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Kurzes Fazit aus Salzburg - die SPP will Kohle von der Piratenpartei Österreichs
Sonstwer
Pirat*in
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Beitrag #48805 | 26.05.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Kurzes Fazit aus Salzburg - die SPP will Kohle von der Piratenpartei Österreichs
http://forum.salzburger-piratenpartei.at...c0a84861df
Zitat:
19:37h Sollen die Salzburger PiratInnen ab sofort aktiv als Landespartei mit
dem Ziel eines Zusammenschlusses von unabhängigen Körperschaften wie z.B. Tirol
unter einem Dachverband der österreichischen Piraten agieren und die
Landesorganisation Salzburg zum „Backup“, die Rollen also einfach getauscht, werden?

19:55h Angenommen 13 - 2x Enthaltung
19:58h Abstimmung
Soll die Landesorganisation Salzburg aktiv werden beim Versuch bei
den Nationalratswahlen im Herbst 2013 antreten zu können?
20:25h 6 x ja
6 x nein
3 x Enthaltung
Der Antrag wird bei gleich viel Zustimmung wie Ablehnung und 3 Enthaltungen nicht
angenommen.

20:25h Sollen die Salzburger PiratInnen nach Zusicherung entsprechender
finanzieller Mittel nach einem Wahlerfolg doch beim Versuch helfen zur
Nationalratswahl anzutreten, um den Gemeinderatswahlkampf zu finanzieren?
20:33h Antrag auf Ende der Wortmeldungen
11 ja, 2 nein, 1 Enthaltung

20:34h Abstimmung 8

1 x nein
1 x Enthaltung
13 x ja

Resolution: TTIP/CETA/TiSA-freie Gemeinde

Um gut zu argumentieren muss man lernen zu Widerlegen, aber richtig

Teresa Bücker: Burnout & Broken Comment Culture

Ingrid Brodnig: Online hate and how to battle it
c3o

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Beitrag #48815 | 27.05.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Kurzes Fazit aus Salzburg - die SPP will Kohle von der Piratenpartei Österreichs
Längeres Fazit – Achtung, meine Meinung, nicht "die des BV" oder so:

Trotz Bemühungen sind alle Abstimmungen "separatistisch" ausgegangen:
- Man will als SPP auftreten
- Eine Mehrheit will nur bei der NR-Wahl helfen, wenn ihnen über die in der aktuellen Finanzordnung festgelegte Regelung hinaus finanzielle Mittel vertraglich zugesichert werden

Mir scheint, dass sich die Salzburger Mitglieder großteils überhaupt nicht als Teil der Bundesorganisation wahrnehmen, sondern den Eindruck haben, das sei irgendjemand anderer (und vielleicht sogar eine kohärente Gruppe, bei der was eine Einzelperson sagt auch mit der Gruppenmeinung gleichzusetzen ist, und die irgendwelche bösen Absichten ihnen gegenüber verfolge).
Das kam für mich immer wieder in Wortmeldungen zum Ausdruck und vor allem in der Abstimmung, dass man einen rechtsgültigen Vertrag mit dem Bund über die Finanzierungsaufteilung für Salzburg nach der NR-Wahl anstreben will (= reine Geschäftsbeziehung unter Fremden zum gegenteiligen Vorteil), statt z.B. zu versuchen, eine satzungsmäßige Regelung zu finden, die dann für alle LOen gilt (= Konsens suchen, Zusammenhalten unter Befreundeten).
Generell wird bei Streitpunkten davon ausgegangen dass irgendjemand ("da oben") nun endlich aktiv werden müsse, statt das eigene volle Antrags- und Stimmrecht wahrzunehmen, Satzungsänderungen vorzuschlagen, usw.

Ich glaube nicht, dass hinter diesem Eindruck in erster Linie große sachliche Differenzen stecken, sondern eher:

1. Kommunikationsfehler in der Vergangenheit. Neben einigen konkreten Beispielen (etwa seitens Schiedsgericht und Schatzmeister) sind es vor allem strukturelle Probleme, die wir lösen müssen – auch, da sie auch auf mehrere andere Landesorganisationen zutreffen:
- Keine 100%ige Akzeptanz von LQFB unter den Parteimitgliedern
- Keine proaktiven Bemühungen sicherzustellen, dass alle Mitglieder von zur Abstimmung kommenden Satzungsänderungen oder über bundesweite Ereignisse/Ergebnisse, die lokale Auswirkungen haben, informiert werden
- Keine Kommunikation des Bundesvorstands über seine Tätigkeiten abseits von langweiligen Protokollen
- Verweigerung des Forums durch viele Mitglieder aufgrund inakzeptablem Umfang & Umgangston
- Fehlendes Wissen über die Struktur und die eigenen Möglichkeiten/Rechte in der Bundespartei
...

2. Die Person Wolfgang Bauer und seine Feindschaften mit allen möglichen Leuten, die sich so hochgeschaukelt haben (egal wer angefangen haben mag), dass keine gegenseitige Annäherung mehr wahrscheinlich scheint.
Er macht m.E. auch konstant polemisch Stimmung gegen die Bundesorganisation, gestern etwa durch das Vorspielen eines aus dem Kontext gerissenen Ausschnitts einer BV-Sitzung oder die sehr wertenden Formulierungen seiner Anträge. Unter den auf der LGV anwesenden hat er, sicherlich auch aufgrund seines wirklich enormen Zeit- und Energieeinsatzes, fast vollständigen Rückhalt.

3. Erst an dritter Stelle stehen durchaus auch teils andere Auffassungen über Basisdemokratie und die Rolle von Vorständen, oder unterschiedliches persönliches Interesse an Politik (lokal/Autobahnumfahrungen planen vs. überregional/große Visionen wälzen).
Zur Frage der Identifikation mit der globalen Piratenbewegung kommt es erst gar nicht – bei der LGV hat keine/r der KandidatInnen für die Gemeinderatswahl 2014 hat auch nur irgendwelche inhaltlichen Ansagen gemacht. Wolf betonte, das Bundesprogramm sei noch nie angezweifelt worden – aber da meiner Erinnerung nach keinerlei politische Aussagen fielen, finde ich das schwer einzuschätzen.


Wolf schlägt vor, eine Kommission zu bilden, die die nächsten Monate Unvereinbarkeiten zwischen lokalen Beschlüssen und Bundesordnungen identifiziert und auflöst, und möchte in einem Jahr wieder über SPP vs. LO Salzburg abstimmen.


Meine persönliche Einschätzung ist:
Ich erwarte mir davon keine systemischen Verbesserungen.
Ich finde schade, dass es so weit gekommen ist; aber man muss mit dem nun klar bestätigten Status Quo umgehen.

Ich würde vorschlagen, den in Wolfs Antrag erwähnten Deal (Vertragsabschluss über 80% der Parteienfinanzierung pro in Salzburg erzielter Stimme als Gegenleistung für UE-Sammlung) zur BGV einbringen und abstimmen. Danach haben wir entweder einen für beide Seiten akzeptablen Tausch oder eine (Halb-)Landesorganisation, die explizit den Nationalratswahlkampf nicht unterstützt.
Sechs Personen haben in einer vorangehenden Abstimmung angegeben, es dennoch tun zu wollen – ob man aber bei Ablehnung des Finanzantrags dann noch darauf hoffen kann, kann man m.E. nicht voraussetzen. Andernfalls müssten wir uns nach anderen Leuten umsehen, die das tun. Die Zeit ist dann natürlich extrem knapp – pragmatischerweise müsste dieses Umsehen gleich starten. Dass es von viel Erfolg gekrönt sein wird, ist natürlich eher unwahrscheinlich...
Sollte der Deal abgelehnt werden und die LO also nicht offiziell unterstützen, sollte dann m.E. konsequenterweise auch die Salzburger Landesliste für die Nationalratswahl einer Akzeptanzwahl unterworfen werden (§2c6 BWO).
Über die zukünftige Zusammenarbeit mit der SPP (GRW14, EU14) könnte man dann immer noch in Ruhe weiterverhandeln – die Zeichen stünden dann aber endgültig beiderseitig mehrheitlich auf Konflikt.

Die Position der Salzburger Mitglieder ist nun klar, einfache Lösungen scheinen mir nicht in Sicht – lasst uns auf der BGV die Meinung der gesamten Basis herausfinden.

Sonstige Vorschläge?

Es muss anders werden, damit es gut wird.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.05.2013 00:31 von c3o.)
Schuttwegraeumer

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Beitrag #48876 | 27.05.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Kurzes Fazit aus Salzburg - die SPP will Kohle von der Piratenpartei Österreichs
Genau das habe ich schon vor langer Zeit gesehen.
Mir ist WOLF schon in meiner Zeit in der BGF aufgefallen und zwar leider negativ.
Sei es in Sachen LQFB oder in der frage ob der EBV alles das ändern darf was die BGV beschlossen hat da sie ja das höchste Organ ist wenn die BGV nich tagt.
DU hast leider pausenlos zu gunsten Wolfs gemauert.
Schaue dir nur an wie du in LIQUID gestimmt hast sobald es um Salzbur oder Wolf ging.

Ich finde ein Ende mit Schrecken und ein (hoffentlich) Lerneffekt besser wie ein Schrecken ohne Ende.
wilcox

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Beitrag #49020 | 27.05.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Kurzes Fazit aus Salzburg - die SPP will Kohle von der Piratenpartei Österreichs
(27.05.2013 )c3o schrieb:  
2. Die Person Wolfgang Bauer und seine Feindschaften mit allen möglichen Leuten, die sich so hochgeschaukelt haben (egal wer angefangen haben mag), dass keine gegenseitige Annäherung mehr wahrscheinlich scheint.
Er macht m.E. auch konstant polemisch Stimmung gegen die Bundesorganisation...

[EDIT: Anspielungen auf persönliche Umstände gelöscht - jokersteve]
Das kann einem schon sauer aufstossen.
(27.05.2013 )c3o schrieb:  
Sonstige Vorschläge?

Ja, rausschmeissen.
Wenn ihr auf Lava und mir gehoert haettet, waeren euch viele Probleme erspart geblieben.
Aber eure Unfaehigkeit schnelle, kompromisslose Entscheidungen zu treffen, bricht euch gerade das Genick. Aber das sagte ich ja schon mal...
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.05.2013 20:28 von jokersteve.)




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