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Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
Liquid
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Beitrag #144206 | 16.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
Wien: Landesparteiprogramm
Unverbindliches Meinungsbild (4–5 Wochen): Thema 2829
Ereignis: Neues Thema
Phase: Neu (noch 7 Tage 23:59:49)
i5821: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer (Wertschöpfungsabgabe)
Zitat:
Nachfolgendes soll ins Wahlprogramm zur "Wien-Wahl 2015" aufgenommen werden, wobei die genaue Kapitel-Zuordnung am Anschluss an das Meinungsbild erfolgt:
Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer (Wertschöpfungsabgabe)
Die Piratenpartei Wien befürwortet unabhängig der Politik der Piratenpartei Österreichs und der einzelnen Landesorganisationen die Einführung sof. „Maschinensteuer“ auf EU-Ebene, wobei den einzelnen Mitgliedern die Festlegung der Höhe der Steuer freizustellen ist; spricht sich jedoch gegen die Einführung einer sog. „Wertschöpfungssteuer“ aus.
Gamoder

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Beitrag #144276 | 17.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
Liquid schrieb:
Die Piratenpartei Wien befürwortet unabhängig der Politik der Piratenpartei Österreichs und der einzelnen Landesorganisationen die Einführung sof. „Maschinensteuer“ auf EU-Ebene
Aja ... hat dieser Unsinn was mit Wien anders zu tun?

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Jausengegner

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Beitrag #144288 | 17.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
(17.04.2015 )Gamoder schrieb:  
Aja ... hat dieser Unsinn was mit Wien anders zu tun?

Irgendwie scheint die Mitbestimmung in die verkehrte Richtung zu gehen. Statt dass die Piraten das Programm von Wien Anders mitbestimmen (bzw. Wien Anders sich das Programm von den Piraten anschaut) können die Piraten nun per Liquid das ohnehin schon beschlossene Anders-Programm durchwinken.

Piratenpartei 2.0: The Church Of Clickology
Alexis
Pirat
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Beitrag #144670 | 22.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
(17.04.2015 )Gamoder schrieb:  
Liquid schrieb:
Die Piratenpartei Wien befürwortet unabhängig der Politik der Piratenpartei Österreichs und der einzelnen Landesorganisationen die Einführung sof. „Maschinensteuer“ auf EU-Ebene
Aja ... hat dieser Unsinn was mit Wien anders zu tun?

******************

Weil auch wenn diese auf EU-Ebene eingeführt bzw. beschlossen wird, sich bis auf die Landesebene auswirkt.

Darüber hinaus, bevorzuge ich, dass die EU die Höhe des Steuersatzes nicht vorgibt, sondern lediglich Mindest- und Höchstwerte festsetzt, und die schlussendliche festlegung der Höhe von den einzelnen Mitgliedsländern auf Ebene des Bundes, oder was mir lieber wäre auf der landesebene erfolgt.
Und dies folglich kein EU-Diktat ist.

Die Unterschiede der Höhen könnten wiederum als Faktor bei der Unternehmensansiedlung relevant werden und zu einem "Wettbewerb" der Attraktivität zur Niederlassung beitragen.
PeterTheOne
Pirat
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Beitrag #144762 | 23.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
(17.04.2015 )Gamoder schrieb:  
Aja ... hat dieser Unsinn was mit Wien anders zu tun?

nope.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.04.2015 10:52 von PeterTheOne.)
eest9
Pirat
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Beitrag #144720 | 23.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
ich möchte hier noch einmal ein altes Meinungsbild in Erinnerung rufen: https://liquid.piratenpartei.at/initiati.../3415.html

lg der verwirrte Ex-BV den man nicht ernst nehmen sollte weil er ja eh nix drauf hat.
faithless
Pirat
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Beitrag #144210 | 16.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
(16.04.2015 )Liquid schrieb:  
Wien: Landesparteiprogramm
Unverbindliches Meinungsbild (4–5 Wochen): Thema 2829
Ereignis: Neues Thema
Phase: Neu (noch 7 Tage 23:59:49)
i5821: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer (Wertschöpfungsabgabe)
Zitat:
Nachfolgendes soll ins Wahlprogramm zur "Wien-Wahl 2015" aufgenommen werden, wobei die genaue Kapitel-Zuordnung am Anschluss an das Meinungsbild erfolgt:
Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer (Wertschöpfungsabgabe)
Die Piratenpartei Wien befürwortet unabhängig der Politik der Piratenpartei Österreichs und der einzelnen Landesorganisationen die Einführung sof. „Maschinensteuer“ auf EU-Ebene, wobei den einzelnen Mitgliedern die Festlegung der Höhe der Steuer freizustellen ist; spricht sich jedoch gegen die Einführung einer sog. „Wertschöpfungssteuer“ aus.

wie soll so eine maschinensteuer funktionieren
und
warum sprechen wir uns gegen eine wertschöpfungsabgabe aus?

Ain't looking for a fight
But you know I won't run away
Alfred

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Beitrag #144281 | 17.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
(16.04.2015 )faithless schrieb:  
warum sprechen wir uns gegen eine wertschöpfungsabgabe aus?

Für Wertschöpfungsabgaben sprechen sich nur jene aus, die auch noch die letzte verbliebene Produktion in Richtung Ausland loswerden wollen. Wer Wertschöpfung in der Produktion und nicht beim Verbraucher besteuert, der sorgt dafür dass Arbeitsplätze in der Produktion ins Ausland abwandern.
PoWi

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Beitrag #144291 | 17.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
(17.04.2015 )Alfred schrieb:  
Für Wertschöpfungsabgaben sprechen sich nur jene aus, die auch noch die letzte verbliebene Produktion in Richtung Ausland loswerden wollen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Maschinensteuer und einer Wertschöpfungsabgabe?
(17.04.2015 )Alfred schrieb:  
Wer Wertschöpfung in der Produktion und nicht beim Verbraucher besteuert, der sorgt dafür dass Arbeitsplätze in der Produktion ins Ausland abwandern.

Das müsste eigentlich egal sein, ob das beim Verbraucher oder in der Produktion besteuert wird: Der Verbraucher muss die Abgabe immer erwirtschaften, oder?

WiFo schrieb:
Der Haupteffekt einer aufkommensneutralen Umstellung der Dienstgeberbeiträge zum Familienlastenausgleichsfonds auf eine Wertschöpfungsabgabe besteht darin, daß arbeitsintensive Betriebe (z.. B Maschinenbau, Bekleidung, Dienstleistungen) begünstigt, kapital- und gewinnintensive Betriebe im gleichen Maß benachteiligt würden. So würde vor allem die Beschäftigung in den arbeitsintensiven Unternehmen langfristig tendenziell etwas rascher, die Investitionstätigkeit in den kapitalintensiven Unternehmen tendenziell etwas langsamer wachsen.

http://www.wifo.ac.at/bibliothek/archiv/...67_570.pdf

Mobbing oder Dummheit?
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.04.2015 12:19 von PoWi.)
Alfred

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Beitrag #144328 | 17.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
Dem stimme ich zu. Unser Problem ist halt: Wir sind nicht China. Wir sind Post-China. Bei uns ist heute die gesamte Indsutrieproduktion extrem kapitalintensiv, ja sogar das Bauwesen und das Handwerk industrialisiert sich. Die Produktion in China, etc. noch ist hingegen noch arbeitsintensiv.

Wer in so einer Situation eine Wertschöpfungssteuer einführt, der vertreibt damit tendenziell die kapitalintensive Produktion, während er darauf hofft, dass die arbeitsintensive wieder zurückkommt. Die wird aber nicht zurückkommen. Nicht ohne begleitende Reformen bei den Arbeitskosten die aber substanziell ausfallen müssen.

Aber wer reformiert bei uns die Arbeitskosten? Niemand.

Noch keine neue bzw. höhere Steuer in den letzten 20 Jahren hat die Arbeitskosten merklich reduziert. Auch nicht die dafür oft ins Feld geführten "Ökosteuern". Man muss sich ja mal vor Augen führen, was das bedeutet: Seit es die Ökosteuern gibt, stieg der Steueranteil auf Strom auf ca. 50% (incl. MWSt). Die Leute kriegten davon nichts mit, weil parallel die Strompreise in den Keller gefallen sind. Jede Preissenkung, die durch die Liberalisierung möglich wurde, wurde von Staat sofort abgeschöpft. Und wie viel davon senkte die Arbeitskosten? Nichts.

Es wird gerne ins Feld geführt, dass diese Ökosteuern den weiteren Anstieg der Arbeitskosten gebremst hätten. Bloß muss man sich diese Aussage mal im Vergleich ansehen. Das einzige Land in der EU, das noch höhere Arbeitskosten hat als wir, ist Belgien. Es hat uns also höchstens vor dem ersten Platz bewahrt.

Man kann sich übrigens schön ausrechnen, wofür die Steuererhöhungen in den letzten Jahren verwendet wurden. Wenn man sich ansieht, dass die Staatsschuld von 2005 auf 2015 um ca. 100 Mrd. € gewachsen ist (Austerität my ass), dann weiß man wohin die nahezu alle zusätzlichen Steuern fließen: Nämlich in den Zinsendienst.

Jede neue Steuer wird dafür verwendet, so viel neue Schulden zu machen wie man damit finanzieren kann. Schlimmer kann man die Bevölkerung nicht betrügen. Man lebt eiskalt und komplett ungeniert auf Kosten der Zukunft. Und sucht immer noch nach weiteren Steuern, mit denen man noch mehr auf Kosten der Zukunft leben kann. Das kann es doch nicht sein, oder?
Reality Check

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Beitrag #144719 | 23.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
(17.04.2015 )Alfred schrieb:  
Dem stimme ich zu. Unser Problem ist halt: Wir sind nicht China. Wir sind Post-China. Bei uns ist heute die gesamte Indsutrieproduktion extrem kapitalintensiv, ja sogar das Bauwesen und das Handwerk industrialisiert sich. Die Produktion in China, etc. noch ist hingegen noch arbeitsintensiv.

Ich glaube das wird auch noch längere Zeit so bleiben.

Wir sind heute technologisch in der Lage Elektronikplatinen mittels sehr kapitalintensiven Maschinen automatisch bestücken und löten zu lassen aber schon bei einem simplen Produkt wie ein T-Shirt schlägt jede asiatische Näherin sowohl technisch wie wirtschaftlich den derzeitigen Stand der Automatisierungstechnik.

Ein hochentwickeltes Industrieland mit einem ausgeprägten Sozialstaat wird mMn bei den Arbeitskosten nie wirklich mit Staaten ohne vergleichbare Sozialleistungen konkurrieren können weil wenn er es könnte wäre der Sozialstaat dann nicht mehr finanzierbar da dann die dafür notwendigen Löhne nicht mehr vorhanden wären.

Die Vorstellung mancher Piraten dass wir in einer vollautomatisierten Zukunft einfach nur die Maschinen fest besteuern und alles läuft wie bisher würde vermutlich nur mit einer erneuten Abschottung der Märkte und hohe Zölle funktionieren. Als Kapitalist stelle ich meine vollautomatisierte Fabrik sonst einfach in ein Land mit einer niedrigeren Besteuerung und dann verlagert sich der weltweite Wettbewerb einfach nur von den Arbeitskosten auf die Maschinenbesteuerung.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.04.2015 07:34 von Reality Check.)
teqq

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Beitrag #144723 | 23.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
(23.04.2015 )Reality Check schrieb:  
Wir sind heute technologisch in der Lage Elektronikplatinen mittels sehr kapitalintensiven Maschinen automatisch bestücken und löten zu lassen aber schon bei einem simplen Produkt wie ein T-Shirt schlägt jede asiatische Näherin sowohl technisch wie wirtschaftlich den derzeitigen Stand der Automatisierungstechnik.

Da du das als Ausgangspunkt für den Rest deines Postings nutzt: das ist leider falsch.

Es gibt eine Doku über den Sportartikelhersteller Trigema, bei dem auch das zur Sprache kam. Wolfgang Grupp, der Firmeninhaber, hat es auf den Punkt gebracht:
Er hat eine Maschine, die Tshirts herstellt über einen Maschinenbroker nach Asien verkauft, weil sie eine neue bekommen. Nun ist die logische Frage: warum ist Trigema überhaupt noch im Geschäft, wenn die Produkte, die von dort kommen und bekanntermaßen billiger sind auch besser sind?

Mensch gegen Maschine ist kein faires Rennen. Der Mensch mit seiner Kreativität, mit seiner Intuitivität kann Dinge erschaffen, die eine Maschine (noch) nicht kann. Eine Maschine ist aber sehr gut darin, Dinge unglaublich schnell und präzise zu wiederholen, sobald ein Mensch es ihr beigebracht hat.

Wir werden uns allerdings noch umschauen, alleine die Fortschritte im 3-D Druck sind derzeit gewaltig. Und es gibt tatsächlich bereits Börsen für 3-D "Blaupausen", also Maschinenanleitungen zur Herstellung von Gegenständen - und in den USA bereits Lobbyarbeit, um das Urheberrecht schnell auszudehnen, weil in absehbarer Zeit alles einfach kopierbar wird, in real.
Reality Check

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Beitrag #144728 | 23.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
(23.04.2015 )teqq schrieb:  
Er hat eine Maschine, die Tshirts herstellt...

Die Frage ist was die T-Shirt-Maschine genau macht?
Ein fertiges T-Shirt nur bedrucken oder vollautomatisch aus einem Ballen Stoff herstellen?

Wenn es mal möglich ist alles einfach zu kopieren wird mMn entweder das Patent-/Marken-/Urheberrecht viel schärfer als bisher angewendet oder jegliche Forschung und Produktentwicklung finanziell sinnlos.
teqq

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Beitrag #144734 | 23.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
(23.04.2015 )Reality Check schrieb:  
(23.04.2015 )teqq schrieb:  
Er hat eine Maschine, die Tshirts herstellt...

Die Frage ist was die T-Shirt-Maschine genau macht?
Ein fertiges T-Shirt nur bedrucken oder vollautomatisch aus einem Ballen Stoff herstellen?

Wenn es mal möglich ist alles einfach zu kopieren wird mMn entweder das Patent-/Marken-/Urheberrecht viel schärfer als bisher angewendet oder jegliche Forschung und Produktentwicklung finanziell sinnlos.

Soweit ich mich an die Doku erinnere, ging es um mehrere Maschinen, die Frage ist in der Tat gut. Die Abgebaute war eine Webmaschine, die den Stoff herstellt, aus dem die Tshirts sind, eine zweite ist eine, die die Tshirts näht. Ich muss mir die noch mal anschauen, ist immerhin so zwei Jahre her, vielleicht findet jemand auch die Doku, war glaube ich vom ARD oder NDR.

IN Bezug auf die 3-D Drucker: das ist zu befürchten. Vermutlich wird irgendwann darauf hin gearbeitet, dass die Druckerhersteller scharf an die Kandarre genommen werden und nur zertifizierte Blaupausen vom Drucker verarbeitet werden können oder ähnliches. Da das erste Mal in der Menschheitsgeschichte (so man nicht an Atlantis glaubt) bald Jedermann praktisch alles herstellen kann, insbesondere mit den von IBM entwickelten Techniken, geht natürlich großflächig bei Herstellern diverser Waren die Panik um.

Interessant wird es dann, wenn so ein eingeschränkter Drucker dann einen nicht eingeschränkten Drucker herstellt. Das nenne ich mal ironisch.
Alfred

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Beitrag #144739 | 23.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
(23.04.2015 )Reality Check schrieb:  
(23.04.2015 )teqq schrieb:  
Er hat eine Maschine, die Tshirts herstellt...

Die Frage ist was die T-Shirt-Maschine genau macht?
Ein fertiges T-Shirt nur bedrucken oder vollautomatisch aus einem Ballen Stoff herstellen?

Darum geht es nicht. Es geht darum, wie viel ein Mitarbeiter herstellen kann und was das kostet. Nicht darum, dass es ohne Mitarbeiter geht.

Wenn in Bangladesh 100 Näherinnen für 100$ am Tag 10.000 T-Shirts nähen können (das ist eine Hausnummer), dann muss bei uns jemand, der 100$ am Tag verdient, auch 10.000 T-Shirts herstellen können. Bei uns kommen da halt noch Lohnnebenkosten dazu, er kostet also 200$, und das bedeutet er müsste 20.000 T-Shirts produzieren.

Die Frage ist: Ist das möglich?

Wenn es eine Maschine gibt, die ihn dazu befähigt, dann besteht die Möglichkeit, dass es diesen Arbeitsplatz bei uns geben kann. Eine Investition in eine Maschine macht den Arbeiter so produktiv, dass er 100$ Lohn und sogar noch 100$ Abgaben erwirtschaften kann.

Jetzt stricken wir das weiter und sagen: Weil diese Maschine so viel Arbeit machen kann, soll sie 10$ am Tag an Steuern kosten. Ohne weitere Änderungen müsste der Arbeiter bei uns 2.000 T-Shirts am Tag mehr produzieren, um mit Bangladesh mithalten zu können. Dabei erhöht sich sein Gehalt erst mal nicht. Nur der Staat kriegt mehr.

Der könnte jetzt hergehen und sagen, hey, senken wir doch damit die Lohnnebenkosten um 10$! Für den Arbeitnehmer ändert sich immer noch nichts, die Lohnkosten betragen jetzt 190$, die Gesamtbelastung bleibt bei 200$. Was soll das nun ändern?

Jetzt muss man sich schon die Frage stellen, ob man mit diesem Konzept tatsächlich Konkurrenzfähigkeit zu solchen Ländern herstellen kann. Und ob man das so haben will. Jetzt mal abgesehen von der Frage, ob bei uns wirklich so viele Arbeitnehmer im Akkord nähen wollen.

(23.04.2015 )Reality Check schrieb:  
Wenn es mal möglich ist alles einfach zu kopieren wird mMn entweder das Patent-/Marken-/Urheberrecht viel schärfer als bisher angewendet oder jegliche Forschung und Produktentwicklung finanziell sinnlos.

Es wird heute bereits alles gnadenlos kopiert. Ob das eine Maschine in Deutschland oder eine Näherin in Bangladesh macht, ist egal. Dennoch ist F&E nicht sinnlos. Es gibt durchaus Bereiche in der Textilindustrie, die geblieben sind. Es gibt auch noch Textilindustrie in Österreich. Getzner in Vorarlberg oder Sattler in Graz. Das Produkt ist technisch gesehen einfach, die Produktion ist hoch automatisiert und der Mehrwert besteht in der besseren Logistik (Beispiel: Wenn man für ein Hochhaus Stoffe für Sonnenblenden liefert, darf es keine Farbschattierungen geben).
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.04.2015 09:20 von Alfred.)
teqq

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Beitrag #144744 | 23.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
Zusammengefasst kann man also sagen, dass nur die Stückzahlen nicht konkurrenzfähig machen, zumindest nicht in Form von manueller Arbeit - die Automatisierung erlaubt diese. Die Markisen zeigen aber auch, dass es auch einen Qualitätsaspekt gibt, und da ist auch die Aussage von Grupp / Trigema angesiedelt.
Alfred

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Beitrag #144749 | 23.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
Der Qualitätsaspekt ist ein wichtiger Aspekt. Denn während viele Leute nicht müde werden auf die total arge geplante Obsoleszenz in der Elektronik hinzuweisen, sehen sie das Problem in der Mode nicht.

Dass ein T-Shirt nach einer kurzen Zeitspanne unansehnlich wird, ist ihnen egal. Es ist eh nicht mehr in Mode. Also kann man es wegwerfen. Was ist in diesem Vergleich Mode anderes als die perfideste Art von geplanter Obsoleszenz?
teqq

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Beitrag #144754 | 23.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
(23.04.2015 )Alfred schrieb:  
Der Qualitätsaspekt ist ein wichtiger Aspekt. Denn während viele Leute nicht müde werden auf die total arge geplante Obsoleszenz in der Elektronik hinzuweisen, sehen sie das Problem in der Mode nicht.

Dass ein T-Shirt nach einer kurzen Zeitspanne unansehnlich wird, ist ihnen egal. Es ist eh nicht mehr in Mode. Also kann man es wegwerfen. Was ist in diesem Vergleich Mode anderes als die perfideste Art von geplanter Obsoleszenz?

Und das schrägste daran... Markentshirts haben zumindest laut meinem Umfeld immer schnell Designunfälle (wird sogar so genannt), Einfachware von Kik oder C&A aber nicht. Vielleicht fehlt den Chinesen da eine wichtige Obsoleszenztechnologie?
Reality Check

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Beitrag #144756 | 23.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
(23.04.2015 )teqq schrieb:  
Und das schrägste daran... Markentshirts haben zumindest laut meinem Umfeld immer schnell Designunfälle

Als ich das erste Mal ein Ralph Lauren Polo der "Big Pony" Serie sah dachte ich dass die eine Verarschung, so ähnlich wie die T-Shirts mit den vielen Markennamen die man in Urlaubsländern kaufen konnte, sind. Später bin ich dann draufgekommen dass Big Pony ernstgemeint ist und die Polos echt sind Big Grin
teqq

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Beitrag #144758 | 23.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
(23.04.2015 )Reality Check schrieb:  
(23.04.2015 )teqq schrieb:  
Und das schrägste daran... Markentshirts haben zumindest laut meinem Umfeld immer schnell Designunfälle

Als ich das erste Mal ein Ralph Lauren Polo der "Big Pony" Serie sah dachte ich dass die eine Verarschung, so ähnlich wie die T-Shirts mit den vielen Markennamen die man in Urlaubsländern kaufen konnte, sind. Später bin ich dann draufgekommen dass Big Pony ernstgemeint ist und die Polos echt sind Big Grin

Ich finde ja die nachgemachten Markennamen nett... "Nice", "Aldidas" (wirklich!), aber auch "Lakotz" (auch wirklich!) wurden schon gesichtet. "Golce & Dabbana", "Sampunk" oder "Phony" zeigen: lateinische Buchstaben sind nicht jedermanns. Die Realität ist besser als jede Satire.
Reality Check

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Beitrag #144760 | 23.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
(23.04.2015 )teqq schrieb:  
Die Realität ist besser als jede Satire.


[Bild: ralph-lauren-home-Ralph-Lauren-ClassicFi...orting.jpg]

Big Grin
teqq

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Beitrag #144763 | 23.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
Ich weiß nicht, da drin, bei der Farbe, möchte ich nicht mal begraben werden... Smile
Reality Check

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Beitrag #144755 | 23.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
(23.04.2015 )Alfred schrieb:  
Darum geht es nicht. Es geht darum, wie viel ein Mitarbeiter herstellen kann und was das kostet. Nicht darum, dass es ohne Mitarbeiter geht.

Wenn in Bangladesh 100 Näherinnen für 100$ am Tag 10.000 T-Shirts nähen können (das ist eine Hausnummer), dann muss bei uns jemand, der 100$ am Tag verdient, auch 10.000 T-Shirts herstellen können. Bei uns kommen da halt noch Lohnnebenkosten dazu, er kostet also 200$, und das bedeutet er müsste 20.000 T-Shirts produzieren.


Mir ging es dabei jetzt erst mal nur um den derzeitigen Stand der Technik.

Wenn es heute schon so leicht möglich wäre Stoffe nicht nur maschinell zu produzieren sondern sie auch maschinell zum Endprodukt weiterzuverarbeiten wären ja alle große Modeketten wie H&M blöd wenn sie ihre Kollektionen in Millionenhöhe händisch in Bangladesh und nicht durch eine Maschine fertigen würden.

Dein Vergleich zwischen den Näherinnen in Bangladesh und einer heimischen automatisierten Fertigung spielt sich erst in der Zukunft ab und hat für die Gegenwart noch keine wirkliche Relevanz.

Wenn es mal so eine Maschine gibt konkurrieren wir bei 08/15 Massenbekleidung dann mMn nicht mit 100 Näherinnen in Bangladesh sondern mit einer Maschine in Bangladesh die steuerlich weniger belastet ist da sie kein ausgeprägtes Sozialsystem finanzieren muss.
teqq

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Beitrag #144757 | 23.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
Der Punkt ist: so einen Maschinenpark aufzubauen und zu unterhalten ist nicht billig. Da muss man so manches Tshirt verkaufen, bis sich das wieder amortisiert - und deswegen macht Trigema das und andere nicht: die haben bereits nach dem Krieg damit angefangen, das zu automatisieren, und sind stetig damit gewachsen. Damit hat sich dieser Aufwand über Jahrzehnte verteilt.

Die Skandale und Arbeiteraufstände bei Foxxconn haben allerdings auch gezeigt, dass die Staaten, in denen diese manuelle Arbeit stattfindet selber wenig Interesse an Sicherheit und Absicherung der Arbeiter dort haben, denn das erhöht die Lohnkosten. Auch zeigen diese Vorgänge, dass trotz der Bekenntnisse der Firmen, die dort produzieren lassen die Kontrolle über die Arbeitsbedingungen sehr begrenzt ist. Wenn der Arbeitgeber dort dann auch noch hochspezialisiert ist oder anderweitig als Global Player agiert, wird es richtig übel.
Alfred

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Beitrag #144774 | 23.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
(23.04.2015 )Reality Check schrieb:  
Wenn es heute schon so leicht möglich wäre Stoffe nicht nur maschinell zu produzieren sondern sie auch maschinell zum Endprodukt weiterzuverarbeiten wären ja alle große Modeketten wie H&M blöd wenn sie ihre Kollektionen in Millionenhöhe händisch in Bangladesh und nicht durch eine Maschine fertigen würden.

Modeketten wie H&M fertigen nicht selbst. Sie lassen fertigen und gehen dorthin wo sie ausreichend Fertigungsstätten vorfinden. Das ist derzeit hauptsächlich in Asien der Fall. Es haben sich dort halt Cluster gebildet. Rund um Fertigungsstätten sind weitere Fertigungsstätten entstanden, das sorgt für Wettbewerb, das zieht Arbeitskräfte an, etc.

Das sind alles Dinge, die bei uns unerwünscht sind. Keiner hier will Fertigungsstätten (denn die sind laut, bringen Schwerverkehr, emittieren Schadstoffe, uvam.) haben, keiner will Arbeitskräftemigration. Dazu kommt: Wer kann denn heute bei uns noch nähen? Keiner mehr. Es müssten also erst recht wieder Leute aus dem Ausland zuziehen, wo man das noch kann (v.a. aus dem ärmeren Osteuropa). Kein Mensch will das alles hier. Also ist es auch nicht da.

Die Menschen hier wollen Beamtenjobs. Das ist der Jobwunsch Nr. 1 in Österreich. Dort ist auch das mit der Wertschöpfungsabgabe kein Problem. Denn dort passiert ja keine Wertschöpfung. Dort beschäftigt man sich nur mit der Abschöpfung der Werte, die andere schaffen.

(23.04.2015 )Reality Check schrieb:  
Dein Vergleich zwischen den Näherinnen in Bangladesh und einer heimischen automatisierten Fertigung spielt sich erst in der Zukunft ab und hat für die Gegenwart noch keine wirkliche Relevanz.

Relevant für die Gegenwart ist, wohin die Anreize führen, die heute politisch gesetzt werden.

(23.04.2015 )Reality Check schrieb:  
Wenn es mal so eine Maschine gibt konkurrieren wir bei 08/15 Massenbekleidung dann mMn nicht mit 100 Näherinnen in Bangladesh sondern mit einer Maschine in Bangladesh die steuerlich weniger belastet ist da sie kein ausgeprägtes Sozialsystem finanzieren muss.

Das kann auch sein. Aber möglicherweise will man dort Leuten keine Maschinen anvertrauen die Millionen von Euros gekostet haben und wo man das Personal langwierig einschulen muss. Möglicherweise ist es dort auch schwierig, einen 24/7/365 Service für die Maschine zu kriegen. Oder Personal, das in der Lage ist die Maschine schnell auf andere Anforderungen umzustellen. Solche Dinge werden wichtig, wenn man automatisiert. Wenn eine Näherin von 100 ausfällt, ist das finanziell weniger relevant als wenn eine Maschine wegen eines fehlenden Ersatzteils tagelang ausfällt, die die Arbeit von 100 Näherinnen erledigt.
teqq

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Beitrag #144775 | 23.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
(23.04.2015 )Alfred schrieb:  
Das kann auch sein. Aber möglicherweise will man dort Leuten keine Maschinen anvertrauen die Millionen von Euros gekostet haben und wo man das Personal langwierig einschulen muss. Möglicherweise ist es dort auch schwierig, einen 24/7/365 Service für die Maschine zu kriegen. Oder Personal, das in der Lage ist die Maschine schnell auf andere Anforderungen umzustellen. Solche Dinge werden wichtig, wenn man automatisiert. Wenn eine Näherin von 100 ausfällt, ist das finanziell weniger relevant als wenn eine Maschine wegen eines fehlenden Ersatzteils tagelang ausfällt, die die Arbeit von 100 Näherinnen erledigt.

Es scheint mittlerweile auch die Angst vor Wirtschaftsspionage mitzuspielen, denn das Wissen um bestimmte Fertigungen und Methodiken ist ein nicht zu unterschätzendes Kapital, vor allem wenn die Entwicklung viel Zeit und Geld gekostet hat.
Alfred

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Beitrag #144778 | 23.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
(23.04.2015 )teqq schrieb:  
Es scheint mittlerweile auch die Angst vor Wirtschaftsspionage mitzuspielen, denn das Wissen um bestimmte Fertigungen und Methodiken ist ein nicht zu unterschätzendes Kapital, vor allem wenn die Entwicklung viel Zeit und Geld gekostet hat.

So denken nur Leute, die von Angst getrieben sind. Toyota treibt seit Jahrzehnten weltweit die Autohersteller mit seinen innovativen Fertigungsmethoden vor sich her und verheimlicht keine Methoden. Im Gegenteil. Konzepte wie Kanban, just-in-time, etc. werden ganz offen hergezeigt.

Einfach weil man dort weiß, dass das, was man herzeigt, in naher Zukunft eh wieder alt sein wird weil man sich ständig weiterentwickelt. So eine Denkweise passt nur schwer auf einen Kontinent, der am liebsten nochmal 100 Jahre von den Erfindungen der Vergangenheit leben möchte.
teqq

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Beitrag #144780 | 23.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
(23.04.2015 )Alfred schrieb:  
So denken nur Leute, die von Angst getrieben sind.

Mit solchen Aussagen disqu7alifiziert man sich für ernsthafte Diskussionen. Absolute-Fakten-Ansprüche gehören da einfach nicht rein. Denn: je höher ein Forschungs- und Entwicklungsaufwand ist, desto eher kann eine Firma durch Verlust dieser Gelder, aber ohne Revenue über die Klippe gehen. Das ist eine sehr reale Gefahr, die nichts mit Angst zu tun hat, außer man diskreditiert jede Form von Risikoreduzierung als solche.
Zitat:
Toyota treibt seit Jahrzehnten weltweit die Autohersteller mit seinen innovativen Fertigungsmethoden vor sich her und verheimlicht keine Methoden. Im Gegenteil. Konzepte wie Kanban, just-in-time, etc. werden ganz offen hergezeigt.

Toyota hat aber auch wiederum den Vorteil, das seit Jahren zu praktizieren. Ich kann dir auch ein Werkstück zeigen, ohne dass du es nachbauen kannst, und damit hast du nichts, was du da nachmachen könntest. Habe ich weiter oben allerdings bereits bei Trigema geschrieben, dass die bestimmte Dinge seit Jahrzehnten so machen, wie sie sie machen.
Zitat:
Einfach weil man dort weiß, dass das, was man herzeigt, in naher Zukunft eh wieder alt sein wird weil man sich ständig weiterentwickelt. So eine Denkweise passt nur schwer auf einen Kontinent, der am liebsten nochmal 100 Jahre von den Erfindungen der Vergangenheit leben möchte.

Google hat heute den Testbetrieb des Projektes Fi begonnen - und das wird den Mobilfunkmarkt komplett verändern. Es ist innovativ, aber führt auch zu Widerstand. Zwar stimmt es, dass derartige Innovationen die alten Märkte umkrempelt und ohne diese Impulse ein massiver Stillstand eintritt, auf der anderen Seite wird es auch für kleine Betreiber schwer bis unmöglich, damit noch Schritt zu halten - und daraus wurden in Bezug auf Google in der Vergangenheit so manche Monopole geschmiedet. Nicht durch fiese Machenschaften, sondern einfach weil der Vorsprung so groß wurde, dass niemand, auch Microsoft mit Bing oder Yahoo da noch aufholen konnten, und die sind alles andere als Garagenfirmen.
Reality Check

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Beitrag #144782 | 23.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
(23.04.2015 )teqq schrieb:  
Mit solchen Aussagen disqu7alifiziert man sich für ernsthafte Diskussionen.

Ich teile bei vielen Sachen den Standpunkt von Alfred aber bei Diskussionen mit ihm fährst Du mMn am besten wenn Du dabei immer das leicht abgewandelte Zitat vom Humphrey Bogart als Taktik verwendest:

Zitat:
Ein kluger Mann widerspricht nie einem Alfred. Er wartet, bis er es selbst tut.

Big Grin
teqq

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Beitrag #144784 | 23.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
(23.04.2015 )Reality Check schrieb:  
(23.04.2015 )teqq schrieb:  
Mit solchen Aussagen disqu7alifiziert man sich für ernsthafte Diskussionen.

Ich teile bei vielen Sachen den Standpunkt von Alfred aber bei Diskussionen mit ihm fährst Du mMn am besten wenn Du dabei immer das leicht abgewandelte Zitat vom Humphrey Bogart als Taktik verwendest:

Zitat:
Ein kluger Mann widerspricht nie einem Alfred. Er wartet, bis er es selbst tut.

Big Grin

Würde ich nicht an das Gute im Menschen glauben, wäre ich nicht hier.
Würde ich nicht um das Blöde im Menschen wissen, wäre ich BV.
faithless
Pirat
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Beitrag #144287 | 17.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
(17.04.2015 )Alfred schrieb:  
(16.04.2015 )faithless schrieb:  
warum sprechen wir uns gegen eine wertschöpfungsabgabe aus?

Für Wertschöpfungsabgaben sprechen sich nur jene aus, die auch noch die letzte verbliebene Produktion in Richtung Ausland loswerden wollen. Wer Wertschöpfung in der Produktion und nicht beim Verbraucher besteuert, der sorgt dafür dass Arbeitsplätze in der Produktion ins Ausland abwandern.

du plädierst also dafür, die mehrwertsteuer auf zb 30 % zu erhöhen?

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Beitrag #144297 | 17.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
(17.04.2015 )faithless schrieb:  
du plädierst also dafür, die mehrwertsteuer auf zb 30 % zu erhöhen?

Bevor ich eine Wertschöpfungssteuer einführe, erhöhe ich die MWSt auf 30%. Und das Argument ist ganz einfach: Wenn ich das mache, dann besteuere ich damit auch die importierte Wertschöpfung. Womit die eigene Wertschöpfung nicht benachteiligt wird. Wenn ich dann die Erträge aus den zusätzlichen 10% nehme und damit die Lohnnebenkosten drücke, dann attraktiviert das den Standort noch mehr. In einem Binnenmarkt ist sowas ein reales Szenario.

Die ganzen Ideen rund um die Wertschöpfungsabgabe sind in den 1980er Jahren entstanden. Noch zu Zeiten des eisernen Vorhanges und noch vor der Chance, der EU beitreten zu können. In diesem Kontext muss man die Idee sehen und in diesem Kontext ist sie auch in Ordnung. Aber heute nicht mehr. Wenn eine SPÖ sowas aus dem Köcher zieht, dann sieht man daran nur, dass sie sich nicht weiterentwickelt hat.

Österreich ist heute umgeben von offenen Grenzen und Ländern mit höherer MWSt. (bis auf die Schweiz und Deutschland). Die skandinavischen Länder haben ebenfalls höhere MWSt Sätze.

Bei kluger Strukturierung der drei von der EU erlaubten MWSt. Sätze auf 10, 20 und 30% kann man sowas wie eine "kleine Luxussteuer" einführen, während man die Kaufkraft der "Kleinen" nicht ruiniert.

Aber ich will ja keinem sagen wie er Politik machen soll. Wenn wer glaubt er könnte mit einer Erhöhung der Steuerlast auf Produktion dafür sorgen, dass bei uns mehr Arbeitsplätze in der Produktion entstehen - nur zu. Jeder, der rechnen kann, wird halt darüber lachen.
faithless
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Beitrag #144302 | 17.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
alfred schrieb:
Bevor ich eine Wertschöpfungssteuer einführe, erhöhe ich die MWSt auf 30%.

eine lösung die wieder eindeutig besserverdienende bevorzugt.
schon jetzt beträgt die steuerlast für geringverdiener durch sozialabgaben und mwst ein vielfaches dessen was so offiziell angegeben wird.

zusätzlich werden weitere diskreminierungen geschaffen.

und so wie du anführst, dass sich dann eben die produktion vertschüsst, behaupte ich, dass sich nach der erhöhung der mwst der konsum vertschüsst.
die, die es sich leisten können, kaufen dann halt im weniger konsumsteuerbelasteten eu-ländern.

dh alle profitieren von einer senkung bei lebensnotwendigen produkten, und einige wenige kaufen sich dann halt die rolex in münchen, paris oder sonstwo.

wie sich konsumverhalten ändert sieht man zb gerade beim aklkohol in skandinavischen ländern.

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Beitrag #144305 | 17.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
(17.04.2015 )faithless schrieb:  
alfred schrieb:
Bevor ich eine Wertschöpfungssteuer einführe, erhöhe ich die MWSt auf 30%.
eine lösung die wieder eindeutig besserverdienende bevorzugt.

In wie Ferne tut es das?

(17.04.2015 )faithless schrieb:  
schon jetzt beträgt die steuerlast für geringverdiener durch sozialabgaben und mwst ein vielfaches dessen was so offiziell angegeben wird.

Was heißt "offiziell angegeben"?

(17.04.2015 )faithless schrieb:  
zusätzlich werden weitere diskreminierungen geschaffen.

Ah, echt? Wo diskriminiert denn eine Steuer die alle gleich behandelt? Die sogar Touristen zahlen müssen wenn sie zu uns kommen. Da bin ich jetzt aber gespannt.

(17.04.2015 )faithless schrieb:  
und so wie du anführst, dass sich dann eben die produktion vertschüsst, behaupte ich, dass sich nach der erhöhung der mwst der konsum vertschüsst. die, die es sich leisten können, kaufen dann halt im weniger konsumsteuerbelasteten eu-ländern.

Tja. Der springende Punkt ist hier: Der Konsum kann sich nicht ganz so einfach vertschüssen. Denn wir haben ja bereits offene Grenzen. Rennen uns die Ungarn, Slowaken und Tschechen heute die Türen ein weil wir einen niedrigeren MWSt Satz haben? Echt?

(17.04.2015 )faithless schrieb:  
dh alle profitieren von einer senkung bei lebensnotwendigen produkten, und einige wenige kaufen sich dann halt die rolex in münchen, paris oder sonstwo.

Ja sicher doch. Gerade die, die es sich leisten können, werden dann schnell nach München jetten wegen der 10% mehr auf den Rolex Wecker. Das wird passieren. Rolextourismus mit dem Flieger. Unsre Rolex für unsre Leut'!

(17.04.2015 )faithless schrieb:  
wie sich konsumverhalten ändert sieht man zb gerade beim aklkohol in skandinavischen ländern.

Äpfel, Birnen, Kraut und Rüben. Dass die dort spezielle Regelungen beim Alkohol haben ist dir Wurst, gell? Na Hauptsache man kann da irgendwas vermischen.
faithless
Pirat
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Beitrag #144308 | 17.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
alfred schrieb:
In wie Ferne tut es das?

besserverdienende geben im verhältnis zum einkommen weniger geld für lebensnotwendigkeiten aus.
jemand mit 1500 im monat wird wohl fast alles zum leben ausgeben und damit einen hohen teil seines einkommens über einen erhöhten mwst-satz wieder abführen.
jemand mit 5.000 wird %ell weit weniger direkt fürs leben ausgeben.
kann also mehr geld „sparen“
ohne mwst-belastung.
und dann mehr geld mwstschonend konsumieren.

alfred schrieb:
Was heißt "offiziell angegeben"?

dh, dass behauptet wird, menschen die unter 11.000 verdienen zahlen eh keine steuern

alfred schrieb:
Tja. Der springende Punkt ist hier: Der Konsum kann sich nicht ganz so einfach vertschüssen. Denn wir haben ja bereits offene Grenzen. Rennen uns die Ungarn, Slowaken und Tschechen heute die Türen ein weil wir einen niedrigeren MWSt Satz haben? Echt?

dann schau dir halt einmal am samstag die kennzeichen am parkplatz in der scs an.
und andersrum sinds grad die schweizer die konsumtourismus betreiben.
schau dir einmal das goldene dreieck um die tuchlauben an und was glaubst, wie schnell sich das aufhört, wenn anderswo die gleichen produkte billiger sind.
ich behaupt jetzt ohne studie, dass der konsum im luxussegment deutlich schneller weg ist, als die produktion.

alfred schrieb:
Äpfel, Birnen, Kraut und Rüben. Dass die dort spezielle Regelungen beim Alkohol haben ist dir Wurst, gell? Na Hauptsache man kann da irgendwas vermischen.

na dann erklärs mir.
oder bestreitest, dass der hauptsächlich hohe preis von alkohol dort dazu führt, dass es auswegtourismus gibt?
also zb fähren die voll sind mit skandinavieren, wo am bestimmungsort keiner aussteigt und nur dem alkoholkonsum dienen.

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Alfred

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Beitrag #144325 | 17.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
(17.04.2015 )faithless schrieb:  
alfred schrieb:
In wie Ferne tut es das?
besserverdienende geben im verhältnis zum einkommen weniger geld für lebensnotwendigkeiten aus.
jemand mit 1500 im monat wird wohl fast alles zum leben ausgeben und damit einen hohen teil seines einkommens über einen erhöhten mwst-satz wieder abführen.

Eine Wertschöpfungssteuer trifft den Niedrigverdiener genauso wie die MWSt. Denn eine Mehrwertsteuer ist das gleiche wie eine Wertschöpfungssteuer. Der Unterschied besteht nur darin, wo sie ansetzen. Die MWSt setzt am Schluss an, die WSt irgendwo in der Mitte und treibt die Kosten von dort. Dabei treibt sie nicht nur die direkten Kosten, sondern erhöht implizit auch die zu zahlende MWSt. Denn die wird ja am Ende zusätzlich aufgeschlagen. Parallel macht sie die Produktion im Land teurer, während sie die Importe doppelt verbilligt. Soviel zur Mechanik. Dein Argument ist damit obsolet.

Das bringt uns zu der Frage, was man denn damals mit dieser Steuer erreichen wollte. Es ging und geht bei den Debatten um die Wertschöpfungssteuer grundsätzlich um eine Entlastung der Arbeitskosten, vornehmlich der Lohnnebenkosten. Man will Kostenblöcke von der Arbeitskraft entfernen um Arbeit wieder leistbarer zu machen. Denn leistbare Arbeit bedeutet mehr Nachfrage nach Arbeit.

Lohnnebenkosten wiederum sind Kostenblöcke, die mit der Lohnsteuer nichts zu tun haben. Da geht es um Sozialversicherung, Pensionsbeiträge und die vielen kleinen Parasiten, die sich im Laufe der Zeit drangehängt und ständig von jeder Lohnerhöhung mitprofitiert haben. Um die geht es. Das sind die, die jeder noch so kleine Arbeitnehmer als Bürde auf seinen Schultern mitträgt und die unsere aktuelle Steuerreform nicht angerührt hat.

So. Jetzt gehen wir den nächsten Schritt. Der größte Kostenblock für die kleinen Leute ist Wohnen. Die MWSt für Wohnen würde ich nicht anrühren. Womit wir rund 60% der Ausgaben schon mal gar nicht angreifen. Beim Rest der Ausgaben handelt es sich um Konsumausgaben. Dort passiert jetzt folgendes: Grundsätzlich werden die Produkte durch die erhöhte MWSt teurer. Aber die im Land produzierten Produkte profitieren von den geringeren Lohnkosten, was sich wiederum auf den Preis und den MWSt Aufschlag auswirkt. Die eigenen Produkte werden so, relativ gesehen, günstiger als importierte Produkte.

Das Tolle ist hier nun folgendes:

- Es ist national umsetzbar
- Man muss die EU nicht um Erlaubnis fragen
- Es begünstigt die nationalen Lohnkosten
- Es stellt Importe schlechter als die eigene Produktion

Die MWSt bringt heute ca. 30 Mrd. €. Man stelle sich vor, dass man aus einer Erhöhung 10 Mrd. € lukriert und das 1:1 in die Senkung der Lohnnebenkosten stecken kann, wo asymmetrisch (z.B. mit Hilfe von Basissätzen) vor allem die LNK der Niedrigverdiener gesenkt werden. So wie das bei so vielen Steuern schon versprochen wurde (z.B. den Ökosteuern), aber es nie gemacht wurde.

Die Auswirkungen wären dramatisch. Es wäre eine arbeitnehmerfreundliche Alternative zum Deutschen Harz-IV Dampfhammer, die uns wieder in Lohnkostenzonen katapultieren kann, von der heute alle nur noch träumen.

Aber leider scheitert sowas halt an den Betonköpfen in den Ämtern, Kammern, Gewerkschaften. Und in so mancher Partei.
Alexis
Pirat
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Beitrag #144671 | 22.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
(16.04.2015 )faithless schrieb:  
(16.04.2015 )Liquid schrieb:  
Wien: Landesparteiprogramm
Unverbindliches Meinungsbild (4–5 Wochen): Thema 2829
Ereignis: Neues Thema
Phase: Neu (noch 7 Tage 23:59:49)
i5821: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer (Wertschöpfungsabgabe)
Zitat:
Nachfolgendes soll ins Wahlprogramm zur "Wien-Wahl 2015" aufgenommen werden, wobei die genaue Kapitel-Zuordnung am Anschluss an das Meinungsbild erfolgt:
Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer (Wertschöpfungsabgabe)
Die Piratenpartei Wien befürwortet unabhängig der Politik der Piratenpartei Österreichs und der einzelnen Landesorganisationen die Einführung sof. „Maschinensteuer“ auf EU-Ebene, wobei den einzelnen Mitgliedern die Festlegung der Höhe der Steuer freizustellen ist; spricht sich jedoch gegen die Einführung einer sog. „Wertschöpfungssteuer“ aus.

wie soll so eine maschinensteuer funktionieren
und
warum sprechen wir uns gegen eine wertschöpfungsabgabe aus?

******************************

Du - faithless- kannst gern Gründe für die Einführung einer Wertschöpfungsabgabe anführen.

Merkwürdig das Du gerade jene Frage 1:1 stellst, welche wir im Anschluss der LGV besprachen!!!!

Wie diese Steuer funktionieren soll, hängt davon ab, welches diesbezügliche Konzept man zugrunde legt. Und wie du weißt, warte ich diesbezüglich immer noch auf die Möglichkeit der Mitarbeit in der AG Europa (in welches dieses Thema sehr wohl passt); innerhalb dieser AG, bin ich gern bereit, jene sich auf diese Steuer beziehende Konzepte aufzuarbeiten! Ebenso hinsichtlich der Wertschöpfungsabgabe!
faithless
Pirat
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Beitrag #144717 | 23.04.2015 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Aufnahme ins Programm zur Wien-Wahl 2015: Maschinensteuer - Wertschöpfungssteuer
(22.04.2015 )Alexis schrieb:  
Merkwürdig das Du gerade jene Frage 1:1 stellst, welche wir im Anschluss der LGV besprachen!!!!

wenn du dir das datum meines posts ansiehst, wird dir vielleicht auffallen, dass ich diese frage vor der lgv gepostet habe.

warum also ist das merkwürdig?

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