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Ablehnung von ELGA, sofern kein starker Datenschutz gewährleistet ist
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Beitrag #101518 | 06.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Ablehnung von ELGA, sofern kein starker Datenschutz gewährleistet ist
Bundesweite Themen: Digitales, Urheber-/Patentrecht, Datenschutz
Programmantrag direkt: Thema 1921
Ereignis: Neues Thema
Phase: Neu (noch 14 Tage 23:59:02)
i4441: Ablehnung von ELGA, sofern kein starker Datenschutz gewährleistet ist
Zitat:
Der folgende Text möge an passender Stelle (z. B. unter der genannten Überschrift und Subüberschrift) ins Parteiprogramm aufgenommen werden:
Datenschutz
Elektronische Gesundheitsakte
Die Piratenpartei Österreichs spricht sich prinzipiell gegen die Einführung der elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) aus, sofern der Datenschutz nicht ausreichend gewährleistet werden kann.
ELGA bietet das Potenzial, deutliche Verbesserungen für das Wohl der Patientinnen und Patienten zu schaffen (Stichworte Unverträglichkeiten, Vorerkrankungen, Anamnese, etc.) und gleichzeitig massive Kosteneinsparungen durch Vermeidung von Doppeluntersuchungen zu bewirken. Voraussetzung für die Einführung von ELGA ist jedoch auf jeden Fall die Gewährleistung eines zeitgemäßen Schutzes von Patientinnen- und Patientendaten, was im aktuell vorliegenden Entwurf nicht der Fall ist.
Die Piratenpartei Österreichs spricht sich aus diesen Gründen für die Implementation eines starken Datenschutzes bei ELGA ein. Hierbei soll ein asymmetrisches Verfahren verwendet werden, bei dem die Daten nur verschlüsselt gespeichert werden. Somit können die Daten der Patientinnen und Patienten einfach abgespeichert werden, jedoch nur mit der Chipkarte der Patientin/des Patienten entschlüsselt werden.
medienpirat

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Beitrag #101584 | 06.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Mit ELGA per Mausklick Schluss machen
Mit Elga (Gesundheitsakte in Österreich) per Mausklick Schluss machen

http://derstandard.at/1388649898573/Mit-...uss-machen

unter:

http://www.gesundheit.gv.at

“The best way to predict the future is to invent it.” Alan Curtis Kay
“Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann. Tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde.” Margaret Mead
"Meine Freiheit endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt."
"Fakten verschwinden nicht, nur weil man sie ignoriert." Aldous Huxley
http://www.twitter.com/medienpirat
Sonstwer
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Beitrag #101884 | 07.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Ablehnung von ELGA, sofern kein starker Datenschutz gewährleistet ist
(06.01.2014 )Liquid schrieb:  
Bundesweite Themen: Digitales, Urheber-/Patentrecht, Datenschutz
Programmantrag direkt: Thema 1921
Ereignis: Neues Thema
Phase: Neu (noch 14 Tage 23:59:02)
i4441: Ablehnung von ELGA, sofern kein starker Datenschutz gewährleistet ist
Zitat:
Der folgende Text möge an passender Stelle (z. B. unter der genannten Überschrift und Subüberschrift) ins Parteiprogramm aufgenommen werden:
Datenschutz
Elektronische Gesundheitsakte
Die Piratenpartei Österreichs spricht sich prinzipiell gegen die Einführung der elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) aus, sofern der Datenschutz nicht ausreichend gewährleistet werden kann.
ELGA bietet das Potenzial, deutliche Verbesserungen für das Wohl der Patientinnen und Patienten zu schaffen (Stichworte Unverträglichkeiten, Vorerkrankungen, Anamnese, etc.) und gleichzeitig massive Kosteneinsparungen durch Vermeidung von Doppeluntersuchungen zu bewirken. Voraussetzung für die Einführung von ELGA ist jedoch auf jeden Fall die Gewährleistung eines zeitgemäßen Schutzes von Patientinnen- und Patientendaten, was im aktuell vorliegenden Entwurf nicht der Fall ist.
Die Piratenpartei Österreichs spricht sich aus diesen Gründen für die Implementation eines starken Datenschutzes bei ELGA ein. Hierbei soll ein asymmetrisches Verfahren verwendet werden, bei dem die Daten nur verschlüsselt gespeichert werden. Somit können die Daten der Patientinnen und Patienten einfach abgespeichert werden, jedoch nur mit der Chipkarte der Patientin/des Patienten entschlüsselt werden.

Großartige Analysen zum Thema ElGA

http://www.argedaten.at/php/cms_monitor.php?q=E-CARD

Resolution: TTIP/CETA/TiSA-freie Gemeinde

Um gut zu argumentieren muss man lernen zu Widerlegen, aber richtig

Teresa Bücker: Burnout & Broken Comment Culture

Ingrid Brodnig: Online hate and how to battle it
Liquid
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Beitrag #101979 | 08.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Ablehnung von ELGA, da dort der Datenschutz keinerlei Beachtung findet
Bundesweite Themen: Digitales, Urheber-/Patentrecht, Datenschutz
Programmantrag direkt: Thema 1921
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Diskussion (noch 28 Tage 02:21:13)
i4445: Ablehnung von ELGA, da dort der Datenschutz keinerlei Beachtung findet
Zitat:
Einleitung
"ELGA soll als Informationssystem für berechtigte Spitäler, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Apotheken, Pflegeeinrichtungen sowie Patientinnen und Patienten einen gesicherten, orts- und zeitunabhängigen Zugang zu wichtigen Gesundheitsdaten ermöglichen." - so Gesundheitsminister Stöger.
ELGA ist die sogenannte elektronischen Gesundheitsakte. In Wirklichkeit soll sie aus den gesammelten Krankendaten des Klienten (Patienten) bestehen. Die vordergründige Idee ist, dass Ärzte auf Knopfdruck alle nötigen Krankengeschichten und Begleitumstände des Patienten vor Augen haben. An und für sich eine gute Idee. Doch ELGA hat eine dunkle Seite. Die Daten werden privaten Dienstleistern anvertraut, die zwar österreichische Datenschutz-Gesetze einhalten sollen, jedoch sollte ein Blick in die Justiz zum Thema Unternehmensgesetzestreue schnell ernüchtern. Auch sollte das Schlagwort "IMS Health-Skandal" einem politikinteressierten IT-Piraten geläufig sein. Wenn nicht, dann bitte gleich die Suchmaschine des Vertrauens anwerfen!
Antrag
Der folgende Text möge an passender Stelle (z. B. unter dem genannten Thema und der gesetzten Überschrift) ins Parteiprogramm aufgenommen werden:
Datenschutz
Elektronische Gesundheitsakte ELGA
Die Piratenpartei Österreichs spricht sich gegen die Fortführung der elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) aus, da der Datenschutz in diesem Projekt der Regierung defakto keinerlei Anwendung findet.
ELGA wird als Potenzial kolportiert, deutliche Verbesserungen für das Wohl der Patientinnen und Patienten zu schaffen (Stichworte Unverträglichkeiten, Vorerkrankungen, Anamnese, etc.) und gleichzeitig massive Kosteneinsparungen durch Vermeidung von Doppeluntersuchungen zu bewirken. Diese Verbesserungen sind jedoch sehr umstritten, in keiner Weise bewiesen oder auch nur praktisch vorgezeigt und aufgrund der vorhersehbaren massiven Kosten des Ausbaus und des Betriebes sogar in weiten Teilen widerlegt. Erkauft werden diese umstrittenen Verbesserungen mit dem völligen Verlust der Kontrolle der Patienten über ihrer Krankendaten und einer Verwandlung des beim Arzt hilfesuchenden Menschen in einen allerlei Zugriffe und Begehrlichkeiten ausgesetzten gläsernen Patienten, der den Interessen der profitorientierten Privatwirtschaft oder auch schnüffelnden Behörden aufgrund des praktisch nicht vorhandenen, weil völlig undurchdachten Datenschutzes, bzw. eines Datenschutzes, deren Verwirklichung wir privaten Dienstleistern glauben sollen, weitgehend wehrlos gegenüber steht.
Die Piratenpartei Österreichs spricht sich aus diesen Gründen für den sofortigen Stopp von ELGA in der vorhandenen Form aus. Zwar steht die Piratenpartei Österreichs einer leichten und schnellen Handhabung von Daten für von Patienten bestimmte Ärzte aufgeschlossen gegenüber, jedoch muss der Datenschutz der Keim einer elektronischen Lösung dafür sein, nicht nur ein unangenehmer Begleitumstand, den es möglichst zu verschleiern und kleinzureden gilt, wie ihn die nun in Kraft getretene Variante von ELGA wahrnimmt und behandelt. Mit einer solchen elektronischen Lösung auf einem derart sensiblen Feld höchst persönlicher Daten müssen öffentlich anerkannte Wissenschaftler auf zumindest internationalem Universitätsniveau und dürfen nicht Privatunternehmen beauftragt werden.
Die Lösung als Nicht-Opt-In sowie obendrein die Begrenzung der sogenannten erweiterten Informationspflicht über das Recht auf Opt-Out nur auf kleine, bestimmte Personengruppen sind völlig inakzeptabel. 
Begründung
Für die involvierten Unternehmen und Politiker ist ELGA ein Bombengeschäft. Für die Patienten und ihre informationelle Selbstbestimmung ist sie eine einzige Katastrophe. Vorerst werden sie natürlich nichts davon merken, weil die meisten Bürger überhaupt keine Ahnung haben, was da überhaupt passiert und auf sie zukommt. Wenn wir nicht dagegen opponieren oder zumindest eindeutig Stellung beziehen und edukativ aufklären, sind persönliche Krankheitsdaten schneller Gemeingut, als wir uns über den Missbrauch der Daten im Stakkatotakt aufregen können werden.
Gamoder

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Beitrag #101519 | 06.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Ablehnung von ELGA, sofern kein starker Datenschutz gewährleistet ist
Wiedermal wortgleich ein abgelehnter Antrag eingebracht: https://liquid.piratenpartei.at/initiati.../3592.html

Funfact: Und zwar von einer Person, die den Antrag damals abgelehnt hat.

Pro Beiträge bearbeiten für alle: Bessere Beiträge - Fehler gehören korrigiert, Missverstandenes reduziert und Unverständliches erklärt.
Differenzbeiträge für Mailinglisten, Beiträge zurückziehen für Newsgroups, direktes Bearbeiten für Foren.
Für alle, nicht nur für eine kleine Elite.
eest9
Pirat
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Beitrag #101522 | 06.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Ablehnung von ELGA, sofern kein starker Datenschutz gewährleistet ist
(06.01.2014 )Gamoder schrieb:  
Wiedermal wortgleich ein abgelehnter Antrag eingebracht: https://liquid.piratenpartei.at/initiati.../3592.html

Funfact: Und zwar von einer Person, die den Antrag damals abgelehnt hat.

nope, nicht wortgleich!
siehe 1. Satz! ich habe den antrag damals abgelehnt, weil ich es für taktisch unklug halte im programm die aussage stehen zu haben, dass wir für elga sind! Nun steht dort das wir gegen elga sind

lg der verwirrte Ex-BV den man nicht ernst nehmen sollte weil er ja eh nix drauf hat.
Gamoder

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Beitrag #101527 | 06.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Ablehnung von ELGA, sofern kein starker Datenschutz gewährleistet ist
(06.01.2014 )eest9 schrieb:  
nope, nicht wortgleich!
siehe 1. Satz! ich habe den antrag damals abgelehnt, weil ich es für taktisch unklug halte im programm die aussage stehen zu haben, dass wir für elga sind! Nun steht dort das wir gegen elga sind
Aja, stimmt, gut.
Dann entspricht es aber fast dem Antrag: https://liquid.piratenpartei.at/initiati.../3592.html

Pro Beiträge bearbeiten für alle: Bessere Beiträge - Fehler gehören korrigiert, Missverstandenes reduziert und Unverständliches erklärt.
Differenzbeiträge für Mailinglisten, Beiträge zurückziehen für Newsgroups, direktes Bearbeiten für Foren.
Für alle, nicht nur für eine kleine Elite.
eest9
Pirat
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Beitrag #101533 | 06.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Ablehnung von ELGA, sofern kein starker Datenschutz gewährleistet ist
(06.01.2014 )Gamoder schrieb:  
(06.01.2014 )eest9 schrieb:  
nope, nicht wortgleich!
siehe 1. Satz! ich habe den antrag damals abgelehnt, weil ich es für taktisch unklug halte im programm die aussage stehen zu haben, dass wir für elga sind! Nun steht dort das wir gegen elga sind
Aja, stimmt, gut.
Dann entspricht es aber fast dem Antrag: https://liquid.piratenpartei.at/initiati.../3592.html

ja richtig ^^

Als Netz- und vor allem als Datenschutzpartei keinen Programmpunkt zu ELGA zu haben sehe ich als fatal an!

lg der verwirrte Ex-BV den man nicht ernst nehmen sollte weil er ja eh nix drauf hat.
Enterhaken

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Beitrag #101931 | 08.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Ablehnung von ELGA, sofern kein starker Datenschutz gewährleistet ist
(06.01.2014 )Liquid schrieb:  
Zitat:
Die Piratenpartei Österreichs spricht sich aus diesen Gründen für die Implementation eines starken Datenschutzes bei ELGA ein. Hierbei soll ein asymmetrisches Verfahren verwendet werden, bei dem die Daten nur verschlüsselt gespeichert werden. Somit können die Daten der Patientinnen und Patienten einfach abgespeichert werden, jedoch nur mit der Chipkarte der Patientin/des Patienten entschlüsselt werden.

Die Idee mit der asymmetrischen Verschlüsselung erscheint mir ja ganz putzig, allerdings stellt sich dazu sofort folgende Frage: Was passiert, wenn die Karte verloren geht? Entweder sind die Daten dann weg, ähnlich wie wenn der Patient seine Befunde verliert. Oder der Private Key ist für Duplikate erst wieder irgendwo zentral gespeichert, sodass ihn interessierte Marketingfirmen, Arbeitgeber oder Versicherungsanbieter über "Freunde" gegen "Gebühr" oder "aus berechtigtem Interesse" doch wieder unter dem Tisch oder auch ganz offiziell erhalten und die geldwerten Gesundheitsdaten dann damit erheben lassen.

Alle Probleme mit Datenaufbewahrung, -sicherheit und -schutz sind in ihren Implikationen von den für ELGA Verantwortlichen noch nicht einmal ansatzweise verstanden, wenn ich jetzt mal keine bösen Absichten unterstelle, und schon gar nicht gelöst. Daher gehört eine zentrale Gesundheitsakte aufgrund ihrer sensiblen und für die betreffenden Menschen teilweise existenzgefährdenden Inhalte zur jetzigen Zeit ganz einfach abgelehnt und zwar ohne sich verpflichtet fühlen zu müssen, eine bessere Lösung zu bieten. Das Problem mit ELGA ist in seinem Kern sogar erst mal ein politisches, kein technisches.

Die tatsächlich erwarteten Einsparungen (die übrigens schwerst angezweifelt werden) sind im Vergleich zum Schadensrisiko komplett zu vernachlässigen. ELGA ist von vorn herein ein Datenschutzdesaster, weil man sich darum einfach nicht gekümmert hat, bzw. erst ganz langsam, dezent, vor allem kosmetisch und auch nur auf massiven öffentlichen Druck, in Wahrheit aber noch immer nicht. Erst mal waren die Dollarchen aus der Privatwirtschaft und die vordergründig politische Verwertbarkeit in den informatik-aversen Schichten der Bevölkerung im Auge. Um die Sicherheit dahinter "wird sich dann schon irgendwer kümmern".

Sollte tatsächlich jetzt oder in Bälde eine vertretbare Lösung zur elektronischen Krankendatenspeicherung existieren, dann sicher nicht im Rahmen von ELGA. ELGA ist ein teils populistisches, teils geldgieriges Projekt zum Data-Mining für Konzerne und Behörden und gehört rundweg abgelehnt.

Die Daten auf Papier zu speichern, die der Patient zuhause in seinem Dokumentenmäppchen aufbewahrt, ist die sicherste, transparenteste und nachvollziehbarste Lösung für die Handhabe mit Krankendaten, die wir derzeit haben. Elektronische Daten in RAM-Speichern, auf Festplatten oder in Chipkarten sind flüchtig, fragil und in einer Milliardstel Sekunde vervielfältigbar und versendbar und diese Art der Aufbewahrung ist daher mit der brisanten Natur von Krankendaten in Verbindung mit dem Unverständnis für Technik der meisten Eigentümer dieser Daten (die Patienten) unvereinbar.

Die Kernthemen der Piratenpartei liegen etwas im Dornröschenschlaf. Hilf mit, die Piratenpartei wieder zur Digital-Koryphäe zu erheben, die von den Medien stets um Rat und Beistand verzweifelt angerufen wird, wenn der nächste Netz-Skandal um die Ecke lugt.

Bitte mehr Netzpolitik in die Piratenpartei!
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.01.2014 09:58 von Enterhaken.)
MeyGee
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Beitrag #101982 | 08.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Ablehnung von ELGA, sofern kein starker Datenschutz gewährleistet ist
Dazu gab es mal einen interessanten Vortrag, damals im Käuzchen, als es noch piratige Vorträge gab. Gehalten von einem Arzt zu genau diesem Thema, kam damals schon die Frage nach der Herkunft und der Verwaltung der Schlüssel auf.

In Kurz: wenn man ein gutes Logging hat, und der Schlüssel mit einer selber festlegbaren PIN oder Passwort geschützt ist wie z.B. bei PGP, kann man mit dem Schlüssel alleine nichts anfangen.

Es wäre also von einer Zertifizierungsstelle leicht ein neuer Schlüssel zu bekommen, der immer noch nur mit der selber vergebenen PIN funktionieren würde. Da man selber aber die Systeme nicht kontrollieren kann: bei aufgeflogenem Missbrauch braucht es eine herbe Strafbewehrung.
luxperpetua

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Beitrag #111187 | 20.02.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Ablehnung von ELGA, sofern kein starker Datenschutz gewährleistet ist
nochmal zum nachlesen: http://1uxperpetua.wordpress.com/2014/02...-ins-haus/

...

"Die Wahrheit ist die Tochter der Zeit, begonnen in einer durch Zufall zufälligen und kurzlebigen Romanze." by Szarlej (Lux perpetua)
Umgezogen nach: <please stand by>
Liquid
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Beitrag #103845 | 15.01.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Ablehnung von ELGA (mehr Infos, mehr Links)
Bundesweite Themen: Digitales, Urheber-/Patentrecht, Datenschutz
Programmantrag direkt: Thema 1921
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Diskussion (noch 20 Tage 19:25:06)
i4474: Ablehnung von ELGA (mehr Infos, mehr Links)
Zitat:
Der folgende Text möge an passender Stelle (z. B. unter der genannten Überschrift und Subüberschrift) ins Parteiprogramm aufgenommen werden:
Datenschutz
Elektronische Gesundheitsakte
Die Piratenpartei Österreichs spricht sich gegen die Einführung der elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) aus, da in der derzeitigen Ausführung der Datenschutz nicht ausreichend gewährleistet werden kann, diese mit zu hohen Kosten verbunden ist und der diesbezügliche Gesetzesentwurf potentiell verfassungswidrig ist.
Begründung
Eine gut geplante und korrekt implementierte Variante von ELGA würde das Potenzial bieten, deutliche Verbesserungen für das Wohl der Patientinnen und Patienten zu schaffen (Stichworte Unverträglichkeiten, Vorerkrankungen, Anamnese, etc.) und gleichzeitig massive Kosteneinsparungen durch Vermeidung von Doppeluntersuchungen zu bewirken. Leider ist ELGA nicht gut geplant worden.
Zitat ARGE Daten: "Das österreichische ELGA ist jedoch kein integriertes Informationssystem, sondern ein konfues Sammelsurium von Befunden, Listen, Registern, zentral und dezentral abgespeicherten Informationen, zersplittert wie das österreichische Gesundheitswesen. Laut ELGA-Gesetz gibt es keine zentrale verantwortliche Stelle, im Falle eines Missbrauchs besteht für die Patienten die Gefahr zwischen den verschiedenen "ELGA-Systempartnern" hin und her geschickt zu werden
Statt einer umfassenden Gesundheitsreform, die mehrere Milliaden Euro jährlich einsparen könnte, werden die Bürger mit einem hunderte Millionen teuren undurchsichtigen IT-Projekt abgespeist.
Weit über 100.000 Personen werden Zugriff auf die auf hunderten Computern verstreuten Gesundheitsdaten haben. " http://www.argedaten.at/php/cms_monitor....s=41514sas
Alle ARGE Daten Artikel zu ELGA[ http://www.argedaten.at/php/cms_monitor.php?q=E-CARD]
Liquid
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Beitrag #108433 | 05.02.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Programmantrag direkt
Bundesweite Themen: Digitales, Urheber-/Patentrecht, Datenschutz
Programmantrag direkt: Thema 1921
Ereignis: Thema hat die nächste Phase erreicht
Phase: Eingefroren (noch 14 Tage 23:59:15)
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Beitrag #111175 | 20.02.2014 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Programmantrag direkt
Bundesweite Themen: Digitales, Urheber-/Patentrecht, Datenschutz
Programmantrag direkt: Thema 1921
Ereignis: Thema hat die nächste Phase erreicht
Phase: Abstimmung (noch 14 Tage 23:59:19)




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