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Sozialer Wohnbau
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Beitrag #121388 | 26.05.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Sozialer Wohnbau
Wien: Landesparteiprogramm
Programmantrag direkt: Thema 2264
Ereignis: Neues Thema
Phase: Neu (noch 14 Tage 23:59:18)
i5050: Sozialer Wohnbau
Zitat:
Sozialer Wohnbau
Alt: 
Neu:
Die LO Wien der Piratenpartei Österreichs spricht sich für ein soziales Wohnbauprogramm aus. Durch gemeinnützige Bauvereinigungen unter kommunaler Verwaltung solle eine für breite Bevölkerungsschichten erschwinglichen Wohnversorgung ermöglicht werden.
Begründung:
Wohnen in Wien muss erschwinglich sein. Genossenschafts- und Eigentumswohnungen sind für weite Teil der Bevölkerung unfinanzierbar. Die Stadt Wien kann den steigenden Preisen am ehesten durch eigenen attraktive Angebote entgegenwirken.
Liquid
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Beitrag #121589 | 27.05.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Sozialer Wohnbau in Wien
Wien: Landesparteiprogramm
Programmantrag direkt: Thema 2264
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Diskussion (noch 29 Tage 06:06:21)
i5059: Sozialer Wohnbau in Wien
Zitat:
Sozialer Wohnbau
Noch kein Antrag zu diesem Thema. Im originalen Antrag fehlen jegliche Bezugspunkte wie status quo, Problemanalyse, Finanzierung. 
Begründung
Das wären die Eckpunkte des status quo (https://www.wohnservice-wien.at/):
Durch die Objektförderung und die gezielte Unterstützung von Menschen, die finanzielle Hilfe benötigen (Subjektförderung), kann die Stadt Wien mehr neue Wohnungen errichten als andere Großstädte.
Zugleich werden auch deutlich mehr Altbauten saniert. München etwa ist mit Wien vergleichbar, was die Anzahl der Neubauten anbelangt. Von rund 5.000 neuen Wohnungen werden in München pro Jahr aber nur 20 Prozent gefördert errichtet - also etwa 1.000 Wohnungen. Dem stehen in Wien knapp 7.000 neue geförderte Wohnungen jährlich gegenüber.
Noch deutlicher ist die Vorreiterrolle Wiens in der Erneuerung und Modernisierung: Pro Jahr werden in Wien rund 10.000 Wohnungen gefördert saniert, die Stadt München erneuert im selben Zeitraum nur rund 1.000 Wohneinheiten. Auch in Barcelona, wo etwa gleich viele Menschen wie in Wien leben, werden pro Jahr nur rund 3.800 Wohnungen saniert - also deutlich weniger als in Wien.
Wohnbeihilfe:
Für die Wohnbeihilfe werden jährlich rund 90 Millionen Euro aufgewendet. Damit unterstützt die Stadt Wien Personen mit geringem Einkommen. Sie kann für gefördert errichtete oder sanierte Wohnungen und für ungeförderte (private) Mietwohnungen beansprucht werden.
Die Superförderung bietet individuelle finanzielle Unterstützung für private Bewohnerinnen und Bewohner im Rahmen von Wohnbeihilfe, Jungfamilienförderung und Eigenmittelersatzdarlehen. Damit stellt die Stadt Wien sicher, dass Wohnen im geförderten Wohnbau genauso wie im Privathaus leistbar bleibt. Insgesamt 121 Millionen Euro stehen jährlich für die Subjektförderung zur Verfügung.
Wiener Wohnen
Wiener Wohnen - ein Unternehmen der Stadt Wien - verwaltet, saniert und bewirtschaftet die städtischen Wohnhausanlagen. Dazu gehören rund 220.000 Gemeindewohnungen, zirka 6.000 Geschäftslokale und über 47.000 Garagen- und Abstellplätze. Rund 7.500 der Gemeindewohnungen werden von externen Hausverwaltungen betreut. Insgesamt wohnen in mehr als 2.000 Gemeindebauten rund 500.000 Menschen, das ist mehr als ein Viertel aller Wienerinnen und Wiener.
Conclusio:
So einen Antrag etwas mehr auszuarbeiten könnte nicht schaden. Insbesondere dann, wenn es sich um einen Programmantrag direkt handelt. Der Stadt Wien kann man vieles vorwerfen, aber dass man sich nicht ums Wohnen kümmern würde, geht komplett ins Leere. Wer das kritisiert oder Verbesserungen fordert, der muss schon auch klar dazusagen, wo er konkret Verbesserungspotential sieht. Die Stadt betreibt seit vielen vielen Jahren mit Hilfe gemeinnütziger Genossenschaften ein Konzept der "erschwinglichen Wohnversorgung" für jedermann. Praktisch keine Großstadt in der Größe Wiens hat so günstige Mietpreise wie Wien. Lediglich Berlin schert hier aus, weil dort halt durch die Wiedervereinigung auf einen Schlag brutal viel Fläche dazugekommen ist.
faithless
Pirat
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Beitrag #121626 | 27.05.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Sozialer Wohnbau in Wien
(27.05.2014 )Liquid schrieb:  
Wien: Landesparteiprogramm
Programmantrag direkt: Thema 2264
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Diskussion (noch 29 Tage 06:06:21)
i5059: Sozialer Wohnbau in Wien
[quote]Sozialer Wohnbau
Noch kein Antrag zu diesem Thema. Im originalen Antrag fehlen jegliche Bezugspunkte wie status quo, Problemanalyse, Finanzierung. 

ich unterstütze deinen antrag!

wohnen wird/muss mit sicherheit ein wesentliches thema im nächsten wien-wahlkampf.

und darum sollten wir uns bevor wir irgendwas beschliessen sehr intensiv mit diesem thema beschäftigen und klar herauskristallisieren, was wir da wirklich wollen und in groben zügen, wie wir eine umsetzung vorstellen können.

ich wär sehr dafür, dass sich alle daran interessierten zu einer arbeitsgruppe zusammenschliessen und gemeinsam was richtig gutes auf die beine stellen!

Ain't looking for a fight
But you know I won't run away
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Beitrag #121598 | 27.05.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Sozialer Wohnbau
faithless schrieb:
kann mir jemand erklären, warum das "Durch gemeinnützige Bauvereinigungen unter kommunaler Verwaltung" geschehen muss?

sorry - ich kann die intention hinter diesen anträgen schon sehen, aber so find ich das leider ein bissl wenig und dünn!

Weil für gemeinnützige Wohnbauvereinigungen Grundsätze im Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz verankert sind.

Kommerzielle Wohnbauanbieter arbeiten nach einem anderen Schema.

Reicht das als Antwort?
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Beitrag #121600 | 27.05.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Sozialer Wohnbau
Zitat:
Kostendeckung: GBV müssen mit ihren Kunden ein angemessenes Entgelt vereinbaren. Dieses darf „nicht höher, aber auch nicht niedriger angesetzt werden“, als sich aus den Kosten der Herstellung bzw. der Bewirtschaftung der Wohnhäuser ergibt.

Gewinnbeschränkung: Ertragskomponenten sind Bestandteil der kostendeckenden Preise. Sie sind bei den GBV jedoch durch Gesetz und Verordnungen genau festgelegt und in ihrer Höhe begrenzt.

Eigenkapital: Durch ihre wohnwirtschaftliche Tätigkeit erwirtschaften die Unternehmen das notwendige Eigenkapital. Dies ist die günstigste Finanzierungsform für Grundstücksvorsorge, Neubau und Sanierung von Wohnungen. Wird das Eigenkapital innerhalb der gesetzlichen Fristen nicht entsprechend eingesetzt, muss es versteuert werden.

Vermögensbindung: Eigenkapital ist auf Dauer für gemeinnützige Zwecke gebunden. Dies wird durch eine Begrenzung der Gewinn-Ausschüttung an die Eigentümer und durch andere Beschränkungen gewährleistet.

Personelle Einschränkung: GBV müssen von Angehörigen des Baugewerbes unabhängig sein, um Koppelungsgeschäfte zum Nachteil der Kunden zu verhindern. Dies gilt vor allem für die Funktionäre von gemeinnützigen Unternehmen. Auch die Bezüge von Funktionären und Angestellten dürfen gesetzliche Grenzen nicht übersteigen.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.05.2014 13:18 von _removed_TDdf3Fds.)
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Beitrag #121608 | 27.05.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Sozialer Wohnbau
(27.05.2014 )Magic Herb schrieb:  
Weil für gemeinnützige Wohnbauvereinigungen Grundsätze im Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz verankert sind.

Und weswegen nochmal unter kommunaler Verwaltung und nicht unter genossenschaftlicher Selbstverwaltung?
_removed_TDdf3Fds
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Beitrag #121610 | 27.05.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Sozialer Wohnbau
(27.05.2014 )Betriebsdirektor schrieb:  
Und weswegen nochmal unter kommunaler Verwaltung und nicht unter genossenschaftlicher Selbstverwaltung?

War wohl dazu gedacht, dass eine Stadtregierung eben Akzente setzen kann.
Genutzt wird es wahrscheinlich anders.
Das müsst man halt recherchieren.
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Beitrag #121614 | 27.05.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Sozialer Wohnbau
(27.05.2014 )Magic Herb schrieb:  
War wohl dazu gedacht, dass eine Stadtregierung eben Akzente setzen kann.
Genutzt wird es wahrscheinlich anders.
Das müsst man halt recherchieren.

Die Stadtregierung setzt bereits Akzente mit dem Fördermodell, das sie derzeit anbieten. Warum muss das Gebäude kommunal verwaltet werden? Wo ist der Vorteil einer kommunalen Verwaltung?
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Beitrag #123902 | 25.06.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Programmantrag direkt
Wien: Landesparteiprogramm
Programmantrag direkt: Thema 2264
Ereignis: Thema hat die nächste Phase erreicht
Phase: Eingefroren (noch 14 Tage 23:59:22)
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Beitrag #124815 | 10.07.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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RE: Programmantrag direkt
Wien: Landesparteiprogramm
Programmantrag direkt: Thema 2264
Ereignis: Thema hat die nächste Phase erreicht
Phase: Abstimmung (noch 14 Tage 23:59:30)




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