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Datenschutz: Soll für alle Bürgerinnen und Bürger gelten
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Beitrag #44422 | 08.05.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Datenschutz: Soll für alle Bürgerinnen und Bürger gelten
Bundesweite Themen: Digitales, Urheber-/Patentrecht, Datenschutz
Unverbindliches Meinungsbild (4–5 Wochen): Thema 1350
Ereignis: Neues Thema
Phase: Neu (7 days 23:59:31 left)
i2955: Datenschutz: Soll für alle Bürgerinnen und Bürger gelten
Zitat:
Die Piratenpartei sieht das Thema Datenschutz als umfassend an und es sollen alle Bürgerinnen und Bürger, egal welcher Haufarbe, Geschlechts und sozialem Status gleich geschützt sein.
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Beitrag #44423 | 08.05.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Datenschutz: Soll nicht für Reiche gelten
Bundesweite Themen: Digitales, Urheber-/Patentrecht, Datenschutz
Unverbindliches Meinungsbild (4–5 Wochen): Thema 1350
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Neu (7 days 23:58:17 left)
i2956: Datenschutz: Soll nicht für Reiche gelten
Zitat:
Die Piratenpartei sieht das Thema Datenschutz nicht als umfassend an. Es sollen alle Leute geschützt werden, außer reiche Leute. Die müssen ihre Gehälter und Vermögen offenlegen, damit jeder weiß, wie viel sie besitzen und/oder verdienen.
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Beitrag #44424 | 08.05.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Datenschutz: Soll nicht für arme Leute gelten
Bundesweite Themen: Digitales, Urheber-/Patentrecht, Datenschutz
Unverbindliches Meinungsbild (4–5 Wochen): Thema 1350
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Neu (7 days 23:57:40 left)
i2957: Datenschutz: Soll nicht für arme Leute gelten
Zitat:
Die Piratenpartei sieht das Thema Datenschutz nicht als umfassend an. Es sollen alle Leute geschützt werden, außer arme Leute die vom Staat Geld kriegen. Diese Leute müssen alle Förderungen und Transfers offenlegen, damit man sehen kann, wer wie viel vom Staat profitiert.
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Beitrag #44425 | 08.05.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Datenschutz: Soll nicht für Firmen gelten
Bundesweite Themen: Digitales, Urheber-/Patentrecht, Datenschutz
Unverbindliches Meinungsbild (4–5 Wochen): Thema 1350
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Neu (7 days 23:56:10 left)
i2958: Datenschutz: Soll nicht für Firmen gelten
Zitat:
Die Piratenpartei sieht das Thema Datenschutz nicht als umfassend an. Es sollen alle Leute geschützt werden, außer Firmen. Firmen, egal ob privat, an der Börse oder öffentliche Unternehmen, müssen alle Informationen über ihre Gewinne und Vermögen offenlegen.
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Beitrag #44449 | 08.05.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Schwedisches Modell: Offenlegung aller Steuerleistungen
Bundesweite Themen: Digitales, Urheber-/Patentrecht, Datenschutz
Unverbindliches Meinungsbild (4–5 Wochen): Thema 1350
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Neu (7 days 22:25:19 left)
i2959: Schwedisches Modell: Offenlegung aller Steuerleistungen
Zitat:
Die Piratenpartei orientiert sich am schwedischen Modell der Offenlegung aller Steuerleistungen jedes Bürger bzw. Steuerzahlers.
ausm

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Beitrag #44455 | 08.05.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Schwedisches Modell: Offenlegung aller Steuerleistungen
Ich kenn das Schwedische Modell leider nicht, kannst du uns zu dem Thema mal ins Bild setzen?
Liquid
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Beitrag #44451 | 08.05.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Datenschutz: Soll nur beim Downloaden gelten, damit man nicht belangt werden kann
Bundesweite Themen: Digitales, Urheber-/Patentrecht, Datenschutz
Unverbindliches Meinungsbild (4–5 Wochen): Thema 1350
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Neu (7 days 22:17:56 left)
i2960: Datenschutz: Soll nur beim Downloaden gelten, damit man nicht belangt werden kann
Zitat:
Die Piraten treten für Datenschutz beim Downloaden ein, damit sie beim Stehlen von urheberrechtlich geschütztem Material nicht verfolgt werden können.
Liquid
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Beitrag #44452 | 08.05.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Datenschutz: unterschiedlich für unterschiedliche Unternehmenstypen
Bundesweite Themen: Digitales, Urheber-/Patentrecht, Datenschutz
Unverbindliches Meinungsbild (4–5 Wochen): Thema 1350
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Neu (7 days 22:14:30 left)
i2961: Datenschutz: unterschiedlich für unterschiedliche Unternehmenstypen
Zitat:
Der Datenschutz in Unternehmen soll unterschiedlich je nach Unternehmenstyp sein.
ausm

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Beitrag #44460 | 08.05.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Datenschutz: unterschiedlich für unterschiedliche Unternehmenstypen
Also der Meinung bin ich nicht. Datenschutz soll die privatsphäre von Personen schützen. Aber Unternehmen sollten meiner Meinung nach überhaupt kein recht auf Datenschutz haben.
D.h. was über ein Unternehmen an die Öffentlichkeit kommt, sollen diese auch nicht mehr verstecken können. Ein Unternehmen soll auch kein Recht auf Löschung Unternehmensbezogener Daten haben, warum auch?
Datenschutz soll rein nur für Menschen da sein, und ein Unternehmen soll auch niemand zur Herausgabe der bekannten Unternehmensbezogenen Daten zwingen können. Was ich über ein Unternehmen weis, und woher ich das weis, das bekannt zu geben zu müssen, dazu soll mich oder eine andere Person nicht gezwungen werden.
Betriebsdirektor
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Beitrag #44470 | 08.05.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Datenschutz: unterschiedlich für unterschiedliche Unternehmenstypen
(08.05.2013 )ausm schrieb:  
Also der Meinung bin ich nicht. Datenschutz soll die privatsphäre von Personen schützen. Aber Unternehmen sollten meiner Meinung nach überhaupt kein recht auf Datenschutz haben.

Das heißt, wenn ein Unternehmen innovativ ist und viel Forschung betreibt, um ein neues Produkt entwickeln zu können und mit dem Vertrieb und Verkauf Arbeitsplätze schaffen würde, dann würdest du die Daten des Unternehmens ebenfalls nicht als schützenswert betrachten?

Wäre es für dich ok, wenn ein Angestellter alles, was er an Daten findet, dort einfach kopieren kann und damit, beispielsweise vom Ausland aus, dem Unternehmen Konkurrenz macht? Wer würde in so einem Umfeld noch in Forschung und Entwicklung investieren?

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ausm

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Beitrag #44909 | 10.05.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Datenschutz: unterschiedlich für unterschiedliche Unternehmenstypen
Du verwechselst da Datenschutz mit Patent-/Urheberrecht/Betriebsgeheimnis/Verschuldenshaftung von Angestellten.
Das sind unterscheidliche Sachen.
Wenn ein Angestellter Vorsätzlich ein Betriebsgeheimnis ausplaudert, oder verkauft o. ä. hat er einen Schaden verursacht, und kann dafür vom Unternehmen belangt werden.
Das hat alles nichts mit Datenschutz zu tun.
Und wenn ein Unternehmen Forschung betreibt, und Produkte entwickelt, hat sie das Urheberrecht drauf. Das beim Urheberrecht noch einiges reformiert gehört ist zwar eine Tatsache, aber das ist eine andere Baustelle.
Unter Datenschutz verstehe ich Regelungen die festlegen inwiefern ich Daten wie z.B. Kaufverhalten, Kontaktdaten, Daten über eine Person (bei juristischen Personen z.B. Firmenbuchnummern, Mitarbeiteranzahl, Umsatz, Bilanzgrößen, bei natürlichen Personen Alter, Kleidergröße, Familienstand...) erheben, speichern, weitergeben, löschen, oder über deren Wissen auskunft geben muss.
Und da bin ich der Meinung, ein Unternehmen sollte diesbezüglich überhaupt keine Rechte haben, denn warum auch? Ein Unternehmen hat keine "Privatsphäre" die schützenswert sein sollte, oder dessen Schutz die Aufgabe der Gesellschaft sein sollte.
Betriebsdirektor
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Beitrag #45214 | 11.05.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Datenschutz: unterschiedlich für unterschiedliche Unternehmenstypen
(10.05.2013 )ausm schrieb:  
Unter Datenschutz verstehe ich Regelungen die festlegen inwiefern ich Daten wie z.B. Kaufverhalten, Kontaktdaten, Daten über eine Person (bei juristischen Personen z.B. Firmenbuchnummern, Mitarbeiteranzahl, Umsatz, Bilanzgrößen, bei natürlichen Personen Alter, Kleidergröße, Familienstand...) erheben, speichern, weitergeben, löschen, oder über deren Wissen auskunft geben muss.
Und da bin ich der Meinung, ein Unternehmen sollte diesbezüglich überhaupt keine Rechte haben, denn warum auch? Ein Unternehmen hat keine "Privatsphäre" die schützenswert sein sollte, oder dessen Schutz die Aufgabe der Gesellschaft sein sollte.

Du hast Recht. Das hier ist die entsprechende Norm:

Zitat:
§ 1. (1) Jedermann hat, insbesondere auch im Hinblick auf die Achtung seines Privat- und Familienlebens, Anspruch auf Geheimhaltung der ihn betreffenden personenbezogenen Daten, soweit ein schutzwürdiges Interesse daran besteht. Das Bestehen eines solchen Interesses ist ausgeschlossen, wenn Daten infolge ihrer allgemeinen Verfügbarkeit oder wegen ihrer mangelnden Rückführbarkeit auf den Betroffenen einem Geheimhaltungsanspruch nicht zugänglich sind.


Da ist natürlich völlig klar, dass wir Piraten gegen den Schutz persönlicher Daten von Auftraggebern, Dienstleistern oder Übermittlungsempfängern, die im betrieblichen Kontext erhoben und verarbeitet werden, eintreten. Eine klare, jahrelange Forderung der Piraten. Facebook und Google arbeiten schon seit Jahren dran, dass endlich dieser blöde Datenschutz im betrieblichen Umfeld aufgehoben wird, damit die mit den Daten endlich ordentlich Kasse machen können. Die Piraten sollten mit Facebook einen Lobbyvertrag machen. Man hat hier offenbar inhaltliche Überschneidungen.


Ein paar Definitionen:

3. „Betroffener“: jede vom Auftraggeber (Z 4) verschiedene natürliche oder juristische Person oder Personengemeinschaft, deren Daten verwendet (Z 8) werden;

4. Auftraggeber: natürliche oder juristische Personen, Personengemeinschaften oder Organe einer Gebietskörperschaft beziehungsweise die Geschäftsapparate solcher Organe, wenn sie allein oder gemeinsam mit anderen die Entscheidung getroffen haben, Daten zu verwenden (Z 8), unabhängig davon, ob sie die Daten selbst verwenden (Z 8) oder damit einen Dienstleister (Z 5) beauftragen. Sie gelten auch dann als Auftraggeber, wenn der mit der Herstellung eines Werkes beauftragte Dienstleister (Z 5) die Entscheidung trifft, zu diesem Zweck Daten zu verwenden (Z 8), es sei denn dies wurde ihm ausdrücklich untersagt oder der Beauftragte hat auf Grund von Rechtsvorschriften oder Verhaltensregeln über die Verwendung eigenverantwortlich zu entscheiden;

5. Dienstleister: natürliche oder juristische Personen, Personengemeinschaften oder Organe einer Gebietskörperschaft beziehungsweise die Geschäftsapparate solcher Organe, wenn sie Daten nur zur Herstellung eines ihnen aufgetragenen Werkes verwenden (Z 8);
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ausm

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Beitrag #45565 | 13.05.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Datenschutz: unterschiedlich für unterschiedliche Unternehmenstypen
Ich weis nicht worauf du da jetzt hinauswillst...
(11.05.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
3. „Betroffener“: jede vom Auftraggeber (Z 4) verschiedene natürliche oder juristische Person oder Personengemeinschaft, deren Daten verwendet (Z 8) werden;
[/i]
Ja, das ist eine Begriffsdefinition... (§4 Z3 wenn man da jetzt richtig verweisen würde).
Das heißt das in diesem Gesetz jedesmal wenn da Betroffener steht, der oben stehende Satz gemeint ist. Aber sonst hat der Satz nichts zu bedeuten.

Erklär mal bitte genau was dir jetzt nicht daran passt, ich bin nämlich noch nicht dahintergestiegen.
antha

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Beitrag #45290 | 11.05.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Datenschutz: unterschiedlich für unterschiedliche Unternehmenstypen
(10.05.2013 )ausm schrieb:  
Firmenbuchnummern

Diese sind jedenfalls öffentlich.

Was schützenswerte Daten für Firmen sind ist sicherlich nicht so einfach zu beantworten. Aber Betriebsdirektor hat schon Recht: Auch für Firmen muss es möglich sein, sich auf den Datenschutz zu berufen.
Andererseits sind ziemlich viele Daten von Firmen bereits öffentlich, zB kann über das Firmenbuch auch in eingereichte Bilanzen Einsicht genommen werden.
Die Frage ist, was ausm unter zu veröffentlichenden Daten versteht - ich denke das solltest du konkretisieren. Ein Veröffentlichen von Firmengeheimnissen kanns ja wohl nicht sein ...
ausm

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Beitrag #45568 | 13.05.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Datenschutz: unterschiedlich für unterschiedliche Unternehmenstypen
(11.05.2013 )antha schrieb:  
Was schützenswerte Daten für Firmen sind ist sicherlich nicht so einfach zu beantworten.
Genau das ist ja die Frage, aber das steht ja, wie der Betriebsdirektor richtig aus dem RIS zitiert hat eh im §1 des Datenschutzgesetzes.
Zitat:
Jedermann hat, insbesondere auch im Hinblick auf die Achtung seines Privat- und Familienlebens, Anspruch auf Geheimhaltung der ihn betreffenden personenbezogenen Daten, soweit ein schutzwürdiges Interesse daran besteht.
Meiner Meinung nach hat ein Unternehmen kein Privat-/Familienleben und deshalb frag ich mich, warum personenbezogene Daten von Firmen schützen.
So wies da drin steht find ich das völlig in Ordnung, da sollte man nichts daran ändern.
Ich möcht nicht das man da auch explizit personenbezogene Daten von juristischen Personen schützt, das man in der Zeitung nicht mehr schreiben darf dass das Unternehmen das in Bolivien die Wasserrechte aufgekauft hat, Bechtel gehört. Oder wieviele Leute von Monsanto geholfen haben die EU-Saatgutsverordung zu verfassen.
Das sind durchaus Personenbezogene Daten dieser Firmen, sollten aber bei Gott nicht geheimgehalten werden müssen.
(11.05.2013 )antha schrieb:  
Aber Betriebsdirektor hat schon Recht: Auch für Firmen muss es möglich sein, sich auf den Datenschutz zu berufen.
Wie gesagt Patent-/Urheberrecht/Betriebsgeheimnis/Haftung der Mitarbeiter, andere Baustelle.
(11.05.2013 )antha schrieb:  
Die Frage ist, was ausm unter zu veröffentlichenden Daten versteht - ich denke das solltest du konkretisieren.
Im Grunde alle Daten die ein Unternehmen an dritte weitergibt die nicht unter §1 Datenschutzgesetz fallen.




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