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Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
medienpirat

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Beitrag #15837 | 21.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.

Eine Vollgeldreform, wäre eine Reform, die zu Gunsten der Mitte der Gesellschaft passiert.

Hier kann man sich kurz einen Überblick verschaffen. Radiobeitrag 18 Minuten. Vollgeld statt Buchgeld:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hinte...k/1968379/

Worum geht es: Heutiges Giralgeld (Konten der Privaten Banken) sollen zu Zentralbankgeld & somit sicheres Geld werden.

Die Geldschöpfung & Kreditvergabe soll durch Vollgeld entkoppelt werden.

Die Notenbank hätte drei Möglichkeiten um neues Geld in Umlauf zu bringen:

1. Geld über verzinste Darlehen an die Privatbanken zu vergeben. (Es ist nicht einzusehen, das private Unternehmen Zinsen von Staaten kassieren, wenn das Recht beim Staat liegt und dieser es denen nur gegeben hat)
2. Geld den BürgerInnen schenken (z.B.: Über Teile eines Bedingungslosen Grundeinkommens.)
3. Geld dem Staat kostenlos zur Verfügung stellen (z.B.: Kein Neuaufbau von Staatsschulden, für Infrastruktur, Bildung oder Sozialleistungen)

Bitte um Unterstützung: http://lqfb.piratenpartei.at/initiative/show/1953.html

P.S.: Würde natürlich ideal zur Teilfinanzierung des Bedingungslosen Grundeinkommen passen.

“The best way to predict the future is to invent it.” Alan Curtis Kay
“Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann. Tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde.” Margaret Mead
"Meine Freiheit endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt."
"Fakten verschwinden nicht, nur weil man sie ignoriert." Aldous Huxley
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Beitrag #15881 | 21.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
(21.01.2013 )medienpirat schrieb:  
P.S.: Würde natürlich ideal zur Teilfinanzierung des Bedingungslosen Grundeinkommen passen.


Sobald der Staat (die Monetative) sich das Geld selbst drucken kann, können wir alles finanzieren. Dann geht uns endlich das Geld nicht mehr aus. Es gibt keine Schulden mehr, keiner muss mehr arbeiten, alle haben Geld! Das wundersame perpetuum mobile der Ökonomie! Was sind wir alle dumm, dass wir das noch nicht umgesetzt haben! Milliarden von Menschen müssen die letzten 500 Jahre blind gewesen sein. Was sind schon die Ökonomen dieser Welt, die an den unfreien Universitäten forschen und publizieren, heute und in der Vergangenheit, gegen einen Soziologen? Ja, sie haben uns diese simple Form der Finanzierung sozialer Wohltaten einfach vorenthalten, weil sie gekauft sind vom Großkapital, dass und mit Schuldgeld als Sklaven malochen lässt. Wir drucken einfach so viel Geld wie wir brauchen!

Danke für diese Erleuchtung. Jetzt müssen wir nur noch in Österreich in eine Regierung kommen (in den Nationalrat kommen ist eh kein Problem, denke ich - mit solchen Ideen kriegen wir mindestens 10%), in Koalitionsgesprächen den politischen Gegner von der Brillianz der Idee überzeugen, dann stehen nur noch die restlichen 16 Nationen des Eurosystems bei der Überzeugungsarbeit an und schon steht der Monetative und ihren Segnungen nichts mehr im Weg. Wenn mir schon früher aufgefallen wäre, wie einfach das ist, wäre ich gleich dafür gewesen.

Ich stimme jetzt für den Antrag. Er ist einfach super. Ein Buch rettet die Welt. Großartig. Da damit die wirtschaftlichen Probleme im wesentlichen gelöst sind, brauche ich mich auch nicht weiter mit solchen innerhalb der Piraten zu befassen.


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Beitrag #15898 | 21.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
(21.01.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
Ich stimme jetzt für den Antrag. Er ist einfach super. Ein Buch rettet die Welt. Großartig. Da damit die wirtschaftlichen Probleme im wesentlichen gelöst sind, brauche ich mich auch nicht weiter mit solchen innerhalb der Piraten zu befassen.
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Vielleicht kann man ja einmal über die gemeinsamen Ziele diskutieren.

"Vollgeld" ist im Grunde genommen nichts anderes, als eine mögliche Umsetzung.

Früher einmal, da war der Schilling ein konkreter Anteil an der Volkswirtschaft.

Jetzt ist ein Euro kein Anteil an der Volkswirtschaft sondern ein Schuldschein.

Der Vorteil des Schuldgeldes war/ist, dass man sich zu nie da gewesenen Konditionen Geld quasi aus der Zukunft holen konnte, um zB Vermögen zu schaffen (Immobilie kaufen etc.)

Der Nachteil des Schuldgeldes ist, dass eine zukünftige Nachfrage durch einen Kredit bereits vorweg genommen wurde.

Am Schuldgeld hängen noch jede Menge anderer Probleme, etwa die Verbriefung, der Weiterverkauf etc. etc.

Durch Schuldgeld fand mE eine Entkoppelung der so genannten Realwirtschaft und der Währung eines Landes/Wirtschafts/Währungsraumes mit sich.

Eine Umstellung auf "Vollgeld" brächte unter anderem mit sich, dass der komplette Währungsraum dann auch eine gemeinsame Transferpolitik (Wirtschaft/Förderung/Soziales) bräuchte.

Letzteres kann eben auch anders erreichen. Und in einem Fall ist es das Ziel, im anderen der Weg.
Betriebsdirektor
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Beitrag #15928 | 21.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
(21.01.2013 )Magic Herb schrieb:  
Eine Umstellung auf "Vollgeld" brächte unter anderem mit sich, dass der komplette Währungsraum dann auch eine gemeinsame Transferpolitik (Wirtschaft/Förderung/Soziales) bräuchte.

Na dann - Antrag und ab ins LQFB. Die Abstimmer warten schon. Ich werde das jedenfalls nicht diskutieren. Schade um jede Minute.

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eduardo

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Beitrag #15967 | 21.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
(21.01.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
(21.01.2013 )Magic Herb schrieb:  
Eine Umstellung auf "Vollgeld" brächte unter anderem mit sich, dass der komplette Währungsraum dann auch eine gemeinsame Transferpolitik (Wirtschaft/Förderung/Soziales) bräuchte.

Na dann - Antrag und ab ins LQFB. Die Abstimmer warten schon. Ich werde das jedenfalls nicht diskutieren. Schade um jede Minute.

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Tja, das ist leider so in der Demokratie. Kompetenz ist keine zwingende Kategorie.

Aber andererseits müssen nicht die Experten die Suppe auslöffeln, sondern der einfache Bürger.

Es nutzt nur in einigen Fällen die "Schwarmintelligenz", in anderer
Fällen ist es gut auf Experten zu *vertrauen*.

z.B. wenn du eine medizinische Diagnose haben willst über deine
Krankheut, dann bist du bei einem Arzt besser aufgehoben als im LQFB.

Man stelle sich nur vor man Stellt ins LQFB ein: "ich habe folgende Symptome, stimmt jetzt bitte all über die Diagnose ab"

Bei Liunx wird auch nicht demokratisch darüber abgestimmt, welches
neue Feature in den Linux Kern einfließt.

Die große Herausforderung ist als Gruppe zu erkennen, wann man was nutzen sollte.

Ahoi
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Beitrag #15930 | 21.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
(21.01.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
(21.01.2013 )Magic Herb schrieb:  
Eine Umstellung auf "Vollgeld" brächte unter anderem mit sich, dass der komplette Währungsraum dann auch eine gemeinsame Transferpolitik (Wirtschaft/Förderung/Soziales) bräuchte.

Na dann - Antrag und ab ins LQFB. Die Abstimmer warten schon. Ich werde das jedenfalls nicht diskutieren. Schade um jede Minute.

es löst halt nix. abgesehen davon haben wir das in europa ja schon meines erachtens. die "begleitenden umstände" sind mE das problem, wurscht bei welcher form von geldsystem.
faithless
Pirat
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Beitrag #15934 | 21.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
was spricht dagegen, diese "begleitenden umstände" in unserem sinne auszuformulieren?

Ain't looking for a fight
But you know I won't run away
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Beitrag #15938 | 21.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
(21.01.2013 )faithless schrieb:  
was spricht dagegen, diese "begleitenden umstände" in unserem sinne auszuformulieren?

dagegen spricht für mich, dass dieses thema sehr schnell emotional behandelt wird. die erfahrung hab ich schon gemacht und daraus gelernt Wink

wenn man da versucht, sachlich ein gemeinsames verständnis herzustellen, verlaufen sich die diskussionen sehr schnell in details.

die wogen gehen halt ziemlich schnell hoch.
faithless
Pirat
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Beitrag #15944 | 21.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
aber nur weil etwas schwierig ist, sollen wir es nicht machen?

also ich für meinen teil wär dabei und ich versprech, meine emotionen diesbezüglich zurückzunehmen.

Ain't looking for a fight
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Beitrag #15948 | 21.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
(21.01.2013 )faithless schrieb:  
aber nur weil etwas schwierig ist, sollen wir es nicht machen?

also ich für meinen teil wär dabei und ich versprech, meine emotionen diesbezüglich zurückzunehmen.

ich sag nur bankengeheimnis Wink

für wichtiger und erfolgversprechender halte ich die diskussion, welche konzepte wir uns für leute, die unter dem prekariat NACHHALTIG leiden, überlegen.

das wäre mal ein einfacherer einstieg bei einem gemeinsamen ziel.
wobei ich mir nicht einmal sicher bin, ob wir da eine gemeinsame zieldefinition schaffe Wink
Ger77_gone
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Beitrag #15970 | 21.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
(21.01.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
Na dann - Antrag und ab ins LQFB. Die Abstimmer warten schon. Ich werde das jedenfalls nicht diskutieren. Schade um jede Minute.
Schade. Demokratie lebt von der Diskussion. Habt ihr in der AG/TF Wirtschaft schon Pro-/Kontra Argumente dazu gesammelt? Kann man die im Wiki viellicht nachlesen? Ein Link? Weist du Medienpirat möchte dass ich über meine Delegation zu dir nachdenke.Das ist deswegen weil ich finde dass deine Ansichten im Wirtschaftsbereich sich sehr gut mit den meinen decken.
Aber was ist das Hauptargument aus deiner Sicht gegen das hier? Ich brauch nix ausführliches, nur so einen Zweizeiler, ich bin ja auf deiner Linie. Damit die, die dir ihre Stimme in diesem Themenbereich anvertraut haben, wissen warum du die beste Wahl im Wirtschaftsthema bist.
Betriebsdirektor
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Beitrag #15986 | 21.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
(21.01.2013 )Ger77 schrieb:  
Aber was ist das Hauptargument aus deiner Sicht gegen das hier? Ich brauch nix ausführliches, nur so einen Zweizeiler, ich bin ja auf deiner Linie. Damit die, die dir ihre Stimme in diesem Themenbereich anvertraut haben, wissen warum du die beste Wahl im Wirtschaftsthema bist.


Mein "Hauptargument" ist, dass sie kein Argument gegen das heutige Giralgeldsystem vorbringen können, außer:

- Dass es zu Instabilität neigt
- Die Banken angeblich die Menschen abzocken

Beides kann in anderen Systemen genauso passieren. Wer sagt denn, dass die Monetative nicht auf die Idee kommt, ein bisserl "zuviel" an Geld zu drucken, weil die Politik halt grad welches ganz schnell braucht und die Bürger das aufgrund der Geldwertillusion eh nicht mitkriegen? Wer zahlt denn dann für die Inflation? Die Bürger. Wer sonst. Auch das ist Instabilität. Da fangen dann die Leute in ihrer Angst an, Goldmünzen zu horten. Auch so wird der Wirtschaft Finanzierung für Investitionen entzogen - und nicht zu knapp. Dafür werden dann auf der ganzen Welt frische Goldminen gebaut, wo unter menschenunwürdigsten Bedingungen nach Gold geschürft wird, das in Wahrheit keiner braucht.

Wir sind mit dem Euro ein hochstabiles Geld gewöhnt - die Inflationsraten betrugen, seit es den Euro gibt, kaum jemals mehr als 3%. Instabil sind die Banken, weil sie -so wie richtig angeführt- prozyklisch wirtschaften. Bloss: Das machen alle. In guten Zeiten werden gute Budgets gemacht. In schlechten Zeiten wird alles abgedreht. In jeder Firma ist das so, nicht nur bei Banken. Aber das ist nichts, was man nicht verbessern kann.

Das soll heißen: Zur Stabilisierung reicht eine sehr gute, europaweite Bankenaufsicht, die aber auch durchschlagskräftig ist. Dazu noch gute Regelungen, was Haftung und Bailout betrifft und höhere Mindestreservesätze um die Geschäftsbanken stärker an die EZB zu hängen. Parallel dazu reduziert man in guten Zeiten Freibeträge für Investitionen in Unternehmen, während man sie ihnen in schlechten Zeiten wieder erhöht. Während das alles machbar und das Zeitfenster dafür historisch gut ist, ist eine Systemänderung eine Utopie.

Ich kritisiere daher nicht das Vollgeld oder die Monetative als solche, sondern die Unmachbarkeit. Den fehlenden Pragmatismus, wenn man so will. Die UN (UNCTAD) beschäftigt sich seit nahezu 50 Jahren mit der "Neuen Weltwirtschaftsordnung" und passiert ist bis dato nichts. Die Ziele mögen alle nett und schön sein, aber es bringt halt nix, wenn nichts umsetzbar ist.

Eine "Systemänderung" birgt, im Vergleich zu Verbesserungen des bestehenden Systems, eine Reihe unbekannter Risiken, die ein Herr Huber nicht bedacht hat, einfach weil man halt nicht alles bedenken kann. Von den "Systemänderern" wird den "Mainstream Ökonomen" vorgeworfen, dass sie nicht alles wissen würden, wo sie doch das alles eh studiert hätten und dass sie sich widersprechen. Ja, das stimmt. Sie widersprechen sich - auch. Es gibt eben Strömungen, Denkrichtungen, etc. - aber etwas, wo nicht widersprochen wird und wo es keinerlei Kritiken gibt, ist für mich suspekt. Es hat so einen Glaubenstouch mit Gurugehabe. Leider.

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Ger77_gone
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Beitrag #15993 | 21.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
(21.01.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
Mein "Hauptargument" ist, dass sie kein Argument gegen das heutige Giralgeldsystem vorbringen können, außer:

- Dass es zu Instabilität neigt
- Die Banken angeblich die Menschen abzocken
...

Eine "Systemänderung" birgt, im Vergleich zu Verbesserungen des bestehenden Systems, eine Reihe unbekannter Risiken, die ein Herr Huber nicht bedacht hat, einfach weil man halt nicht alles bedenken kann. Von den "Systemänderern" wird den "Mainstream Ökonomen" vorgeworfen, dass sie nicht alles wissen würden, wo sie doch das alles eh studiert hätten und dass sie sich widersprechen. Ja, das stimmt. Sie widersprechen sich - auch. Es gibt eben Strömungen, Denkrichtungen, etc. - aber etwas, wo nicht widersprochen wird und wo es keinerlei Kritiken gibt, ist für mich suspekt. Es hat so einen Glaubenstouch mit Gurugehabe. Leider.
Ja das passt. Danke. Auch meine Sicht. Und falls jemand jetzt ruft: "Aber bei der Wehrpflicht warst/bist ja voll für den Systemwechsel".
Ja stimmt. Und? Deswegen bin ich ja auch so gerne Piratin, diese Wahlfreiheit je Thema gibt es nur hier.
Betriebsdirektor
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Beitrag #15994 | 21.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
(21.01.2013 )Ger77 schrieb:  
Ja das passt. Danke. Auch meine Sicht. Und falls jemand jetzt ruft: "Aber bei der Wehrpflicht warst/bist ja voll für den Systemwechsel".
Ja stimmt. Und? Deswegen bin ich ja auch so gerne Piratin, diese Wahlfreiheit je Thema gibt es nur hier.

@Systemwechsel: Die Abschaffung der Wehrpflicht wäre aus meiner Sicht kein Systemwechsel. Es wird nur das Gehalt auf ein zeitgemäßes Niveau angehoben und ein Zwang beendet. Wir haben ja nach wie vor ein Militär. Die Abschaffung der Landesverteidigung und der Übergang zu eienm Europaheer, wo man nur mehr als Zahler fungiert, das wäre ein Systemwechsel. Aber diese Alibifrage Berufsheer vs. Präsenzdienst ist eigentlich nur ein Armutszeugnis einer Politik, die nicht mehr entscheidungsfähig ist. Da können die Roten 1000x behaupten, dass das eine Sachfrage gewesen ist. Es war schlicht keine, denn es hat ja niemand auf sachlicher Ebene informiert. Hier hat die Politik auf ganzer Länge versagt.

Systemänderer ist eigentlich auch das falsche Wort für die Monetaristen. So richtig ändern sie es eh nicht. Aber das, was sie ändern wollen, birgt dennoch Risiken wo ich z.B. sage, dass man sich nicht eingehen muss.

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medienpirat

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Beitrag #16211 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
Lieber Betriebsdirektor!

Wir können auch gerne das Geld abschaffen & stattdessen ein Punkterlsystem einführen, genau das ist es nämlich auch heute schon.

Es ist pure Illusion. 0er & 1er im Computer!


Außerdem ist die korrekte Bezeichnung unserer bestehenden Geldsystem

Schuldgeldsystem

oder

Fiatmoney
(Fiat = Glaube, könnte man auch als Illusion interpretieren)


Ad Bankenaufsicht


Da wird genau gar nix passieren ist auch eine pure Illusion. Da ist genau das Gegenteil passiert.

50% der Privaten Banken bestehen heute schon aus Schattenbanken

Schattenbanken steuern 67 Billionen Dollar. (Quelle: http://www.zeit.de/2012/48/Finanzmarkt-R...ttenbanken)

Schattenbanken breiten sich im Finanzsystem aus Quelle:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unterne...67967.html

Schattenbank = Bank außerhalb der Bankbilanzen tätig

Zinsmanipulationen / Euribor Manipulationen der Privaten Banken

Quelle: http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-10/ba...nipulation

Piratige Grüße

medienpirat

“The best way to predict the future is to invent it.” Alan Curtis Kay
“Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann. Tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde.” Margaret Mead
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Beitrag #16237 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
(22.01.2013 )medienpirat schrieb:  
Fiatmoney (Fiat = Glaube, könnte man auch als Illusion interpretieren)

ich hab mal irgendwo gelesen, dass der ausdruck "Fiatmoney" was mit der Bibel zu tun hat...

dort steht "Fiat Lux!" --> Es werde Licht... irgendwo in der genesis

"Fiatmoney" heisst dann --> Es werde Geld... also Geld wird aus dem Nichts geschöpft, ist durch nichts gedeckt, bedrucktes Klopapier, usw...

ÖDV - Exodus [blog - forum - chan - wiki - pad]

COINTELPRO Techniken zur Verwässerung, Irreführung und Kontrolle eines Internet-Forums
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Beitrag #16236 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
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Fällt dir eigentlich auf, dass du immer nur das gleiche wiederholst und nie irgendwelche Fragen beantwortest? Es wird nur die Schriftart größer. Wozu soll das gut sein? Ich stelle Fragen zu den Vorteilen der Monetative. Der, der meint, dass diese konkrete Vorteile zur jetzigen Situation hätte und deshalb einen Antrag einbringt, sollte diese Vorteile auch benennen können. Mittlerweile ist es eh ok, dass man sie nicht gleich hinschreibt - weil man ja nachfragen kann. Da hat maldonado schon Recht. Aber ist das dann unrecht, wenn man wirklich nachfragt?

Weiter in der Kraut und Rübensuppe. Die Zutaten haben sich leider noch nicht geändert, geschmacklich ist das also immer noch keine Überraschung:

Schuldgeldsystem: Es kann schon sein, dass unser Geldsystem als Schuldgeldsystem bezeichnet wird. Dennoch muss die Frage erlaubt sein, wer wem was schuldet, wenn jemand einen Geldschein in der Hand hält. Was ist der Grund, weshalb es so bezeichnet wird? Weiter oben wurde eine Schuld in diesem Fall mit dem Geldschein behauptet. Die Frage ist nach wie vor offen.

Bankenaufsicht: Braucht die Monetative keine Bankenaufsicht? Dürfen die dann machen was sie wollen? Was, wenn die Banken dann ein eigenes Interbankensystem schaffen, wo sie eigenes Clearing durchführen? Wird das verboten? Wer prüft das Verbot?

Schattenbanken: Auch hier habe ich bereits die Frage gestellt, ob denn die Monetative eine Schattenbank verhindern würde - und wenn, wie denn das gehen soll. Verbietet man Banken, Tochtergesellschaften zu halten? Wenn ja, was hat das mit einer Monetative zu tun? Das kann man heute auch schon machen.

Zinsmanipulation: Auch in der Monetative wird es Zinsen geben und es wird auch einen Interbankenmarkt geben. Oder dürfen sich bei der Monetative die Banken gegenseitig kein Geld mehr leihen? Dürfen sich die Banken aus dem Ausland Geld leihen? Wenn das bleibt - wieso sollte es dort plötzlich keine Manipulationen von starken Playern mehr geben? Einfach so? Beim EURIBOR Fall handelt es sich um einen Betrugsfall. Betrug gibt es überall dort, wo die Exekutive schwach ist oder wo Regelungen fehlen. Was hat das mit einer Monetative zu tun?


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Beitrag #16238 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
(22.01.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
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Schuldgeldsystem: Es kann schon sein, dass unser Geldsystem als Schuldgeldsystem bezeichnet wird. Dennoch muss die Frage erlaubt sein, wer wem was schuldet, wenn jemand einen Geldschein in der Hand hält. Was ist der Grund, weshalb es so bezeichnet wird? Weiter oben wurde eine Schuld in diesem Fall mit dem Geldschein behauptet. Die Frage ist nach wie vor offen.

Weil es durch einen Buchungsvorgang entsteht, dessen Saldo null ist.
medienpirat

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Beitrag #16004 | 21.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Antwort von maldonado auf den Gegenantrag von Betriebsdirektor (Bei Diskussion zum Th
Antwort von maldonado auf den Gegenantrag von Betriebsdirektor aus dem Antrag (Button - Diskussion zum Thema)

Bundesweite Themen: Wirtschaft, Soziales, Konsumentenschutz
Programmantrag direkt: Thema 958
Ereignis: Neue Initiative
Phase: Diskussion (27 days 11:40:43 left)
i2051: Kein Programmpunkt zu diesem Thema

Zitat:
Die Piratenpartei Österreichs sollte aus folgenden Gründen den Hauptantrag nicht ins Programm übernehmen:

Zitat aus dem Antrag Kein Programmpunkt zu diesem Thema:
a) Eine Änderung des "Geldsystems" erfordert einen Ausstieg aus dem Euro und die Einführung einer neuen Währung. Ein Ausstieg aus dem Euro ist zwar irgendwie sicher möglich, würde aber dem Wirtschaftsstandort Österreich einen massiven wirtschaftlichen Schaden zufügen.

Antwort Maldonado:
Die Behauptung, dass eine andere Art der Geldschöpfung nur mit einer neuen Währung möglich ist, entbehrt jeglicher rechtlichen Grundlage. Darüber hinaus hat niemand gefordert, dass Österreich die Umstellung vom Giralgeldsystem zum Vollgeldsystem im Alleingang machen soll, im Gegenteil: Joseph Huber, Monetäre Modernisierung, 3. Auflage beschreibt auf S 185ff, dass ein Alleingang eines Eurolandes politische Verwerfungen und mancherlei strittige Rechtsfragen hervorrufen würde und die erwünschte Einheit der Währungsunion beeinträchtigen. Solange der Euro existiert, aber die anhaltende Banken- und Euro-Staatsschuldenproblematik wie ein Damoklesschwert über ihm hängt, würde jede Initiative zugunsten eines eines nationalen Alleinganges als anti-europäische, neonationalistische Initiative zur Schwächung Europas gewertet werden. Angestrebt ist daher die Einführung des Vollgeldes im gesamten Euroraum.

Wenn aber in der österreichischen Bevölkerung mehrheitlich der Wunsch nach einem Vollgeldsystem entsteht, dann hätte unsere Regierung bei den Verhandlungen mit den übrigen Regierungschefs des Euroraums eine gute Verhandlungsposition. Damit aber in unserer Bevölkerung der Wunsch nach dem Vollgeldsystem entsteht, dem könnten die Piraten einen wesentlichen Beitrag leisten. Damit die Piraten diesen Beitrag leisten können, müsste das zunächst einmal ins Parteiprogramm.
Zitat aus dem Antrag:
b) Die Wiedereinführung einer eigenen Währung würde dieser den internationalen Finanzspekulationen aussetzen. Daran ändert auch Vollgeld nichts. Unsere Währung unterliegt dann wieder dem freien Wechselkurs, der sich auf den Märkten bildet. Der Spekulation gegen ein kleines Land ist damit wieder Tür und Tor geöffnet.

Antwort Maldonado:
Eine Antwort auf den Punkt b) erübrigt sich, weil sich die Frage nach einer eigenen Währung bei Einführung des Vollgeldsystems nicht stellt, wie in der Antwort auf Punkt a) hinreichend erläutert.

Zitat aus dem Antrag:
c) Die Piraten bekennen sich bereits im Programm zur Europäischen Union, sogar zu einer "Kernzone", falls es die mal geben sollte. Die Kernzone wird sich mit Sicherheit aus einem Subset der Euroländer bilden, weil die den höchsten Integrationsgrad aufweisen. Eine Entscheidung gegen den Euro wäre ein Widerspruch zu diesem Antrag.

Antwort Maldonado:
Wie bereits in der Antwort auf Punkt a) hinreichend begründet, wäre die Einführung des Vollgeldsystems keine Entscheidung gegen den Euro, im Gegenteil eine Stärkung des Euro und daher kein Widerspruch zum Bekenntnis zur Europäischen Union.

Zitat aus dem Antrag:
d) Die Begründung des Hauptantrages ist dürftig und teilweise unlogisch.

Antwort Maldonado:
Dass die Begründung im Hauptantrag dürftig ist, ist eine Wertung des Antragstellers von Kein Programmpunkt zu diesem Thema. Außer Acht lässt er, dass die empfohlene Literatur im Hauptantrag integrierender Bestandteil der Begründung ist. Die Behauptung, dass die Begründung im Hauptantrag teilweise unlogisch sei, kann nur jemand aufstellen, der die Literatur, die im Hauptantrag empfohlene Literatur nicht gelesen hat.

Zitat aus dem Antrag:
Einige Grundaussagen sind sicherlich richtig, aber bei Ersatz des Giralgeldes durch Zentralbankgeld entsteht keine Seignorage, weil diese bereits von der Bank einkassiert wurde. Es handelt sich um einen 1:1 Tausch mit einer hochriskanten Auswirkung auf den Geldwert: Geschäftsbanken können heute nach außen nur mit Zentralbankgeld bezahlen. Auszahlungen zum Kunden und Überweisungen zwischen Banken müssen in Zentralbankgeld erfolgen. Giralgeld existiert nur bankenintern (vergleichbar mit einer Verrechnungswährung eines Konzerns). Das ist auch der Grund, weshalb wir nicht in der Inflation ertrinken, während die Giralgeldmengen stark ansteigen und das Wirtschaftswachstum weit darunter bleibt. Relevant für die Inflation ist nur der Anstieg an Zentralbankgeld. Der wäre im Falle einer Vollgeldumstellung aber massiv (eine Vervielfachung der heutigen Zentralbankgeldmenge). Eine Hyperinflation wäre unvermeidbar. Das wird im Antrag ignoriert.

Antwort Maldonado:
Diese Einwände habe ich bereits in meiner Antwort auf das Posting
vom Kollegen Betriebsdirektor zum Thema 958 "Geldschöpfung in öffentliche Hand, ein Ausweg aus der Schuldenkrise" hinreichend widerlegt und braucht hier nicht wiederholt werden

Zitat aus dem Antrag:
Vielleicht verstehe ich das alles auch falsch. Aber es antwortet ja keiner im Forumsbereich. Ohne tiefergehende Diskussion oder zumindest einer klaren Argumentationslinie macht aus meiner Sicht dieser Antrag im Programm keinen Sinn. Ich bitte daher um Unterstützung dafür, dass kein Programmpunkt zu diesem Thema geschaffen wird.

Antwort Maldonado:
Ja, der Antragsteller von Kein Antrag zu diesem Thema versteht so ziemlich alles falsch. Si tacuisses , philosophus mansisses.

Um die Diskussion tiefergehend fortsetzen zu können, ist es unerlässlich, dass sich die Diskutanten auch ein bisschen einlesen. Ich und viele andere haben sich die Mühe ja auch gemacht. Bei einem derart schwierigen Thema ist die Diskussion mit Leuten, die sich die sich die Argumente aus den Hemdärmeln schütteln und aus der Hüfte schießen, sinnlos. Gott sei Dank, gibt es auch Piraten, die eine klare Argumentationsline nicht nur fordern, sondern auch einhalten.

Ich bitte nicht, sondern ich lade alle Piraten ein, denen das Thema wichtig ist, sich gut zu überlegen, welchem der beiden Anträge sie ihre Stimme geben, damit der Meinungsbildungsprozess weitergehen kann. Und überlegt euch auch gut, wem ihr eure Delegiertenstimmen gebt. Angesichts der wirklich angespannten Finanzlage auch im Euroraum ergibt sich für dieses Thema ein Zeitfenster, das sich durch jederzeit mögliche dramatische Ereignisse sehr schnell wieder schließen kann. Am schönsten wäre es natürlich, wenn der Kollege Betriebsdirektor sein Informationsdefizit einsehen könnte und seinen Antrag zurückzieht

“The best way to predict the future is to invent it.” Alan Curtis Kay
“Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann. Tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde.” Margaret Mead
"Meine Freiheit endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt."
"Fakten verschwinden nicht, nur weil man sie ignoriert." Aldous Huxley
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Beitrag #16205 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
Lieber Betriebsdirektor!

1. Dies ist kein Buch, sondern viele verschiedene Menschen, die sich für diese Umsetzung stark machen.

2. Geld sollte ja ein öffentliches Gut sein. Es ist das Schmiermittel unseres Wirtschaftsleben. Nur wenn genügend Geld in der Mitte & auch Unten ankommt, können wir alle ein Leben in Wohlstand & Ruhe führen.

(Durch undemokratisches Geld verstärkt sich genau dieser Effekt:
In Österreich besitzen die reichsten 50 Familien 10% aller Vermögen:

1/10 ‰ Promille hält 10% des Vermögens

http://www.falter.at/falter/2012/10/09/d...r-reichen/

Die Mehrheit hält Null oder sehr wenig Besitz (Sachwerte &/oder Kapitalwerte) & muss sich deshalb ür die Besitzenden abrackern, weil Geld arbeitet nicht. Oder hast du schon einmal einen Schein arbeiten gesehen?)

3. 100%ige Unabhängigkeit wird es niemals geben, weil es ja auch die Aufgabe von Zentralbank oder Monitative wäre z.B.: einen Staatsbankrott zu verhindern.
Sie müssen sich nur an die grundsätzlichen Gesetze halten, die ja jemand anderer gemacht hat und nicht die EZB oder Monetative.

"Die EZB wird politisch kontrolliert." // "Wir haben die Illusion von Wohlstand geschaffen." // "Quantitative Lockerung lässt die Aktienmärkte steigen." James Turk (Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=x9koN7rdg7g)

P.S.: Ich bin ein Gegner eines neuen Goldstandard, weil er wieder nur wenige Gewinner bringen würde & die Masse verlieren würde.

4. Die deiner Meinung nach große Gefahr geschieht aber schon lange.
Es werden unkontrolliert große Mengen an Geld in Umlauf gebracht (Geldmengenausweitung)

Wenn dies nicht so sein sollte erklär mir bitte warum alle Währungen immer & stetig massiv an Wert verlieren.
Grafik: http://www.pic-upload.de/view-14517325/G...k.png.html

Mit piratigen Grüßen

Medienpirat

P.S.: Von 775 untersuchten Währungen sind 20% in einer Hyperinflation & 24% in einer Währungsreform geendet.

Grafik: http://www.pic-upload.de/view-16251468/B...8.png.html

Du willst wohl möglichst bald eine Hyperinflation oder Währungsreform?

“The best way to predict the future is to invent it.” Alan Curtis Kay
“Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann. Tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde.” Margaret Mead
"Meine Freiheit endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt."
"Fakten verschwinden nicht, nur weil man sie ignoriert." Aldous Huxley
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Beitrag #16210 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
(22.01.2013 )medienpirat schrieb:  
Du willst wohl möglichst bald eine Hyperinflation oder Währungsreform?

Woher soll die kommen, wenn ich fragen darf?
medienpirat

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Beitrag #16213 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
Währungsreform ist ganz einfach.

Wenn z.B ein Staat ziemlich egal welcher Staatsbankrott anmeldet

Beantworte mir nur 2 kurze Fragen Magic Herb.
Sieh dir diese Grafik von der Staatsverschuldung der USA an ( bei uns und in D sieht sie genau so aus)

http://www.pic-upload.de/view-17525201/S...2.png.html

Wie wird deiner Meinung nach diese Kurve weitergehen? Und was wird passieren?

“The best way to predict the future is to invent it.” Alan Curtis Kay
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Beitrag #16216 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
(22.01.2013 )medienpirat schrieb:  
Währungsreform ist ganz einfach.

Wenn z.B ein Staat ziemlich egal welcher Staatsbankrott anmeldet

Hat Argentinien gemacht, Inflation ist weltweit nicht gekommen.
Also nochmal: Woher soll die Inflation kommen?
(22.01.2013 )medienpirat schrieb:  
Beantworte mir nur 2 kurze Fragen Magic Herb.
Sieh dir diese Grafik von der Staatsverschuldung der USA an ( bei uns und in D sieht sie genau so aus)

http://www.pic-upload.de/view-17525201/S...2.png.html

Wie wird deiner Meinung nach diese Kurve weitergehen? Und was wird passieren?

Ich kenn die Zukunft nicht. Kennst Du Sie?
medienpirat

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Beitrag #16215 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
Es muss nicht gleich die Hyperinflation sein

Derzeit sagen viele wir liegen bei ca. 5% Inflation.

Der Warenkorb ist ja wie wir alle wissen manipulierbar.

Es könnten 10-20% Inflation sein, woraus dann ja sehr schnell mehr werden kann.

Oftmals geht einer Inflation auch eine Deflation voraus

Hier ein ARD 5,5 Minuten Video dazu:

http://www.youtube.com/watch?v=_hHkxe1uViE

P.S.: Die kommenden Jahre werden meiner Meinung nach auf alle Fälle spannend

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Beitrag #16217 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
(22.01.2013 )medienpirat schrieb:  
Es muss nicht gleich die Hyperinflation sein

Derzeit sagen viele wir liegen bei ca. 5% Inflation.

Der Warenkorb ist ja wie wir alle wissen manipulierbar.

Es könnten 10-20% Inflation sein, woraus dann ja sehr schnell mehr werden kann.

Oftmals geht einer Inflation auch eine Deflation voraus

Hier ein ARD 5,5 Minuten Video dazu:

http://www.youtube.com/watch?v=_hHkxe1uViE

P.S.: Die kommenden Jahre werden meiner Meinung nach auf alle Fälle spannend

Ja, die importierte Inflation, zB bei den Energiepreisen.
Die Assetpreisinflation ist eine Konsequenz aus der Blasenbildung.
Aber zuerst Deflation, dann Inflation ist kein Zusammenhang, der sich aus dem Geldsystem ableiten lässt. Heisser Tipp: Lies Polanyi.


Wie ist da der Zusammenhang der Assetpriceinflation mit dem Geldsystem?
Ich behaupte mal, da besteht keiner. (Diese Behauptung wäre übrigens sehr leicht zu widerlegen, wenn Du Dich wirklich mit dem Geldsystem beschäftigt hast.)

Was hat die "gespürte Inflation" mit der Geldmengenausweitung zu tun?
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Beitrag #16218 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
(22.01.2013 )medienpirat schrieb:  
Derzeit sagen viele wir liegen bei ca. 5% Inflation.

Der Warenkorb ist ja wie wir alle wissen manipulierbar.

Es könnten 10-20% Inflation sein, woraus dann ja sehr schnell mehr werden kann.

Das ist eben der Unterschied zwischen glauben und wissen. Wissen ergibt sich aus Erhebung, Berechnung und Statistik. Glaube ergibt sich daraus, dass man glaubt was andere daherschreiben. Wenn die VPI Zahlen publiziert und von den Medien übernommen werden, dann sieht das ungefähr so aus:

HVPI - VERBRAUCHERPREISINDEX

Diese Zahlen nicht zu hinterfragen endet beim Glauben denn diese Zahlen sind das Ergebnis einer auf eine einzige Zahl reduzierten, komplexen Berechnung. Also ungefähr so aussagekräftig wie das BIP Wachstum, etc.

Man muss sie also mit Vorsicht genießen. Wie alles im Leben. Der Umstand, dass Medien darüber unvollständig berichten heißt nicht, dass dahinter ein einfaches Ratespiel steht. Diese Zahlen haben einen Hintergrund. Und der wird ebenfalls publiziert - allerdings nur von der Statistik Austria. Den Journalisten ist das schon wieder zu viel Arbeit, daraus einen Bericht zu basteln:

Warenkorb und Gewichtung

Und da finden sich plötzlich folgende Unterscheidungen:

Warenkorb und Gewichtung des H/VPI 2012 (PDF, 270 KB)
Warenkorb und Gewichtung des PIPH für 2012 (PDF, 160 KB)
Warenkorb und Gewichtung des Pkw-Index 2012 (PDF, 90 KB)
Miniwarenkorb 2012 (PDF, 70 KB)
Mikrowarenkorb 2012 (PDF, 80 KB)

Eine Dokumentation darüber, wie es zu diesen Zahlen kommt, etc., ist auch dabei. Wenn man da mal reinschaut dann sieht man, was da alles drinnensteckt. Wenn also hier behauptet wird, dass wir "10-20%" Inflation haben könnten dann muss man sagen: Ja, kann sein. Aber sicherlich nur sektoral. Irgendwelche Sachen könnten solchen Preissteigerungen unterliegen (z.B. importierte Energie). Aber längst nicht alle. Das ist der Punkt.

Und noch eine Anmerkung zum "wie wir alle wissen wird der Warenkorb manipuliert": Kannst du das erhärten? Wo wird manipuliert. Auf den Seiten der Statistik Austria werden alle Änderungen dokumentiert und begründet. Wer manipuliert also hier? Die Politik? Geheime Mächte? Die CIA?


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medienpirat

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Beitrag #16223 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Warte noch auf Beantwortung der Grundsatzfragen
Warte noch auf Beantwortung der Grundsatzfragen, da ohne Beantwortung grundsätzlicher Fragen eine Diskussion sinnlos ist.

“The best way to predict the future is to invent it.” Alan Curtis Kay
“Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann. Tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde.” Margaret Mead
"Meine Freiheit endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt."
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Beitrag #16227 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Warte noch auf Beantwortung der Grundsatzfragen
(22.01.2013 )medienpirat schrieb:  
Warte noch auf Beantwortung der Grundsatzfragen, da ohne Beantwortung grundsätzlicher Fragen eine Diskussion sinnlos ist.

Du wartest noch? Kannst da eventuell einen Thread eröffnen mit Grundsatzfragen, vielleicht hab ich's übersehen.

Nochmal: Ich gehöre weder zu den Apologeten des bestehenden Geldsystems noch zu den Anhängern anderer reiner Lehren.

Vollgeld ist mE kein Tragfähiger Konsens, da es kein Szenario gibt, wie vom derzeitigen Schuldgeldsystem auf ein anderes umgesattelt werden kann.

Das Problem ist mE auch nicht das Geld oder das Geldsystem, sondern ein völlig anderes.
medienpirat

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Beitrag #16269 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
Bitte endlich Grundsatzfragen beantworten


1. Warum haben wir diese immer stärker werdende Vermögenskonzentrationkrise?

2. Warum sollen private Banken private Gewinne mit einem Öffentlichen Gut, die zur Verfügung Stellung von Geld, machen dürfen?

3. Warum enden 20% aller Währungen in Hyperinflation & 24% in einer Währungsreform?

4. Glaubst du das Staatsschulden irgend einmal zurück bezahlt werden?

Lg medienpirat

“The best way to predict the future is to invent it.” Alan Curtis Kay
“Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann. Tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde.” Margaret Mead
"Meine Freiheit endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt."
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Beitrag #16288 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
(22.01.2013 )medienpirat schrieb:  
1. Warum haben wir diese immer stärker werdende Vermögenskonzentrationkrise?

Weil wir Besitz von Vermögen immer weniger und die Schaffung von Vermögen immer mehr besteuern (besteuert haben, zumindest in der jüngsten Vergangenheit). Das Ergebnis muss zwangsläufig sein, dass die Leute einerseits immer weniger Vermögen aufbauen können und andererseits die bestehenden Vermögen wachsen (wenn sie gut veranlagt sind). Am Ende des Prozesses steht eine sehr ungleiche Verteilungskurve. Hier kann auch keine Monetative irgendwas lösen. Oder trifft die eine Aussage über die faire Besteuerung von Vermögen und Einkommen? Solche Entscheidungen sind politische Entscheidungen. Keine Geldsystementscheidungen.

(22.01.2013 )medienpirat schrieb:  
2. Warum sollen private Banken private Gewinne mit einem Öffentlichen Gut, die zur Verfügung Stellung von Geld, machen dürfen?

Definiere "öffentliches Gut". Geld weist ein sehr wichtiges Merkmal eines öffentlichen Gutes nicht auf: Nichtrivalität. Ein Geldschein kann nicht zur gleichen Zeit von verschiedenen Individuen konsumiert werden. Aber vielleicht hast du ja eine andere Definition von "öffentlichem Gut". Wenn ja, dann bitte die Definition hier herschreiben.

Banken machen nicht mit Geld per se, sondern mit der Kreditgewährung Geschäfte. Das ist ihre Hauptaufgabe, der Rest ist Beiwerk. Woher sie die Deckung in Zentralbankgeld nimmt und unter welchen Konditionen das passiert, ist eine andere Frage. Hier unterscheiden sich dann das fraktionale Geldsystem und die Monetative. Der Punkt ist, dass in beiden Fällen eine Bank mit Kreditgewährung Geld verdient. Die Nationalbank hingegen macht ihr Geschäft tatsächlich mit der "zur Verfügungstellung von Zentralbankgeld". Im Falle der Republik Österreich fällt (der größte Teil) dieses Ertrages bereits heute dem Staat zu, weil dieser Mehrheitseigentümer der Nationalbank ist.

(22.01.2013 )medienpirat schrieb:  
3. Warum enden 20% aller Währungen in Hyperinflation & 24% in einer Währungsreform?

Ich würde das als "politisches Versagen" bezeichnen. Die Lehre aus diesem politischen Versagen ist ja gerade die, dass man den Politikern eben keine Gelddruckmaschine in die Hand geben darf. Daher gibt es jetzt die Trennung von Geldpolitik und Finanzpolitik. Das eine ist in der Hand einer unabhängigen Notenbank, die langfristige Ziele verfolgt (z.B. Stabilitätspolitik). Das andere ist in der Hand der Politik, die kurzfristige Ziele verfolgt.

(22.01.2013 )medienpirat schrieb:  
4. Glaubst du das Staatsschulden irgend einmal zurück bezahlt werden?

Technisch gesehen ist das möglich. Ob und in welchem Ausmaß das aber sinnvoll ist, ist eine andere Frage. Hier ist die Politik gefragt. Die muss eine Antwort darauf finden. Oder, anders gesagt: Das Budget ist in Zahlen gegossene Politik. Mit dem Geldsystem hat das nichts zu tun.

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Beitrag #16231 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Demokratie braucht ein Demokratisches Vollgeld.
(22.01.2013 )Betriebsdirektor schrieb:  
Und noch eine Anmerkung zum "wie wir alle wissen wird der Warenkorb manipuliert": Kannst du das erhärten? Wo wird manipuliert. Auf den Seiten der Statistik Austria werden alle Änderungen dokumentiert und begründet. Wer manipuliert also hier? Die Politik? Geheime Mächte? Die CIA?

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... über die Rohstoffpreise. Wie gesagt: Hängt nicht direkt mit dem Geldsystem zusammen. Ist also eine sinnlose Nebenfront.
medienpirat

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Beitrag #16208 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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P.S.: Hauptproblem natürlich der überbordende Finanzmarkt
Finanzmarkt vs. Realwirtschaft

Umsatz 400:1

Gewinn 10:1


Da ist wohl unser Betriebsdirektor auch dafür?

Grafik: Tagesgeldumsatz

http://www.pic-upload.de/view-13737375/G...t.jpg.html

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Beitrag #16224 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: P.S.: Hauptproblem natürlich der überbordende Finanzmarkt
(22.01.2013 )medienpirat schrieb:  
Da ist wohl unser Betriebsdirektor auch dafür?

Also abgesehen davon, dass ich zwar schon älter, aber glücklicherweise noch nicht blind bin und daher auch normale Fontgrößen noch lesen kann, muss ich die Frage stellen, was die Zahlen sollen? Auch hier gilt die Magie der großen Zahl.

Je größer die Zahlen oder die erste Ableitung, desto schlimmer muss es um die Welt stehen oder? Damit man diese Illusion möglichst lange aufrechterhalten kann, gibt man auch keine weiterführenden Links dazu an. Das braucht man nicht. Ein Bild oder ein Youtube Video muss reichen. So wird hier diskutiert: Mit bunten Bildern, Fernsehen, einem heiligen Buch und richtig großer Schrift, um die Wahrheit einer Aussage zu unterstreichen.


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Beitrag #16248 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: P.S.: Hauptproblem natürlich der überbordende Finanzmarkt
Keine Antwort von dir ist auch eine Antwort für mich.



Vielleicht sollten wir dann philosophisch werden?


"There are two ways to conquer and enslave a nation. One is by the sword. The other is by debt." John Adams

“Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück – 0!” – Voltaire

„Jeder, der glaubt, exponentielles Wachstum kann unendlich lange andauern in einer endlichen Welt ist entweder ein Verrückter oder ein Ökonom.“ Kenneth Ewart Boulding

”The best way to rob a bank is to own one.“

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Beitrag #16259 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: P.S.: Hauptproblem natürlich der überbordende Finanzmarkt
sorry - das kann ich mir nicht verkneifen!

weil wenn schon zitieren, dann bitte richtig und im original:

"Bankraub ist eine Unternehmung von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.“
Bertolt Brecht (1898-1956), dt. Dramatiker u. Dichter

Ain't looking for a fight
But you know I won't run away
0utput

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Beitrag #16261 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: P.S.: Hauptproblem natürlich der überbordende Finanzmarkt
(22.01.2013 )faithless schrieb:  
sorry - das kann ich mir nicht verkneifen!

weil wenn schon zitieren, dann bitte richtig und im original:

"Bankraub ist eine Unternehmung von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.“
Bertolt Brecht (1898-1956), dt. Dramatiker u. Dichter

könnte auch william k. black gemeint sein:
Zitat:
The Best Way to Rob a Bank is to Own One: How Corporate Executives and Politicians Looted the S&L Industry, University of Texas at Austin Press (April 2005)

ÖDV - Exodus [blog - forum - chan - wiki - pad]

COINTELPRO Techniken zur Verwässerung, Irreführung und Kontrolle eines Internet-Forums
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Beitrag #16265 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: P.S.: Hauptproblem natürlich der überbordende Finanzmarkt
könnte auch william k. black gemeint sein:
Zitat:
The Best Way to Rob a Bank is to Own One: How Corporate Executives and Politicians Looted the S&L Industry, University of Texas at Austin Press (April 2005)
[/quote]

oder aber der hat schon bertold brecht schlecht zitiert!

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Beitrag #16250 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: P.S.: Hauptproblem natürlich der überbordende Finanzmarkt
(22.01.2013 )medienpirat schrieb:  
Keine Antwort von dir ist auch eine Antwort für mich.


Du stellst keine Fragen. Du schreibst große Zahlen ohne Quelle her. Was erwartest du? Dass ich "boa, so a Wahnsinn - echt oag" aufschreie? Das, entsprechnd groß geschrieben, wäre wohl die erwartete Reaktion, oder?


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medienpirat

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Beitrag #16272 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: P.S.: Hauptproblem natürlich der überbordende Finanzmarkt
5. Frage Glaubst du dass wir ein Schuldgeldsystem haben oder nicht?


Danke dir für die Beantwortung der 5 Fragen bzw. soweit es dir jetzt mal möglich ist.

(Diskussion ist ein fortlaufender Prozess & dazu stehe ich)

Lg medienpirat

“The best way to predict the future is to invent it.” Alan Curtis Kay
“Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann. Tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde.” Margaret Mead
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Beitrag #16275 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: P.S.: Hauptproblem natürlich der überbordende Finanzmarkt
ich versuchs einmal aus meiner sicht simply as possible

medienpirat schrieb:
1. Warum haben wir diese immer stärker werdende Vermögenskonzentrationkrise?

weil die politik diesbezüglich versagt hat
abschaffung der erbschafts- und schenkungssteuer
gruppenbesteuerung
stiftungsrecht
kapitalerstragsteuer als flattax
grundsteuer mit werten aus dem jahr 1972
immer zahlreicher werdende ausnahmen und steuerbegünstigungen für besserverdienende
ich zitier hier diesbezüglich margit schratzenstaller vom wifo

Zur Vermeidung unerwünschter Verteilungseffekte wie aus Gründen der sozialen Akzeptanz der Konsolidierungsprogramme sollte stärker auf deren verteilungssensiblere Ausgestaltung geachtet werden. Zumal mit höheren Steuern auf Kapitaleinkünfte und Immobilienvermögen sowie dem Abbau von Steuerausnahmen einschließlich der vielfach großzügigen Sparförderung wachstumsverträgliche Konsolidierungsoptionen zur Verfügung stünden

http://derstandard.at/1358303986042/Schr...verteilung

medienpirat schrieb:
2. Warum sollen private Banken private Gewinne mit einem Öffentlichen Gut, die zur Verfügung Stellung von Geld, machen dürfen?

warum dürfen private bahnbetreiber auf den schienen die der öbb gehören gewinne machen?
warum dürfen private energieanbieter mit ehemals dem staat gehörenden leitungen gewinne machen?
es ist wohl sinn der sache, dass private dienstleistungen bezahlt werden und der dienstleister versucht gewinne zu machen.

das problem ist nicht, dass private banken gewinne machen (solange diese ordentlich versteuert werden) sondern dass anfallende verluste verstaatlicht werden!
das ist die perversion an der derzeitigen situation.

medienpirat schrieb:
3. Warum enden 20% aller Währungen in Hyperinflation & 24% in einer Währungsreform?

ohne dies nachzuprüfen (ich geh davon aus, dass du das gut recherchiert hast) fällt mir spontan dazu ein:

immerhin sind demgemäss 56 % der währungen stabil und haben keine – oder handhabbare – probleme.
und da gehört immerhin der dollar dazu und der wird ausschliesslich von „privaten“ banken gemanagt (ob ich das jetzt gut finde oder nicht, ist eine andere frage – das bezieht sich jetzt nur auf dein argument bezüglich währungsreform und inflation).

medienpirat schrieb:
4. Glaubst du das Staatsschulden irgend einmal zurück bezahlt werden?

das wird ausschliesslich von uns und den von uns gewählten politikern abhängen!
wie bereits erwähnt macht schweden gerade vor, dass es möglich ist, staatschulden sozial verträglich zu reduzieren.

medienpirat schrieb:
5. Frage Glaubst du dass wir ein Schuldgeldsystem haben oder nicht?

mit der fragestellung kann ich überhaupt nix anfangen.
weil deiner logik entsprechend sind schulden ja auch vermögen.
und so gesehen könnt ma auch sagen, wir haben ein vermögensgeldsystem.

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Beitrag #16309 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Zu Frage 5 erklärt auch Dirk Müller unser Schuldgeldsystem
Dirk Müller erklärt unser Schuldgeldsystem:

http://www.youtube.com/watch?feature=pla...TW49tr-mNE

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“Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann. Tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde.” Margaret Mead
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Beitrag #16341 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: Zu Frage 5 erklärt auch Dirk Müller unser Schuldgeldsystem
(22.01.2013 )medienpirat schrieb:  
Dirk Müller erklärt unser Schuldgeldsystem:

http://www.youtube.com/watch?feature=pla...TW49tr-mNE

Boa, heute ist echt wieder ein Murmeltiertag. Das Muster wiederholt sich dermaßen präzise und regelmäßig, dass man wirklich darüber nachdenken muss ob die Zeit stehengeblieben ist.


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medienpirat

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Beitrag #16267 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: P.S.: Hauptproblem natürlich der überbordende Finanzmarkt
http://www.pic-upload.de/view-13737375/G...t.jpg.html

ist aus

http://www.amazon.de/Atlas-Globalisierun...705&sr=8-3

und den Zahlen aus Spiegel und Der Zeit glaubst du auch nicht?


Was soll ich dazu sagen?

“The best way to predict the future is to invent it.” Alan Curtis Kay
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Beitrag #16294 | 22.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: P.S.: Hauptproblem natürlich der überbordende Finanzmarkt
(22.01.2013 )medienpirat schrieb:  
und den Zahlen aus Spiegel und Der Zeit glaubst du auch nicht?

Das glaube ich schon. Nur hast du bislang nicht hergeschrieben wo du die Zahlen herhast. So einfach ist das. Ich wusste schlicht nicht, woher du das Bild hast.

Zu den Zahlen selbst (meine Interpretation):

Bei den Zahlen handelt es sich um den "durschnittlichen Tagesumsatz". Das wichtige Wort dabei ist "Umsatz". Umsatz beschreibt eine Volumensgröße, die Geldmengen pro Transaktion addiert. Je öfter eine Transaktion stattfindet, desto höher ist der Umsatz.

Das Umsatzvolumen des Welt BIP ist deshalb so klein, weil die Transaktionen in der "echten Welt" im Vergleich zur digitalen Welt vergleichsweise langsam ablaufen. Ich muss Ware heranschaffen oder eine Dienstleistung ausführen, bevor eine BIP-relevante Transaktion gebucht werden kann. Das dauert. Manchmal sogar sehr lange.

Ganz anders schaut das beim Aktienhandel, beim Devisenhandel oder bei den Derivaten, etc. aus - alles, was man digitalisieren kann, kann man in Mikrosekundenschnelle handeln. Was am Ende die hohen Volumen erklärt. Aussagekräftig wird die Zahl also erst dann, wenn man zum Volumen auch die Anzahl der Transaktionen dazu angibt. Ansonsten ist sie substanzlos.

Ein einfaches Beispiel:

Wenn eine Aktie im Wert von 1000€ am Tag von 20 Händlern ge- und verkauft wird, dann haben wir am Ende des Tages immer noch einen Vermögenswert von 1000€. Aber ein Transaktionsvolumen von 20.000€.

Jetzt stellen wir ein Handelssystem auf (einen Computer, der aus leichten Kursabweichungen Gewinne erzielen will) und machen das ganze (nur) ein Mal pro Sekunde. Wie viel Vermögenswert (Aktienwert) haben wir am Ende des Tages und wie viel Umsatz wurde "erzeugt"?

Vermögenswert am Morgen: ~1000€
Transaktionen am Handelstag: 3600 x 8 = 28.800
Umsatz am Handelstag (= 8h): 3600 x 8 x 1000€ = 28.800.000 €
Vermögenswert am Abend: ~1000€

Das Vermögen verändert sich kaum, es verschiebt sich vielleicht ein bisschen. Während des Tages wandelt sich mein Vermögen (Aktien verschiedener Unternehmen) hin und her. Es werden Finanztransaktionen ausgeführt, dabei fallen Gebühren für Banken und andere Dienstleister an.

Was ändert daran nun die Monetative? Nichts. Auch dort kann ich schnell mit Aktien handeln. Aber jetzt kommts: Was würde eine Finanztransaktionssteuer (FTS) von 0,1€ daran ändern? Viel. Sehr viel sogar.

3600 x 8 x 1000 x 0,1 = 2.880.000€ FTS.

Eine Höhe, die sich bei solchen Transaktionen niemals erzielen lässt, weshalb sofort die Anzahl der Transaktionen nach der Einführung einer FTS zurückgehen würden. Wodurch wiederum die gehandelten Volumen abnehmen würden. Dein langer Balken würde plötzlich kürzer, alle freuen sich über die Magie und den "Schlag gegen die bösen Banken und die Reichen" - und passiert ist in Wahrheit nichts. Außer dass man einen Steuerertrag aus diesem Rambazamba hat (was gut ist).


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medienpirat

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Beitrag #16645 | 24.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: P.S.: Hauptproblem natürlich der überbordende Finanzmarkt
1.
Zitat:
Ein einfaches Beispiel:

Wenn eine Aktie im Wert von 1000€ am Tag von 20 Händlern ge- und verkauft wird, dann haben wir am Ende des Tages immer noch einen Vermögenswert von 1000€. Aber ein Transaktionsvolumen von 20.000€.

Jetzt stellen wir ein Handelssystem auf (einen Computer, der aus leichten Kursabweichungen Gewinne erzielen will) und machen das ganze (nur) ein Mal pro Sekunde. Wie viel Vermögenswert (Aktienwert) haben wir am Ende des Tages und wie viel Umsatz wurde "erzeugt"?

Vermögenswert am Morgen: ~1000€
Transaktionen am Handelstag: 3600 x 8 = 28.800
Umsatz am Handelstag (= 8h): 3600 x 8 x 1000€ = 28.800.000 €
Vermögenswert am Abend: ~1000€

Danke für die Erklärung von Umsatz & Gewinn (oder in diesem Fall Null Gewinn)

2.
Zitat:
Das Vermögen verändert sich kaum, es verschiebt sich vielleicht ein bisschen. Während des Tages wandelt sich mein Vermögen (Aktien verschiedener Unternehmen) hin und her. Es werden Finanztransaktionen ausgeführt, dabei fallen Gebühren für Banken und andere Dienstleister an.

leider erliegst du einer Fehlinformation:

Crashes werden verschärft & im Schnitt steigt eine spürbare Zunahme des Hochfrequenzhandels die Kursausschläge um 5,6 %
(Quelle: http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-12/bo...anzmaerkte)

Keine Peanuts, wie du argumentierst.

3.
Zitat:
Was ändert daran nun die Monetative? Nichts. Auch dort kann ich schnell mit Aktien handeln. Aber jetzt kommts: Was würde eine Finanztransaktionssteuer (FTS) von 0,1€ daran ändern? Viel. Sehr viel sogar.

pure Behauptung von dir. Angeblich wird total viel auf Kredit spekuliert um mit Hebel arbeiten zu können. Bezweifle das es dann möglich ist Vollgeld für diese spekulativen Geschäfte zu erhalten

Aber diese Spezialfrage wird vielleicht Otmar Pregetter, unser/mein geladener externer Fachkundige, beantworten können.

4.
weiters:
Dieses high-frequency trading (Hoch Frequenz Handel) gehört sowieso verboten & eine Haltefrist für alle Dinge wie Aktien, Derivate, Credit Default Swap (CDS) und Co gehört eingeführt.

Da werden mittlerweile 70% aller USA Aktien gehandelt
(Quelle: http://www.zeit.de/2011/45/DOS-Wallstreet)

Stephan Schulmeister hat es uns in der Finanzmarktgruppe von Attac, bei der ich früher einmal war erklärt.

Die Computerprogramme setzen auf Trending auf. Sie gewinnen 40% & verlieren 60%, aber in Summe sind die Gewinne der 40% höher, als die Verluste der 60% wo sie falsch lagen.

Das ist der sogenannte "freie Markt" beim Aktienhandel. Gewinnen tut der mit besseren Computern & besseren Programmen.

Der kleine Endkunde der Aktien hält wird betrogen.


5. Ad Tobin Tax = Finanztransaktionssteuer. (= die Forderung warum Attac gegründet wurde)

Meine Idee wäre mindestens eine 3er 4er Umsetzung.

1. Vollgeld

2. APT-TAX (=eine weiterführende Tobin Tax)

Es sind dann keine anderen Steuern mehr nötig, keine Lohnsteuer, keine Schwarzarbeit, kein Steuerausgleich, ....

Hervorragender Artikel in Brand Eins:
Weniger bringt mehr: http://www.brandeins.de/magazin/-afc7964...-mehr.html
Homepage: http://www.apttax.com/

3. Eingliederung von Ökologischer Kostenwahrheit (Footprint) in die APT-TAX

4. Eventuell das BGE

Aber es könnte sein das es im Schuldgeldsystem eher als eine Abspeisung, der Massen gedacht ist, um uns BürgerInnen nicht aufbegehren zu lassen.

“The best way to predict the future is to invent it.” Alan Curtis Kay
“Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann. Tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde.” Margaret Mead
"Meine Freiheit endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt."
"Fakten verschwinden nicht, nur weil man sie ignoriert." Aldous Huxley
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Beitrag #16872 | 24.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: P.S.: Hauptproblem natürlich der überbordende Finanzmarkt
(24.01.2013 )medienpirat schrieb:  
Zitat:
Vermögenswert am Morgen: ~1000€
Transaktionen am Handelstag: 3600 x 8 = 28.800
Umsatz am Handelstag (= 8h): 3600 x 8 x 1000€ = 28.800.000 €
Vermögenswert am Abend: ~1000€

Danke für die Erklärung von Umsatz & Gewinn (oder in diesem Fall Null Gewinn)

Das Beispiel erklärt nur Umsatz und Vermögen. Von Gewinn ist nirgends die Rede. Zum Verständnis erweitere ich das Beispiel um "Gewinn":

Durchschnittlicher Ertrag pro Transaktion: 0,01 €
Transaktionen am Handelstag: 3600 x 8 = 28.800
Durchschnittlicher Ertrag pro Handelstag: 28.000 x 0,1 = 280 €
Ertrag in % vom eingesetzten Vermögen pro Handelstag: 28%

Alle Zahlen sind willkürlich angenommen, der durchschnittliche Ertrag ist geraten. Die Rechnung soll nur die Auswirkung von Schnelligkeit in Transaktionen zeigen (über die ich jetzt selbst -zugegebenermaßen- erstaunt bin).

280€ wäre ein sehr hoher Gewinn mit "nur" 1000€ Einsatz. Man hat natürlich auch Kosten. Im Falle eines Hochleistungsservers, der in Colocation mit den anderen Handelssystemen direkt in der NYSE oder LSE steht, um entsprechend niedrige Latenzzeiten zur Ausführung zu haben, dürften die Kosten beträchtlich sein. Die Software und das Personal zum Betrieb wird auch nicht gerade billig sein. Ich schätze den Gewinn, wenn denn einer erzielt wird, auf 1-5% des eingesetzten Kapitals (hier: 1000€). Was immer noch ein massiver Gewinn wäre, wenn man den auf einen Jahreszinssatz hochrechnet.

(24.01.2013 )medienpirat schrieb:  
leider erliegst du einer Fehlinformation:

Crashes werden verschärft & im Schnitt steigt eine spürbare Zunahme des Hochfrequenzhandels die Kursausschläge um 5,6 %
(Quelle: http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-12/bo...anzmaerkte)

Keine Peanuts, wie du argumentierst.


Ich habe nirgends von Peanuts geschrieben. Der Hochfrequenzhandel hat seine Tücken, aber es muss eben einen Grund geben, weshalb die Trader so viel in die Technik investieren. Mittlerweile sind aber auch die Börsen draufgekommen, dass das so nicht weitergehen kann. Aber ein wichtiger Aspekt ist folgender: In dieser Geschwindigkeit spielen die Computer gegeneinander. Einer gewinnt, ein anderer verliert. Zocken halt.


(24.01.2013 )medienpirat schrieb:  
Zitat:
Was ändert daran nun die Monetative? Nichts. Auch dort kann ich schnell mit Aktien handeln. Aber jetzt kommts: Was würde eine Finanztransaktionssteuer (FTS) von 0,1€ daran ändern? Viel. Sehr viel sogar.

pure Behauptung von dir. Angeblich wird total viel auf Kredit spekuliert um mit Hebel arbeiten zu können.

Pure Behauptung? Wenn man sich das FTS Konzept von Schulmeister ansieht, das international durchaus Anklang gefunden hat, dann wird nicht nur der Kredit gehebelt (der Hebel hat bei Derivaten übrigens nichts mit dem Kredit zu tun), sondern auch der Steuersatz. Hier das Beispiel aus dem Dokument (Seite 14):

Ganz anders im Fall des „schnellen Trading“ mit Derivaten. Beispiel: Eine Bank, ein Hedge Fund oder ein Amateur spekuliert auf Kurschübe des DAX innerhalb des Handelstages („day trading“). Der DAX Future hat einen (Basis)Wert von 25€ je Indexpunkt, bei 6.000 Punkten sind dies 150.000€. Erwartet der Trader einen Kursanstieg, so kauft er einen Kontrakt, muss dafür aber nur 5% als Sicherstellung (Margin) hinterlegen, also 7.500€ (tatsächlich etwas mehr, doch soll das Beispiel einfach bleiben). Steigt der Dax um 0,2% (meist dauern Kursschübe nur wenige Minuten), und der Trader verkauft, so hat er 300€ gewonnen (0,2% von 150.000€), bezogen auf seinen Einsatz von 7.500€ sind das 4% (der Hebel beträgt 20). An FTS müsste er 2*0,025*150.000€ berappen, also 75€ oder 25% des Spekulationsgewinns.


(24.01.2013 )medienpirat schrieb:  
Bezweifle das es dann möglich ist Vollgeld für diese spekulativen Geschäfte zu erhalten

Aha. Kredite gibts bei Vollgeld nicht mehr? Wenn doch: Wieso soll "Vollgeld" hier etwas am Konzept ändern? Derivat ist Derivat. Man kann auch mit weniger Finanzvermögen Aktien oder Derivate handeln. Man kann sich übrigens auch Aktien ausleihen ("Leerverkauf"), nicht nur Geld. Wenn nicht Geld verborgt wird, dann ist es halt was anderes. Da wird dann halt irgendwas verbrieft und verborgt.


(24.01.2013 )medienpirat schrieb:  
Dieses high-frequency trading (Hoch Frequenz Handel) gehört sowieso verboten & eine Haltefrist für alle Dinge wie Aktien, Derivate, Credit Default Swap (CDS) und Co gehört eingeführt.

Wieso verbieten, wenn man eine Haltefrist einführt? Damit bremst man die Maschine implizit aus. Aber Haltefrist ist eh ok. Wird wohl kommen müssen. Sonst werden bald nur ein ein paar Firmen, die sich Superrechner leisten können, an den Börsen herumspielen.


(24.01.2013 )medienpirat schrieb:  
Der kleine Endkunde der Aktien hält wird betrogen.

"Betrogen" würdest du nur werden, wenn du ebenfalls spekulierst. Aber das ist das Wesen der Spekulation. Mir tut kein Spekulant leid. Völlig anders verhält es sich mit Leuten, die Geld veranlagen. Bloss wenn ich Geld in Aktien veranlage, dann profitiere ich in erster Linie von Unternehmensertrag, also der Dividende. Die Ausschläge der Aktie sind dabei sekundär.


(24.01.2013 )medienpirat schrieb:  
2. APT-TAX (=eine weiterführende Tobin Tax)

Eine flat tax auf Transaktionen mag schon eine gute Idee sein, aber sie hat -speziell aus piratischer Sicht- einen großen Haken: Alle Transaktionen werden lückenlos aufgezeichnet. Potentiell mit einem Verweis auf den Zahler, weil die Zahlungen durch den erforderlichen Automatismus (das "A" in APT) digital erfolgen müssen. Oder wie soll sonst die Steuerbasis kontrollierbar werden? Abgesehen davon entziehen sich Bargeldzahlungen wohl auch dieser Steuer (das wäre aber nicht das große Problem).


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medienpirat

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Beitrag #18800 | 31.01.2013 | Diese Nachricht in einer Antwort zitieren | Diesen Beitrag einem Moderator melden |
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Re: P.S.: Hauptproblem natürlich der überbordende Finanzmarkt
Aktuelle Ausstrahlung dieser Woche im ECO

Schweizer Bank beantwortet keine Fragen des Wirtschaftsmagazin ECO zur http://www.twitter.com/Vollgeldreform http://www.srf.ch/player/tv/eco/video/ra...317c5bc827 (8 min Videobeitrag)

Lg medienpirat

“The best way to predict the future is to invent it.” Alan Curtis Kay
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"Meine Freiheit endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt."
"Fakten verschwinden nicht, nur weil man sie ignoriert." Aldous Huxley
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