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Cannabis Freigabe mit kommerzieller Nutzung
Liquid
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Beitrag #106174 | 24.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Cannabis Freigabe mit kommerzieller Nutzung
Bundesweite Themen: Gesundheit, Drogen-/Suchtpolitik
Unverbindliches Meinungsbild (12–15 Tage): Thema 1995
Ereignis: Neues Thema
Phase: Neu (noch 2 Tage 23:59:36)
i4568: Cannabis Freigabe mit kommerzieller Nutzung
Zitat:
Cannabis Freigabe mit kommerzieller Nutzung
Diese Meinungsbild soll ergründen in wie fern die Basis an einer Freigabe von Cannabis zu explizit kommerziellen Zielen zustimmen würde. Dies steht im Kontrast zu unserem jetzigen Programmpunkt "Entkriminalisierung von Cannabis zu nichtkommerziellen Zwecken"
https://lqfb.piratenpartei.at/initiative/show/220.html
Argumentation:
Die Freigabe von Cannabis ist nur noch eine Frage der Zeit (1), es stellt sich nun die Frage unter welchem Model: Neben zahlreichen nicht-kommerziellen Varianten (Cannabis-Clubs, nur Eigenanbau) gibt es nun auch kommerzielle Modelle (Colorado, Washington, Uruguay) welche den Verkauf von Cannabis als Genussmittel an Volljährige erlauben.
Eine kommerzielle Nutzung würde bedeuten:
  • Einrichtung von Fachgeschäften oder Nutzung bestehender Infrastruktur zb Trafiken
  • Verkauf an Volljährige
  • Besteuerung durch den Staat
  • Lizenzvergabe an inländische Produzenten (Verkaufstellen dürfen nur von lizensierten Produzenten kaufen)
  • Regelmässige Überprüfungen der Produktion auf Reinheit (Pestizide, Schimmel, Beimischungen etc.)
  • Regelung der Lizenzsvergabe (Richtlinien, Zuständigkeiten)
  • Das Rauchen von Cannabis würde unter den Nichtraucherschutz fallen und den selben Einschränkungen wie das Rauchen von Tabaklunterliegen
  • Optional: Werbeverbot
  • Optional: Regelung für Autofahrer finden
Dieses Meinungsbild soll als Indikator dienen ob eher eine kommerzielle oder nicht-kommerziele Umsetzungsform gewünscht wird.
Quellen:
(1) http://www.usnews.com/news/articles/2014...rohibition
Gast
Gast
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Beitrag #106192 | 24.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Cannabis Freigabe mit kommerzieller Nutzung
(24.01.2014 )Liquid schrieb:  
Bundesweite Themen: Gesundheit, Drogen-/Suchtpolitik
Unverbindliches Meinungsbild (12–15 Tage): Thema 1995
Ereignis: Neues Thema
Phase: Neu (noch 2 Tage 23:59:36)
i4568: Cannabis Freigabe mit kommerzieller Nutzung
Zitat:
Cannabis Freigabe mit kommerzieller Nutzung
Diese Meinungsbild soll ergründen in wie fern die Basis an einer Freigabe von Cannabis zu explizit kommerziellen Zielen zustimmen würde. Dies steht im Kontrast zu unserem jetzigen Programmpunkt "Entkriminalisierung von Cannabis zu nichtkommerziellen Zwecken"
https://lqfb.piratenpartei.at/initiative/show/220.html
Argumentation:
Die Freigabe von Cannabis ist nur noch eine Frage der Zeit (1), es stellt sich nun die Frage unter welchem Model: Neben zahlreichen nicht-kommerziellen Varianten (Cannabis-Clubs, nur Eigenanbau) gibt es nun auch kommerzielle Modelle (Colorado, Washington, Uruguay) welche den Verkauf von Cannabis als Genussmittel an Volljährige erlauben.
Eine kommerzielle Nutzung würde bedeuten:
  • Einrichtung von Fachgeschäften oder Nutzung bestehender Infrastruktur zb Trafiken
  • Verkauf an Volljährige
  • Besteuerung durch den Staat
  • Lizenzvergabe an inländische Produzenten (Verkaufstellen dürfen nur von lizensierten Produzenten kaufen)
  • Regelmässige Überprüfungen der Produktion auf Reinheit (Pestizide, Schimmel, Beimischungen etc.)
  • Regelung der Lizenzsvergabe (Richtlinien, Zuständigkeiten)
  • Das Rauchen von Cannabis würde unter den Nichtraucherschutz fallen und den selben Einschränkungen wie das Rauchen von Tabaklunterliegen
  • Optional: Werbeverbot
  • Optional: Regelung für Autofahrer finden
Dieses Meinungsbild soll als Indikator dienen ob eher eine kommerzielle oder nicht-kommerziele Umsetzungsform gewünscht wird.
Quellen:
(1) http://www.usnews.com/news/articles/2014...rohibition

Gulrich hier, ich frag mich, warum das nicht mit der AG Suchtmittel AG Suchtmittel abgeklärt wurde, denn einige Punkte wären nach Rücksprache mit uns hinfällig bzw. zu ergänzen gewesen. Immerhin sitzen wir alle 2 Wochen zusammen und zerbrechen uns die Köpfe, welche Modelle für Österreich überhaupt anwendbar wären und das bekannte CSC Modell kann für Österreich auf Grund des SMG gar nicht funktionieren. Der Anbau kann lediglich von einem einzigen österreichischen Institut durchgeführt werden.
Adolfo
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Beitrag #106647 | 26.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Cannabis Freigabe mit kommerzieller Nutzung
Ich möchte noch etwas hinzufügen.

Die Fakten (als Hintergrund-Info, warum ich das vorschlage):
Im natürlichen Cannabis finden sich (vereinfacht) MEHRERE Wirkstoffe:
erstens das THC (der Stoff, der high macht), und andererseits weitere Wirkstoffe (wie z.B. CBN), die vor allem bei der medizinischen Anwendung wirksam sind.
Manche Fachleute nehmen an, dass gerade diese anderen Stoffe die Verträglichkeit des Cannabis verbessern und außerdem den Trend bekämpfen, bei dafür anfälligen Konsumenten latent vorhandene Psychosen akut werden zu lassen bzw auszulösen.

Um dies zu verifizieren, sind wohl noch einige Forschungen nötig. Aber sollte dies tatsächlich der Fall sein so wäre es sinnvoll, für diese andern, nicht-psychoaktiven Wirkstoffe rechtzeitig eine Mindestgrenze festzulegen. Denn im Augenblick werden von vielen Herstellern immer »potentere« Cannabis-Sorten mit immer höherem THC-Gehalt gezüchtet, bei denen den Züchtern nur eines wichtig ist: ein möglichst hoher Gehalt an THC, sprich: möglichst viel »bang for the buck«. So wurde der THC-Gehalt von ursprünglich 5 ... 7 % bei manchen Sorten auf bis zu 25 % und mehr »hinaufgezüchtet«. Alle anderen in der Pflanze enthaltenen Wirkstoffe werden von den Züchtern in der Regel als störend betrachtet.

Sollten diese andere Inhaltsstoffe tatsächlich medizinisch wertvoll sein, wofür viele Anzeichen sprechen, so sollten wir acht geben, dass diese medizinisch wertvollen Anteile von den Produzenten nicht »aus Geschäftsgründen« (sprich: Geldgier) weggezüchtet werden.
LeChuck

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Beitrag #107533 | 30.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Cannabis Freigabe mit kommerzieller Nutzung
(26.01.2014 )Adolfo schrieb:  
Ich möchte noch etwas hinzufügen.

Die Fakten (als Hintergrund-Info, warum ich das vorschlage):
Im natürlichen Cannabis finden sich (vereinfacht) MEHRERE Wirkstoffe:
erstens das THC (der Stoff, der high macht), und andererseits weitere Wirkstoffe (wie z.B. CBN), die vor allem bei der medizinischen Anwendung wirksam sind.
Manche Fachleute nehmen an, dass gerade diese anderen Stoffe die Verträglichkeit des Cannabis verbessern und außerdem den Trend bekämpfen, bei dafür anfälligen Konsumenten latent vorhandene Psychosen akut werden zu lassen bzw auszulösen.

Um dies zu verifizieren, sind wohl noch einige Forschungen nötig. Aber sollte dies tatsächlich der Fall sein so wäre es sinnvoll, für diese andern, nicht-psychoaktiven Wirkstoffe rechtzeitig eine Mindestgrenze festzulegen. Denn im Augenblick werden von vielen Herstellern immer »potentere« Cannabis-Sorten mit immer höherem THC-Gehalt gezüchtet, bei denen den Züchtern nur eines wichtig ist: ein möglichst hoher Gehalt an THC, sprich: möglichst viel »bang for the buck«. So wurde der THC-Gehalt von ursprünglich 5 ... 7 % bei manchen Sorten auf bis zu 25 % und mehr »hinaufgezüchtet«. Alle anderen in der Pflanze enthaltenen Wirkstoffe werden von den Züchtern in der Regel als störend betrachtet.

Sollten diese andere Inhaltsstoffe tatsächlich medizinisch wertvoll sein, wofür viele Anzeichen sprechen, so sollten wir acht geben, dass diese medizinisch wertvollen Anteile von den Produzenten nicht »aus Geschäftsgründen« (sprich: Geldgier) weggezüchtet werden.

wobei man auch anmerken muss das die THC anteile von den züchtern immer als idealwert angegeben werden und im normalfall kaum zu erreichen sind.

das hochzüchten des THC anteils ist ja eine direkte folge des schwarzmarktes, im medizinischen bereich gibt es bereits spezielle low thc high cbd züchtungen - eben weil hier ein legaler markt vorhanden ist.

gerade wenn wir den eigenanbau zulassen können züchter sich dann ganz geziehlt aussuchen was sie mochten, da sie nicht mehr angst vor strafen haben müssen und daher auch mal "experimentieren" können statt auf ertrag+bang for the buck zu gehen.

thc obergrenzen bzw genaue thc angaben sind daher schwierig weil sie der anteil von pfalnze zu pfalnze, von züchtung zu züchtung stark unterscheiden kann - unabhängig von den angaben der seedbank. so kann eine sorte mit idealwert 25% thc bei dem einen züchter 5% haben und beim nächsten 15%, das muss man fast per pflanze bestimmen und es hängt von der erfahrung und dem erfolg des gärtners ab

Ich bitte darum, jegliche Behauptungen/Meinungen/Darstellungen mit seriösen Quellen zu belegen!

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