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Salzburg: Gespräch diesen Samstag bei BGV, unparteiische Ombudsstelle für innerpa
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Beitrag #17553 | 26.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Salzburg: Gespräch diesen Samstag bei BGV, unparteiische Ombudsstelle für innerpa
Bundesweite Themen: Sonstige innerparteiliche Angelegenheiten
Meinungsbild (5–6 Tage): Thema 1042
Ereignis: Neues Thema
Phase: Neu (1 day 05:59:54 left)
i2174: Salzburg: Gespräch diesen Samstag bei BGV, unparteiische Ombudsstelle für innerparteiliche Probleme einrichten
Zitat:
Eskalation, Streit, Mobbing
Leider immer wieder ein Thema bei den österreichischen Piraten. Ich selber wurde zuletzt Opfer einer indefiniten Gruppe von Leuten die bewusst, oder unbewusst, organisiert, oder zufällig immer und immer wieder auf mir als Person "herum gehackt" haben. Egal ob IRC, Bundes- oder Wiener-Forum: innerhalb kürzester Zeit sah ich mich einer übermächtigen Anzahl von "Angreifern" gegenüber. Es fehlt vor allem an Diskussionskultur und Kommunikationskompetenzen.
Man hat am Ende sogar Liquid Feedback (LQFB) missbraucht um mich zu drangsalieren. Diverse Anträge zielen direkt oder indirekt gegen mich (über die Landesorganisation (LO) Salzburg) ab. Ein unzulässiger Misstrauensantrag gegen mich auf Bundesebene (obwohl ich auf Landesebene gewählt wurde), ein völlig irrwitziger Schiedsspruch der die LO Salzburg auflösen soll und zuletzt sogar ein im Bundesforum eingebrachter Antrag auf Parteiausschluss sind nur Meilensteine der letzten paar Wochen. Die Probleme gehen aber schon Monate zurück, in Wahrheit Probleme auf einer persönlichen Ebene.
Hier hätte man eine wirklich unparteiische Stelle gebraucht die schon in der Anfangsphase hätte eingreifen können. So wie ein Betriebsrat für die Mitglieder, nur eben am Besten nicht aus der Partei... eine unparteiische Ombudsperson.
Leider ist in den letzten eineinhalb Wochen die aktuelle Situation total eskaliert und ein Teil der Piratenpartei Österreich (PPÖ) fühlt sich nicht mehr gewollt. Auch ich bin eine der Personen die diesen Teil der PPÖ repräsentiert. Wir wollen weiterhin ein Teil des Ganzen sein, aber wir haben nicht das Gefühl, dass man uns will.
Da ich immer konsensbereit war und auf eine gute und gemeinschaftliche Lösung gehofft habe möchte ich einen letzten Versuch wagen. Obwohl das Porzellan spätestens seit dem inakzeptablen Schiedsspruch und dem Ausschlussantrag gegen mich "bis auf das letzte gute Stück zerschlagen ist" habe ich folgenden Vorschlag:
Versuchen wir nächsten Samstag bei der Bundesgeneralversammlung (BGV) noch einmal die Wogen zu glätten. Ich schlage für dieses Gespräch The-Alexs als Moderator und sozusagen "Ombudsperson" vor. Ich habe The-Alexs als neutrale Person kennengelernt die zwar guten Kontakt zu den Piraten (vor allem, aber nicht nur, in Wien) hat, aber nicht Parteimitglied ist.
Grundsätzlich täte eine solche Person den Piraten gut.
Manchmal, wenn "zu viel passiert" ist, ist es besser etwas Abstand zu gewinnen. Es gibt dann zwei Möglichkeiten: man kann alle Brücken sprengen und verbrannte Erde hinterlassen... oder sich freundschaftlich verabschieden mit der Hoffnung in der Zukunft, nachdem der Druck entwichen ist, wieder partnerschaftlich zusammen arbeiten zu können.
[big]Ich persönlich bevorzuge die zweite Variante, wer auch für Konsens ist unterstützt bitte diese Initiative. Danke.[/big]
Black Jack

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Beitrag #17557 | 26.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Salzburg: Gespräch diesen Samstag bei BGV, unparteiische Ombudsstelle für innerpa
Ich unterstütze in aller Freundschaft für Salzburg jede Variante, die verhindert, dass du als "Pirat" für den NR kandidierst.
gonzo

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Beitrag #18448 | 29.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Salzburg: Gespräch diesen Samstag bei BGV, unparteiische Ombudsstelle für innerpa
(26.01.2013 )Black Jack schrieb:  
Ich unterstütze in aller Freundschaft für Salzburg jede Variante, die verhindert, dass du als "Pirat" für den NR kandidierst.

Das wird ohnedies nicht passieren. Ich wette, Wolf hat für sich schon entschieden, dass er die LO SBG zu einer eigenen Partei machen möchte. Als NR hatte er ohnedies keine Chance. Ich vermute, dass er sich für die NR-Wahl aus irgend welchen strategischen Gründen beworben hat, die ich noch nicht verstehe. Wirkliche Chancen kann er sich nur in Salzburg ausrechnen. Und da ist die Bundespartei ein rießiger Klotz am Bein. Wolf mit seiner Truppe seiner Rhetorik hörigen Offlinern hat natürlich jedes Interesse daran, aus der LO eine Partei zu machen, die er dann alleine herrschen kann (z.B. als innerparteiliche Legislatur, Judikatur, Exekutive und Propagandaminister in Personalunion).

Jetzt geht es ihm folglich nur mehr darum, die Spaltung medial für sich optimal zu positionieren. Stellt euch vor, in wenigen Tagen bis Wochen ist die LO SBG eine eigene Partei. Dann werden die Medien hier recherchieren, wie es dazu kam, um sich ein vermeintlich neutrales Bild zu machen.

Hier kann nun der Herr Kommunikationsexperte dann darauf verweisen, dass er ja sogar zuletzt noch eine gütliche Einigung hätte geben können. (Dass nach der Unabhängigkeitserklärung der LO SBG ein enormer medialer Shitstorm über die Piraten und Wolf hereinbrechen wird, kann, glaube ich, jeder antizipieren)

In Wahrheit hat er aber gesagt:
Wolf schrieb:
Manchmal, wenn "zu viel passiert" ist, ist es besser etwas Abstand zu gewinnen.

D.h. er sagt: ich gehe jetzt und nehme die LO mit.
Wolf schrieb:
Es gibt dann zwei Möglichkeiten: man kann alle Brücken sprengen und verbrannte Erde hinterlassen... oder sich freundschaftlich verabschieden mit der Hoffnung in der Zukunft, nachdem der Druck entwichen ist, wieder partnerschaftlich zusammen arbeiten zu können.

D.h. Wolf sagt: ich gehe und ihr werdet mich hassen. Mir wäre aber eigentlich lieber, ich könnte in Salzburg alleine und ungestört herrschen aber trotzdem eure PR in zukunft für mich maximal nutzen, da käme Freundschaft gut. Aber wenn ihr nicht wollt, werde ich den Medien eben erzählen, dass *ich* ja eine friedliche, freundschaftliche Trennung angeboten und angestrebt habe.
Wolf schrieb:
[big]Ich persönlich bevorzuge die zweite Variante, wer auch für Konsens ist unterstützt bitte diese Initiative. Danke.[/big]

Das würde ich persönlich so interpretieren: "wie immer habe ich recht listig agiert und für eine kritische Masse der LQFB Abstimmenden eine Klausel eingebaut, die es ihnen unmglich macht, dem Antrag zuzustimmen, nämlich the-Alex als Moderator. Wenn nun diese kritische Masse wie vorherzusehen den Antrag ablehnen wird, werde ich wieder mit dem Finger auf sie zeigen und sagen: da, DA ist sogar der LQFB(!) Antrag, der beweist, dass sie mich nicht haben wollten obwohl ich so entgegenkommend meine Hand gereicht habe."

Jup, das sollte für einen guten Spin in den Medien herhalten können für die neue Partei in Salzburg.

Mir stellt sich dabei die Frage, die ich schon nicht verstanden habe, als das mit Tirol war: wieso lässt ihr zu, dass sich andere Piratenparteien mit "pirat" im Namen gründen? Das könnt ihr untersagen und einklagen, und zwar problemlos. Warum nicht die Gründung einer Partei in Österreich, die den Namen "Pirat" irgendwie trägt, bei Klagsdrohung zu untersagen?

Disclaimer: das ist nur meine Meinung zu einem öffentlich gewählten Organ und NRW und Landtagskandidaten.
Vilinthril
Pirat
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Beitrag #18590 | 30.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Salzburg: Gespräch diesen Samstag bei BGV, unparteiische Ombudsstelle für innerpa
(29.01.2013 )gonzo schrieb:  
Mir stellt sich dabei die Frage, die ich schon nicht verstanden habe, als das mit Tirol war: wieso lässt ihr zu, dass sich andere Piratenparteien mit "pirat" im Namen gründen? Das könnt ihr untersagen und einklagen, und zwar problemlos. Warum nicht die Gründung einer Partei in Österreich, die den Namen "Pirat" irgendwie trägt, bei Klagsdrohung zu untersagen?
… kann man das? Bezweifle ich. Die Grünen hatten in ihrer Anfangszeit ja auch Wildwuchs an Parteien, die sich zumindest „Grün“ nannten, unabhängig davon, was drin war …
gonzo

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Beitrag #18682 | 30.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Salzburg: Gespräch diesen Samstag bei BGV, unparteiische Ombudsstelle für innerpa
(30.01.2013 )Vilinthril schrieb:  
(29.01.2013 )gonzo schrieb:  
Mir stellt sich dabei die Frage, die ich schon nicht verstanden habe, als das mit Tirol war: wieso lässt ihr zu, dass sich andere Piratenparteien mit "pirat" im Namen gründen? Das könnt ihr untersagen und einklagen, und zwar problemlos. Warum nicht die Gründung einer Partei in Österreich, die den Namen "Pirat" irgendwie trägt, bei Klagsdrohung zu untersagen?
… kann man das? Bezweifle ich. Die Grünen hatten in ihrer Anfangszeit ja auch Wildwuchs an Parteien, die sich zumindest „Grün“ nannten, unabhängig davon, was drin war …

Hmm, ich habe im Parteiengesetz tatsächlich nichts dergleichen gefunden. ihr meint also, ich könne ohne Probleme eine weitere "Piratenpartei Österreichs" gründen? Spannend.

Womöglich wird es erst beim Wahlantritt heikel? Da muss sich nämlich, - glaube ich zumindest - der Listenname schon eindeutig von den Mitbewerbern abgrenzen. Oder nicht?

Gab es da nicht mal einen Namensstreit, der darin resultierte, dass die FPÖ gewann und sich die Abspalter "BZÖ" nannen mussten, ohne namentlichen Verweis auf "Freiheitlich"?
Vilinthril
Pirat
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Beitrag #18684 | 30.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Salzburg: Gespräch diesen Samstag bei BGV, unparteiische Ombudsstelle für innerpa
(30.01.2013 )gonzo schrieb:  
Gab es da nicht mal einen Namensstreit, der darin resultierte, dass die FPÖ gewann und sich die Abspalter "BZÖ" nannen mussten, ohne namentlichen Verweis auf "Freiheitlich"?
Nein, da gab's keinen Streit diesbezüglich. Haider wollte seine Orangen ja extra anders nennen.

Wenn mehrere Parteien ähnliche Namen als Wahlliste einreichen, kann's relevant werden, wer Namensbestandteile im Parteinamen hat, älter ist, etc. Sonst AFAIK nicht.
MoD
Chef aller Piraten weltweit
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Beitrag #18652 | 30.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Salzburg: Gespräch diesen Samstag bei BGV, unparteiische Ombudsstelle für innerpa
(29.01.2013 )gonzo schrieb:  
Mir stellt sich dabei die Frage, die ich schon nicht verstanden habe, als das mit Tirol war: wieso lässt ihr zu, dass sich andere Piratenparteien mit "pirat" im Namen gründen? Das könnt ihr untersagen und einklagen, und zwar problemlos. Warum nicht die Gründung einer Partei in Österreich, die den Namen "Pirat" irgendwie trägt, bei Klagsdrohung zu untersagen?

hilf uns auf die Sprünge: Wie soll das gehn?
danke
Zener

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Beitrag #17574 | 26.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Salzburg: Gespräch diesen Samstag bei BGV, unparteiische Ombudsstelle für innerpa
Ändern der Tagesordnung ist auf der BGV möglich, ein entsprechender Antrag muss vor Abstimmung der Tagesordnung gestellt werden. Siehe:
BGO §4 (8) schrieb:
[Der Hauptteil der Tagesordnung] ist in Punkt 3 abzustimmen, vor der Abstimmung kann Antrag auf Aufnahme neuer Tagesordnungspunkte gestellt werden.
hellboy
banned
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Beitrag #17612 | 26.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Salzburg: Gespräch diesen Samstag bei BGV, unparteiische Ombudsstelle für innerpa
(26.01.2013 )LiquidFeedback schrieb:  
der wolf mit" den sinnlos gesetzten apostrophen schrieb:
Ich habe The-Alexs als neutrale Person kennengelernt die zwar guten Kontakt zu den Piraten (vor allem, aber nicht nur, in Wien) hat, aber nicht Parteimitglied ist.

lol, rofl!

the-alexs kann man aber auch nur als neutral kennengelernt haben, wenn man ihn noch nicht kennengelernt hat. aber es verwundert ja nicht, daß sich der bauer einem supertroll näher fühlt als richtigen piraten. es passt einfach nur ins bild.

ahoy
hellboy
Sonstwer
Pirat*in
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Beitrag #18438 | 29.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Salzburg: Gespräch diesen Samstag bei BGV, unparteiische Ombudsstelle für innerpa
Ich lehne nicht das Gespräch ab, sondern den Moderator.
Deswegen habe ich für Nein gestimmt.

Der Moderator sollte tatsächlich eine neutrale Person sein kein Wunsch Kandidat von Wolf.

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