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14.) Ausgliederung Stadtarchiv
Liquid
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Beitrag #105162 | 21.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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14.) Ausgliederung Stadtarchiv
Graz: Hauptbereich
Meinungsbild Gemeinderat: Thema 1965
Ereignis: Neues Thema
Phase: Eingefroren (noch 00:59:46)
i4507: 14.) Ausgliederung Stadtarchiv
Zitat:
maximilan

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Beitrag #105203 | 21.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Antrag Digitalisierung
Ich mach mich jetzt bei den Sparefrohs hier unbeliebt, aber man könnte mal einen Antrag zur Digitalisierung der Inhalte, die im Stadtarchiv lagern, einbringen. Dann könnten die Bürger auf die Daten und Werke zugreifen und gleichzeitig wäre die Information gesichert.

Frage am Rande - hat von euch schon wer das Archiv von innen gesehen?
rotzbub
Pirat
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Beitrag #105224 | 21.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Antrag Digitalisierung
Die digitalisierung wäre eine hervorragende idee die sich piratisch mittels crowdsourcing auch toll kostengünstig verwirklichen ließe. Das wäre ein schönes projekt um die moderne technikverliebtheit der piraten mit tradition zu verknüpfen.
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Beitrag #105251 | 21.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Antrag Digitalisierung
Ja, ich glaube, es gilt auch ziemlich piratisch, bei der Abstimmung, wo es um die Ausgliederung des Stadtarchivs geht, mit spontanen neuen Ideen daher zu kommen, die nicht im geringsten mit dem Thema zu tun haben.
(21.01.2014 )rotzbub schrieb:  
Die digitalisierung wäre eine hervorragende idee die sich piratisch mittels crowdsourcing auch toll kostengünstig verwirklichen ließe. Das wäre ein schönes projekt um die moderne technikverliebtheit der piraten mit tradition zu verknüpfen.

Heisst das, Du möchtest da etwas tun? Falls ja: Dazu gibt es die Möglichkeit einen eigenständigen Antrag zu schreiben. Bis morgen wäre noch Zeit. Danach ist das StadtArchiv nicht mehr im Aufgabenbereich des Gemeinderats.
rotzbub
Pirat
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Beitrag #105263 | 21.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Antrag Digitalisierung
(21.01.2014 )Magic Herb schrieb:  
Ja, ich glaube, es gilt auch ziemlich piratisch, bei der Abstimmung, wo es um die Ausgliederung des Stadtarchivs geht, mit spontanen neuen Ideen daher zu kommen, die nicht im geringsten mit dem Thema zu tun haben.
(21.01.2014 )rotzbub schrieb:  
Die digitalisierung wäre eine hervorragende idee die sich piratisch mittels crowdsourcing auch toll kostengünstig verwirklichen ließe. Das wäre ein schönes projekt um die moderne technikverliebtheit der piraten mit tradition zu verknüpfen.

Heisst das, Du möchtest da etwas tun? Falls ja: Dazu gibt es die Möglichkeit einen eigenständigen Antrag zu schreiben. Bis morgen wäre noch Zeit. Danach ist das StadtArchiv nicht mehr im Aufgabenbereich des Gemeinderats.

ja dann bin ich zu spät. Nächstes mal...
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Beitrag #105244 | 21.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Antrag Digitalisierung
Ich mach mich jetzt bei den Praktikern unbeliebt, aber das steht im Antrag drin, mit der Digitalisierung. Und passiert manchmal auch nebenbei.
Hast Dir schon mal die Mühe gemacht, den Antrag zu lesen Wink ?

(21.01.2014 )maximilan schrieb:  
Ich mach mich jetzt bei den Sparefrohs hier unbeliebt, aber man könnte mal einen Antrag zur Digitalisierung der Inhalte, die im Stadtarchiv lagern, einbringen. Dann könnten die Bürger auf die Daten und Werke zugreifen und gleichzeitig wäre die Information gesichert.

Frage am Rande - hat von euch schon wer das Archiv von innen gesehen?
maximilan

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Beitrag #105246 | 21.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Antrag Digitalisierung
(21.01.2014 )Magic Herb schrieb:  
Hast Dir schon mal die Mühe gemacht, den Antrag zu lesen Wink ?

nope :-)
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Beitrag #105313 | 21.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Antrag Digitalisierung
Am Besten das nächste mal beim Open Data Treffen dabei sein, und das fordern!
Fisima
Pirat
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Beitrag #105181 | 21.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: 14.) Ausgliederung Stadtarchiv
Reaktion der KPÖ dazu: http://www.kpoe-graz.at/ausglieder-stadt...rauf.phtml

wirsindgemeinderat.at
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Beitrag #105190 | 21.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: 14.) Ausgliederung Stadtarchiv
tl;dr

Wenn es nach der KPÖ geht, dann soll die Stadt Schulden machen, egal wofür, Hauptsache das Klientel wird bedient. "Irgendwer wirds scho zoin."

Was man fragen müsste:

- Was kostet das Stadtarchiv jetzt?
- Mit welcher Ersparnis für die Stadt ist zu rechnen?


(21.01.2014 )Fisima schrieb:  

ich würde gerne mitstimmen. aber leider ist die BGF seit ein paar Tagen nicht in der Lage, meinen Liquid Account frei zu schalten.

zum kpö kommentar: ist natürlich nachvollziehbar, dass luttenberger gerne hätte, dass die stadt weiterhin pensionen zahlt. motto: "wir machen halt mehr schulden, nichts darf sich verändern."

kurz die eckpunkte zum stadtarchiv
Zitat:
Das Stadtarchiv übernimmt, ordnet und verzeichnet das in den städtischen Ämtern entstandene Schriftgut, das nicht mehr für den laufenden Geschäftsverkehr benötigt wird und aus rechtlichen, historischen, kulturellen oder sonstigen Gründen aufbewahrt werden muss. Im Bauaktenarchiv werden die Bauakte und Baupläne von Graz (1825 - 1993) und die der ehemaligen Umgebungsgemeinden (1890 - 1993) mit den Plänen fast aller Grazer Häuser verwahrt.

Das Stadtarchiv verwahrt die schriftliche Überlieferung des Stadtmagistrates von 1820 bis 1849 und der Stadtgemeinde Graz von 1850 bis heute. Das Stadtarchiv beantwortet Anfragen zu den verschiedenen Bereichen der Grazer Kultur-, Wirtschafts-, Sozial- und Zeitgeschichte. Das Stadtarchiv unterstützt die Personen- und Familienforschung durch Suche und Vorlage personenbezogener Unterlagen und vertreibt das Historische Jahrbuch der Stadt Graz.

laut kulturserver geht es darum
Zitat:
...

Laut stadtinterner Vorschriften ist es eine der Hauptaufgaben des Archivs, hilfswissenschaftlich tätig zu sein und Forschungen auf dem Gebiet der Grazer Stadtgeschichte zu unterstützen oder zu fördern.

Weiters beraten sachkundige MitarbeiterInnen die BenützerInnen aus dem In- und Ausland zu den verschiedensten historischen Grazer Themenbereichen. Die dazu unbedingt notwendigen Vorkenntnisse der KundInnen, wie etwa Schriftenkunde, Sprache, phonetisches Alphabet etc. werden vorausgesetzt. Die Nachforschungen müssen von den FragestellerInnen selbst oder durch beauftragte VertreterInnen durchgeführt werden (Siehe Benutzungsordnung, Pkt. 2 und Pkt. 8 "Entgelte").

was man fragen müsste:

- was kostet das jetzt?
- mit welcher ersparnis ist zu rechnen?
Fisima
Pirat
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Beitrag #105198 | 21.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: 14.) Ausgliederung Stadtarchiv
(21.01.2014 )Magic Herb schrieb:  
ich würde gerne mitstimmen. aber leider ist die BGF seit ein paar Tagen nicht in der Lage, meinen Liquid Account frei zu schalten.

hab gerade die BGF gebeten die Grazer Accounts schnell freizuschalten ... hoffe das hilft!

wirsindgemeinderat.at
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Beitrag #105195 | 21.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: 14.) Ausgliederung Stadtarchiv
(21.01.2014 )Magic Herb schrieb:  
tl;dr

Wenn es nach der KPÖ geht, dann soll die Stadt Schulden machen, egal wofür, Hauptsache das Klientel wird bedient. "Irgendwer wirds scho zoin."

Was man fragen müsste:

- Was kostet das Stadtarchiv jetzt?
- Mit welcher Ersparnis für die Stadt ist zu rechnen?

Antrag schrieb:
Der für 2012 analog ermittelte Wert ergibt sich mit rund € 507.000,-; bei Berücksichtigung einer jährlichen 1,5%igen Valorisierung würde sich hochgerechnet ein Übertragungsbetrag 2014 von rund
€ 522.300,- ergeben.

Das bedeutet, dass ein Vergleich zwischen den im Jahr 2014 bei einer
Ausgliederung tatsächlich zu erwartenden Kosten von rund 470.000,- Euro und den auf der Basis des Personalstandes von 2012 errechneten Kosten bei einem Verbleib des Stadtarchives beim Magistrat Graz von etwa 522.000,- Euro eine Einsparung von ca. 52.000,- Euro ergibt.

Ich würd sagen, man könnte schon gegen die Ausgliederung stimmen, vorausgesetzt, die KPÖ bringt die Einsparungen im Ausmaß von 52.000,- Euro aus ihrer Parteienförderung auf.
rotzbub
Pirat
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Beitrag #105199 | 21.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: 14.) Ausgliederung Stadtarchiv
(21.01.2014 )Magic Herb schrieb:  
(21.01.2014 )Magic Herb schrieb:  
tl;dr

Wenn es nach der KPÖ geht, dann soll die Stadt Schulden machen, egal wofür, Hauptsache das Klientel wird bedient. "Irgendwer wirds scho zoin."

Was man fragen müsste:

- Was kostet das Stadtarchiv jetzt?
- Mit welcher Ersparnis für die Stadt ist zu rechnen?

Antrag schrieb:
Der für 2012 analog ermittelte Wert ergibt sich mit rund € 507.000,-; bei Berücksichtigung einer jährlichen 1,5%igen Valorisierung würde sich hochgerechnet ein Übertragungsbetrag 2014 von rund
€ 522.300,- ergeben.

Das bedeutet, dass ein Vergleich zwischen den im Jahr 2014 bei einer
Ausgliederung tatsächlich zu erwartenden Kosten von rund 470.000,- Euro und den auf der Basis des Personalstandes von 2012 errechneten Kosten bei einem Verbleib des Stadtarchives beim Magistrat Graz von etwa 522.000,- Euro eine Einsparung von ca. 52.000,- Euro ergibt.

Ich würd sagen, man könnte schon gegen die Ausgliederung stimmen, vorausgesetzt, die KPÖ bringt die Einsparungen im Ausmaß von 52.000,- Euro aus ihrer Parteienförderung auf.

irgendwie ist doch das bestreben staatsjobs nur zu behalten um den arbeiter nicht zu verlieren total kontraproduktiv zum bge. Oder bild ich mir das nur ein? Das wird geld kosten und da sollte man es sich nicht leisten unnütze posten weiterlaufen zu lassen
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Beitrag #105312 | 21.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: 14.) Ausgliederung Stadtarchiv
Magic Herb <Magic+Herb@forum.piratenpartei.at>' schrieb:
Ich würd sagen, man könnte schon gegen die Ausgliederung stimmen, vorausgesetzt, die KPÖ bringt die Einsparungen im Ausmaß von 52.000,- Euro aus ihrer Parteienförderung auf.
Müssen wir jetzt aus Prinzip gegen die KPÖ sein?
Wird bei Kommentaren von anderen Parteien genauso hingeschaut?

Passiert noch was zur Causa ÖVP-Wasserpreiserhöhung?
poepe
Pirat
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Beitrag #105320 | 21.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: 14.) Ausgliederung Stadtarchiv
Nachdem ich beim Land immer sehe, was die Ausgliederungen bringen, bin ich bei dem Thema sehr skeptisch.
Üblicherweise bemüht man die wissenschaftlich fundierten Berechnungsmethoden der Frau Milchmädchen und versucht danach die entstandenen Mehrkosten unter den Teppich zukehren, solange es geht.
Nicht umsonst wurde jetzt beim Land die LIG wieder eingegliedert, weil man draufgekommen ist, dass die Millionen an Mehrkosten nicht mehr schönzureden waren.
Magic Herb <Magic+Herb@forum.piratenpartei.at>' schrieb:
Ich würd sagen, man könnte schon gegen die Ausgliederung stimmen, vorausgesetzt, die KPÖ bringt die Einsparungen im Ausmaß von 52.000,- Euro aus ihrer Parteienförderung auf.
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Beitrag #105357 | 21.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: 14.) Ausgliederung Stadtarchiv
ich würde behaupten, du bist da aus deiner rolle heraus befangen.
die berechnung stammt übrigens auch aus einem amt Wink und ist dem antrag zu entnehmen.

(21.01.2014 )poepe schrieb:  
Nachdem ich beim Land immer sehe, was die Ausgliederungen bringen, bin ich bei dem Thema sehr skeptisch.
Üblicherweise bemüht man die wissenschaftlich fundierten Berechnungsmethoden der Frau Milchmädchen und versucht danach die entstandenen Mehrkosten unter den Teppich zukehren, solange es geht.
Nicht umsonst wurde jetzt beim Land die LIG wieder eingegliedert, weil man draufgekommen ist, dass die Millionen an Mehrkosten nicht mehr schönzureden waren.
Magic Herb <Magic+Herb@forum.piratenpartei.at>' schrieb:
Ich würd sagen, man könnte schon gegen die Ausgliederung stimmen, vorausgesetzt, die KPÖ bringt die Einsparungen im Ausmaß von 52.000,- Euro aus ihrer Parteienförderung auf.
poepe
Pirat
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Beitrag #105364 | 21.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: 14.) Ausgliederung Stadtarchiv
(21.01.2014 )Magic Herb schrieb:  
ich würde behaupten, du bist da aus deiner rolle heraus befangen.
die berechnung stammt übrigens auch aus einem amt Wink und ist dem antrag zu entnehmen.

Stimmt schon, dass ich befangen bin. Aber was ich bisher von den Ausgliederungen gesehen habe macht mich misstrauisch.

Das Problem mE ist nicht die Ausgliederung an sich, sondern dass auch nach der Privatisierung ständig die Politik reinquatscht und Vorgaben macht, dass ein gewinnorientiertes (oder zumindest kostendeckendes) Arbeiten unmöglich wird.
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Beitrag #105366 | 21.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: 14.) Ausgliederung Stadtarchiv
das ist natürlich auch ein problem, mit der intervenierenden politik.
die citycom ist da ein besonderes beispiel, da es dort in erster linie versorgungsposten gibt und kein nennenswertes wachstum.

der rechnungshof prüft diese unternehmen aber dennoch. was mit den prüfberichten passiert... tja...

wie man auch dazu steht: man braucht wahrscheinlich eine begründung für die richtige entscheidung. bisher gab es wenige nachvollziehbare argumente, weshalb alles so bleiben soll, wie es ist.
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Beitrag #105355 | 21.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: 14.) Ausgliederung Stadtarchiv
(21.01.2014 )8580 schrieb:  
Magic Herb <Magic+Herb@forum.piratenpartei.at>' schrieb:
Ich würd sagen, man könnte schon gegen die Ausgliederung stimmen, vorausgesetzt, die KPÖ bringt die Einsparungen im Ausmaß von 52.000,- Euro aus ihrer Parteienförderung auf.
Müssen wir jetzt aus Prinzip gegen die KPÖ sein?
Wird bei Kommentaren von anderen Parteien genauso hingeschaut?


sachlich gesehen ist die eingliederung in die holding begrüssenswert, da bürokratie abgebaut wird. zu bürokratieabbau haben wir bereits einen beschluss gefasst.

vor allem das gehaltsschema wirkt sich nachhaltig vergünstigend aus.
problematisch ist halt weiterhin, dass die personalberantwortlichen keinerlei idee haben, was ihre aufgabe ist und protest a la "dienst nach vorschrift" dazu führt, dass selbst so kleine ausgliederungen plötzlich teurer werden.

aber es würde mich wundern, wenn beamte plötzlich freiwillig in die privatwirtschaft gingen.
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Beitrag #105395 | 21.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: 14.) Ausgliederung Stadtarchiv
ein gegenargument wäre beispielsweise, dass die 25% lediglich behauptet sind.
die müssten sie einmal belegen.

wenn sie das nicht können, dann wird schnell klar, dass sie etwas anderes auch noch im schilde führen.

da könnte man zum beispiel fragen,

ob die aufwände für den (alten/neuen) vorstand in dieser berechnung enthalten sind.

aufwände. und nicht "personalkosten".

was immer wieder passiert, ist, dass "vorstandsgehälter" in freien dienstverträgen geregelt sind, die dann unter sachkosten verbucht werden.

sachkosten sind wie teppiche. man kann eine zeit etwas darunter kehren, aber sobald ein kleiner hügel entsteht, sollte man näher hinsehen.


kurz gesagt, managerposten entstehen wie das universum aus dem nichts: wenn die personalkosten sinken, aber die sachkosten plötzlich aus unerklärkichen gründen ansteigen, dann ist dort soeben ein managerposten entstanden.

für irgendeinen expolitiker, jagdfreund oder so.
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Beitrag #105477 | 22.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: 14.) Ausgliederung Stadtarchiv
Natürlich geht es um Postenvergabe Wink

Zitat:
Halbrainer war jedenfalls im Auswahlverfahren "für die vakante Funktion als geeignet erachtet" worden, wie es in einem mit 10. Dezember datierten Schreiben aus dem Personalamt heißt. Allerdings müsse man ihm "leider mitteilen, dass (...) eine Nachbesetzung der Funktion ,Referatsleiter' nicht erfolgt".
Das "überraschende Hearing-Ergebnis" habe bei ihm einen intensiven Nachdenkprozess eingeleitet, begründet Rüsch. Herausgefiltert wurde dabei die Idee, das Archiv in das Stadtmuseum einzugliedern. "Ein Vorschlag", bleibt Rüsch zurückhaltend und kündigt eine Entscheidung bis Ende Jänner an. Im Schreiben seiner Abteilung wird diese Variante indes als vollzugsfertig bezeichnet. Zurück bleibt eine Hearing-Kommission, die wegen Rüschs Durchgriff schwer verärgert ist.
Quelle: http://www.kleinezeitung.at/steiermark/g...lung.story

hier noch ein spannender kommentar
Zitat:
noch grotesker - skandalös
für die Renovierung alter Häuser bzw den Energieausweis werden Pläne benötigt. Die Benutzerordnung spricht aber von maximal drei Ausleihen pro Tag. Das ist eine skandalöse Behinderung!
Eine moderne Stadtverwaltung hätte die Unterlagen digitalisiert.

diese "privatisierung" hat genau einen zweck: mehr macht für gewisse leute.

die im antrag genannten "synergieeffekte" kann man auch ohne scheinprivatisierung erreichen.
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Beitrag #105480 | 22.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: 14.) Ausgliederung Stadtarchiv
P.S.: Und dass das Stadtarchiv noch immer nicht digitalisiert ist, ist wohl in der Verantwortung des aktuellen Referatsleiters Werner Strahalm.

Sobald dann das Stadtarchiv privatisiert ist, ist der wohl völlig entfesselt. Hahahahaha. Eine Lachnummer ist diese "Scheinprivatisierung".
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Beitrag #105503 | 22.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: 14.) Ausgliederung Stadtarchiv
Magic Herb <Magic+Herb@forum.piratenpartei.at>' schrieb:
P.S.: Und dass das Stadtarchiv noch immer nicht digitalisiert ist, ist
wohl in der Verantwortung des aktuellen Referatsleiters Werner Strahalm.
Danke für Deine Recherche.

Nun, die Hoffnung dass die Piraten rechtzeitige Presseaussendungen rausbringen habe ich aufgegeben (bzw. bekomme ich dann vielleicht mit der neuen Bürokraft nochmal).

Wir könnten also eh nur abwarten ob das durchgeht oder nicht und wenn nicht einen Antrag zur Digitalisierung stellen. Wobei man das mit Daniela Grabe absprechen sollte, vielleicht hat sie im Rahmen der Open Data Sachen schon mit dem Stadtarchiv gesprochen.
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Beitrag #105522 | 22.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: 14.) Ausgliederung Stadtarchiv
(22.01.2014 )8580 schrieb:  
Wir könnten also eh nur abwarten ob das durchgeht oder nicht und wenn nicht einen Antrag zur Digitalisierung stellen. Wobei man das mit Daniela Grabe absprechen sollte, vielleicht hat sie im Rahmen der Open Data Sachen schon mit dem Stadtarchiv gesprochen.

Lies Dir doch bitte einmal den Antrag durch.
Dann noch diesen Beitrag
http://www.kleinezeitung.at/steiermark/g...tzte.story
Zitat:
"Die Arbeit an der Kunsttopographie darf man sich keineswegs als Schreibtischjob vorstellen", schilderte Projektleiterin Renate Holzschuh-Hofer vom Bundesdenkmalamt im Gespräch mit der APA: "Jedes Objekt wurde von unseren Mitarbeitern begangen, es wurde professionell fotografisch dokumentiert und alle entsprechenden Pläne im Stadtarchiv digitalisiert".

Dieser immense Aufwand und die daraus entstehenden Kosten sind auch mit ein Grund, warum die topografische Inventarisierung des österreichischen Kulturerbes im Rahmen der im Jahr 1907 gegründeten Druckreihe ÖKT in der bisherigen Form nicht mehr weitergeführt wird. Die "Flächendeckung" als Auswahlparameter sei heute "kaum mehr zweckmäßig", so Holzschuh-Hofer. "Unser Schwerpunkt verlagert sich vom Drüberrastern nach dem Gießkannenprinzip hin zu Kriterien wie 'besondere Gefährdung' oder der Erfassung von bisher vernachlässigten Objektgruppen", so die BDA-Mitarbeiterin.

Ist das eigentlich zuviel verlangt, dass man sich die Anträge durchliest, bevor man eine Meinung dazu entwickelt und Maßnahmen vorschlägt?

Das Problem ist doch nicht, dass nicht digitalisiert würde.

Ich habe jetzt versucht, herauszufinden, ob es jemals eine Prüfung durch den Stadtrechnungshof gegeben hat.

Fazit: Ich habe keinen Prüfbericht gefunden.
Mehr als 15 Jahre gibt es den Stadtrechnungshof.
Und man findet keinen einzigen Bericht des Stadtrechnungshofes, der Maßnahmen enthält, die eine Privatisierung empfehlen würden.

WARUM GLAUBT IHR IST DAS SO?

Das Stadtmuseum wurde zuletzte 2006 geprüft.

Da steht zum Beispiel
Zitat:
Im Rahmen der Erstellung der Eröffnungsbilanz der Stadtmuseum GmbH wurden gemäß Aktenlage bereits zwischen Finanzdirektion und Steuerberater Konsultationen darüber angestellt, dass eine Übertragung des Altbesitzes bis dato nicht erfolgt ist und es für eine solche entsprechender Organbeschlüsse der Stadt Graz bedürfe.

Thematisiert wurde dieses insbesondere mit Hinblick auf die äußerst
magere Eigenkapitalausstattung der Stadtmuseum GmbH, die infolge erster Anlaufverluste bereits auf das halbe Grund-/Stammkapital (§ 36 Abs 2 GmbHG) reduziert ist.

Was da sonst noch drin steht:

Die haben seit der Ausgliederung im Jahr

1995

es noch nicht geschafft, auf doppelte Buchhaltung umzustellen.

Steht alles in dem Rechnungshofbericht. Das mit der Doppik hat der Gemeinderat beschlossen!

Und jetzt soll also das Stadtarchiv folgen. Ja sind denn die komplett wahnsinnig?

Ohne vorherige Prüfung des Grazmuseums kann man da nicht zustimmen.
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Beitrag #105531 | 22.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: 14.) Ausgliederung Stadtarchiv
Magic Herb <Magic+Herb@forum.piratenpartei.at>' schrieb:
Lies Dir doch bitte einmal den Antrag durch.
Habe ich gelesen, ich kenne die auch Kunsttopographie und ich habe schon in etwa mitbekommen wie das BDA arbeitet, und dass da dennoch viele gefährdete Sachen durch die Lappen gehen.

Zitat:
*Das Problem ist doch nicht, dass nicht digitalisiert würde.*
Ja, aber Open Data wäre trotzdem nicht schlecht.

Zitat:
*Die haben seit der Ausgliederung im Jahr

1995

es noch nicht geschafft, auf doppelte Buchhaltung umzustellen.
*
Steht alles in dem Rechnungshofbericht. Das mit der Doppik hat der
Gemeinderat beschlossen!

Und jetzt soll also das Stadtarchiv folgen. Ja sind denn die komplett
wahnsinnig?

Ohne vorherige Prüfung des Grazmuseums kann man da nicht zustimmen.
Für Finanzen bin ich nicht der Richtige, aber danke, dass Du da recherchierst. Dein Schluß klingt für mich plausibel.
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Beitrag #105539 | 22.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: 14.) Ausgliederung Stadtarchiv
(22.01.2014 )8580 schrieb:  
Ja, aber Open Data wäre trotzdem nicht schlecht.

Exakt. Das wäre dann ein eigenständiger Antrag. Oder der "kleine Dienstweg" mit Grabe (ohne Garantie auf Umsetzung)
(22.01.2014 )8580 schrieb:  
Für Finanzen bin ich nicht der Richtige, aber danke, dass Du da recherchierst. Dein Schluß klingt für mich plausibel.

Danke!




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