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finanzielle Mittel für Gleichberechtigungsangelegenheiten geschlechtergerechter v
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Beitrag #45113 | 10.05.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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finanzielle Mittel für Gleichberechtigungsangelegenheiten geschlechtergerechter v
Bundesweite Themen: Gleichstellung, Diversität, Integration
Programmantrag direkt: Thema 1357
Ereignis: Neues Thema
Phase: Neu (14 days 23:59:49 left)
i2973: finanzielle Mittel für Gleichberechtigungsangelegenheiten geschlechtergerechter verteilen
Zitat:
Text
Die Piratenpartei fordert, dass Gelder, die im Sinne der Geschlechtergerechtigkeit ausgegeben werden, geschlechtergerechter verteilt werden, und nicht fast ausschließlich feministischen Projekten zugute kommen. Es sollen mit diesen Geldern auch Projekte gefördert werden, die sich gezielt um Probleme und Anliegen kümmern, die Männer betreffen.
Es soll durchaus weiterhin möglich sein, einen Verteilungsschlüssel zugunsten eines Geschlechtes zu machen, um historisch gewachsene Unterschiede auszugleichen, jedoch sollte dabei nicht passieren, dass Gleichberechtigung meist eine volle Deckungsgleichheit mit Feminismus bedeutet. Geld sollte auch an andere Institutionen und Organisationen gehen, die sich mit Gleichberechtigung bzw. Problemen und Nachteilen beschäftigen die sich aufgrund eines biologischen Geschlechts ergeben. 
== Begründung ===
Wo Gleichberechtigung draufsteht, steckt oft zu 100% Feminismus drinnen. Zweifellos ist es in vielen Bereichen nötig die Frauen zu fördern. Dennoch darf wohl die Frage gestellt werden ob diese nahezu vollständige Deckungsgleichheit der Begriffe Gleichberechtigung bzw. Geschlechtergerechtigkeit mit Frauenangelegenheiten wirklich so sein sollte. Trotz dreimal so hoher Selbstmordraten, höherer Obdachlosenraten, und Schwierigkeiten in anderen Bereichen gibt es für die Männer wohl keine auch nur halb so gut finanzierten Stellen die ihnen Studien machen, potentielle Problemfelder vorbeten und ihnen einen Namen geben in dem sie ihre Probleme wiedererkennen oder sogar lösen können.
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Beitrag #49876 | 29.05.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Förderung von Genderprojekten
Bundesweite Themen: Gleichstellung, Diversität, Integration
Programmantrag direkt: Thema 1357
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Diskussion (13 days 00:50:02 left)
i3124: Förderung von Genderprojekten
Zitat:
Der folgende Text möge an passender Stelle (z.B. unter der genannten Überschrift und Subüberschrift) ins Parteiprogramm aufgenommen werden:
Antrag
Gleichberechtigung und Diversität
Gleichberechtigung
Förderung von Genderprojekten
Die Piratenpartei Österreichs setzt sich für die Förderung von Projekten ein, die sich mit dem Ausgleich von Geschlechterungleichgewichten in verschiedenen Teilbereichen unserer Gesellschaft beschäftigen. In einer offenen und toleranten Gesellschaft sollte in möglichst allen Bereichen des täglichen Lebens ein Geschlechtergleichgewicht bestehen.
Um dieses Ziel zu erreichen, sollen einerseits öffentliche Gelder für die Förderung von Menschen, die sich keinem der beiden klassischen Geschlechter zuordnen, eingesetzt werden. Andererseits sollen sowohl Projekte explizit für Frauen als auch für Männer gefördert werden. Bei der Verteilung von finanziellen Mitteln soll dabei die Frauenförderung durchaus besonders gewichtet werden, um historisch gewachsene und nach wie vor bestehende Unterschiede und gesellschaftliche Ungleichgewichte auszugleichen. Daneben sollen aber auch Institutionen und Organisationen berücksichtigt werden, die sich allgemein mit Gleichberechtigung im Genderkontext beschäftigen.
Insgesamt ist die Piratenpartei Österreichs der Ansicht, dass – auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt die teilweise Benachteiligung von Männern in ihrem Ausmaß nicht mit der Benachteiligung von Frauen vergleichbar ist – die Probleme einer Bevölkerungsgruppe nicht aufgrund von schwerwiegenderen Problemen einer anderen Bevölkerungsgruppe vernachlässigt werden sollten.
Begründung
Um das Ziel einer Gesellschaft zu erreichen, die in möglichst vielen Bereichen eine gleichmäßige Geschlechterstruktur darstellt sollen Projekte gefördert werden, die z.B. Frauen in männerdominierten Bereichen fördert. Dies soll jedoch auch für Personen, die sich keinem der beiden klassischen Geschlechter zuordnen oder auch für Männer gelten, je nachdem ob und wo eine geschlechterspezifische Benachteiligung besteht. (Zum Beispiel wäre eine Förderung für mehr Männer in frauendominierten Berufgruppen wie dem Sozialbereich wünschenswert.)
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Beitrag #50082 | 30.05.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: finanzielle Mittel für Gleichberechtigungsangelegenheiten geschlechtergerechter
Liquid <Liquid@forum.piratenpartei.at>' schrieb:
* i2973: finanzielle Mittel für Gleichberechtigungsangelegenheiten geschlechtergerechter verteilen
Im Prinzip läuft der Antrag darauf hinaus, dass Gelder die für Gleichberechtigung ausgegeben werden nicht immer einer bestimmten Theorie folgen müssen. Diese Vermischung der Begriffe, die mir da im Antrag vorgeworfen wird, passiert eigentlich permanent in unserer Realpolitik.

Viel was im Sinne der Gleichberechtigung gefördert wird, wird von Personen oder Organisationen besetzt, die sich dem Feminismus zuordnen.

Warum das ein Problem sein kann?
Nun, in Deutschland hat man zum Beispiel beschlossen auch einen Männer zu fördern. Der geförderte Verein war allerdings wieder feministischer Prägung, d.h. er greift gewisse Probleme die Männer haben (Sorgerecht, Benachteiligung im Bildungssystem, ...) gar nicht auf sondern probiert eher Männer im Sinne der Frauen zu bewegen (Karenz, etc.).

Was zwar nicht unbedingt schlecht sein muss - aber ein wichtiges Feld bei Gleichberechtigungsangelegenheiten wird hier gar nicht besetzt. Es werden bestimmte Anliegen nicht vertreten. Es gibt keinen der etwas sagt wenn zB wie bei der Med Uni Wien "genderbereinigte Aufnahmetests" gemacht werden obwohl es seit 1982 mehr Absolventinnen als Absolventen gibt.

Ein weiteres Beispiel der Begriffsvermischung ist die "geschlechtergerechte Sprache". Das was so bezeichnet wird ist meist nicht geschlechtergerecht, sondern kehrt eher nur die Problematik um. Der Begriff "feministische Sprache" wäre zB beim Binnen-I wohl viel eher angebracht. Insofern finde ich es interessant dass man mir die Begriffsvermischung vorwirft, wo ich sie eigentlich auflösen wollte. Vielleicht war die Formulierung nicht gut - aber man möge bitte die Begriffsvermischung anderswo auch entdecken.
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Beitrag #53701 | 11.06.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Programmantrag direkt
Bundesweite Themen: Gleichstellung, Diversität, Integration
Programmantrag direkt: Thema 1357
Ereignis: Thema hat die nächste Phase erreicht
Phase: Eingefroren (14 days 23:59:46 left)
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Beitrag #57092 | 26.06.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Programmantrag direkt
Bundesweite Themen: Gleichstellung, Diversität, Integration
Programmantrag direkt: Thema 1357
Ereignis: Thema hat die nächste Phase erreicht
Phase: Abstimmung (14 days 23:59:36 left)




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