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Piratenkabinett
Liquid
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Beitrag #37914 | 12.04.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Piratenkabinett
Bundesweite Themen: Satzung, Parteistruktur
Satzungsänderung direkt: Thema 1306
Ereignis: Neues Thema
Phase: Neu (14 days 23:59:39 left)
i2879: Piratenkabinett
Zitat:
Satzung, §10. Piratenkabinett (PK)
(1) Das PK vertritt die Gesamtpartei politisch nach außen, besorgt das politische Tagesgeschäft und koordiniert diesbezüglich die bundespolitischen Tätigkeiten in der Gesamtpartei. (2) Das PK besteht aus Taskforces (TFs), die die thematische Arbeit koorrdinieren und nach außen kommunizieren. Die Einteilung dieser Themenbereiche ist mit einem adäquaten Tool der Liquid Democracy zu definierenden. (3) Jede TF muss durch ein Kernteam, die Themensprecher geleitet werden. (4) Wenn für einen Themenbereich kein oder kein geeigneter Sprecher gefunden wird, obliegt die Kommunikation der entsprechenden Inhalte dem BV. (5) Das PK ist gleichzeitig ein Wahlvorschlag. Aus diesem wählt die Nominierungs-BGV die Kandidatenliste. 
Die nachfolgenden Paragraphen sind entsprechend umzunummerieren.   
GO, § 10. Piratenkabinett (PK)
(1) Die Einteilung der Themenbereiche hat mit Liquid zu erfolgen. (2) Das Kernteam sollte drei Mitglieder umfassen, allerdings ist interimistisch auch ein Kernteam mit nur einem oder zwei Mitgliedern zulässig. Diese vertreten die TF nach innen und außen und koordinieren die Arbeit. Die Themensprecher werden mittels der Liquid-Installation der Piraten bestimmt. (3) Bei Gründung ist ein klar definierter Aufgabenplan und eine Geschäftsordnung zu erstellen und mittels Liquid zu beschließen. (4) Die TF muss entsprechend ihrer Ressourcen und unter Beachtung des Datenschutzes ihre Arbeit allen Mitgliedern regelmäßig zugänglich machen. Die Diskussion mit allen Parteimitgliedern soll dauerhaft erfolgen. (5) Neben den Themensprechern kann die TF eine beliebige Anzahl Mitarbeiter haben. Sie haben sich als Interessenten zu melden um aufgenommen zu werden, und können nur mittels Liquid abgewiesen werden. (6) Im Falle eines Wahlantritts sind die Miglieder des PK vor allen anderen Kandidaten zu nominieren. Die Wahl der Kandidatenliste hat auf einer Nominierungs-Generalversammlung stattzufinden. 
Die nachfolgenden Paragraphen sind entsprechend umzunumerieren. 
Begründung:
Das PK ist einem permanenten Kandidatengrill ausgesetzt, was die Medienerfahrenheit und den Umgang mit Diskussionen und freier Rede verbessert. Gegrillt kann vor jedem Medienauftritt werden, damit auch immer derjenige, der von der konkreten Materie am meisten versteht und diese und unseren Standpunkt dazu auch am besten kommunizieren kann am jeweiligen Medienevent teilnimmt.
Wir haben nicht viele Piraten, die beim Umgang mit den Medien und in Diskussionen einen guten Stand haben. Durch das permanente Grillen werden immer mehr Piraten diese Skills erlernen, und wir werden eine breitere Personalbasis bekommen.
Eveline
Piratin
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Beitrag #37964 | 13.04.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Piratenkabinett
Klingt gut. Bringt auch sicher was.

Aber der §§10 Absatz 3 mit eigener GO u.a. erscheint mir doch etwas zu viel und zu bürokratisch zu sein.

Und, wie eventuell bekannt, lehne ich das Wort "Taskforce" genauso leidenschaftlich ab, wie Du es schätzt.

LG Eveline
Ich verwende die Schreibweise in der weiblichen Form. Männer sind mitgemeint!
Eveline
Piratin
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Beitrag #37965 | 13.04.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Piratenkabinett
Ergänzung. Das da ist natürlich wirklich genau zu überlegen, das ist echt heikel: "(6) Im Falle eines Wahlantritts sind die Miglieder des PK vor allen anderen Kandidaten zu nominieren. Die Wahl der Kandidatenliste hat auf einer Nominierungs-Generalversammlung stattzufinden. "

Darüber muss ich selber erst mal sehr lange nachdenken.

LG Eveline
Ich verwende die Schreibweise in der weiblichen Form. Männer sind mitgemeint!
Rousseau

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Beitrag #38371 | 13.04.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Piratenkabinett
(13.04.2013 )Eveline schrieb:  
Ergänzung. Das da ist natürlich wirklich genau zu überlegen, das ist echt heikel: "(6) Im Falle eines Wahlantritts sind die Miglieder des PK vor allen anderen Kandidaten zu nominieren. Die Wahl der Kandidatenliste hat auf einer Nominierungs-Generalversammlung stattzufinden. "

Darüber muss ich selber erst mal sehr lange nachdenken.

da muss ich gar nciht lange nachdenken!!

NEIN!!

ich bin nur sehr sporadisch in diesem Forum.
wer mir was mitteilen will schicke mir bitte eine Email und keine PN
saw
Pirat
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Beitrag #38036 | 13.04.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Piratenkabinett
(12.04.2013 )Liquid schrieb:  
Bundesweite Themen: Satzung, Parteistruktur
Satzungsänderung direkt: Thema 1306
Ereignis: Neues Thema
Phase: Neu (14 days 23:59:39 left)
i2879: Piratenkabinett
Zitat:
Satzung, §10. Piratenkabinett (PK)
(1) Das PK vertritt die Gesamtpartei politisch nach außen, besorgt das politische Tagesgeschäft und koordiniert diesbezüglich die bundespolitischen Tätigkeiten in der Gesamtpartei. (2) Das PK besteht aus Taskforces (TFs), die die thematische Arbeit koorrdinieren und nach außen kommunizieren. Die Einteilung dieser Themenbereiche ist mit einem adäquaten Tool der Liquid Democracy zu definierenden. (3) Jede TF muss durch ein Kernteam, die Themensprecher geleitet werden. (4) Wenn für einen Themenbereich kein oder kein geeigneter Sprecher gefunden wird, obliegt die Kommunikation der entsprechenden Inhalte dem BV. (5) Das PK ist gleichzeitig ein Wahlvorschlag. Aus diesem wählt die Nominierungs-BGV die Kandidatenliste. 
Die nachfolgenden Paragraphen sind entsprechend umzunummerieren.   
GO, § 10. Piratenkabinett (PK)
(1) Die Einteilung der Themenbereiche hat mit Liquid zu erfolgen. (2) Das Kernteam sollte drei Mitglieder umfassen, allerdings ist interimistisch auch ein Kernteam mit nur einem oder zwei Mitgliedern zulässig. Diese vertreten die TF nach innen und außen und koordinieren die Arbeit. Die Themensprecher werden mittels der Liquid-Installation der Piraten bestimmt. (3) Bei Gründung ist ein klar definierter Aufgabenplan und eine Geschäftsordnung zu erstellen und mittels Liquid zu beschließen. (4) Die TF muss entsprechend ihrer Ressourcen und unter Beachtung des Datenschutzes ihre Arbeit allen Mitgliedern regelmäßig zugänglich machen. Die Diskussion mit allen Parteimitgliedern soll dauerhaft erfolgen. (5) Neben den Themensprechern kann die TF eine beliebige Anzahl Mitarbeiter haben. Sie haben sich als Interessenten zu melden um aufgenommen zu werden, und können nur mittels Liquid abgewiesen werden. (6) Im Falle eines Wahlantritts sind die Miglieder des PK vor allen anderen Kandidaten zu nominieren. Die Wahl der Kandidatenliste hat auf einer Nominierungs-Generalversammlung stattzufinden. 
Die nachfolgenden Paragraphen sind entsprechend umzunumerieren. 
Begründung:
Das PK ist einem permanenten Kandidatengrill ausgesetzt, was die Medienerfahrenheit und den Umgang mit Diskussionen und freier Rede verbessert. Gegrillt kann vor jedem Medienauftritt werden, damit auch immer derjenige, der von der konkreten Materie am meisten versteht und diese und unseren Standpunkt dazu auch am besten kommunizieren kann am jeweiligen Medienevent teilnimmt.
Wir haben nicht viele Piraten, die beim Umgang mit den Medien und in Diskussionen einen guten Stand haben. Durch das permanente Grillen werden immer mehr Piraten diese Skills erlernen, und wir werden eine breitere Personalbasis bekommen.

Das Kernteam ernennt sich vermutlich selbst.
Ich denke man kann getrost davon ausgehen, dass die nominierung des Themensprechers wie in den AG's durch die TF erfolgt, zumindest steht nichts gegenteiliges im Antrag.
Die Dokumentation der politischen Arbeit dieser TF wird mit der fadenscheinigen Begründung Datenschutz gleich vorsorglich beschränkt.
Mit den übrigen Mitgliedern wird nur mehr diskutiert, die haben wohl nichts mehr zu sagen.
Da wird eine die Basisdemokratie zu einer (selbsternannten) "Experten"-Oligarchie umgebaut.
Ich werte das als Vorbereitung zum Putsch. Wenn das beschlossen wird, war es das mit der Piratenpartei für mich.

Nein zur Paraskevedekatriaphobie-Impfung von Kindern
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Beitrag #38039 | 13.04.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Piratenkabinett
(13.04.2013 )saw schrieb:  
Das Kernteam ernennt sich vermutlich selbst.
Ich denke man kann getrost davon ausgehen, dass die nominierung des Themensprechers wie in den AG's durch die TF erfolgt, zumindest steht nichts gegenteiliges im Antrag.
Die Dokumentation der politischen Arbeit dieser TF wird mit der fadenscheinigen Begründung Datenschutz gleich vorsorglich beschränkt.
Mit den übrigen Mitgliedern wird nur mehr diskutiert, die haben wohl nichts mehr zu sagen.
Da wird eine die Basisdemokratie zu einer (selbsternannten) "Experten"-Oligarchie umgebaut.
Ich werte das als Vorbereitung zum Putsch. Wenn das beschlossen wird, war es das mit der Piratenpartei für mich.

Ergänzend sollte erwähnt werden, dass es hier eine Initiative gibt, welche einen entsprechenden Rahmen vorgibt, der LQFB und den Ergebnissen einen höheren Stellenwert gibt:
https://forum.piratenpartei.at/showthread.php?tid=4358

Es geht darum, dass nicht gewählte Repräsentanten bestimmen, sondern jene, die am meisten Vertrauen durch die Mitglieder erhalten

https://forum.piratenpartei.at/showthread.php?tid=4358

Die Verantwortung landet dort, wo sie die Mitglieder haben wollen.
saw
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Beitrag #38043 | 13.04.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Piratenkabinett
(13.04.2013 )Magic Herb schrieb:  
(13.04.2013 )saw schrieb:  
Das Kernteam ernennt sich vermutlich selbst.
Ich denke man kann getrost davon ausgehen, dass die nominierung des Themensprechers wie in den AG's durch die TF erfolgt, zumindest steht nichts gegenteiliges im Antrag.
Die Dokumentation der politischen Arbeit dieser TF wird mit der fadenscheinigen Begründung Datenschutz gleich vorsorglich beschränkt.
Mit den übrigen Mitgliedern wird nur mehr diskutiert, die haben wohl nichts mehr zu sagen.
Da wird eine die Basisdemokratie zu einer (selbsternannten) "Experten"-Oligarchie umgebaut.
Ich werte das als Vorbereitung zum Putsch. Wenn das beschlossen wird, war es das mit der Piratenpartei für mich.

Ergänzend sollte erwähnt werden, dass es hier eine Initiative gibt, welche einen entsprechenden Rahmen vorgibt, der LQFB und den Ergebnissen einen höheren Stellenwert gibt:
https://forum.piratenpartei.at/showthread.php?tid=4358

Es geht darum, dass nicht gewählte Repräsentanten bestimmen, sondern jene, die am meisten Vertrauen durch die Mitglieder erhalten

https://forum.piratenpartei.at/showthread.php?tid=4358

Die Verantwortung landet dort, wo sie die Mitglieder haben wollen.

Danke, dass du mich auf noch eine Initiative aufmerksam gemacht hast, die ich bedingungslos ablehnen werde.
Legislative und Exekutive werden gleich per Automatismus zusammengelegt. Das ist nicht einmal mehr demokratisch.

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Beitrag #38117 | 13.04.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Piratenkabinett
(13.04.2013 )saw schrieb:  
Danke, dass du mich auf noch eine Initiative aufmerksam gemacht hast, die ich bedingungslos ablehnen werde.
Legislative und Exekutive werden gleich per Automatismus zusammengelegt. Das ist nicht einmal mehr demokratisch.

Legislative und Exekutive zusammengelegt. Soso. Im Antrag steht nirgends, dass Delegationen im Liquid die Leute in die GF oder in Vorstände heben. Bitte genau lesen.

Generell bedeutet dein Absatz, dass du der Meinung bist dass Parlamentsparteien keine Sprecher haben sollten, die die Gesetze, die dort beschlossen werden, auch den Bürgern erklären - oder? Wenn ich dich recht verstehe, dann sollen nur Mitglieder der Regierung sowas machen, weil die sind ja schließlich die Exekutive. Also die Grünen (Pilz & Co) oder die FPÖ sollten keine außenwirksame Medienarbeit mehr leisten, weil die sind ja "nur" Parlamentarier ("Legislative") und nicht Mitglied der Regierung ("Exekutive") - und das wäre ja eine böse Vermischung von Exekutive und Legislative...

Oioi ... mühsam ist das hier, echt mühsam...

.
saw
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Beitrag #38136 | 13.04.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Piratenkabinett
(13.04.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
(13.04.2013 )saw schrieb:  
Danke, dass du mich auf noch eine Initiative aufmerksam gemacht hast, die ich bedingungslos ablehnen werde.
Legislative und Exekutive werden gleich per Automatismus zusammengelegt. Das ist nicht einmal mehr demokratisch.

Legislative und Exekutive zusammengelegt. Soso. Im Antrag steht nirgends, dass Delegationen im Liquid die Leute in die GF oder in Vorstände heben. Bitte genau lesen.

Generell bedeutet dein Absatz, dass du der Meinung bist dass Parlamentsparteien keine Sprecher haben sollten, die die Gesetze, die dort beschlossen werden, auch den Bürgern erklären - oder? Wenn ich dich recht verstehe, dann sollen nur Mitglieder der Regierung sowas machen, weil die sind ja schließlich die Exekutive. Also die Grünen (Pilz & Co) oder die FPÖ sollten keine außenwirksame Medienarbeit mehr leisten, weil die sind ja "nur" Parlamentarier ("Legislative") und nicht Mitglied der Regierung ("Exekutive") - und das wäre ja eine böse Vermischung von Exekutive und Legislative...

Oioi ... mühsam ist das hier, echt mühsam...

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Nein, das bedeutet es nicht.
Ich schreibe hier lediglich von der innerparteilichen Organisation.
Die Basis ist via Liquid die Legislative der PP. der BV die Exekutive.
Wenn Du schon unbedingt eine Analogie zum Parlament herstellen willst zielt diese Initiative auf ein Modell ab, in dem die Ausschußvorsitzenden automatisch Minister werden.

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Beitrag #38146 | 13.04.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Piratenkabinett
(13.04.2013 )saw schrieb:  
Nein, das bedeutet es nicht.
Ich schreibe hier lediglich von der innerparteilichen Organisation.
Die Basis ist via Liquid die Legislative der PP. der BV die Exekutive.
Wenn Du schon unbedingt eine Analogie zum Parlament herstellen willst zielt diese Initiative auf ein Modell ab, in dem die Ausschußvorsitzenden automatisch Minister werden.

Den Vergleich habe nicht ich hergestellt, sondern du - der Vorwurf mit einer Vermischung von Legislative und Exekutive kam von dir, nicht von mir. Ich sehe diese Begriffe im Innenbild der Piratenpartei nicht.

Die Piratenpartei ist mit Liquid basisdemokratisch in einer sehr extremen Form aufgestellt. De facto hat "die Basis" Legislative und Exekutive in einer Hand. Einerseits deshalb, weil sie zu Programm, Satzung und GO in sehr kurzer Zeit per Online Tool Änderungen herbeiführen kann. Andererseits, weil das gleiche Tool für die Absetzung von Organen genutzt werden kann.

Es ist die Basis, die hier anschafft. Da das so ist, sollte es auch konsequenterweise so sein dass die, die über einen gewissen Rückhalt der Basis bei Abstimmungen verfügen, auch die daraus resultierende Verantwortung wahrnehmen sollten. Konsequent weitergedacht bedeutet das nämlich, dass eine so aufgestellte Partei keine gewählten Vorstände mehr braucht. Diese können sich implizit aus den Delegationen ergeben. Lediglich die Verwaltung, die GF, ist noch notwendig um den laufenden Betrieb zu administrieren.

Das mag jetzt nicht in deinem Sinne sein, aber so ist die Partei heute aufgestellt. Die Vorstände verfügen über keine "Hausmacht", mit der sie inhaltlich etwas bewegen könnten. Diese "Hausmacht" liegt bei den "Delegationskaisern". Wenn so ein Delegationskaiser zufällig Vorstand ist, dann wird er plötzlich nach innen hin wirksam. Alle anderen bleiben lame ducks.


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saw
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Beitrag #38170 | 13.04.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Piratenkabinett
(13.04.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
(13.04.2013 )saw schrieb:  
Nein, das bedeutet es nicht.
Ich schreibe hier lediglich von der innerparteilichen Organisation.
Die Basis ist via Liquid die Legislative der PP. der BV die Exekutive.
Wenn Du schon unbedingt eine Analogie zum Parlament herstellen willst zielt diese Initiative auf ein Modell ab, in dem die Ausschußvorsitzenden automatisch Minister werden.

Den Vergleich habe nicht ich hergestellt, sondern du - der Vorwurf mit einer Vermischung von Legislative und Exekutive kam von dir, nicht von mir. Ich sehe diese Begriffe im Innenbild der Piratenpartei nicht.

Die Piratenpartei ist mit Liquid basisdemokratisch in einer sehr extremen Form aufgestellt. De facto hat "die Basis" Legislative und Exekutive in einer Hand. Einerseits deshalb, weil sie zu Programm, Satzung und GO in sehr kurzer Zeit per Online Tool Änderungen herbeiführen kann. Andererseits, weil das gleiche Tool für die Absetzung von Organen genutzt werden kann.

Es ist die Basis, die hier anschafft. Da das so ist, sollte es auch konsequenterweise so sein dass die, die über einen gewissen Rückhalt der Basis bei Abstimmungen verfügen, auch die daraus resultierende Verantwortung wahrnehmen sollten. Konsequent weitergedacht bedeutet das nämlich, dass eine so aufgestellte Partei keine gewählten Vorstände mehr braucht. Diese können sich implizit aus den Delegationen ergeben. Lediglich die Verwaltung, die GF, ist noch notwendig um den laufenden Betrieb zu administrieren.

Das mag jetzt nicht in deinem Sinne sein, aber so ist die Partei heute aufgestellt. Die Vorstände verfügen über keine "Hausmacht", mit der sie inhaltlich etwas bewegen könnten. Diese "Hausmacht" liegt bei den "Delegationskaisern". Wenn so ein Delegationskaiser zufällig Vorstand ist, dann wird er plötzlich nach innen hin wirksam. Alle anderen bleiben lame ducks.


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Dann halt ohne Vergleich. Es ist exakt in meinem Sinne, dass die Basis anschafft. Dass Personen mit vielen Delegationen zufällig auch Vorstand werden halte ich zwar grundsätzlich nicht für wünschenswert, aber auch nicht für vermeidbar.
Ein Automatismus in diese Richtung ist jedoch ganz und gar nicht in meinem Sinne.
Und die Zielrichtung den Vorstand abzuschaffen, worüber man durchaus nachdenken kann, vermag ich aus den Initiativen nicht herauszulesen.

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Beitrag #38178 | 13.04.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Piratenkabinett
(13.04.2013 )saw schrieb:  
Dann halt ohne Vergleich. Es ist exakt in meinem Sinne, dass die Basis anschafft. Dass Personen mit vielen Delegationen zufällig auch Vorstand werden halte ich zwar grundsätzlich nicht für wünschenswert, aber auch nicht für vermeidbar.
Ein Automatismus in diese Richtung ist jedoch ganz und gar nicht in meinem Sinne.
Und die Zielrichtung den Vorstand abzuschaffen, worüber man durchaus nachdenken kann, vermag ich aus den Initiativen nicht herauszulesen.

Delegation bedeutet, dass Mitglieder der Basis jemandem ihr Stimmrecht für ein Thema übergeben haben. Wenn so jemand über viel Stimmrecht verfügt, möglicherweise weil sein Geschreibe gut ankommt oder er gut reden kann oder warum auch immer, was ist es anderes als die "Entscheidung der Basis", dass hier jemand das Vertrauen der Basis besitzt?

Das musst du mir mal erklären. Für mich ist das schlüssig. Wieso sollte "die Basis" in einer Abstimmung anders votieren als im Liquid? Beim Liquid ist es zudem direkter und wesentlich feiner granuliert. Was ist, wenn der Themensprecher zwar gewählt wurde, aber persönlich total gegen Cannabis ist? Wird der gute Pressemeldungen zu diesem Thema schreiben? Das kann man vermutlich nicht erwarten - speziell deshalb, weil wir hier keine PR Profis haben, die inhaltlich agnostisch sind.

Und ich habe nicht von "Zielrichtung" gesprochen, sondern von "konsequent weitergedacht" - was liegt näher als die zum Vorstand zu machen, die eh schon die meisten Piraten vertreten?

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Beitrag #37937 | 12.04.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Piratenkabinett
Jetzt hab ich doch glatt "Piratenkabarett" gelesen ...
Liquid
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Beitrag #38232 | 13.04.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Piratenkabinett mit Delegationsempfänger-Automatismus
Bundesweite Themen: Satzung, Parteistruktur
Satzungsänderung direkt: Thema 1306
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Neu (14 days 07:36:23 left)
i2880: Piratenkabinett mit Delegationsempfänger-Automatismus
Zitat:
In die Satzung und GO der Piraten mögen folgende Paragraphen aufgenommen werden:
Satzung, §10. Piratenkabinett (PK)
  • (1) Das PK vertritt die Gesamtpartei politisch nach außen, besorgt das politische Tagesgeschäft und koordiniert diesbezüglich die bundespolitischen Tätigkeiten in der Gesamtpartei.
  • (2) Das PK besteht aus Taskforces (TFs), die die thematische Arbeit koorrdinieren und nach außen kommunizieren. Die Einteilung dieser Themenbereiche ist mit einem adäquaten Tool der Liquid Democracy zu definierenden.
  • (3) Jede TF muss durch ein Kernteam, die Themensprecher geleitet werden.
  • (4) Wenn für einen Themenbereich kein oder kein geeigneter Sprecher gefunden wird, obliegt die Kommunikation der entsprechenden Inhalte den Piraten, die aktuell die meisten Delegationen in entsprechenden Themenbereich auf sich erhalten. Sollten diese das ablehnen, übernimmt die Aufgabe der BV.
  • (5) Das PK ist gleichzeitig ein Wahlvorschlag. Aus diesem wählt die Nominierungs-BGV die Kandidatenliste.
Die nachfolgenden Paragraphen sind entsprechend umzunummerieren.   
GO, § 10. Piratenkabinett (PK)
  • (1) Die Einteilung der Themenbereiche hat mit Liquid zu erfolgen.
  • (2) Das Kernteam sollte drei Mitglieder umfassen, allerdings ist interimistisch auch ein Kernteam mit nur einem oder zwei Mitgliedern zulässig. Diese vertreten die TF nach innen und außen und koordinieren die Arbeit. Die Themensprecher werden mittels der Liquid-Installation der Piraten bestimmt.
  • (3) Bei Gründung ist ein klar definierter Aufgabenplan und eine Geschäftsordnung zu erstellen und mittels Liquid zu beschließen.
  • (4) Die TF muss entsprechend ihrer Ressourcen und unter Beachtung des Datenschutzes ihre Arbeit allen Mitgliedern regelmäßig zugänglich machen. Die Diskussion mit allen Parteimitgliedern soll dauerhaft erfolgen.
  • (5) Neben den Themensprechern kann die TF eine beliebige Anzahl Mitarbeiter haben. Sie haben sich als Interessenten zu melden um aufgenommen zu werden, und können nur mittels Liquid abgewiesen werden.
  • (6) Im Falle eines Wahlantritts sind die Miglieder des PK vor allen anderen Kandidaten zu nominieren. Die Wahl der Kandidatenliste hat auf einer Nominierungs-Generalversammlung stattzufinden.
Die nachfolgenden Paragraphen sind entsprechend umzunumerieren. 
Begründung:
Das PK ist einem permanenten Kandidatengrill ausgesetzt, was die Medienerfahrenheit und den Umgang mit Diskussionen und freier Rede verbessert. Gegrillt kann vor jedem Medienauftritt werden, damit auch immer derjenige, der von der konkreten Materie am meisten versteht und diese und unseren Standpunkt dazu auch am besten kommunizieren kann am jeweiligen Medienevent teilnimmt.
Wir haben nicht viele Piraten, die beim Umgang mit den Medien und in Diskussionen einen guten Stand haben. Durch das permanente Grillen werden immer mehr Piraten diese Skills erlernen, und wir werden eine breitere Personalbasis bekommen. 
Unterschied zur anderen ini
Den Delegationsempfängern wird von den meisten Piraten die größte Fachkompetenz zum entsprechenden Themenbereich zugestanden. Daher ist es nur logisch, daß diese auch das Thema nach außen vertreten. Sollten sich diese aber selbst zuwenig Medienkompetenz zuterauen, können sie immernoch den BV bitten dies zu machen, und in beratender Funtion tätig sein.




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