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Bruttonationalglück
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Beitrag #12825 | 06.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Bruttonationalglück
Bundesweite Themen: Wirtschaft, Soziales, Konsumentenschutz
Programmantrag direkt: Thema 914
Ereignis: Neues Thema
Phase: Neu (14 days 23:59:18 left)
i1836: Bruttonationalglück
Zitat:
Der folgende Text möge an passender Stelle ins Parteiprogramm aufgenommen werden
Text
Nach dem Vorbild von Bhutan soll in Österreich mittels Einzelinterviews (die per Zufallsgenerator ausgewählte Personen treffen) ein Index erstellt werden, der die Zufriedenheit und Unzufriedenheit der Menschen dieses Landes inklusive der Ursachen dafür erheben soll.
Dieser Index soll regelmäßig erhoben werden um der Politik Handlungsaufträge zu setzen, Missstände aufzuzeigen und den Erfolg der Politik vergangener Jahre sichtbar zu machen.
Begründung
Unser Land und der Erfolg der Politik wird gerne in wirtschaftlichen Kennzahlen gemessen:
Wirtschaftswachstum, Arbeitslosenrate, Einkommensschere, ...
Aber wichtig ist doch im Grunde nur - egal ob arm oder reich - ob die Menschen glücklich sind.
Pad zum Thema
https://ppoe.piratenpad.de/BruttoNationalGlueck
Liquid
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Beitrag #12843 | 06.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Unterstützung der „Mehr als BIP“ Initiative der Europäischen Kommission
Bundesweite Themen: Wirtschaft, Soziales, Konsumentenschutz
Programmantrag direkt: Thema 914
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Neu (14 days 14:25:37 left)
i1837: Unterstützung der „Mehr als BIP“ Initiative der Europäischen Kommission
Zitat:
Der folgende Text möge an passender Stelle ins Parteiprogramm aufgenommen werden:
Text
Wirtschaft, Soziales, Konsumentenschutz
Kennzahlen und Indikatoren
Unterstützung der „Mehr als BIP“ Initiative der Europäischen Kommission
Die Piraten unterstützen die „Mehr als BIP“ Initiative der Europäischen Kommission. Die Mehr-als-BIP-Initiative befasst sich mit der Entwicklung von Indikatoren die so klar und ansprechend wie das BIP sind, aber andere Dimensionen von Fortschritt - insbesondere umweltbezogene und soziale - mit einbeziehen. Ökonomische Indikatoren wie das BIP sind nie mit dem Ziel entwickelt worden, allumfassende Indikatoren der gesellschaftlichen Wohlfart zu sein. Wir brauchen adäquate Indikatoren um globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel, der Armut, der Übernutzung unserer Ressourcen und der Gesundheit, zu begegnen. 
Begründung
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist der bekannteste Maßstab für die makroökonomische Tätigkeit. In den 1930er Jahren entwickelt, wurde das BIP zum Standard-Benchmark, das politische Entscheidungsträger weltweit anwenden und das in öffentlichen Diskussionen allgemein herangezogen wird. Das BIP ist der aggregierte Mehrwert aller auf Geld basierenden wirtschaftlichen Tätigkeiten. Es beruht auf einem eindeutigen Verfahren, wodurch Vergleiche im Zeitverlauf und zwischen verschiedenen Ländern und Gebieten möglich werden.
Das BIP hat inzwischen auch die Rolle eines stellvertretenden Indikators für die gesamtgesellschaftliche Entwicklung und den Fortschritt im Allgemeinen. Aufgrund seiner Beschaffenheit und seines Zwecks liefert es aber nicht zu jeder Frage eine verlässliche Grundlage für die politische Diskussion. Insbesondere misst das BIP weder die Nachhaltigkeit im Umweltbereich noch die soziale Integration. Diese Einschränkungen müssen berücksichtigt werden, wenn das BIP in politischen Analysen und Diskussionen herangezogen wird.
Es setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Daten und Indikatoren zur Ergänzung des BIP verbessert werden müssen, und diese Notwendigkeit steht im Mittelpunkt einer Reihe internationaler Initiativen. Diese Initiativen spiegeln auch die veränderten gesellschaftlichen und politischen Prioritäten wider. Im November 2007 hat die Europäische Kommission (gemeinsam mit dem Europäischen Parlament, dem Club of Rome, dem WWF und der OECD) eine Konferenz mit dem Titel „Mehr als BIP“ („Beyond BIP“) veranstaltet. Bei dieser Konferenz zeigte sich die große Zustimmung seitens politischer Entscheidungsträger sowie Experten aus Wirtschaft, Umweltschutz und Zivilgesellschaft für die Entwicklung von Indikatoren zur Ergänzung des BIP, mit denen die politischen Entscheidungsfindungen durch umfassendere Informationen unterstützt werden sollen. 
Quellen
Beyond GDP ("Mehr als BIP") Initiative der Europäischen Kommission
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Beitrag #12844 | 06.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Programmantrag direkt
Bundesweite Themen: Wirtschaft, Soziales, Konsumentenschutz
Programmantrag direkt: Thema 914
Ereignis: Thema hat die nächste Phase erreicht
Phase: Diskussion (29 days 23:59:43 left)
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Beitrag #23191 | 20.02.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Programmantrag direkt
Bundesweite Themen: Wirtschaft, Soziales, Konsumentenschutz
Programmantrag direkt: Thema 914
Ereignis: Thema hat die nächste Phase erreicht
Phase: Abstimmung (14 days 23:59:11 left)
Ohm

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Beitrag #13673 | 10.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Bruttonationalglück
"Glück" ist keine messbare Größe und daher als Indikator ungeeignet. Solche Forderungen fallen eher in den bereich der Esoterik.
Ich finde es auch seltsam, sich ausgerechnet eine extrem rückständige und restriktive Monarchie als Vorbild zu nehmen.
Vilinthril
Pirat
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Beitrag #13682 | 10.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Bruttonationalglück
Stimme zu. Lieber den Gegenvorschlag in LQFB nehmen.
Sonstwer
Pirat*in
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Beitrag #13953 | 12.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Bruttonationalglück
(10.01.2013 )Ohm schrieb:  
"Glück" ist keine messbare Größe und daher als Indikator ungeeignet. Solche Forderungen fallen eher in den bereich der Esoterik.
Ich finde es auch seltsam, sich ausgerechnet eine extrem rückständige und restriktive Monarchie als Vorbild zu nehmen.

Bhutan ist ein kleines nach Außen hin abgeschottetes Land und eine Monarchie, allerdings mit starken Bestrebungen sich in Richtung Demokratie hin zu entwickeln.

Die Nationalversammlung kann dem König theoretisch mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit das Misstrauen aussprechen und diesen zum Rücktritt (zugunsten seines Thronfolgers) zwingen.

Auch England ist eine Monarchie, nicht meine bevorzugte Regierungsform, aber eben im Wandel.

Im Prinzip sollte es aber egal sein, von wo in der Welt eine Idee kommt und wer sie hatte. Entweder sie ist gut und wird verstanden oder sie ist schlecht oder sie wird missverstanden.

Glück ist tatsächlich nicht messbar, und das wissen auch die Leute, die dort befragt werden und die an dem Projekt arbeiten, jedoch kann man erfassen welche Dinge einen unglücklich machen:

seien das Streits in der Beziehung,
zu hohe Arbeitsbelastung,
Krankheit,
Freizeit,
Sport,... etc.

Es geht nicht darum ein subjektives Empfinden des Glücks fest zu halten, sondern tatsächlich darum wissenschaftlich zu erfassen was uns genau zufrieden und unzufrieden macht.

Ob der Alternativantrag besser geeignet wäre genau das zu machen - keine Ahnung. Aber eines möchte ich dazu sagen:
Ich weiß nicht, ob es ohne meinen Antrag überhaupt einen Alternativantrag gäbe.




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Um gut zu argumentieren muss man lernen zu Widerlegen, aber richtig

Teresa Bücker: Burnout & Broken Comment Culture

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