker Einzelne bevorzugen. Was im Einzelfall sicher stimmt, muss nicht zwingend auf alle zutreffen. Das zu behaupten halte ich für populstisch.


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Anatol

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Beitrag #50688 | 01.06.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Faire Politikerbezüge
(01.06.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
(01.06.2013 )MoD schrieb:  
Auch ich hab nicht nur einmal gehört: "Ihr seit eine Partei und als solche wollt ihr an die Tröge".

Den Vorwurf wird man sich immer gefallen lassen müssen, denn natürlich wollen wir "an die Tröge". Ohne Geld koa Musi oder: Budget ist in Zahlen gegossene Politik. Klar geht es ums Geld, was denn sonst? Es kann sich übrigens jeder selbst diesen politischen Mist antun und sich sofort zum Infostand dazustellen wenn er meint, dass das so leicht verdientes Geld wäre.

Die Piraten müssen sich halt die Frage stellen, ob sie mit populistischen Ansagen wie Strache & Co. Meter machen wollen, oder ob sie inhaltlich beitragen wollen. Das sollten wir vielleicht mal abstimmen aber ich glaube, dass man zur BGV keine Anträge mehr einbringen kann, oder?

(01.06.2013 )MoD schrieb:  
Ob eine einmalige Bezugskürzung von 10% gerechtfertigt ist . darüber lässt sich streiten. was man aber gegen eine Kopplung der Einkommensentwicklung an die Entwicklung der Durchschnittseinkommen haben kann, ist mir schleierhaft.

Das ist bereits gekoppelt. Siehe Sonderaufgaben des Rechnungshofes: Kundmachung des Anpassungsfaktors. Der Vorschlag des Rechnungshofes orientiert sich an der Inflation bzw. an der Erhöhung der ASVG Pensionen. Die Politik entscheidet dann. In den letzten vier Jahren hat sich die Politik gegen (!) die Steigerung entschieden. Die Leute kriegen das halt einfach nicht mit.

Im Antrag wurde nicht einmal darauf hingewiesen. Ich behaupte sogar, dass der Antragsteller das gar nicht weiß und dass es ihn auch gar nicht interessiert. In diesem Artikel in der Presse kann man nachlesen, dass so eine Nullohnrunde 3 Mio. € bringt. Das ist ja eine richtig heftige Ersparnis bei einem Budget von 70.000.000.000€ und erspart jedem der rund 8 Mio. Österreicher ca. 30 Cent. Na wenn das mal keine wirklich gute Idee ist wo man einsparen kann, dann weiß ich auch nicht.

Und beim Personal sparen, das ist ja opportun - das machen die Firmen ja auch. Beim Gehalt der Politiker (das ja auch versteuert wird, und nicht zu knapp) werden auch die Piraten plötzlich ziemlich neoliberal und schreien "runter mit den Löhnen, ihr verdient viel zu viel!". Solche Sprüche ist man sonst nur von der Industriellenvereinigung gewohnt. Wer hätte das gedacht.

.

Also lieber Betriebsdirektor !
Ich habe selbstverständlich gewusst das unsere " Volksvertreter " in den letzten
4 ( vier ) Jahren keine gehahtsanpassungen gemacht haben.
Zu deiner Information habe ich auch mit mehreren Parlamentsabgeordneten ( im Parlament ) über unterschiedliche Themen gesprochen. Auch mit Barbara Prammer .
Und vielen anderen. Nachdem ich auch von vielen Menschen ihre Einstellung zu unseren Politikern kenne ( ich versuche nicht alle in ein Topf zuwerfen ) , auch unsere
Info- Tische , oder sonstige Veranstaltungen , sind für mich eine gute Basis um die Situation auch richtig beurteilen zu können.
Und es geht primar nicht um ein mögliches " Ersparnis für unser Budget ", sondern um
ein " angemessenes" Einkommen für unsere Politiker !
Gast
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Beitrag #61696 | 16.07.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Faire Politikerbezüge
(01.06.2013 )Anatol schrieb:  
(01.06.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
(01.06.2013 )MoD schrieb:  
Auch ich hab nicht nur einmal gehört: "Ihr seit eine Partei und als solche wollt ihr an die Tröge".

Den Vorwurf wird man sich immer gefallen lassen müssen, denn natürlich wollen wir "an die Tröge". Ohne Geld koa Musi oder: Budget ist in Zahlen gegossene Politik. Klar geht es ums Geld, was denn sonst? Es kann sich übrigens jeder selbst diesen politischen Mist antun und sich sofort zum Infostand dazustellen wenn er meint, dass das so leicht verdientes Geld wäre.

Die Piraten müssen sich halt die Frage stellen, ob sie mit populistischen Ansagen wie Strache & Co. Meter machen wollen, oder ob sie inhaltlich beitragen wollen. Das sollten wir vielleicht mal abstimmen aber ich glaube, dass man zur BGV keine Anträge mehr einbringen kann, oder?

(01.06.2013 )MoD schrieb:  
Ob eine einmalige Bezugskürzung von 10% gerechtfertigt ist . darüber lässt sich streiten. was man aber gegen eine Kopplung der Einkommensentwicklung an die Entwicklung der Durchschnittseinkommen haben kann, ist mir schleierhaft.

Das ist bereits gekoppelt. Siehe Sonderaufgaben des Rechnungshofes: Kundmachung des Anpassungsfaktors. Der Vorschlag des Rechnungshofes orientiert sich an der Inflation bzw. an der Erhöhung der ASVG Pensionen. Die Politik entscheidet dann. In den letzten vier Jahren hat sich die Politik gegen (!) die Steigerung entschieden. Die Leute kriegen das halt einfach nicht mit.

Im Antrag wurde nicht einmal darauf hingewiesen. Ich behaupte sogar, dass der Antragsteller das gar nicht weiß und dass es ihn auch gar nicht interessiert. In diesem Artikel in der Presse kann man nachlesen, dass so eine Nullohnrunde 3 Mio. € bringt. Das ist ja eine richtig heftige Ersparnis bei einem Budget von 70.000.000.000€ und erspart jedem der rund 8 Mio. Österreicher ca. 30 Cent. Na wenn das mal keine wirklich gute Idee ist wo man einsparen kann, dann weiß ich auch nicht.

Und beim Personal sparen, das ist ja opportun - das machen die Firmen ja auch. Beim Gehalt der Politiker (das ja auch versteuert wird, und nicht zu knapp) werden auch die Piraten plötzlich ziemlich neoliberal und schreien "runter mit den Löhnen, ihr verdient viel zu viel!". Solche Sprüche ist man sonst nur von der Industriellenvereinigung gewohnt. Wer hätte das gedacht.

.

Also lieber Betriebsdirektor !
Ich habe selbstverständlich gewusst das unsere " Volksvertreter " in den letzten
4 ( vier ) Jahren keine gehahtsanpassungen gemacht haben.
Zu deiner Information habe ich auch mit mehreren Parlamentsabgeordneten ( im Parlament ) über unterschiedliche Themen gesprochen. Auch mit Barbara Prammer .
Und vielen anderen. Nachdem ich auch von vielen Menschen ihre Einstellung zu unseren Politikern kenne ( ich versuche nicht alle in ein Topf zuwerfen ) , auch unsere
Info- Tische , oder sonstige Veranstaltungen , sind für mich eine gute Basis um die Situation auch richtig beurteilen zu können.
Und es geht primar nicht um ein mögliches " Ersparnis für unser Budget ", sondern um
ein " angemessenes" Einkommen für unsere Politiker !

If you feed peanuts,you get monkeys

Wenn man gute Leute will, muss man sie gut bezahlen.
Das ist hier eine reine Neiddebatte.
Anatol

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Beitrag #61774 | 16.07.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Faire Politikerbezüge
(16.07.2013 )Gast schrieb:  
(01.06.2013 )Anatol schrieb:  
(01.06.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
(01.06.2013 )MoD schrieb:  
Auch ich hab nicht nur einmal gehört: "Ihr seit eine Partei und als solche wollt ihr an die Tröge".

Den Vorwurf wird man sich immer gefallen lassen müssen, denn natürlich wollen wir "an die Tröge". Ohne Geld koa Musi oder: Budget ist in Zahlen gegossene Politik. Klar geht es ums Geld, was denn sonst? Es kann sich übrigens jeder selbst diesen politischen Mist antun und sich sofort zum Infostand dazustellen wenn er meint, dass das so leicht verdientes Geld wäre.

Die Piraten müssen sich halt die Frage stellen, ob sie mit populistischen Ansagen wie Strache & Co. Meter machen wollen, oder ob sie inhaltlich beitragen wollen. Das sollten wir vielleicht mal abstimmen aber ich glaube, dass man zur BGV keine Anträge mehr einbringen kann, oder?

(01.06.2013 )MoD schrieb:  
Ob eine einmalige Bezugskürzung von 10% gerechtfertigt ist . darüber lässt sich streiten. was man aber gegen eine Kopplung der Einkommensentwicklung an die Entwicklung der Durchschnittseinkommen haben kann, ist mir schleierhaft.

Das ist bereits gekoppelt. Siehe Sonderaufgaben des Rechnungshofes: Kundmachung des Anpassungsfaktors. Der Vorschlag des Rechnungshofes orientiert sich an der Inflation bzw. an der Erhöhung der ASVG Pensionen. Die Politik entscheidet dann. In den letzten vier Jahren hat sich die Politik gegen (!) die Steigerung entschieden. Die Leute kriegen das halt einfach nicht mit.

Im Antrag wurde nicht einmal darauf hingewiesen. Ich behaupte sogar, dass der Antragsteller das gar nicht weiß und dass es ihn auch gar nicht interessiert. In diesem Artikel in der Presse kann man nachlesen, dass so eine Nullohnrunde 3 Mio. € bringt. Das ist ja eine richtig heftige Ersparnis bei einem Budget von 70.000.000.000€ und erspart jedem der rund 8 Mio. Österreicher ca. 30 Cent. Na wenn das mal keine wirklich gute Idee ist wo man einsparen kann, dann weiß ich auch nicht.

Und beim Personal sparen, das ist ja opportun - das machen die Firmen ja auch. Beim Gehalt der Politiker (das ja auch versteuert wird, und nicht zu knapp) werden auch die Piraten plötzlich ziemlich neoliberal und schreien "runter mit den Löhnen, ihr verdient viel zu viel!". Solche Sprüche ist man sonst nur von der Industriellenvereinigung gewohnt. Wer hätte das gedacht.

.

Also lieber Betriebsdirektor !
Ich habe selbstverständlich gewusst das unsere " Volksvertreter " in den letzten
4 ( vier ) Jahren keine gehahtsanpassungen gemacht haben.
Zu deiner Information habe ich auch mit mehreren Parlamentsabgeordneten ( im Parlament ) über unterschiedliche Themen gesprochen. Auch mit Barbara Prammer .
Und vielen anderen. Nachdem ich auch von vielen Menschen ihre Einstellung zu unseren Politikern kenne ( ich versuche nicht alle in ein Topf zuwerfen ) , auch unsere
Info- Tische , oder sonstige Veranstaltungen , sind für mich eine gute Basis um die Situation auch richtig beurteilen zu können.
Und es geht primar nicht um ein mögliches " Ersparnis für unser Budget ", sondern um
ein " angemessenes" Einkommen für unsere Politiker !

If you feed peanuts,you get monkeys

Wenn man gute Leute will, muss man sie gut bezahlen.
Das ist hier eine reine Neiddebatte.

Welche gute Leute sitzen / arbeiten heute im Parlament ? Politik ist nicht nur Fachwissen , sondern muss auch Glaubwürdigkeit und Vertrauen vermitteln. Und das haben wir heute nicht.
Und " diese Abgabe " , auch wenn populistisch klingt , ist ein Zeichen das uns nicht
primär ums Geld geht. Und hat mit Neiddebatte nichts Zutun.
Gast
Gast
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Beitrag #61932 | 17.07.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Faire Politikerbezüge
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Welche gute Leute sitzen / arbeiten heute im Parlament ? Politik ist nicht nur Fachwissen , sondern muss auch Glaubwürdigkeit und Vertrauen vermitteln. Und das haben wir heute nicht.
Und " diese Abgabe " , auch wenn populistisch klingt , ist ein Zeichen das uns nicht
primär ums Geld geht. Und hat mit Neiddebatte nichts Zutun.
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Also haben wir nur schlechte Leute dort sitzen?
Irgendwie waren aber über 50% der Bevölkerung , nämlich diejenigen welche wählen waren, anderer Meinung.
Und es stimmt, welche Person, die eine gute, fundierte Ausbildung hat und in der freien Wirtschaft weitaus mehr verdienen kann, will dann noch in die Politik? Ist eh schon ein mies bezahlter Job wenn man die Stunden rechnet.
Aber Hauptsache der andere hat nicht mehr als ich.
Anatol

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Beitrag #62471 | 20.07.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Faire Politikerbezüge

Welche gute Leute sitzen / arbeiten heute im Parlament ? Politik ist nicht nur Fachwissen , sondern muss auch Glaubwürdigkeit und Vertrauen vermitteln. Und das haben wir heute nicht.
Und " diese Abgabe " , auch wenn populistisch klingt , ist ein Zeichen das uns nicht
primär ums Geld geht. Und hat mit Neiddebatte nichts Zutun.
[/quote]

Also haben wir nur schlechte Leute dort sitzen?
Irgendwie waren aber über 50% der Bevölkerung , nämlich diejenigen welche wählen waren, anderer Meinung.
Und es stimmt, welche Person, die eine gute, fundierte Ausbildung hat und in der freien Wirtschaft weitaus mehr verdienen kann, will dann noch in die Politik? Ist eh schon ein mies bezahlter Job wenn man die Stunden rechnet.
Aber Hauptsache der andere hat nicht mehr als ich.
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Ein SPÖ - Parlamentsabgeordnete der schon 36 Jahre in der Politik ist , hat mir bei unseren treffen im
Parlament klar und deutlich gesagt : fast für alle geht's nur um die " LISTE ! " Auf die liste zu kommen, und nicht von den " LISTE " rausfliegen.
Und wieso sollen Bürger uns Glauben das wir " anders sind ? "
Und dieser Parlamentsabgeordnete hat 5 Mitarbeiter . Und sie werden nicht von ihm bezahlt. Dafür gibts extra Budget.




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