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Erhöhung des Pensionsantrittsalters auf 67
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Beitrag #11067 | 20.12.2012 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Erhöhung des Pensionsantrittsalters auf 67
Bundesweite Themen: Wirtschaft, Soziales, Konsumentenschutz
Programmantrag direkt: Thema 849
Ereignis: Neues Thema
Phase: Neu (noch 14 Tage 23:58:58)
i1728: Erhöhung des Pensionsantrittsalters auf 67
Zitat:
Antrag
Die Piratenpartei fordert eine möglichst rasche, schrittweise Erhöhung des allgemeinen Pensionsantrittsalters.
Dieses soll als erstes Ziel schrittweise auf 67 erhöht werden.
In weiterer Folge soll das Pensionsantrittsalter an die statistische Erhöhung der Lebenserwartung angeglichen werden.
Begründung
Der demographische Wandel macht eine Veränderung in diesem Gebiet unumgänglich.
Das Umgarnen der Pensionisten von Seiten der Altparteien entwickelt eine Bombe auf Kosten der jungen Generation.
Wir Piraten müssen dieses Thema offen ansprechen und der Wahrheit einer sich verändernden Gesellschaft ins Auge blicken.
Liquid
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Beitrag #11085 | 21.12.2012 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Keine Erhöhung des Pensionsantrittsalters (instrumentalisierte Zukunftsangst & De
Bundesweite Themen: Wirtschaft, Soziales, Konsumentenschutz
Programmantrag direkt: Thema 849
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Neu (noch 14 Tage 20:25:55)
i1730: Keine Erhöhung des Pensionsantrittsalters (instrumentalisierte Zukunftsangst & Demografie Lüge)
Zitat:
Der folgende Text möge an der entsprechenden Stelle (Überschrift, Sub-Überschrift) ins Programm aufgenommen werden:
Text
Arbeit und Soziales
Pensionen
Keine Erhöhung des Pensionsantrittsalters
Die Piratenpartei Österreichs fordert keine Erhöhung des allgemeinen Pensionsantrittsalters. 
Begründung:
1. Die Demografie – Lüge
Vor 100 Jahren konnte ein Landwirt gerade einmal acht Menschen ernähren - heute sind es 80. Seine Produktivität hat sich gewaltig gesteigert.
Die Zahlen, die zunächst scheinbar eine ganz klare Sprache sprechen: Im Jahr 2000 finanzierten noch 4,1 Erwerbsfähige einen Rentner. 2050 sollen es nur noch zwei sein. Aber ist damit der Sozialbankrott wirklich vorprogrammiert? Ein Blick in die Geschichte zeigt: Nein!
Schon seit 1871 gibt es immer weniger Erwerbsfähige pro Rentner. 1871 - zu Beginn der Bevölkerungsstatistik - waren es noch 14 Erwerbsfähige, die einen Rentner finanzierten. 1950 noch sieben, und heute sind es vier. Und trotzdem ging es Rentnern und Arbeitern immer besser.
Traue keiner Statistik…
An der Fachhochschule Remagen bringt Professor Gerd Bosbach seinen Studierenden bei, Statistiken kritisch zu bewerten. Und warum der Sozialstaat trotz "Überalterung" in der Vergangenheit immer weiter ausgebaut wurde: "Das ist nur erklärbar wenn man einen Blick auf die Produktivität wirft. Die Arbeitsproduktivität der Beschäftigten hat sich in dieser Zeit so fulminant entwickelt, dass das möglich war und parallel sowohl der Arbeitende als auch der Rentner viel mehr Geld bekommen hat."
"Aussagen über einen Zeitraum von fünfzig oder mehr Jahren sind eigentlich Kaffeesatz-Leserei. Neben dem Beispiel von 1950 bis 2000 kann man auch noch einmal fünfzig Jahre weiter zurückblicken. Hätte man im Jahr 1900 versucht bis 1950 Voraussagen treffen zu wollen, da hätte man schlichtweg zwei Weltkriege übersehen.
Und außerdem wird immer so getan, als ob die demografische Entwicklung schicksalhaft über uns hereinbricht wie eine Naturkatastrophe. Demografische Entwicklung ist auch politisch steuerbar. Frankreich hat es uns vorgemacht in den 90er Jahren: Mit einer vernünftigen Sozialpolitik wurde erreicht, dass Beruf und Kinderkriegen wieder besser vereinbar wurden und die Geburtenrate in Frankreich ist von 1,6 auf 1,9 Kinder pro Frau relativ schnell gestiegen."
Steigende Arbeitsproduktivität fängt Soziallasten auf
Tatsächlich müssen natürlich Kinder und Alte von den Erwerbsfähigen finanziert werden. Das ist der Gesamtquotient. Die Summe der beiden Belastungen. Und hier steigt die Zahl der zu Versorgenden bis Mitte des Jahrhunderts von 64 auf 89. Ein Anstieg nicht um einhundert, sondern um 39 Prozent. Dazu Gerd Bosbach: "39 Prozent heißt aber pro Jahr umgerechnet weniger als 0,8 Prozent. Ich habe einmal geschaut, ob man das nicht über die Arbeitsproduktivität auffangen kann und habe nach Schätzungen gesucht."
Mehr Arbeitsproduktivität, so der Statistiker, kann die steigende soziale Belastung ausgleichen: Und diese Arbeitsproduktivität steigt nach der vorsichtigen Prognose der Herzog-Kommission um 86 Prozent. Nach der Prognose der Rürupp-Kommission beträgt die Steigerung der Produktivität bis zum Jahr 2050 sogar 144 Prozent. Da wäre eine Steigerung 39 Prozent mehr Soziallasten locker zu stemmen.
Globaler Preiskampf
Allerdings gibt es auch Kritik an dieser Rechnung: Die gestiegene Produktivität müsse im globalen Preiskampf geopfert werden. Die Produkte müssten billiger werden, um im Wettbewerb zu bestehen. Und deshalb sei trotz steigender Produktivität nicht mehr Geld für die Sozialkassen übrig.
Der Statistiker Bosbach hat dazu eine ganz klare Position: "In einem Punkt haben die Kritiker recht: In den letzten zehn bis 15 Jahren ist das Geld nicht in die Sozialkassen geflossen, weil die Arbeitnehmer auch kaum mehr Lohn bekommen haben. Die andere Sache ist aber falsch: Das Geld, was erspart wurde beim Arbeitnehmer, ist nicht in sinkende Preise eingegangen, sondern in ganz massiv steigende Unternehmensgewinne, was man auch jeden Tag in der Wirtschaftspresse lesen kann."
Für Bosbach steht fest: Wer behauptet, die Alterung sprenge automatisch Sozialkassen, ist entweder schlecht informiert oder sagt bewusst die Unwahrheit.
Frank Wittig
(Quelle: http://www.swr.de/odysso/-/id=1046894/ni...ndex.html)
___________________________________________________________________________ 
2. Die instrumentalisierte Zukunftsangst: Gesetzliche oder private Rentenversicherung, wer hat den Nutzen?
von Gerd Bosbach (Vortrag - Video)
Kurze Zusammenfassung der für mich wichtigsten Statements:
"Bei Dingen & Dienstleistungen haben wir immer das Umlageverfahren (ist natürlich & fair)"
"Auch im Finanzmarkt wird hauptsächlich mit dem Umlageverfahren gearbeitet."
"Bei einer Krise können kapitalgedeckte Systeme ganz leicht kollabieren." #private Pensionsvorsorge #Versicherungen
"Das Umlageverfahren ist absolut haltbar & zukunftsfähig, wenn die Produktionssteigerung auch tatsächlich an die Arbeitnehmer bezahlt wird." (Annahme 1% jährl. Steigerung)
In D 249.197 Millionen Euro
"Es ist keine Verschwörungstheorie; bei 250 Mio Euro wollen die dt. Versicherer einfach ein Stück vom Kuchen." #Pensionsversicherung
"Die Lobbyisten der Privaten Pensionsvorsorge müssen 120!!! Jahre voraus rechnen & kommen auf 89 Euro von 100 werden ausbezahlt." (Berechnung unmöglich)
Des weiteren wird bei Studien angenommen die "Alten" in 50 Jahren werden im selben Alter gebrechlich & krank wie heute. Dies ist nicht haltbar.
(Quelle: http://www.tele-akademie.de/begleit/vide...0401.php) 
Liquid
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Beitrag #11098 | 21.12.2012 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Heranführen des faktischen Pensionsalters an das gesetzliche Pensionsalter
Bundesweite Themen: Wirtschaft, Soziales, Konsumentenschutz
Programmantrag direkt: Thema 849
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Neu (noch 14 Tage 10:23:29)
i1731: Heranführen des faktischen Pensionsalters an das gesetzliche Pensionsalter
Zitat:
Der folgende Text möge an der entsprechenden Stelle (Überschrift, Sub-Überschrift) ins Programm aufgenommen werden: 
Text
Arbeit und Soziales
Pensionen
Erhöhung des faktischen Pensionsantrittsalters
Die Piratenpartei Österreichs fordert die Heranführung des faktischen Pensionsalters an das gesetzliche Pensionsalter (65 Jahre) um die sozialen Sicherungssysteme auf lange Sicht abzusichern und finanzierbar zu halten. Effektive und effiziente Rehabilitationsmaßnahmen, eine Senkung der Invalidisierungsraten und die altersgerechte Gestaltung der Arbeitswelt sind die Mittel der Wahl, um dieses Ziel zu erreichen.  
Begründung
Aus dem unten verlinkten Dokument: Infolge der demographischen Entwicklungen in den nächsten Jahrzehnten wird sich die Altersstruktur der Bevölkerung nachhaltig verändern. Bedingt durch die steigende Lebenserwartung und durch die geburtenstarken, allmählich ins Pensionsalter kommenden Jahrgänge bis 1970 wird die Bevölkerung im Alter 65 und darüber von derzeit rund 1,47 Millionen Personen auf 2,66 Millionen im Jahr 2050 anwachsen. Auf 1000 Personen im Erwerbsalter zwischen 15 und unter 65 werden dann voraussichtlich 480 ältere und alte Personen entfallen (demographische Altersquote), heute sind es 260.
Die demographischen Veränderungen werden ohne Zweifel auch erhebliche finanzielle Auswirkungen auf alle Teilbereiche des Sozialsystems haben, die - wie die Pensionsversicherung, das Pflegesystem oder die gesetzliche Krankenversicherung - in Zukunft von noch mehr alten Menschen in Anspruch genommen werden als heute. Eines der zentralen Ziele muss es vor diesem Hintergrund daher sein, durch eine Erhöhung der Erwerbsbeteiligung zur langfristigen Sicherung der Systeme der sozialen Sicherheit beizutragen.
Dass durch den Übertritt der geburtenstarken Jahrgänge der Baby-Boomer-Generation ins pensionsnahe Alter mittelfristig bzw. langfristig ein Mehraufwand für den Bund in der gesetzlichen Pensionsversicherung entstehen wird, ist durch die beträchtlichen demographischen Veränderungen augenscheinlich. Mögliche Dimensionen dieses Mehraufwands sind u.a. im Bericht der Pensionskommission vom September 2010 abgebildet, wenn auch nach wie vor keine Einigung über die im Gutachten zu Grunde gelegten Annahmen besteht (siehe dazu auch Kapitel Demographie).
Dem aktuellen Gutachten zufolge wird für das Jahr 2030 ein Bedarf von 4,9 % des BIP an Bundesmitteln für die gesetzlichen Pensionen vorausgesagt, der in den Jahren 2040 und 2050 auf 5,5 % bzw. 6 % des BIP steigen wird. Welcher Mehraufwand in der gesetzlichen Pensionsversicherung aber tatsächlich entstehen wird, wird aber - abgesehen von der Demographie und dem Pensionssystem - auch stark davon abhängig sein, wie sich der Arbeitsmarkt und andere entscheidende Parameter verändern werden.
Ein späterer Pensionsantritt muss per se nicht die Erwerbschancen von Jüngeren schmälern. Je günstiger die Arbeitsmarktsituation und die Arbeitsmarktperspektiven insgesamt sind, umso eher gelingt es, sowohl Jüngere als auch Ältere in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Beschäftigung Jüngerer korreliert dann positiv mit der Beschäftigung Älterer, wenn insgesamt wachstums- und beschäftigungsunterstützende Rahmenbedingungen gegeben sind.  
Quellen
Studie der Sozialpartnerschaft mit Vorschlägen, wie das oben genannte Ziel erreicht werden kann:
Bad Ischler Dialog 2011 - Anhebung des faktischen Pensionsalters - Vorschläge der österreichischen Sozialpartner
Vilinthril
Pirat
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Beitrag #11140 | 21.12.2012 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Heranführen des faktischen Pensionsalters an das gesetzliche Pensionsalter
Du, der Antrag ist hier falsch – hier geht's um das nominelle Antrittsalter, das faktische wird in https://forum.piratenpartei.at/showthread.php?tid=1915 behandelt; wenn du keine Anhebung des nominellen willst, ist das auch okay und ich lass mich auch gerne von Argumenten überzeugen, aber das ist eigentlich eine thematische Vermischung, die unpraktisch ist …
faithless
Pirat
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Beitrag #11141 | 21.12.2012 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Heranführen des faktischen Pensionsalters an das gesetzliche Pensionsalter
(21.12.2012 )Vilinthril schrieb:  
Du, der Antrag ist hier falsch – hier geht's um das nominelle Antrittsalter, das faktische wird in https://forum.piratenpartei.at/showthread.php?tid=1915 behandelt; wenn du keine Anhebung des nominellen willst, ist das auch okay und ich lass mich auch gerne von Argumenten überzeugen, aber das ist eigentlich eine thematische Vermischung, die unpraktisch ist …

dann müsst ich meinen antrag wohl in beiden inis reinstellen.
weil bei meinem antrag gibts kein nominell und faktisch mehr!

aber ich glaub, hier ist er schon richtig, weil ich will ja die aufhebung bzw. abschaffung des nominellen antrittsalters!

Ain't looking for a fight
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Vilinthril
Pirat
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Beitrag #11179 | 21.12.2012 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Heranführen des faktischen Pensionsalters an das gesetzliche Pensionsalter
(21.12.2012 )faithless schrieb:  
aber ich glaub, hier ist er schon richtig, weil ich will ja die aufhebung bzw. abschaffung des nominellen antrittsalters!
Ja, das passt IMHO schon. Smile
Rousseau

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Beitrag #13045 | 07.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Heranführen des faktischen Pensionsalters an das gesetzliche Pensionsalter
Ihr seid von der Realität sooooooooooooo weit entfernt, dass ich einfach was schreiben muss!

das Pensionsantrittsalter ist vollkommen wurscht, weil man ab spätestens 45 sowieso nur noch hoffen kann nicht den Job zu verlieren, denn einen neuen gibts in dem Alter nciht mehr.

ich bin auch dagegen Leute zu etwas zu zwingen, aber das sind wirklcih nciht die Probleme die wir in Österrreich und nciht nur da zur Zeit haben.

Außerdem ist auch in dem Antrag wieder einmal viel zu viel vermischt.

wie ich schon in LQFB abgemerkt habe muss man bei der Vision jeder kann gehen wann er will und bekommt halt was errechnet wird einige Dinge innerhalb des Systems beachten muss (zusätzlich eine ordentlcihe Definition von Schwarzarbeit)

ich bin nur sehr sporadisch in diesem Forum.
wer mir was mitteilen will schicke mir bitte eine Email und keine PN
Vilinthril
Pirat
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Beitrag #13094 | 07.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Heranführen des faktischen Pensionsalters an das gesetzliche Pensionsalter
(07.01.2013 )Rousseau schrieb:  
das Pensionsantrittsalter ist vollkommen wurscht, weil man ab spätestens 45 sowieso nur noch hoffen kann nicht den Job zu verlieren, denn einen neuen gibts in dem Alter nciht mehr.
Genau darum geht's ja auch? Siehe andere Anträge …
Rousseau

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Beitrag #13264 | 08.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Heranführen des faktischen Pensionsalters an das gesetzliche Pensionsalter
(07.01.2013 )Vilinthril schrieb:  
(07.01.2013 )Rousseau schrieb:  
das Pensionsantrittsalter ist vollkommen wurscht, weil man ab spätestens 45 sowieso nur noch hoffen kann nicht den Job zu verlieren, denn einen neuen gibts in dem Alter nciht mehr.
Genau darum geht's ja auch? Siehe andere Anträge …

ja nur leben muss man auch ncoh davon können, und selbst die größten Optimisten rechnen wohl nciht mit der Einführung des BGE in nächster Zeit

worums mir geht ist, dass offenbar nur noch solche "akademischen" Anträge udn Diskussionen kommen. Irgendwie scheinen wir in einem Paralelluniversum zu leben.

aber vielleicht sollte ich einfach weniger ins Forum gehen!

ich bin nur sehr sporadisch in diesem Forum.
wer mir was mitteilen will schicke mir bitte eine Email und keine PN
Vilinthril
Pirat
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Beitrag #13283 | 08.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Heranführen des faktischen Pensionsalters an das gesetzliche Pensionsalter
Ist schon klar, dass das hier nur ein prinzipieller Antrag ohne konkrete Maßnahmen ist – aber auch ein Grundsatzbekenntnis ist hier IMHO wichtig. Konkrete Maßnahmen sollten dann natürlich folgen.
Liquid
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Beitrag #11104 | 21.12.2012 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Programmantrag direkt
Bundesweite Themen: Wirtschaft, Soziales, Konsumentenschutz
Programmantrag direkt: Thema 849
Ereignis: Thema hat die nächste Phase erreicht
Phase: Diskussion (noch 29 Tage 23:58:50)
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Beitrag #11128 | 21.12.2012 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Ersatzlose Streichung des Pensionseintrittsalters
Bundesweite Themen: Wirtschaft, Soziales, Konsumentenschutz
Programmantrag direkt: Thema 849
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Diskussion (noch 29 Tage 22:12:42)
i1736: Ersatzlose Streichung des Pensionseintrittsalters
Zitat:
Der folgende Text möge an geeigneter Stelle (Überschrift, Sub-Überschrift) ins Programm aufgenommen werden:
Text
Wirtschaft und Soziales
Ersatzlose Streichung des Pensionseintrittsalters
Die Piraten fordern die abschaffung eines verpflichtenden pensionsalters – bzw. antrittes
Begründung
im sinne der von uns geforderten persönlichen freiheit fordern wir, niemanden vorschriften zu machen, wann er seine durch beiträge erworbenen ansprüche geltend macht.
es wird sehr individuell sein, warum jemand wie lange arbeiten will.
manche werden früher „den lebensabend“ geniessen wollen und vielleicht schon im alter von zb 40 (nach 25 beitragsjahren) in pension gehen und nehmen dafür in kauf mit einer sehr geringen versicherungsleistung ihr auskommen zu finden.
wieder andere würden gerne über das bisher festgelegte pensionsantrittsalter von 65 (bzw. 60) produktiv arbeiten und dafür später eine höhere pension in anspruch nehmen.
Laut dem Statistischen Zentralbüro gehen in Schweden rund 12 Prozent der 65- bis 75-Jährigen einer Erwerbsarbeit nach. Und es könnten mehr sein. Laut einer Mitte April publizierten Meinungsumfrage kann sich ein Fünftel der Befragten vorstellen, bis 75 zu arbeiten. Wie viele bis 70 arbeiten möchten, wurde nicht gefragt, der Anteil dürfte aber klar höher sein. Gründe dafür, über das offizielle Pensionsalter hinaus zu arbeiten, gibt es viele: Einige sind auf das Einkommen angewiesen, andere wollen zusammen mit dem Partner in Pension gehen, Dritte wiederum lieben ihre Arbeit, weil sie und ihre Kompetenz gefragt sind.
ein derartiger individueller „fliessender“ pensionsantritt, wäre auch ein erster schritt in richtung bge und bringt erste erfahrungen im umgang mit persönlicher freiheit ohne strukturellen arbeitszwang und das „freiwillige“ arbeitsverhalten der betroffenen.  
Betriebsdirektor
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Beitrag #11136 | 21.12.2012 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Ersatzlose Streichung des Pensionseintrittsalters
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Da ich bei Anträgen die ins Programm wandern keine sarkastischen Anträge schreiben will, schreibe ich den halt hierher:

<sarcasm>
Da gehen wir dann nach der Schule mit dem BGE und einem Rucksack voller Geld (aus der BGE Drittelung) in die Pension. Das ist ziemlich super! Sollen doch die anderen für uns arbeiten! Oder das Geld. Oder sonstwer.
</sarcasm>


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Heckenbraunelle

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Beitrag #11137 | 21.12.2012 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Ersatzlose Streichung des Pensionseintrittsalters
(21.12.2012 )Betriebsdirektor schrieb:  
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Da ich bei Anträgen die ins Programm wandern keine sarkastischen Anträge schreiben will, schreibe ich den halt hierher:

<sarcasm>
Da gehen wir dann nach der Schule mit dem BGE und einem Rucksack voller Geld (aus der BGE Drittelung) in die Pension. Das ist ziemlich super! Sollen doch die anderen für uns arbeiten! Oder das Geld. Oder sonstwer.
</sarcasm>


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Ich finde es äußerst interessant, da die Abschaffung des Pensionsantrittsalters genau eine der Forderungen der Gruppe rund um Marin ist - beruhend auf dem schwedischen Modell des Pensionskontos, ohne Zusammenhang mit dem BGE.

Voll dafür! Auch ohne BGE.

Lektüre: http://derstandard.at/1350258763404/Wide...ionsstreit
faithless
Pirat
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Beitrag #11138 | 21.12.2012 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Ersatzlose Streichung des Pensionseintrittsalters
Betriebsdirektor schrieb:
Da gehen wir dann nach der Schule mit dem BGE und einem Rucksack voller Geld (aus der BGE Drittelung) in die Pension. Das ist ziemlich super! Sollen doch die anderen für uns arbeiten! Oder das Geld. Oder sonstwer.
gigi schrieb:
Ich finde es äußerst interessant, da die Abschaffung des Pensionsantrittsalters genau eine der Forderungen der Gruppe rund um Marin ist - beruhend auf dem schwedischen Modell des Pensionskontos, ohne Zusammenhang mit dem BGE.

Voll dafür! Auch ohne BGE.

mein antrag hat einmal überhaupt nix mit dem bge zu tun!

aber es wäre sicher interessant zu sehen, wer wann in pension gehen will.
mit eventuellen ab- bzw. zuschlägen!

ich persönlich kenn einen haufen leut (inkl. mir) in meinem alter die sich irgendwie überhaupt nicht vorstellen können, in den „ruhestand“ zu gehen.

ich find es auch diskriminierend jemanden, der noch sehr viel und produktiv beitragen kann „zwangszupensioneren“!

und rein grundsätzlich bin ich halt der meinung, dass man jemanden weder zwingen darf zu arbeiten bzw. mit der arbeit aufzuhören!

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Pirat
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Beitrag #11145 | 21.12.2012 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Ersatzlose Streichung des Pensionseintrittsalters
gigi schrieb:
Ich finde es äußerst interessant, da die Abschaffung des Pensionsantrittsalters genau eine der Forderungen der Gruppe rund um Marin ist - beruhend auf dem schwedischen Modell des Pensionskontos, ohne Zusammenhang mit dem BGE.

Voll dafür! Auch ohne BGE.

dann freu ich mich über die unterstützung meines antrages!

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Beitrag #15554 | 20.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Programmantrag direkt
Bundesweite Themen: Wirtschaft, Soziales, Konsumentenschutz
Programmantrag direkt: Thema 849
Ereignis: Thema hat die nächste Phase erreicht
Phase: Eingefroren (14 days 23:59:54 left)
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Beitrag #18414 | 29.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Programmantrag direkt
(20.01.2013 )LiquidFeedback schrieb:  
Bundesweite Themen: Wirtschaft, Soziales, Konsumentenschutz
Programmantrag direkt: Thema 849
Ereignis: Thema hat die nächste Phase erreicht
Phase: Eingefroren (14 days 23:59:54 left)

Vor einer Abstimmung über das Thema Pension sollten sich alle Piraten mal eines grundsätzlichen logischen Konstruktionsfehlers des österreichischen Umlagesystems bewußt werden:
In Österreich gilt das Umlagesystem - d.h. die aktiven Bürger zahlen Beiträge ein, diese werden an die passiven (=Pensionisten) ausbezahlt.
Logisch korrekt kann daher immer nur ein rechnerischer Anteil des jeweils Einbezahlten zur Verteilung gelangen - außer bei Entscheid, auf Pump zu leben bzw. auf Kosten zukünftiger Generationen.

Die Frage ist daher sehr wohl relevant, wann jemand "die Seite wechseln" will, also vom aktiven Beitragszahler zum passiven Beitragsempfänger mutieren möchte.
Er beeinflußt mit dieser Entscheidung den relativen Anteil, der allen anderen Empfängern zusteht.

Daher: ja zur freien Wahl des Alters, mit dem man mit Arbeit aufhören möchte
Aber "Pensionseintritt" - sprich: Beginn des Anspruchs am Umlagen-Umverteilungssystem - kann erst eine für alle gleich geltende Altersgrenze sein. Idealerweise, um das Pensionssystem überhaupt finanzierbar zu halten: 67 Jahre

Beendet jemand seine "aktive Zeit" vor diesem Zeitpunkt, muß er sich allein auf das BGE (und Eigenvorsorge) stützen.
Der Anspruch auf Pensionsvorsorge kann nicht durch eigene Entscheidung ausgelöst werden, sondern durch Erreichen der Altersgrenze für Empfangsberechtigte.

Mit anderen Worten:
Hält ein Bürger den durch das Umlagensystem festgeschriebenen Generationenvertrag nicht ein und leistet seine Beträge bis Erreichen der Altersgrenze nicht, muß er für seine Leistungsverweigerung im Gegenzug Konsumverzicht in Kauf nehmen, bis die allgemein gültige Altersgrenze erreicht ist!
RStMM59

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Beitrag #18415 | 29.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Programmantrag direkt
(29.01.2013 )RStMM59 schrieb:  
(20.01.2013 )LiquidFeedback schrieb:  
Bundesweite Themen: Wirtschaft, Soziales, Konsumentenschutz
Programmantrag direkt: Thema 849
Ereignis: Thema hat die nächste Phase erreicht
Phase: Eingefroren (14 days 23:59:54 left)

Vor einer Abstimmung über das Thema Pension sollten sich alle Piraten mal eines grundsätzlichen logischen Konstruktionsfehlers des österreichischen Umlagesystems bewußt werden:
In Österreich gilt das Umlagesystem - d.h. die aktiven Bürger zahlen Beiträge ein, diese werden an die passiven (=Pensionisten) ausbezahlt.
Logisch korrekt kann daher immer nur ein rechnerischer Anteil des jeweils Einbezahlten zur Verteilung gelangen - außer bei Entscheid, auf Pump zu leben bzw. auf Kosten zukünftiger Generationen.

Die Frage ist daher sehr wohl relevant, wann jemand "die Seite wechseln" will, also vom aktiven Beitragszahler zum passiven Beitragsempfänger mutieren möchte.
Er beeinflußt mit dieser Entscheidung den relativen Anteil, der allen anderen Empfängern zusteht.

Daher: ja zur freien Wahl des Alters, mit dem man mit Arbeit aufhören möchte
Aber "Pensionseintritt" - sprich: Beginn des Anspruchs am Umlagen-Umverteilungssystem - kann erst eine für alle gleich geltende Altersgrenze sein. Idealerweise, um das Pensionssystem überhaupt finanzierbar zu halten: 67 Jahre

Beendet jemand seine "aktive Zeit" vor diesem Zeitpunkt, muß er sich allein auf das BGE (und Eigenvorsorge) stützen.
Der Anspruch auf Pensionsvorsorge kann nicht durch eigene Entscheidung ausgelöst werden, sondern durch Erreichen der Altersgrenze für Empfangsberechtigte.

Mit anderen Worten:
Hält ein Bürger den durch das Umlagensystem festgeschriebenen Generationenvertrag nicht ein und leistet seine Beträge bis Erreichen der Altersgrenze nicht, muß er für seine Leistungsverweigerung im Gegenzug Konsumverzicht in Kauf nehmen, bis die allgemein gültige Altersgrenze erreicht ist!

PS: Obiges ist natürlich "theoretisch".
Wie allen bekannt, unterliegt das österreichische Pensionssystem einem fatalen logischen Konstruktionsfehler:
Es ist als Umlagensystem aufgebaut,
verspricht aber fixe "Pensionsansprüche", die so aber aus dem Umlagesystem nicht abgeleitet werden können - und auch langfristig nicht finanzierbar sind.

Wir Piraten sollten auf diesen Konstuktionsfehler hinweisen und Alternativen anbieten - statt billiger Wahlzuckerl.
Wir haben die einmalige Chance, ehrlich zu sein!
Liquid
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Beitrag #19424 | 04.02.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Programmantrag direkt
Bundesweite Themen: Wirtschaft, Soziales, Konsumentenschutz
Programmantrag direkt: Thema 849
Ereignis: Thema hat die nächste Phase erreicht
Phase: Abstimmung (14 days 23:59:09 left)




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