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Strategische Ausrichtung der Piratenpartei
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Beitrag #130235 | 06.10.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Strategische Ausrichtung der Piratenpartei
Bundesweite Themen: Sonstige innerparteiliche Angelegenheiten
Antrag an die BGF: Thema 2514
Ereignis: Neues Thema
Phase: Neu (noch 23:59:16)
i5429: Strategische Ausrichtung der Piratenpartei
Zitat:
Antrag
Die Piratenpartei Österreichs richtet ihre Organisation und Tätigkeit strategisch auf Wahlkampf aus. Programmänderungen, organisatorische Modifikationen und inhaltliche Definitionen erfolgen in enger Abstimmung mit den Erfordernissen der Wahlen. 
Begründung
c3o zeigt derzeit was möglich ist, wenn man es schafft sich im Politikbetrieb zu verankern. Das erfolgreiche Aufblatteln von Herrn Oettinger, das weltweit Aufsehen erregt, ist ein gutes Beispiel dafür. Es braucht Leute in Funktionen, die frei von materiellen Sorgen im Sinne der Piratenpartei agieren können. Das ist die erste Stufe zur erfolgreichen Umsetzung politischer Ziele. Wir brauchen Funktionäre, die regional und bundesweit unhaltbare Zustände anprangern. 
Aktueller Zustand
Die Piratenpartei befindet sich aktuell in einem Zustand, wo zwar ein Programm vorhanden ist, aber die strategische Ausrichtung fehlt. Das führt zu einem unkoordinierten Nebeneinander. Die Definition des Programmes erfolgt abgehoben und unabhängig von den Erfordernissen und Entwicklungen an der Basis. Die organisatorischen Modifikationen erfolgen ebenfalls abgehoben auf einer BGV und unabhängig von den konkreten Anforderungen der Basis. Die inhaltliche Definition erfolgt in der Realität durch das Drucken von Flyern und durch die Kommunikation der aktiven Basis via Facebook und regionalen Medien. 
Soll Zustand
Die Arbeit der Piratenpartei Österreichs sollte konzentriert und konzertiert erfolgen. Das Programm sollte von Wahlkampf zu Wahlkampf in enger Zusammenarbeit mit den regionalen Gruppen weiter entwickelt werden. Organisatorische Modifikationen sollten in enger Abstimmung mit den Erfordernissen der regionalen Gruppen erfolgen. Die inhaltliche Definition muss gemeinsam erfolgen. Regionale Gruppen müssen in der Lage sein, auf bereits vordefinierte Medien zugreifen zu können. 
Transformation
Die Transformation erfolgt durch eine konsequente Ausrichtung der Tätigkeiten und Initiativen auf die Wahlkämpfe. Wahlen definieren die Einstiegspunkte in die Politik. Wer mitreden will, muss Wahlen gewinnen können. Es finden ständig Wahlen statt. EU, Nationalrat, Bundesland, Gemeinden, Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, uvam. Die Termine und Themen dieser Wahlen können als Orientierungspunkte dienen. Es ist nur konsequent, die Organisation auf Wahlkampf auszurichten.
Bei dieser Ausrichtung müssen die Rollen flexibel verteilt werden. Bei regionalen Wahlen übernimmt die regionale Organisation die Basisarbeit. Andere regionale Organisationen übernehmen örtlich flexible Tätigkeiten wie die Betreuung der sozialen Medien, das Erstellen von Presseaussendungen, die Koordination der Produktion von Medien (Flyer, Vorlagen,...) und unterstützt so die regionale Organisation in ihrer Basisarbeit. 
Wie kann das in der Realität nun konkret umgesetzt werden?
a) Bildung eines Wahlkampfausschusses. Dieser Ausschuss bildet sich aus jeweils einem Vertreter einer jeden regionalen Organisation und der Bundesorganisation.
b) Der Ausschuss entsendet fest einen Vertreter in den Bundesvorstand und einen Vertreter in die Bundesgeschäftsführung, unabhängig von den durch die BGV festgelegten Vertretern. Das verbessert die Umsetzungsgeschwindigkeit.
c) Der Wahlkampfausschuss definiert die Rollen, die eine regionale Organisation und die Bundesorganisation in Wahlkämpfen einnehmen können (Beispiel: "Basisarbeit", "Social Media Betreuung", "Forenbetreuung extern", "Mitgliederbetreuung intern",...). Jede regionale Gliederung muss sich bei jedem Wahlkampf auf eine dieser Rollen verpflichten (durch Nennung eines Ansprechpartners für den jeweiligen Wahlkampf). 
Der Antrag ist nur ein Vorschlag!
Verbesserungsvorschläge sind willkommen. Im idealen Fall findet die Piratenpartei auf der BGV in ihrer Gesamtheit zu einer für sie passenden Strategie.
Liquid
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Beitrag #130473 | 08.10.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Strategische Ausrichtung der Piratenpartei
Bundesweite Themen: Sonstige innerparteiliche Angelegenheiten
Antrag an die BGF: Thema 2514
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Diskussion (noch 27 Tage 14:12:52)
i5431: Strategische Ausrichtung der Piratenpartei
Zitat:
Antrag
Die Piratenpartei Österreichs richtet ihre Organisation und Tätigkeit strategisch an Oppositionspolitik aus bis Mandatsträger die Politik aktiv mitgestalten können. Programmänderungen, organisatorische Modifikationen und inhaltliche Definitionen erfolgen den Erfordernissen entsprechend um die Organisation zu stärken und schlagkräftiger zu werden. Der Auftritt nach außen und innen muss konsolidiert werden um intern die Parteiarbeit der Basis anzuregen und extern potentielle neue aktive Köpfe anzuziehen.  
Begründung
Ziel sollte es sein im politischen Alltag mit Mandatsträgern auf diversen Politischen Ebenen zu gestalten. Es braucht Leute in Funktionen, die frei von materiellen Sorgen im Sinne der Piratenpartei agieren können. Wir brauchen Funktionäre, die regional und bundesweit unhaltbare Zustände anprangern. Um dieses Ziel zu erreichen muss man beständig und regelmäßig in den Medien mit seinen Themen präsent sein. Meinungsführerschaft bei Themen erlangen und aktiv Impulse setzen als Oppositionspartei um bei entsprechenden Wahlen auch schon durch Bekanntheit und Aktionismus einen Startbonus zu besitzen.
Aktueller Zustand Die Piratenpartei befindet sich aktuell in einem Zustand, wo zwar ein Programm vorhanden ist, aber die strategische Ausrichtung fehlt. Das führt zu einem unkoordinierten Nebeneinander. Die inhaltliche Definition erfolgt in der Realität durch das Drucken von Flyern und durch die Kommunikation der aktiven Basis via Facebook und regionalen Medien. Diese wird derzeit von den jeweiligen Personen geprägt welche sich bereit erklären Zeit und Geld in Aktivismus zu investieren.
Soll Zustand Die Arbeit der Piratenpartei Österreichs sollte konzentriert und konzertiert erfolgen. Das Programm sollte von Wahlkampf zu Wahlkampf in enger Zusammenarbeit mit den regionalen Gruppen weiter entwickelt werden. Die inhaltliche Definition muss gemeinsam erfolgen. Regionale Gruppen müssen in der Lage sein, auf bereits vordefinierte Medien zugreifen zu können.
Transformation Die Transformation erfolgt durch eine konsequente Ausrichtung der Tätigkeiten und Initiativen auf Themengebiete. Wahlen definieren regelmäßige "Crunchtime" in der Mitglieder aktiver am Parteibetrieb teilhaben. Wer Themen setzen und treiben will muss über Aktionismus und beständiges Auftreten in den Medien punkten. Es finden ständig Wahlen statt. EU, Nationalrat, Bundesland, Gemeinden, Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, uvam. Tritt nach den Mühen eines Wahlkampf keine Belohnung in Form von Mandaten ein entstehen Burnout Effekte und demotivation. Eine Ausrichtung auf Wahlkämpfe behindert den aktiven politischen Betrieb und treibt die Basis hinter den Themen her. Die Termine und Themen dieser Wahlen müssen von der Piratenpartei aktiv gesetzt werden. Es müssen Bundesweit Organisationen gebildet werden welche gemeinsam Arbeitsbereiche/Servicebereiche abdecken. Z.b. SG Gestaltung, SG Presse, SG Organisation, SG Online Aktivismus, SG Straßenarbeit. Bei regionalen Wahlen übernehmen die zu bildenden Crews vor Ort die Wahlkampforganisation und werden im Hintergrund und in Absprache von den Servicegruppen unterstützt. Intern muss die Basis mobilisiert werden und Kampagnenmäßig Mitglieder in die Kommunikation per Chat und Sprachchat involviert werden.  
Wie kann das in der Realität nun konkret umgesetzt werden? Bildung eines Wahlkampfausschusses. Dieser Ausschuss bildet sich aus jeweils einem Vertreter aus der regionalen Wahlkampfleitung und Vertretern der Servicegruppen. Bildung einer Parteizeitschrift welche aus dem Newsletter hervorgehen kann und regelmäßig auch als PDF online vertrieben wird. Wöchentlicher online Stammtisch wo aus BV und LV und Basis Mitglieder entsendet werden um aktuelles Geschehen besprechen zu können und aktives Campaigning entwickelt werden kann. Anregung der Mitglieder welche zwar im Forum mitlesen und Beiträge bezahlen aber nicht in den regelmäßigen Betrieb eingebunden werden konnten. Vernetzung der Basis um die Kommunikation und Mobilisierungskraft zu erhöhen. Föderalismus und dezentrale Zersplitterung würde diesem entgegenwirken.
Der Antrag ist nur ein Vorschlag und dient als Gegenmeinung zu "i5429: Strategische Ausrichtung der Piratenpartei" um den Diskurs anzuregen.
cave

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Beitrag #130476 | 08.10.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Strategische Ausrichtung der Piratenpartei
Bump

revisions der inis werden nicht gemirrored? hmm wohl besser so.




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